Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Hier schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, altes Brauchtum, unsere Reisen und Ausflüge. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Freitag, 20. März 2020

Blessed Ostara - Hallo Frühling!

Der Frühling startet heute im Schatten der Corona-Epidemie. Selbst die Sonne traut sich nicht so recht raus. 

Im Jahreskreis feiern wir heute Ostara, die Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche.


Die Annahme, dass das heutige Fest auf die germanische Frühlingsgöttin Eostre  zurückzuführen ist, ist nach wie vor umstritten. Auf Bildern sieht man sie immer mit Hasen und auch bunte Eier sowie Frühlingsblumen gehören stets dazu. Das wäre zumindest die Erklärung dafür, dass der Osterhase Eier bringt. Denn mit dem christlichen Glauben ist das ja nicht wirklich zu erklären. 


Ostara ist ein wichtiges Frühlingsfest und markiert die Zeit des Neuanfangs. Es bleibt langsam wieder länger hell, das Licht wird stärker, die Dunkelheit schwächer. 

Wenn dies auch im übertragenen Sinne in der momentanen Situation gelten würde, wäre das doch sehr schön. Also gebt die Hoffnung nicht auf, dass sich unser Leben irgendwann wieder normalisieren wird. Und wer weiß, vielleicht hat diese Zeit auch positive Auswirkungen auf die Zukunft und wir leben dann bewusster und wissen auch die kleinen Dinge wieder zu schätzen. 

Bleibt gesund!




Dienstag, 17. März 2020

Und noch weitere Einschränkungen :-(

Wie heute bekannt wurde, werden nun auch alle Spielplätze gesperrt. Ich bin nur froh, dass ich keine kleinen Kinder habe, denen ich bei diesem schönen Wetter erklären muss, dass sie nicht auf den Spielplatz um die Ecke dürfen. Da müssen sich die Eltern schon einiges einfallen lassen in dieser Zeit. Zoo und Tierpark geht nicht, Schwimmbad auch nicht. Also einfach ab in die Natur, in den Wald. Haben wir früher auch gemacht. 

Und wie ich gerade hörte, sollen Restaurants in NRW nun doch bereits um 15 Uhr schließen.

Ich hoffe nur, dass sich auch jeder an gewisse Vorgaben hält, denn ich persönlich möchte nicht mit einer Ausgangssperre leben müssen, weil Andere weiterhin ihre Corona-Partys feiern und sich auch sonst rücksichtslos gegenüber ihren Mitmenschen verhalten. Es wäre doch schön, wenn man zusammen diese ganze Krise durchsteht und in absehbarer Zeit wieder ein recht normales Leben führen kann. Der Frühling und Sommer steht vor der Tür, wollte ihr diese Zeit wirklich nur zuhause verbringen? Ich jedenfalls nicht! 




 

Montag, 16. März 2020

Ein Virus und seine Folgen für das normale Leben

Alles könnte so schön sein. Nun haben wir unseren Hund, aber die ganze momentane Situation drückt doch sehr die Stimmung.
Ich muss sagen, ich habe selbst keine Angst vor einer Ansteckung, denn ich gehöre nicht zu einer Risikogruppe und es gab in der Vergangenheit schon Grippeepidemien, die schlimmer waren.  Es waren viel mehr Menschen erkrankt und es gab auch viel mehr Todesopfer. Ich weiß nicht, woran es liegt, dass nun so eine Krise daraus entsteht, dass man sich vorkommt wie in einem Science-Fiction- oder Endzeit-Film. 

Bei uns in NRW kommt das Öffentliche Leben quasi zum Erliegen: Bars, Kneipen, Kinos, Kirchen, Spielhallen, Schwimmbäder, Sportstudios müssen ab sofort geschlossen bleiben. Ebenso KiTas und Schulen. Auch Fortbildungseinrichtungen wie das Tagungshaus, in dem ich arbeite, bleiben bis zum 19. April geschlossen. Oder besser gesagt, es finden keine Schulungen statt. Wir "dürfen" noch weiter arbeiten. Im Bus darf man nur noch hinten einsteigen, in Zügen gibt es keine Fahrkartenkontrollen mehr.

