Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Hier schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, altes Brauchtum, unsere Reisen und Ausflüge. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Montag, 8. Juli 2019

Selbstgemachte Seife - Ein Experiment


Angeregt durch eines meiner "Kräuterbücher", hatte ich letztens so eine Idee, doch mal selbst Seife herzustellen. Und ich habe festgestellt, es gibt ja quasi richtige "Bausätze" dafür. Also habe ich mir ein Eimerchen Rohseife weiß,  Duftstoff Lavendel und Farbstoff Lila bestellt. Außerdem noch eine Gießform aus Silikon. Kann man übrigens auch fürs Backen verwenden. 
Und es war eigentlich gar nicht schwer. Die Rohseife kann in der Mikrowelle erhitzt werden, bis sie flüssig ist (darf aber nicht kochen), dann nach Bedarf Farbe und Duft dazu und am besten durch einen Trichter in die Formen gießen. Dann habe ich noch echte Lavendelblüten aus dem Garten darauf gestreut. 

Ich habe nur den Fehler gemacht, zu wenig Farbe zu nehmen, denn jetzt sind die Seifenstückchen leider sehr rosa geworden, dabei sollten sie schon in Richtung Lavendel gehen. Na ja, beim nächsten Mal klappt es hoffentlich besser. 

Jedenfalls habe ich nun ein paar hübsche kleine Gästeseifen, die man auch gut verschenken kann. 







Donnerstag, 27. Juni 2019

Heute ist Siebenschläfer

Hach, ist das herrlich heute draußen. Endlich wieder angenehme Temperaturen. Die letzten Tage waren einfach schrecklich und nicht auszuhalten. Wenn morgens um 5 Uhr schon 23 Grad sind, dann ist das eindeutig nicht mein Wetter. 

Und heute ist Siebenschläfer. Dem Volksmund nach ist dann die nächsten sieben Wochen das Wetter genau wie heute. Das würde mir gefallen und ich hoffe sehr, dass es so sein wird.




Kommt gut durch den Tag und atmet mal so richtig durch. 



Montag, 24. Juni 2019

Mit dem Rad nach Xanten

Da wir direkt an der Römeroute Xanten - Detmold wohnen, haben wir irgendwann beschlossen, zumindest mal ein Teilstück mit dem Rad zu fahren. Am letzten Donnerstag war es dann soweit. Wir sind gegen 8 Uhr losgefahren über Dorsten und Wesel nach Xanten. Leider erwischte uns etwa zehn Minuten nach Abfahrt direkt ein Schauer. Aber zum Glück blieb es nur bei dem einen und kalt war es auch nicht.
Nach rund 20 Kilometern legten wir dann am Campingplatz "anne Bänke" in der Nähe von Dorsten eine erste Pause ein.


Unten: Die Schleuse in Hünxe

Unten: Vor Wesel auf dem Weg zur Lippefähre "Quertreiber". Hier kann man mit Rad oder zu Fuß die Lippe überqueren. 

Unten: Die Rheinbrücke bei Wesel

Unten: Die Ruinen der Historischen Eisenbahnbrücke bei Wesel. 
Erbaut wurde sie 1872 - 1874. 




Am Morgen des 10. März 1945 wurde die Brücke auf Befehl von general Alfred Schlemm von deutschen Pionieren gesprengt. Sie war die letzte Rückzugslinie der zurückweichenden Wehrmacht und die letzte Rheinbrücke unter deutscher Kontrolle, während der Eroberung des linken Niederrheins durch englische, amerikanische und kanadische Soldaten. 


Da sie zuletzt nur noch von Nebenlinien befahren wurde, wurde die Brücke 
nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut.


Oben: Der Dom St. Viktor in Xanten. Grundsteinlegung war im Jahr 1263 durch Friedrich und Konrad von Hochstaden. 1937 verlieh ihr der Papst den Titel einer Basilica minor. 
Leider war die Kirche an diesem Wochenende nur zu den Gottesdiensten geöffnet, so dass wir sie nur von außen besichtigen konnten. 





Unten: Leider ein bisschen verschwommen, aber hier sieht man einen 
Turmfalken auf dem Dom. 

Oben: Das Klever Tor. Es ist ein dreistöckiges Stadttor aus dem 14. Jahrhundert und ein Relikt der alten Stadtbefestigung. Es diente auch als Gefängnis. Heute sind darin Ferienwohnungen untergebracht. 



Oben: Die Kriemhildmühle. Sie wurde ebenfalls im 14. Jahrhundert als Wehrturm auf der Stadtmauer erbaut. Das Gebäude diente schon als Wohnung des Nachtwächters, als Gartenhaus und als Ölmühle. Seit 1992 wird hier wieder Korn gemahlen und die Mühle ist täglich in Betrieb. Benannt wurde sie nach der Königstochter Kriemhild aus dem Nibelungenlied. 

 







Unten: Die Evangelische Kirche in Xanten und der Marktplatz


Unten: Der Turm des Restaurants "Das Gotische Haus" 




Oben: Am Wesel-Datteln-Kanal. Hier sind wir bereits auf der Rückfahrt.

