Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Hier schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, altes Brauchtum, unsere Reisen und Ausflüge. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Montag, 18. Juni 2018

Ein Gedicht zur Sommersonnenwende


Zur bevorstehenden Mittsommernacht am 21. Juni möchte ich euch heute ein Gedicht vorstellen, das von Ludwig Uhland geschrieben wurde:


Nun die Sonne soll vollenden
Ihre längste, schönste Bahn,
Wie sie zögert, sich zu wenden
Nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
Fühlt die ahnende Natur,
Und mir dünkt, bedeutsam schweige
Rings die abendliche Flur. 

Nur die Wachtel, die sonst immer
Frühe schmälend weckt den Tag,
Schlägt dem überwachten Schimmer
Jetzt noch einen Weckeschlag;
Und die Lerche steigt im Singen
Hochauf aus dem duft'gen Tal,
Einen Blick noch zu erschwingen
In den schon versunknen Strahl.



Montag, 11. Juni 2018

In zehn Tagen ist Mittsommernacht


Kaum zu glauben, aber bald ist das halbe Jahr 2018 schon wieder vorbei. Und in der nächsten Woche feiern wir am 21. Juni den längsten Tag des Jahres, die Sommersonnenwende. Darauf folgt zwangsläufig natürlich die kürzeste Nacht.

Im Keltischen nennt man das Fest Litha, was im heutigen Sprachgebrauch Licht bedeutet.  

Kalendarisch ist dann zwar erst Sommeranfang, aber tatsächlich werden die Tage ab der Mittsommernacht schon wieder kürzer, auch wenn man es anfangs noch nicht wirklich merkt. 

Wie bei allen Sonnenfesten im Jahreskreis, wird auch die Mittsommernacht mit Freuden- und Dankesfeuern gefeiert, um die Sonne mit ihrer lebensspendenden Energie zu ehren. 

Von der Kirche wurde Litha übrigens umgewandelt in den Johannistag, der am 24. Juni stattfindet und Johannes dem Täufer gewidmet ist. Aber gerade in Nordeuropa wird die Sommersonnenwende noch auf die alte und traditionelle Weise gefeiert. 












Sonntag, 13. Mai 2018

Unser Garten im Mai


Ein paar neue Fotos aus unserem Garten, aufgenommen von Anfang bis heute. 



Diese Blume finde ich besonders schön. Es ist eine Iris die den Namen Pagan Dance trägt. 



 Oben: So langsam wächst der Wein auch. 


Unten: Die Erdbeeren sind zumindest schon mal grün. 

Eine besonders schöne Rose, finde ich. 


Hinweis: Alle Fotos unterliegen meinem Copyright. 


Freitag, 27. April 2018

Walpurgisnacht und Vollmond


Also wenn das mal nicht perfektes Timing ist! Am Montag ist Walpurgisnacht und wir haben sogar Vollmond. So sehen wir wenigstens genug, wenn wir auf unseren Besen zum Brocken fliegen.



Früher wurde versucht, durch Androhung von hohen Strafen, die Beteiligung der Bürger am Fest von Beltane zu verhindern. Wer offiziell als Hexe ernannt wurde oder im Verdacht stand sich mit dem Teufel zu verbrüdern, wurde aus der Gemeinde verbannt. Die Häuser der Geächteten kennzeichnete man mit Kreide.

Parallel dazu setzte die Kirche die heilige Walpurga als Schutzpatronin für Bäuerinnen und Mägde ein, die sie vor dem Bösen beschützen sollte. Daher erhielt der Abend bzw. die Nacht vor dem 1. Mai ihren Namen: Walpurgisnacht. Die heilige Walpurga hat also mit dem Brauchtum und den mythologischen Wurzeln dieses Festes inhaltlich nichts zu tun.

Dank des Feiertages am Dienstag habe ich nun ein langes Wochenende vor mir. Nur die Wetteraussichten sind ja leider nicht so toll. Hoffentlich sehen wir den Mond dann überhaupt. Na ja, machen wir das Beste daraus.  

Ihr könnt ja schon mal ein Modell für Montagnacht raussuchen:




 😉   😉   😉   😉   😉





Dienstag, 24. April 2018

Fünf Monate...

 ...ist es nun her, dass meine Mutter nicht mehr da ist. Erst? Schon? Ich weiß es nicht.

Manchmal kommt es mir viel länger vor. Aber genau genommen ist sie ja auch schon seit ein paar Jahre nicht mehr wirklich da gewesen. Die Demenz hat aus ihr einen anderen Menschen gemacht und ich habe zum Schluss nur noch ganz selten meine Mutter in ihr erkannt.