Ganz gruselig ist im Moment ja das Einkaufen. Ich will nicht auch Wochen im Vorrat kaufen, aber so langsam bekommt man ja Angst, dass man irgendwann nichts mehr bekommt, weil alles leer gekauft wird. Heute früh war in einem Drogeriemarkt ein junger Mann vor mir, der wollte 10 Pakte Mehl kaufen. "Tut mir leid," sagte die Angestellte an der Kasse, "aber ich darf Ihnen maximal 3 Pakete mitgeben." Was auf wenig Begeisterung seitens des Kunden stieß. 
Jetzt wird also schon rationiert. Verständlich und richtig, aber wieso musste es überhaupt so weit kommen? Wieso kann man nicht ruhig und besonnen mit der ganzen Situation umgehen? Man muss doch mal die Relationen sehen. In unserer Stadt gibt es aktuell fünf bestätigte Corona-Infizierte, bei ca. 40.000 Einwohnern. In jedem Jahr gibt es mehr Grippekranke. 

Vielleicht hätte man in der Vergangenheit das Gesundheitswesen nicht so auf Sparflamme runterfahren sollen. Dann müsste man sich jetzt auch nicht Gedanken um eine längerfristige Versorgung der Kranken machen. 

Täglich gibt es neue Nachrichten und eigentlich möchte ich nichts mehr davon hören. Aber informieren muss man sich natürlich auch. Letztens habe ich einen Tipp gelesen, dass es auch ausreicht, wenn man zweimal am Tag die Neuigkeiten zur Corona-Krise liest oder hört, damit man sich nicht verrückt macht. Ich denke, das ist ein guter Tipp.


Und wenn sich jeder an die momentanen Einschränkungen hält und Rücksicht auf andere nimmt, bleibt uns in NRW vielleicht Weiteres wie z. B. Ausgangssperren erspart. Also  einfach mal versuchen, das im Moment schöne Wetter zu genießen. Zum Beispiel bei einem Spaziergang mit seinem Hund. :-)  Oder macht die lange überfällige Steuererklärung oder widmet euch Balkon oder Garten.






 

Samstag, 14. März 2020

Unser neues Familienmitglied





Das ist Lemmy. Vor einer Woche ist er bei uns eingezogen. 
Er ist ein Mischling, gut ein Jahr alt und kommt von Kreta. 
Gefunden haben wir ihn über Tasso Shelta und vermittelt hat ihn uns die Tierschutzorganisationen Apal Kreta. 
Lemmy ist ein sehr ruhiger und freundlicher Hund, lieb zu Menschen und Artgenossen. 
Ich bin auf die nächsten Wochen gespannt. 


Donnerstag, 13. Februar 2020

Dresden vor 75 Jahren

Der 13. Februar 1945 war ein Faschingsdienstag. Gegen Abend machten sich sechs britische Bomberstaffeln der Royal Air Force (RAF) von Südengland auf den Weg nach Deutschland. Um 21:45 Uhr gab es in Dresden den mittlerweile 175. Fliegeralarm und ich kann mir vorstellen, dass viele Einwohner dachten, es wird auch dieses Mal schon nicht so schlimm werden. Aber es wurde sehr schlimm. Bis zu 25.000 Menschen kamen in dem sogenannten Feuersturm ums Leben. 
In den fünfzehn Minuten des Angriffs von 244 Lancaster Bombern wurden drei Viertel der Dresdner Altstadt in Brand gesetzt, manche Brände loderten vier Tage lang. Aufgrund der Nachtsicht ist man sich sicher, dass keine einzelnen Ziele angeflogen wurden, vielmehr sollte die Stadt möglichst großflächig zerstört werden. 

Danach konnte die Bevölkerung nicht etwa aufatmen, denn nachts um 1:23 Uhr erfolgte die nächste Angriffswelle. Dieses Mal waren es 529 britische und kanadische Bomber. Eine halbe Stunde lang wurden bis zu 650.000 Stabbrandbomben abgeworfen. Diese Bomben trafen auch Gebiete, in die sich die Bevölkerung nach dem ersten Angriff bereits geflüchtet hatte wie z. B. die Elbwiesen. 
Außerdem wurde die Technik der ausgerückten Feuerschutzpolizei zerstört. Löschaktionen wurden dadurch verhindert und die zahlreichen Einzelfeuer vereinten sich rasch zu einem orkanartigen Feuersturm, der ganze Straßenzüge zerstörte. Durch den starken Luftsog wurden größere Gegenstände und auch Menschen umhergewirbel und ins Feuer gezogen. Wer sich aus den Luftschutzkellern retten konnte, war draußen dem Feuersturm und den weiter detonierenden Bomben ausgesetzt.
Aber auch das reichte den Alliierten noch nicht. Am 14. Februar starteten die Amerikaner einen weiteren Luftangriff und warfen 1800 Sprengbomben und 136.800 Stabbrandbomben ab. Getroffen wurde u.a. der Bahnhof und das Krankenhaus in Friedrichstadt. 
Die ausgebrannte Frauenkirche stürzte am 15. Februar ein. Gegen Mittag erfolgte dann ein weiterer Angriff, dieses Mal auf das Gebiet zwischen Meißen und Pirna. 

