Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Donnerstag, 21. September 2017

Zum offiziellen Herbstbeginn am Freitag


Morgen, am 22. September, ist offizieller Herbstanfang.


Und im alten Jahreskreis feiern wir ein weiteres Erntefest: Mabon, die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche. Der Tag ist also genauso lang (oder kurz) wie die darauffolgende Nacht.
Der Name Mabon ist übrigens noch gar nicht so alt. Erst 1970 verwendete Aidan Kelly ihn zum ersten Mal, da er analog zu Beltane oder Samhain einfach wohlklingender ist. Er gründet sich auf die walisische Sagengestalt Mabon fab Modron bzw. auf die keltische Gottheit Maponos. Bei den Kelten hieß dieses Fest Alban Elfed.


Mabon ist das zweite Ernte-Dank-Fest im Jahreskreis. Hier wurde für die Ernte gedankt für die an Lughnasad gebetet wurde und dafür, dass man im Winter ausreichend versorgt sein wird. Viele Beeren sind jetzt reif und es werden Marmeladen gekocht. Habe ich selbst auch schon gemacht in den letzten Wochen. Äpfel, Nüsse und Kastanien sind ebenfalls auf dem Höhepunkt ihrer Reife. Und natürlich der Wein, denn vielerorts findet nun die Weinlese statt und das wird mit vielen Festen gefeiert.

Eines der wichtigsten Merkmale der Herbst-Tag-und-Nachtgleiche ist natürlich der Stand der Sonne und dass die Tage kürzer und die Nächte länger werden. Das ist nun einmal der Lauf der Jahreszeiten. Wie langweilig wäre es, wenn alles zwölf Monate immer gleich wäre? Keine Unterschiede in den Jahreszeiten, keine wechselnden Farben in der Natur? Sagte ich schon, dass ich den Herbst liebe? *g*

Wie feiert man nun am besten Mabon? Natürlich mit jeder Menge Kerzen, wie bei jedem Jahreskreisfest. Mittelpunkt des Festes ist üblicherweise eine Mahlzeit, mit der man für die reiche Ernte dankt. Bei der Getreideernte bleibt die letzte Garbe zusammengebunden stehen oder wird überhaupt nicht geschnitten. Das Fest steht außerdem für den feierlichen Abschied vom Sommer und dient der innerlichen Vorbereitung auf den Winter. An diesem Tag wird dann auch innegehalten und darüber reflektiert was im vergangenen Jahr geschehen ist, um sich für das kommende Jahr neu vorzubereiten. Zu einem Mabon-Mahl gehören in erster Linie Wild (okay, da bin ich raus), rote Weine, Melonen, Kuchen und alles was man aus Äpfeln zubereiten kann. Ich glaube, ich backe dann mal wieder einen leckeren Apfelkuchen. 😊


Passenderweise soll das Wetter ja ab heute noch mal richtig schön werden und der beginnende Herbst sich von seiner besten Seite zeigen. Also genießt es einfach, denn auch diese Jahreszeit hat ihr Gutes.




Sonntag, 17. September 2017

Der Herbst hält langsam Einzug

In ein paar Tagen feiern wir  Mabon, die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche. Hier ein paar Fotos von der bereits herbstlichen Natur:



Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm. 
Es hat aus lauter Purpur ein Mäntlein um. 

Oben seht ihr Bachstelzen. Ich finde, diese Vögel sieht man heute auch nur noch selten. 


Herbstboten


Ich denke, der Mais ist reif und wird bald geerntet


Am Stausee mit Blick auf den Westuferpark




Blick auf die Stever von der Brücke. Sehr wenig Wasser zur Zeit. 

Im Mühlbachtal und in der neu gestalteten Stadtmühlenbucht





Blick auf die Vogelschutzinsel im Stausee


Ja, es wird bunter in der Natur :-)


Einfach nur herrlich. So schön kann der Herbst sein. 



Montag, 11. September 2017

Vor vier Jahren verabschiedeten wir MacFly

Wie die Zeit vergeht...
Heute ist es schon wieder vier Jahre her, dass unser Rattenmann MacFly, meistens nur Mecki genannt, von uns und über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Und immer noch denken wir oft an ihn zurück und er wird immer einen besonderen Platz in unserer Erinnerung haben. Denn Mecki war es, der gleich am ersten Tag bei uns eine Fliege gefangen und verschluckt hat. *g* 



Auf diesem Foto war er gerade ein paar Tage bei uns und musste erst einmal sein neues Hauses gründlich inspizieren. 


Dienstag, 5. September 2017

Passend zur kommenden Vollmondnacht





Ganz genau ist in unserer Zeitzone morgen um 9 Uhr Vollmond. Aber dann sieht man ihn ja schon nicht mehr, wenn es hell ist.


Der Text dieses Liedes ist natürlich ein Gedicht von Josef Freiherr von Eichendorff, sehr gelungen umgesetzt mit der charismatischen Stimme des ehemaligen Sängers von Ignis Fatuu. 


