Hallo Zusammen! Nach vier Jahren geht es nun weiter auf meinem kleinen Blog. Ja, es war hier sehr ruhig in der letzten Zeit, aber nun gibt es einiges zu berichten und das hat nicht unbedingt mit meinem liebsten Hobby, den Büchern, zu tun. Ich freue mich, wenn ihr weiter oder wieder dabei seid. Auch über neue Leser freue ich mich natürlich sehr. :-)
Dienstag, 31. Juli 2018
Donnerstag, 26. Juli 2018
Vollmond und totale Mondfinsternis
Am 27. Juli ist Vollmond, der achte nach dem Julfest. Außerdem wird noch eine Mondfinsternis erwartet.
Die Erde steht zwischen Sonne und Mond und wirft so ihren Schatten auf den Mond, wenn man es einfach erklären möchte.
Wenn der Mond den Kernschatten der Erde berührt, verdunkeln sich die ersten Gebiete der Mondoberfläche. Umgekehrt würde man nun, wenn man auf dem Mond wäre, eine Sonnenfinsternis sehen.
Wenn der Mond dann vollständig in den Kernschatten der Erde getaucht ist, leuchtet die Mondoberfläche kupferrot und man spricht von einer totalen Mondfinsternis.
In Europa soll man diese Mondfinsternis sehen können, sie beginnt nach MESZ gegen 21:30 Uhr. Ich bin gespannt und werde mir das auf jeden Fall ansehen.
Dienstag, 24. Juli 2018
Lughnasad steht vor der Tür
Gerade gibt der Sommer bei uns seit einiger Zeit alles, Temperaturen um die 30 Grad und mehr sind auch für die nächsten Tage angekündigt.
Das bedeutet natürlich auch Hochsaison für die Landwirtschaft und Einfahrt der Ernte. Und bald ist es Zeit für das keltische Erntefest Lughnasad. Lugh ist der keltische Sonnengott, dem dieses Fest gewidmet ist.
Wann genau feiert man Lughnasad? Nun, da gibt es verschiedene Möglichkeiten, aber überwiegend wird in der Nacht auf den 1. August gefeiert, da es ein Mondfest ist. Manchmal auch auf den 2. August, aber eher selten. Eine andere Tradition besagt, dass in der Nacht des 8. Vollmondes nach Yul gefeiert wird. Das wäre in diesem Jahr dann der 27. Juli.
Was genau wird an Lughnasad gefeiert? Wie gesagt, ist Lugh der keltische Sonnen- und Erntegott und in der Mythologie ist er der Sohn des Feuergottes Bel (dem Beltane gewidmet ist). Dieser stirbt mit dem ersten Schnitt des Korns und kehrt dann bis zum kommenden Frühjahr in sein Reich zurück.
Lughnasad ist kein Erntedankfest, sondern man bittet hier um eine reichhaltige und gute Ernte. Es gibt auch Opfergaben, man lässt zum Beispiel einige Ähren auf dem Feld stehen oder bastelt aus ihnen einen Kranz oder ein Gesteck. Tatsächlich habe ich gestern auf einem abgeernteten Maisfeld ein paar wenige Pflanzen noch stehen sehen und fragte mich, ob diese vergessen wurden. Aber vielleicht sind sie auch eine Opfergabe für Lugh.
Heute erscheint dieses Dankesritual vielleicht veraltet, denn man kann schließlich jederzeit Mehl, Brot usw. im Supermarkt kaufen. Trotzdem finde ich es schön, an diesen Traditionen festzuhalten und einfach dankbar zu sein, dass man genug zu essen hat und sich bewusst der Natur zuwenden. Denn irgendwo müssen ja auch die Dinge aus dem Supermarkt herkommen. ;-)
Man kann z. B. eine Kerze anzünden (goldgelb) und dazu selbst gebackenes Brot essen. Oder auch Getreideähren im Feuer verbrennen, als Opfer für Lugh.
Es gibt übrigens noch einen anderen Namen für dieses Fest: Lammas, aus dem altenglischen Hlaf-mass, was soviel bedeutet wie Laib-Masse, denn man verzehrt die ersten Brotlaibe aus der neuen Getreideernte.
Auch gebräuchlich ist der Begriff Schnitterfest, da das erste Korn geschnitten wird.
Quelle: hexenladen hamburg
Freitag, 20. Juli 2018
Neuer Familienzuwachs ist eingezogen
Gestern war es mal wieder soweit, bei uns sind drei kleine Rattenwelpen eingezogen.