Das sogenannte "area bombing" war bei den anderen Westalliierten in den letzten Kriegsmonaten stark umstritten und nach Dresden drängte die US-Militärregierung die RAF dazu, diese Taktik aufzugeben.
Das Kommando über die RAF hatte Arthur Harris, die Entscheidung zum "area bombing" traf Premierminister Winston Churchill. Aber anscheinend distanzierte er sich später davon, denn im Gegenteil zu vielen anderen führenden Militärs erhielt Harris keine staatliche Ehrung und wurde erst spät in den Adelsstand erhoben. 

Bildquelle: mdr.de

Neben den menschlichen Opfern war auch die Zerstörung vieler Kulturdenkmäler zu beklagen: die Frauenkirche, die Semperoper, das Residenzschloss, die Sophienkirche...
 
Drei schreckliche Tage im Leben einer Stadt, die hoffentlich nie wieder passieren werden. 
Aber ebenso schrecklich finde ich, dass sowohl linke als auch rechte Gruppierungen diese furchtbaren Angriffe für ihre Propaganda nutzen. Warum kann man nicht einfach nur der vielen Opfer gemeinsam und in Stille gedenken?

Quelle: Wikipedia





 

Donnerstag, 6. Februar 2020

Was geschah am 6. Februar...


1665
Anne, Tochter von König James II., wird geboren. Anne wurde selbst 1702 zur Königin gekrönt und war die letzte britische Königin des Hauses Stuart.

1685
König Charles II. stirbt und dadurch wird sein Bruder James II. neuer König von England und ebenso von Schottland (James VII). Er war der letzte katholische Monarch, der über die anglikanischen bzw. presbyterianischen Königreiche England und Schottland herrscht. Bereits drei Jahre später wurde er durch die sogenannte Glorious Revolution durch seine Tochter Maria und deren Mann Wilhelnm III. abgesetzt. 

1952
Königin Elisabeth II. wird durch den Tod ihres Vaters George zur Königin des Vereinten Königreichs. Sie herrscht also bereits seit 68 Jahren.

1838
Der britische Theaterschauspieler Henry Irving wird geboren. Er war der wichtigste Shakespeare-Darsteller der viktorianischen Zeit und leitete später das Lyceum Theater in London. Der Schriftsteller Bram Stoker war eng mit Irving befreundet und man munkelt, dass er den Schauspieler zum Vorbild für seine Romanfigur Dracula nahm. Stoker bat Irving auch, Dracula in einer Bühnenadaption zu spielen, was dieser ablehnte. Der Stoff sei für seine Theaterbühne zu trivial.
 

Freitag, 31. Januar 2020

Blessed Imbolc - Das Fest des Lichtes

Ich glaube zwar nicht, dass der Winter schon vorüber ist, denn oft wird der Februar ja noch mal so richtig kalt. Aber man merkt schon, dass es abends langsam etwas länger hell bleibt.
 
Vom 1.  auf den 2. Februar wird das erste Fest im Jahreskreis 2020 gefeiert: Imbolc. Es markiert zwar eigentlich die Mitte des Winters, aber auch das zaghafte erste Erwachen der Natur. Ihr könnte auch in euren Garten gehen und die Bäume schütteln, um sie aus ihrem Winterschlaf zu holen. Tatsächlich machten das früher viele Bauern. Heute wären euch dafür wahrscheinlich misstrauische Blicke eurer Nachbarn sicher. *g*

Kelten feierten dieses Fest mit Feuern, das den Winter verscheuchen und die Sonne erwecken sollte. Übersetzt bedeutet Imbolc "die Lämmer zum Säugen anlegen", denn zu dieser Zeit werden ja die Lämmer geboren. 


