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Dienstag, 20. Juli 2021

Was geschah am 20. Juli...

1853
Preußen und Oldenburg schließen den Jade-Vertrag ab. Dabei wird die spätere Stadt Wilhelmshaven an Preußen abgetreten. Das Gebiet der Außenjade ist der einzige natürliche Tiefwasserhafen an der deutschen Nordseeküste. Hier richtete Preußen eine Marinebasis ein, daraus entstand dann später das heutige Wilhelmshaven. 
 
 
1881:
Der berühmte Sioux-Häuptling Sitting Bull kapituliert gegenüber der United States Army in North Dakota. Heimweh, Hunger und auch geringe Erfolgsaussichten bei weiteren Kämpfen führen dazu, dass die Indianer aus dem kanadischen Exil zurückkehren. 
 
 
1906:
Finnland führt als erstes europäisches Land das Frauenwahlrecht ein.
 
 
1932:
Per Notverordnung setzt Reichspräsident Paul von Hindenburg die preußische Regierung ab.
 
 
1944:
Claus Schenck Graf von Stauffenberg verübt mit mehreren Mitverschwörern ein Attentat auf Adolf Hitler. Aber die "Operation Walküre" scheitert. 
 
 
Der 20. Juli war in der Vergangenheit anscheinend ein ereignisreicher Tag. 
 
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 6. Februar 2020

Was geschah am 6. Februar...


1665
Anne, Tochter von König James II., wird geboren. Anne wurde selbst 1702 zur Königin gekrönt und war die letzte britische Königin des Hauses Stuart.

1685
König Charles II. stirbt und dadurch wird sein Bruder James II. neuer König von England und ebenso von Schottland (James VII). Er war der letzte katholische Monarch, der über die anglikanischen bzw. presbyterianischen Königreiche England und Schottland herrscht. Bereits drei Jahre später wurde er durch die sogenannte Glorious Revolution durch seine Tochter Maria und deren Mann Wilhelnm III. abgesetzt. 

1952
Königin Elisabeth II. wird durch den Tod ihres Vaters George zur Königin des Vereinten Königreichs. Sie herrscht also bereits seit 68 Jahren.

1838
Der britische Theaterschauspieler Henry Irving wird geboren. Er war der wichtigste Shakespeare-Darsteller der viktorianischen Zeit und leitete später das Lyceum Theater in London. Der Schriftsteller Bram Stoker war eng mit Irving befreundet und man munkelt, dass er den Schauspieler zum Vorbild für seine Romanfigur Dracula nahm. Stoker bat Irving auch, Dracula in einer Bühnenadaption zu spielen, was dieser ablehnte. Der Stoff sei für seine Theaterbühne zu trivial.
 

Mittwoch, 7. August 2019

Was geschah...an einem 7. August?


Ich habe mir vorgenommen in lockerer Reihenfolge immer mal wieder über Ereignisse zu schreiben, die genau an diesem Tag stattfanden.

Gleich mehrere historische Dinge passierten an einem 7. August, hier sind ein paar davon:

Am 7. August 936 wurde Otto der I., auch bekannt als Otto der Große, in Aachen zum ostfränkischen König gekrönt. In Folge seines Sieges über die Slawen im Jahr 955 setzte eine kulturelle Blütezeit ein, die auch als Ottonische Renaissance bekannt wurde. Im gleichen Jahr siegte er auf dem Schlachtfeld auch gegen die Ungarn, wodurch deren Invasionen, aber auch die Erhebungen des Großen Reiches gegen den König endeten. Und ab 962 war er römisch-deutscher Kaiser.

Während der Englischen Rosenkriege landet Henry Tudor am 7. August 1485 im Kampf um den englischen Thron in Milford Haven, kommend aus der Bretagne. Kurz danach bricht in England zum ersten Mal eine Seuche aus, die als Englischer Schweiß bezeichnet wurde. Sie zeichnete sich durch eine sehr kurze Inkubationszeit und eine sehr hohe Sterberate aus. Bis heute ist unklar, um welche Krankheit es sich - nach heutigem Verständnis - handeln könnte. Das heftigste Symptom waren starke Schweißausbrüche. 

Am 7. August 1588 besiegt Sir Francis Drake die Spanische Armada im Hafen von Calais, in dem er brennende Schiffe dorthin lenkt. Ein Teil der Flotte verbrennt, der Rest flüchtet aufs Meer. 

Und am 7. August 1560 wurde in Ungarn Elisabeth Bathory geboren. Nach ihrer späteren Verurteilung als Serienmörderin wurde sie auch bekannt als "Blutgräfin".