Unser Tapsy ist ja leider am 24. Juni gestorben und inzwischen geht es Casper auch nicht mehr so gut. 😔 Damit Dobby dann nicht plötzlich ganz allein ist, haben wir schon mal Nachwuchs ins Haus geholt. Die Bande wird nun erst mal an uns gewöhnt und dann beginnen wir mit der Vergesellschaftung.
Hier ein paar erste Fotos:
Oben: Ich setz mich gleich mal mitten in den Napf, dann traut sich da keiner mehr ran.
Oben: Der Kleine hat sich erst mal was aus dem Napf geklaut und sich damit in
eine Ecke verzogen, um es in Ruhe zu futtern.
Oben und unten: Noch passen alle drei bequem an einen Napf und zur Not auch da rein. *g*
Wir haben dieses Mal drei äußerlich sehr unterschiedliche Rattis genommen, damit man sie auch gut unterscheiden kann. Namen haben sie noch nicht, dazu werden wir uns heute Gedanken machen.
Jedenfalls sind die drei Brüder aus einem Wurf und wurden am 2. Juni geboren.
Ich hoffe, dass mit der Vergesellschaftung alles gut geht und wir unsere Fellnasen recht bald zusammenbringen können.
Dienstag, 10. Juli 2018
Der Griese Mönch und das Witte Krüß
Der Ludgerusbrunnen am Tannenberg.
Die Napoleonbuche gibt es leider nicht mehr.
Das Weiße Kreuz (Witte Krüß) trägt die Inschrift "Rette deine Seele"
Dieser Stein am Weißen Kreuz dient auch als Wegweiser.
Der Gedenkstein Griese Mönch.
Die Sage um den Griesen Mönch und das Weiße Kreuz hängen zusammen: Es geht um ein Kloster, das in der Hohen Mark gestanden hat und zu dem neben den Nonnen auch zwei Mönche gehörten. Diese wurden eines Nachts auf ihrer Heimreise von Raubrittern überfallen und erschlagen. Danach drangen sie in das Kloster ein, schändeten die Kirche und stahlen alles, was ihnen in den Weg kam. Viele der Nonnen starben und die Äbtissin entschied sich danach, nach Coesfeld zu gehen, denn Haltern war damals nur eine unbefestigte Siedlung.
Das Weiße Kreuz ließ die Äbtissin an der Stelle errichten, wo die beiden Mönche ermordet wurden. Seitdem wurde es bereits mehrmals erneuert, zuletzt 1920.
Einige Zeit danach tauchte in den Ruinen des Klosters ein Mann auf, der sich dort einrichtete, er lebte dort, arbeitete und betete. Den Namen Griese Mönch (Grauer Mönch) erhielt er, weil er eine selbstgewebte graue Kutte trug. Der Mann hatte außerdem einen Gefährten, einen grauen Wolf, der immer bei ihm war.
Da der Griese Mönch etwas von Heilkünsten verstand, kümmerte er sich bald um die Kranken und Verletzten in der Gegend. Davon gab es genug, denn es gab auch genug Räuber die die reisenden Kaufleute überfielen und einfach niederschlugen. Wenn der Wolf die Schreie der Überfallenen hörte, soll er den Mönch darauf aufmerksam gemacht haben und gemeinsam holten sie die Verletzten in die Klosterruinen oder begruben die Toten. Der Mönch hat angeblich nach seinem Tod keine Ruhe gefunden, weil er schrecklich unter der Not der Verletzten litt, da er nicht allen helfen konnte. Er erwacht immer um Mitternacht und sucht nach Toten und Verletzten, dann hört man ihn rufen.
Quelle: "Wat Uhl un Ekboom vertellt" von Bernhard E. Köster
Mittwoch, 27. Juni 2018
Siebenschläfertag
Heute ist Siebenschläfertag. Oder eigentlich auch nicht. Da die Bauernregel bereits vor der Gregorianischen Kalenderreform 1582 entstand, stimmt der heutige Siebenschläfertag nicht mehr mit dem ursprünglichen Tag überein. Durch die Verschiebung um etwa zehn Tage wäre der "richtige" Siebenschläfertag erst am 7. Juli.
Die Bauernregel verdankt ihren Namen einer alten Legende und nicht etwa dem gleichnamigen Nagetier. Sieben junge Christen, die Schläfer von Ephesus, wurden während der Christenverfolgung zur Herrschaftszeit des Kaisers Decius (249-251) in einer Berghöhle nahe Ephesus lebendig eingemauert. Statt zu sterben, schliefen die Männer der Legende nach 195 Jahre lang, erwachten am 27. Juni 446 und bezeugten den Glauben an die Auferstehung der Toten. Der Siebenschläfertag ist also auch ein Gedenktag für die sieben Schläfer von Ephesus.