Heute zündet man überwiegend Kerzen an und feiert am 2. Februar "Lichtmess". Da die Christen sich nicht in der Lage sahen, das für die Kelten und Germanen wichtige Fest "Imbolc" ganz abzuschaffen, wurde es einfach umdefiniert, wie so viele andere heidnische Feste.

Außerdem ist dieser Tag der keltischen Göttin Brigid gewidmet. Ihr Element ist das Feuer und sie ist die Schutzpatronin der Heiler und auch Dichter. Die Verbindung der Göttin mit dem Feuer geht aus ihrem Sonne-Charakter hervor. Lichtsäulen und Flammen begleiteten sie, als sie zwischen den Welten auf der Türschwelle ins Leben trat. Ihr Attribut, der feurige Pfeil, war sprichwörtlich: der heiß ersehnte erste Frühlings-Sonnenstrahl, der die Erde wärmend traf.



Folgendes Ritual, um die Dunkelheit zu vertreiben, könnt ihr ganz einfach durchführen: Stellt in jedes Zimmer ans Fenster eine Kerze oder ein großes Teelicht. Drum herum legt entweder Bergkristalle, die das ganze Jahr liegen bleiben oder streut Salz, dass dann aber am nächsten Tag entfernt wird. Auch schützende Kräuter können natürlich nicht schaden. 
Vorher könnt ihr noch die Räume mit einer reinigenden Mischung räuchern, danach richtig lüften und dann die Kerzen entzünden.
 
Ich habe auch von einer Tradition gelesen, die ich sehr schön finde: Wenn man weiße Seidenbänder mit Glöckchen in der Nacht auf den 2. Februar ins Freie hängt, kann Brigid sie auf ihrer Wanderung weihen. Diesen Bändern wird danach die Heilkraft der keltischen Göttin zugeschrieben. Und wenn man diese Bänder dann über das Bett von Kindern hängt, wird Brigid sich schützend über jedes so verzierte Bettchen lehnen. 





Donnerstag, 30. Januar 2020

Der Untergang der "Wilhelm Gustloff" vor 75 Jahren

Am 30. Januar 1945 kamen beim Untergang der Wilhelm Gustloff 9000 Menschen ums Leben. Das sowjetische U-Boot s 13 hatte das ehemalige Kreuzfahrtschiff vor der Küste Pommerns beschossen.
Zur Zeit des 2. Weltkrieges wurde es als Lazarettschiff, Truppentransporter und Wohnschiff der Kriegsmarine genutzt. 


Zu Beginn des Jahres 1945 nach dem Durchbruch der Roten Armee waren viele Bewohner der Provinz Ostpreußen vom übrigen Reichsgebiet abgeschnitten. 

Mit der Verlegung der 2. U-Boot-Lehrdivision nach Westen, begann man verwundete Soldaten mit allen verfügbaren Schiffen in das westliche Reichsgebiet zu transportieren. Dadurch, dass auch Zivilisten an Bord durften, konnten so 2,5 Millionen Menschen über die Ostsee entkommen. 
Am 30. Januar legte auch die Wilhelm Gustloff mit schätzungsweise 10.000 Menschen an Bord in Gotenhafen (heute Gdynia in Polen) ab. Es waren etwa 8.800 Zivilisten (davon viele Kinder) und ca. 1500 Angehörige der Wehrmacht, darunter 162 Verwundete. 

Gegen 21:15 Uhr am 30. Januar 1945 wurden vier Torpedos vom sowjetischen U-Boot abgeschossen, drei davon trafen die Wilhelm Gustloff. Etwa eine Stunde später sank das Schiff nur 23 Seemeilen von der Pommerschen Küste entfernt.

Es gab viel zu wenig Rettungsboote und hinzu kam noch, dass etwa 1000 Menschen an Bord in den Wintergarten beordert wurden, um eine Massenpanik zu verhindert. Hier wurden sie mit Waffengewalt der Offiziere festgehalten. Als das Schiff sank, war eine Flucht unmöglich, denn die Fenster bestanden aus Panzerglas. 
Außerdem herrschte eine Außentemperatur von Minus 20 Grad. 