Am letzten Samstag habe ich ihr ein paar frische Blumen gebracht. Ich hoffe, sie gefallen ihr.

 


Dieses Foto habe ich in London aufgenommen, wie man unschwer erkennen kann. Dort war ich Pfingsten 2006 mit meiner Mama, da ging es ihr noch gut. Sie hat danach noch monatelang von dieser Reise geschwärmt. 


Manchmal fällt mir ein Spruch ein, den ich mal gelesen habe: Nimm dir Zeit für deine Mutter, bevor die Zeit dir deine Mutter nimmt. 








Montag, 23. April 2018

Beltane / Walpurgisnacht / Calan Haf


In einer Woche ist es wieder soweit, eines der großen Feste im Jahreskreis steht bevor. In Irland und Schottland feiert man Beltane, in Wales heißt es Calan Haf oder Calan Mai. Es ist keltischen Ursprungs und ähnelt in Bräuchen und Traditionen stark der Walpurgisnacht, alles wird in der Nacht zum 1. Mai gefeiert.

Im Gegensatz zum Frühlingsfest Ostara, wenn die Natur ganz zaghaft wieder zu erwachen beginnt, ist an Beltane die Blüte bereits in vollem Gange, die jungen Pflanzen sind grün und saftig. Es ist oft schon richtig warm und man ahnt bereits den Übergang vom Frühling zum Sommer. Besonders in den letzten Tagen hat man das gemerkt, auch wenn es heute schon wieder etwas kühler ist.


Beim Calan Haf in Wales wurden die Häuser mit Weißdornzweigen geschmückt. Auch hier wurden Feuer entzündet und man trank Metheglin, ein Honigwein mit Zimt und Nelken gewürzt. 


An diesem Tag wurde außerdem offiziell ein Platz im Dorf "eröffnet", an dem auch während der Sommermonate Musik gespielt und getanzt wurde sowie andere Veranstaltungen stattfanden. Das erinnert an das heutige Aufstellen des Maibaums auf dem Marktplatz. 
Außerdem wurde das Vieh zwischen den Feuern hindurch geführt, um es vor Krankheiten zu schützen. War es bereits krank, wurde es direkt ins Feuer geworfen. Kein sehr schöner Gedanke...aber es war eben eine andere Zeit. 

Dann gab es noch den Brauch der Strohpuppen. Wenn ein Mann seine Liebste an einen anderen Mann verloren hatte, baute er eine Strohpuppe, die seinen Widersacher darstellen sollte und hing sie für alle sichtbar im Dorf auf. Das führte nicht selten zu Kämpfen zwischen beiden Männern.
Wie und wo auch immer gefeiert wird, überall gilt die Nacht zum 1. Mai als magische Nacht, in der die Schleier zwischen den Welten dünn sind und auch Feen, Elfen und Kobolde von ihren Hügeln kommen und feiern. 

Im Harz fliegen die Hexen zum Brocken und tanzen und feiern dort die Walpurgisnacht. Dieser Kult wird dort auch heute noch gepflegt, besonders am Hexentanzplatz in Thale.

Hier geht es zu meinem Post vom letzten Jahr zum Thema Walpurgisnacht --> KLICK

Manche Bräuche wurden früher entwickelt, um sich vor den Hexen zu schützen.
Das Läuten der Kirchglocken in der letzten Aprilnacht soll die Hexen vertreiben bzw. unschädlich machen.
Auch geweihtes Salz auf der Türschwelle soll den Eintritt von Hexen verhindern, ebenfalls ein umgedrehter Besen, dessen Kehrseite in den Himmel ragt.
Es gibt mancherorts Kreidezeichnungen an Häuserwänden, um Hexen abzuwehren.
Junge Männer knallen mit Peitschen, um sie zu verjagen. Misteln und Disteln werden zur Abwehr aufgehängt.
Diese Bräuche können auch heute noch in manchen Regionen beobachtet werden, wenn auch in einem anderen eher volksfestlichen Kontext.
 



Dienstag, 17. April 2018

The Walking Dead - Das Ende der 8. Staffel


Gestern war es soweit, es lief die 16. und damit finale Folge der 8. Staffel der Horror-Serie "The Walking Dead". Und alle Fans haben gespannt gewartet, ob es nun endlich zu einem Showdown mit Negan kommt und der Krieg mit den Saviours nach mehr als zwei Staffeln beendet wird.





ACHTUNG!! SPOILER!!! ACHTUNG!!! SPOILER!!!  