Insgesamt war es eine sehr schöne Tour. Auf dem Hinweg haben wir mit Pausen sechs Stunden gebraucht und auf dem Rückweg fünf, da wir ein wenig anders gefahren sind.  Übernachtet haben wir übrigens im X-Otel in Xanten, das ich jederzeit empfehlen kann, besonders für Radfahrer. 









Montag, 17. Juni 2019

Bald ist Sommersonnenwende

Kaum zu glauben, aber bald ist das halbe Jahr 2019 schon wieder vorbei. Und diese Woche feiern wir am 21. Juni den längsten Tag des Jahres, die Sommersonnenwende. Darauf folgt zwangsläufig natürlich die kürzeste Nacht.

Im Keltischen nennt man das Fest Litha, was im heutigen Sprachgebrauch Licht bedeutet.  



Kalendarisch ist dann zwar erst Sommeranfang, aber tatsächlich werden die Tage ab der Mittsommernacht schon wieder kürzer, auch wenn man es anfangs noch nicht wirklich merkt. 

Wie bei allen Sonnenfesten im Jahreskreis, wird auch die Mittsommernacht mit Freuden- und Dankesfeuern gefeiert, um die Sonne mit ihrer lebensspendenden Energie zu ehren. 

Von der Kirche wurde Litha übrigens umgewandelt in den Johannistag, der am 24. Juni stattfindet und Johannes dem Täufer gewidmet ist. Aber gerade in Nordeuropa wird die Sommersonnenwende noch auf die alte und traditionelle Weise gefeiert. Und natürlich im Heidentum.

Wie man diesen Tag nun feiert, ist im Prinzip egal. Entweder tagsüber bei Sonnenschein und Helligkeit oder mit einem Sonnenwendfeuer in der kürzesten Nacht des Jahres oder auch ruhig und besinnlich bei Aufgang der ersten Sonnenstrahlen. 
Wird ein Feuer entzündet, können mit Wünschen beschriebene Ritualpapiere hinein geworfen werden. Anschließend springt man über das Feuer. 





Dienstag, 11. Juni 2019

Selbstgemacht schmeckt es eben doch am besten

Es ist endlich wieder Erdbeerzeit. Also auch Zeit, wieder selbst Marmelade zu kochen. Angefangen habe ich damit so richtig eigentlich erst im letzten Jahr, als wir in unser Häuschen mit kleinem Garten gezogen sind. Die Erdbeeren musste ich allerdings kaufen, so viele haben wir leider doch nicht im Garten. 


Oben die Marmelade ist ganz einfach: 1 Kilo Erdbeeren und dazu Gelierzucker für die Menge. Beim Kochen habe ich dann Weiße Schokolade dazu gerührt. Wenn es zu süß ist, einfach Zitronensaft hinzugeben. Aufkochen, dann 4 Minuten beim Kochen ständig umrühren, danach ab damit in vorher heiß ausgespülte Gläser. Deckel drauf und für etwa 5 Minuten diese dann auf den Kopf stellen. 


Oben: Hier seht ihr Brombeer-Holundermarmelade. Holunder muss man mögen, finde ich, er ist nicht jedermanns Geschmack. Aber hierfür konnte ich zumindest die Zutaten bei uns in der Nähe pflücken. Kaufen musste ich dann nur den Gelierzucker. 

In diesem Jahr habe ich außerdem noch Erdbeer-Bananenmarmelade und Erdbeer-Aprikosenmarmelade gekocht. Die erste kann unter Umständen auch recht süß werden, die zweite schmeckt dafür richtig schön sommerlich frisch. Ach ja, und Erdbeer-Blaubeermarmelade gibt es auch noch, auch sehr lecker. 

Ich habe schon festgestellt, dass die Johannisbeerernte dieses Jahr bei uns sehr mager ausfallen wird. Für Marmelade wird es wohl nicht reichen. Der Strauch bekommt einfach zu wenig Sonne und wir werden ihn im Herbst wohl umsetzen. 





Feuerwachturm am Galgenberg

Am Pfingstsonntag haben wir eine kleine Radtour in der Umgebung unternommen. Ziel war der Feuerwachturm am Galgenberg in der Hohen Mark. Er steht auf einer 122 Meter hohen Erhebung südwestlich des sogenannten "Halterner Heck" und ist 39 Meter hoch. Man kann ihn auch fast bis ganz oben begehen und wird dann mit dieser herrlichen Aussicht belohnt.


Von April bis September ist der Feuerwachturm mit Beobachtern in Bereitschaftsdienst besetzt, die dann schnell und frühzeitig im Brandfall über Telefon und Funk die Feuerwehr alarmieren können. 










Sonntag, 19. Mai 2019

Donnerstag, 9. Mai 2019

Ausflug zum Schloss Lembeck

Da wir noch Urlaub haben, haben wir uns heute trotz Wettervorhersage einfach mal getraut und sind mit dem Rad los gefahren. Ziel war das Schloss Lembeck bei Dorsten. Es ist nur eine halbe Stunde entfernt und eine schöne Strecke zum Fahren. 

"Lembeck" stammt übrigens aus dem Niederdeutschen. "beke" bedeutet "Fließendes Wasser" bzw. "Bach". Der einstige Standort des Schlosses war ein Moor- oder Sumpfgebiet und "Lem", wie "Lehm" oder "Leim", kann man daher mit "schleimig" übersetzen.











Unten: Die Figuren stellen die vier Jahreszeiten dar