Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Hier schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, altes Brauchtum, unsere Reisen und Ausflüge. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Freitag, 26. Juli 2019

Eine Horrorwoche geht zu Ende

Ich frage mich, wie man sich über Hitzerekorde von über 40 Grad freuen kann. Wo ist daran etwas Positives? Es ist weder für Menschen, noch für Tiere noch für die Natur gut. Und es ist für unsere Breitengrade auch nicht normal und deshalb kann ich mich über so etwas auch nicht freuen.  
Was habe ich vom schönsten Sonnenschein, wenn ich es draußen nicht aushalte und nichts unternehmen kann? Wenn der Kreislauf schlappt macht, man Kopfschmerzen hat usw. Ich brauche abends um 22 Uhr keine 30 Grad mehr...ok, brauche ich nicht mal tagsüber, aber damit könnte ich zur Not noch leben.

Nachts kann ich nicht richtig schlafen wegen der Affenhitze und bin dadurch tagsüber müde und unkonzentriert bei der Arbeit. Wo es übrigens auch unerträglich heiß ist inzwischen, denn ich habe leider nichts das Glück eines klimatisierten Büros. 

Und als Pendlerin bekomme ich die Auswirkungen auch noch während der Fahrt mit dem Zug zu spüren, wenn ich einfach nur noch nach Hause möchte, aber irgendwo strande, weil der Zug nicht mehr fährt und überhitzt ist, es Weichen- und Signalstörungen gibt oder die Schienen sich verbiegen in der Hitze.

Ich habe absolut nichts gegen schönes Sonnenwetter, aber mir reichen Temperaturen tagsüber von maximal 25 Grad völlig aus und nachts bitte schöne Abkühlung. Auch gerne mal mit Regen, denn die Natur braucht ihn ganz dringend...sonst haben wir bald keine Natur mehr.

Wenn der Wetterbericht stimmt, ist ja ab Sonntag endlich Abkühlung in Sicht. Ich hoffe es!







Mittwoch, 24. Juli 2019

Eine gute Woche bis zum Schnitterfest

Am 1. August wird den Göttern oder Gott ein Opfer gebracht, um für eine hoffentlich reiche Ernte zu danken. Hier werden die ersten geernteten Früchte als Gabe gebracht. 
Man feiert Lughnasad oder Lammas oder auch Schnitter- oder Opferfest, je nach Tradition. 

Lughnasad kann man mit "Hochzeit des Lichts" übersetzen. Lugh war bei den Kelten der Gott des Feuers und des Lichts. 
Gefeiert wird in der Nacht des 31. Julis in den 1. August hinein, normalerweise auf energiegeladenen Plätzen. Bei den Kelten hatten Flüsse, Quellen, Seen und Bäume religiöse Bedeutung, daher sind solche Orte besonders geeignet für die Lughnasad-Feier. 
Wie gesagt, handelt es sich um ein Opferfest und deswegen sind die meisten Gaben Essen und Trinken. Früher haben die Kelten auch Tiere geopfert. Musik und Tanz gehört natürlich auch dazu. 




Der Name Lammas stammt aus dem alt-angelsächsischen und bedeutet "loaf-mass", die Messe des Brotlaibs. Auch hier geht es um die Dankbarkeit für ausreichend Nahrung. 

Die Bezeichnung Schnitterfest hat übrigens nichts mit dem Tod zu tun. Man nennt es so, weil zu diesem Zeitpunkt das erste Korn geschnitten und eingefahren wird. 


Montag, 8. Juli 2019

Selbstgemachte Seife - Ein Experiment


Angeregt durch eines meiner "Kräuterbücher", hatte ich letztens so eine Idee, doch mal selbst Seife herzustellen. Und ich habe festgestellt, es gibt ja quasi richtige "Bausätze" dafür. Also habe ich mir ein Eimerchen Rohseife weiß,  Duftstoff Lavendel und Farbstoff Lila bestellt. Außerdem noch eine Gießform aus Silikon. Kann man übrigens auch fürs Backen verwenden. 
Und es war eigentlich gar nicht schwer. Die Rohseife kann in der Mikrowelle erhitzt werden, bis sie flüssig ist (darf aber nicht kochen), dann nach Bedarf Farbe und Duft dazu und am besten durch einen Trichter in die Formen gießen. Dann habe ich noch echte Lavendelblüten aus dem Garten darauf gestreut. 

Ich habe nur den Fehler gemacht, zu wenig Farbe zu nehmen, denn jetzt sind die Seifenstückchen leider sehr rosa geworden, dabei sollten sie schon in Richtung Lavendel gehen. Na ja, beim nächsten Mal klappt es hoffentlich besser. 

Jedenfalls habe ich nun ein paar hübsche kleine Gästeseifen, die man auch gut verschenken kann.