Viel Spaß damit. 





Freitag, 1. September 2017

Inoffizieller Herbstanfang am 1. September


Die Wetterfrösche nennen es den meteorologischen Herbstanfang. Und tatsächlich lag heute früh schon ein Hauch von Herbst in der Luft und das Thermometer zeigte gerade mal 10 Grad. Nun scheint die Sonne und ich muss sagen: So kann es gerne bleiben. 😊

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, genießt das frühherbstliche Wetter vielleicht mit einem Ausflug in die Natur, die sich bereits langsam in ihre bunten Farben kleidet.








Montag, 28. August 2017

Ein schöner Spätsommertag

Gestern haben wir das Wetter noch mal genutzt und waren draußen am See und an der Stever unterwegs. Hier sind ein paar Eindrücke:





Ich weiß nicht, ob das Sanddorn ist, aber ich glaube, dafür ist es zu dunkel. 
Probieren wollte ich dann doch nicht ;-)  


Oben: Blick von der Steverbrücke zur Schleuse am Hullerner Stausee 


 Oben: Hier kann man sich vorstellen, wie die Feen tanzen

Unten: Eine versunkene Welt in der Stever? 

 Der Moosteppich lädt zum Ausruhen ein


An den Blättern sieht man, dass der Herbst so langsam naht


Freitag, 25. August 2017

Der Herbst steht in den Startlöchern


Wenn ich so aus dem Fenster schaue, kann ich doch tatsächlich sehen, dass manche Bäume schon langsam wieder ihr Herbstkleid anziehen. Und ein Blick auf den Kalender zeigt, dass heute in einer Woche bereits der September beginnt. Meteorologischer Herbstanfang.


Ich darf das ja gar nicht so laut sagen, aber ich freue mich auf den Herbst. Es ist meine Lieblingsjahreszeit. 
Ich freue mich schon wieder darauf, mit meiner Kamera durch die Natur zu streifen und die Farbenpracht einzufangen. 
Ich finde auch, der Herbst "riecht" ganz anders. Und wenn die Morgennebel über die Felder ziehen...das ist einfach herrlich. 

Da habe ich doch direkt mal hier das Layout angepasst. 😊

Im Moment scheint der Sommer ja noch mal ein bisschen was gutmachen zu wollen. Also genießen wir mal das letzte Wochenende im August. Und dann heißt es bald:







Freitag, 11. August 2017

Viel Wirbel um wenig Wolf?


Jetzt ist der Wolf endlich wieder zurück in Deutschland. Auch in NRW. Und das ist auch gut so.
Aber schon werden Rufe von Bauern und Jägern laut, dass ein begrenzter Abschuss von Wölfen erlaubt werden sollte, um die Gefahr für Weidetiere und Menschen direkt einzudämmen.
Dabei ist bisher in NRW in diesem Jahr nur sieben Mal überhaupt ein Wolf gesehen worden. 

Diese Forderung stützt sich u. a. wohl auf eine These eines Zoologen, die besagt, dass künftig verstärkt mit An- und Übergriffen von Wölfen zu rechnen sei, wenn die Annäherung der Tiere an den Menschen dauerhaft ohne Konsequenzen für diese bleibe. Also ein toter Wolf als Mahnung an die anderen Wölfe? 
Natürlich ist es ärgerlich für Landwirte, wenn ihre Tiere gerissen werden. Vor allem, wenn sie dann auch noch auf entstehenden Kosten sitzen bleiben. Hier müsste das Land unterstützen.
Der NABU sagt, es gibt beispielsweise spezielle elektrische Zäune, die Weidetiere vor Wölfen schützen können. Das kostet natürlich Geld und hier ist finanzielle Unterstützung der Nutztierhalter vom Land gefordert. 
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) sagt, dass die Gefahr für den Menschen durch den Wolf oft überschätzt wird und es sollten vielmehr Wege gefunden werden, mit dem Wolf zu leben, wenn er in NRW endlich wieder heimisch geworden ist. Hierzu wird in einem Arbeitskreis gerade ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes erstellt. 

Im Übrigen sind sich Naturschützer einig, dass die Tötung eines Wolfen keinen wirklichen Schutz für die Nutztiere bietet. Denn dadurch wird die Rudelstruktur zerstört, die Aufgabenverteilung der Tiere gerät durcheinander, sie werden nervös und suchen sich natürlich die leichteste Beute, um satt zu werden. So nehme die Wahrscheinlichkeit zu, dass die übrigen Tiere des Rudels Nutztiere rissen. 

Quelle: rp-online.de


Ich selbst weiß nur, dass Wölfe im Grunde scheue Tiere sind, die sich nur selten den Menschen nähern.
Und ich freue mich sehr, dass ein Tier, das früher ganz selbstverständlich zu Deutschland gehörte, nun wieder zurückkehrt. Es hat genau dasselbe Recht, hier zu leben, wie jeder andere auch.