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es eine falsche Entscheidung war, Ricks Sohn Carl im Laufe der Staffel sterben zu lassen. Er hätte die Gruppe vielleicht in eine bessere Zukunft geführt, zusammen mit seiner kleinen Schwester Judith. Auch, da Carl in den Comics weiter lebt und sich der Charakter ja erst gerade wirklich zu entwickeln begann. 
Aber es ist nun mal geschehen und nicht zu ändern. 
Die Folge gestern hielt jedenfalls einige Überraschungen bereit. Anfangs hatte ich noch gehofft, dass Eugene vielleicht sterben wird, nachdem er seine ehemaligen Freunde so verraten hat. Aber mit dieser Wendung hatte ich nicht gerechnet und bin froh, dass er seine Meinung noch geändert hat und Rick und seine Leute somit aus der von Negan gestellten Falle retten konnte.
Auch dass die Truppe aus Oceanside doch noch zur Einsicht kam und zusammen mit Aaron in Hilltop auftauchte, gab dem ganzen noch eine positive Wendung.

Den Ausgang des Zweikampfs zwischen Negan und Rick sehe ich mit gemischten Gefühlen. Einerseits hätte Negan nichts Anderes als den Tod verdient, andererseits ist es vielleicht eine härtere Strafe für ihn, bis an sein Lebensende eingesperrt in einer Zelle zu verrotten. Und mit diesem Ausgang kommt Rick zumindest auch dem Wunsch seines Sohnes nach, dass endlich Frieden herrschen soll. Für eine neue Zukunft und eine neue Welt. Etwas, das Carl sich mehr als alles andere gewünscht hat, auch für seinen Vater, wie er in seinem Abschiedsbrief schrieb.

Ich kann aber auch Maggie verstehen, dass sie mit dieser Entscheidung nicht einverstanden ist. Die Szene mit ihr, Jesus und Daryl verspricht jedenfalls einiges an Spannung für die nächste Staffel, die ja im Oktober starten soll. Ich hoffe nur, es wird dann nicht zu einer neuen Spaltung der Gruppe kommen.

Vereinzelt wurde wohl auch Daryls Verhalten Dwight gegenüber kritisiert. Mich hat diese Entscheidung aber nicht überrascht, denn sie war typisch für Daryl. Und zum Schluss hat Dwight schließlich wirklich versucht, Ricks Gruppe zu helfen. Dass Negan ihm auf die Schliche kam und Hilltop mit seiner Hilfe in eine Falle laufen ließ, dafür konnte Dwight nichts. Und ich glaube, er bereute seine Taten wirklich und hasst Negan.

Ich bin gespannt, wie es nun weitergehen wird und ob es wirklich eine Chance auf Frieden miteinander für die Menschen gibt und sie sich gemeinsam gegen die Untoten zur Wehr setzen, anstatt sich gegenseitig zu bekämpfen. Im Herbst werden wir es erfahren.
Und bis dahin kann man sich entweder alle acht Staffeln noch mal in der Endlosschleife ansehen oder den TWD-Ableger "Fear the Walking Dead" schauen. In den USA ist am Sonntag die vierte Staffel gestartet und es gibt dort ein Crossover mit einem bekannten Charakter: Morgan.









Freitag, 13. April 2018

Frühlingsimpressionen aus unserem Garten

So langsam sprießt, wächst und gedeiht alles. Hier ein paar Bilder aus unserem Garten. 















Und hier die Magnolien. Inzwischen sind sie auch aufgegangen. :-) 





Mittwoch, 28. März 2018

Der Vollmond vor Ostern


Früher habe ich mich oft gefragt, warum Ostern nicht an einem festgelegten Datum stattfindet, so wie beispielsweise Weihnachten. 
Als ich dann anfing, mich mit heidnischem Brauchtum und dem alten Glauben zu beschäftigten, fand ich heraus, dass die christliche Kirche zwar versucht hat, das Frühlingsfest Ostara abzuschaffen, aber ganz ist es ihr nicht gelungen. Und so findet das christliche Auferstehungsfest immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche, Ostara, statt, welche am 20./21. März gefeiert wird.
Am kommenden Samstag, dem 31. März, ist Vollmond und deswegen wird am 1. April das kirchliche Osterfest gefeiert. 

Und woher kommt eigentlich der Osterhase? Auch dieser Brauch ist wohl auf das Frühlingsfest zurückzuführen, denn die Symbole der Frühlingsgöttin Ostara sind u. a. der Hase und das Ei. Mit der Kirche hat das also nichts zu tun und ich bin froh, dass dieser Brauch bis heute erhalten geblieben ist. 







Dienstag, 27. März 2018

Fotos vom 25. März 2018


Am letzten Sonntag haben wir eine kleine Radtour gemacht und kamen an einem Biotop bei uns in der Nähe vorbei. 

 Falls man es nicht erkennt, das ist ein Schwan beim Mittagsschlaf.