Erste Zeugnisse der Legende stammen aus dem fünften Jahrhundert.
Die Bauernregel verdankt ihren Namen einer alten Legende und nicht etwa dem gleichnamigen Nagetier. Sieben junge Christen, die Schläfer von Ephesus, wurden während der Christenverfolgung zur Herrschaftszeit des Kaisers Decius (249-251) in einer Berghöhle nahe Ephesus lebendig eingemauert. Statt zu sterben, schliefen die Männer der Legende nach 195 Jahre lang, erwachten am 27. Juni 446 und bezeugten den Glauben an die Auferstehung der Toten. Der Siebenschläfertag ist also auch ein Gedenktag für die sieben Schläfer von Ephesus.
Erste Zeugnisse der Legende stammen aus dem fünften Jahrhundert.
Hier ein paar Beispiele der Bauernregeln:
"Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt."
"Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag."
"Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass."
"Scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne."
"Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, dann regnet’s ganze sieben Wochen."
Also mir würde es schon reichen, wenn das Wetter die nächsten zweieinhalb Wochen so bleibt, da ich ab Montag Urlaub habe. *g*
Ein besonderer Vollmond am 28. Juni 2018
Im Juni bewegt sich der Mond näher am Horizont, dadurch färbt er sich leicht rot und erscheint außerdem größer. Und deswegen wird er auch Erdbeermond genannt.
Der Name geht auf die Ureinwohner Amerikas zurück, denn für die meisten Stämme fand zu der Zeit die Erdbeerernte statt. Aber auch Rosenmond oder Honigmond sind als Bezeichnung bekannt.
Montag, 25. Juni 2018
Tapsy ist über die Regenbogenbrücke gegangen
Gestern war ein trauriger Tag, wir mussten uns von unserem Tapsy verabschieden. Vor ein paar Tagen war noch alles in Ordnung und auf einmal wurde er krank, hat seine Hinterbeine hinter sich hergezogen und der Tierarzt stellte einen Knubbel im Bauchbereich fest. Da wussten wir, es ist nur noch eine Frage der Zeit.
Oben seht ihr Tapsy, als er bei uns eingezogen ist im Januar 2017. Er ist gerade mal eineinhalb Jahre alt geworden.
R.I.P. kleiner Rattenmann, wir werden dich immer in Erinnerung behalten.
Donnerstag, 21. Juni 2018
Blessed Litha
Kalendarisch ist heute bei uns erst Sommeranfang, aber im alten Jahreskreis ist bereits Mittsommer, die Sommersonnenwende steht bevor. Heute ist also der längste Tag auf den die kürzeste Nacht des Jahres folgt.
Alles grünt und blüht und die Felder und Wiesen leuchten in voller Pracht in den Farben des Sommers.
Ich wünsche euch eine schöne Sommersonnenwende und sende euch nachfolgend ein paar Zeilen von Schandmaul aus ihrem Song "Mittsommer"
Wenn Licht und Dunkel sich umfangen,
Wie zwei Liebende, die bangen.
Sich berühren im Geheimen,
Nächtens ihre Kraft vereinen.
Wenn ihre Majestät, die Sonne,
hüllt die Welt in gold'ne Wonne.
Lädt zum Tanz der Vater Mond,
Der zeitgleich am Himmel thront.
Dann ist Mittsommer.
Dann ist Mittsommer.
Schließt die Augen und dann tanzt.
Wir fliegen mit dem Sommerwind.
Schließt die Augen und dann tanzt.
Wir tanzen, bis der Tag beginnt.
Schließt die Augen und dann tanzt.
Wir fliegen mit dem Sommerwind.
Komm mit, wohin er uns auch bringt.
Montag, 18. Juni 2018
Ein Gedicht zur Sommersonnenwende
Zur bevorstehenden Mittsommernacht am 21. Juni möchte ich euch heute ein Gedicht vorstellen, das von Ludwig Uhland geschrieben wurde:
Nun die Sonne soll vollenden
Ihre längste, schönste Bahn,
Wie sie zögert, sich zu wenden
Nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
Fühlt die ahnende Natur,
Und mir dünkt, bedeutsam schweige
Rings die abendliche Flur.
Nur die Wachtel, die sonst immer
Frühe schmälend weckt den Tag,
Schlägt dem überwachten Schimmer
Jetzt noch einen Weckeschlag;
Und die Lerche steigt im Singen
Hochauf aus dem duft'gen Tal,
Einen Blick noch zu erschwingen
In den schon versunknen Strahl.
Abonnieren
Posts (Atom)