Andere Schiffe, die zur Rettung eilten, konnten nur 1252 Menschen retten. 

Das Wrack der gesunkenen Wilhelm Gustloff ist heute als Seekriegsgrab ein geschütztes Denkmal und liegt in 42 Metern Tiefe in polnischen Hoheitsgewässern.  

Der U-Boot-Kapitän, der für die Versenkung der Wilhelm Gustloff verantwortlich war, galt übrigens als Alkoholiker und unzuverlässig. Später wurde er auch unehrenhaft aus der Marine entlassen. Trotzdem machte Gorbatschow ihn posthum zum Helden der Sowjetunion. 

Quellen: Wikipedia und Welt







Mittwoch, 15. Januar 2020

Was geschah am 15. Januar...

...im Jahr 1559

Heute vor 461 Jahren wurde Elisabeth I. in der Westminster Abbey zur Königin von England und Irland gekrönt. Sie war die Tochter von König Henry VIII. und Anne Boleyn. Nach der Hinrichtung ihrer Mutter wurde sie (zusammen mit ihrer Halbschwester Mary) zunächst für illegetim erklärt, denn Henry hoffte natürlich auf einen Sohn als Thronerbe. Aber Catherine Parr schaffte es in ihrer Ehe mit Henry ihn dazu zu überreden, Elisabeth wieder in die Thronfolge aufzunehmen. 

Unter Elisabeths Regentschaft wird England zu einer Weltmacht. Das Elisabethanische Zeitalter war die Zeit von William Shakespeare oder Christopher Marlowe und Francis Drake umsegelte in ihrem Auftrag die Welt. Auch die erste englische Kolonie wurde in Amerika gegründet und zu Ehren Elisabeths Virginia genannt. Die Anglikanische Kirche erhielt in dieser Zeit ihre endgültige Ausprägung und die modernen Wissenschaften wurden begründet. 
Elisabeth hat nie geheiratet, sie hat ihr ganzes Leben ihrem Land und der Krone geopfert. Ich glaube allerdings, dass sie das nicht als Opfer ansah und ich frage mich, was sie zu der heutigen Situation sagen würde.



...im Jahr 1569

Im Alter von 46 Jahren verstarb die englische Adelige Catherine Knollys, geb. Carey. Sie war die Tochter von Mary Boleyn, der Schwester der Königin Anne und somit Elisabeths Cousine. Da Mary lange Zeit die Geliebte Henrys war wurde sogar spekuliert, ob nicht sogar der König Catherines Vater war. Aber Marys Ehemann Sir William Carey erkannte Catherine bei der Heirat als seine Tochter an.
Catherine war eine enge Freundin und Vertraute der Königin und als Catherine starb, litt Elisabeth sehr darunter.






 
 
 

Montag, 13. Januar 2020

Der 13. Januar vor 75 Jahren

Am 13. Januar 1945 begann mit dem Angriff der russischen Roten Armee auf Königsberg die Schlacht um Ostpreußen, sie dauerte bis zum 25. April. 
Seit 1724 war Königsberg, gelegen im Südosten der Halbinsel Samland, die Königliche Haupt- und Residenzstadt in Preußen. Bis 1945 war sie außerdem die nordöstlichste Großstadt des Deutschen Reiches und das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Provinz Ostpreußen. 
Bereits 1944 wurde Königsberg bereits durch britische Luftangriffe weitgehend zerstört, im April 1945 fiel die Stadt nach schweren Kämpfen dann in der Hände der Roten Armee. Ostpreußen wurde durch das Potsdamer Abkommen mit allen anderen deutschen Gebieten östlich der Oder-Neiße-Linie von Deutschland abgetrennt. Das nördliche Ostpreußen mit Königsberg kam unter sowjetische Verwaltung. Die Deutschen, die die russische Besatzung überlebt hatten, wurden bis 1948 in die vie Besatzungszonen Deutschlands vertrieben. 
Seit 1946 heißt Königsberg nun Kaliningrad und wurde in der Nachkriegszeit mit Menschen aus verschiedensten Teilen Russlands neu besiedelt, wie auch das gesamte nördliche Ostpreußen.



Ebenfalls am 13. Januar 1945 flog die britische Armee mit 274 Flugzeugen Luftangriffe auf Saarbrücken.  Da war die Stadt schon in großen Teilen durch vorherige Angriffe zerstört.