Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Hier schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, altes Brauchtum, unsere Reisen und Ausflüge. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Mittwoch, 7. August 2019

Was geschah...an einem 7. August?


Ich habe mir vorgenommen in lockerer Reihenfolge immer mal wieder über Ereignisse zu schreiben, die genau an diesem Tag stattfanden.

Gleich mehrere historische Dinge passierten an einem 7. August, hier sind ein paar davon:

Am 7. August 936 wurde Otto der I., auch bekannt als Otto der Große, in Aachen zum ostfränkischen König gekrönt. In Folge seines Sieges über die Slawen im Jahr 955 setzte eine kulturelle Blütezeit ein, die auch als Ottonische Renaissance bekannt wurde. Im gleichen Jahr siegte er auf dem Schlachtfeld auch gegen die Ungarn, wodurch deren Invasionen, aber auch die Erhebungen des Großen Reiches gegen den König endeten. Und ab 962 war er römisch-deutscher Kaiser.

Während der Englischen Rosenkriege landet Henry Tudor am 7. August 1485 im Kampf um den englischen Thron in Milford Haven, kommend aus der Bretagne. Kurz danach bricht in England zum ersten Mal eine Seuche aus, die als Englischer Schweiß bezeichnet wurde. Sie zeichnete sich durch eine sehr kurze Inkubationszeit und eine sehr hohe Sterberate aus. Bis heute ist unklar, um welche Krankheit es sich - nach heutigem Verständnis - handeln könnte. Das heftigste Symptom waren starke Schweißausbrüche. 

Am 7. August 1588 besiegt Sir Francis Drake die Spanische Armada im Hafen von Calais, in dem er brennende Schiffe dorthin lenkt. Ein Teil der Flotte verbrennt, der Rest flüchtet aufs Meer. 

Und am 7. August 1560 wurde in Ungarn Elisabeth Bathory geboren. Nach ihrer späteren Verurteilung als Serienmörderin wurde sie auch bekannt als "Blutgräfin". 





Donnerstag, 1. August 2019

Blessed Lughnasad, happy Lammas!



Auch wenn noch Sommer ist und dies meist die wärmste Zeit des Jahres ist, bereitet sich die Natur nun langsam wieder auf den Herbst vor. Die Zeit des Blühens und Wachsens ist vorbei, die abgeernteten Stoppelfelder sind ein eindeutiges Zeichen dafür. Es ist eine Transformation, der Tod steht vor der Tür. Und so wurde der Schnitter, der das Korn erntet, zur Personifizierung des Todes und die Sense sein Symbol. 

Wie bei anderen heidnischen Festen, wurden auch hier Rituale ins Christentum übernommen, wo am 15. August Mariä Himmelfahrt gefeiert wird. Gebundene Kräutersträuße werden z. B. geweiht. 

Womit wir bei den Ritualen wären. Folgendes kann man zur Zeit von Lughnasadh machen: Beeren und Kräuter ernten, Kräuter- oder Blumensträuße binden, Marmeladen kochen oder Fruchtsäfte, Brot backen, Kornpuppen oder Ährenschmuck basteln. Leider bin ich nicht so kreativ. *g* Aber Marmeladen habe ich bereits gekocht und auch Lavendel getrocknet. Außerdem Dost, um ihn zum Würzen z. B. für Nudelgerichte zu nehmen. 

Kerzen gehören zu jedem Jahreskreisfest dazu, zu Lughnasadh in den Farben des Feuers, also rot, orange, gelb und weiß. Und geräuchert werden darf natürlich auch, z. B. mit Rose, Aloe, Weihrauch und Heidekraut.