Morgen ist der Tag der Heiligen Barbara und in letzter Zeit ist der Brauch der Barbarazweige wieder mehr in den Vordergrund gerückt.
Dieser Brauch geht zurück auf Barbara
von Nikomedien, eine Märtyrerin und Heilige aus dem 3. Jahrhundert.
Noch heute wird Barbara als heilig verehrt, u.a. ist sie auch die
Schutzpatronin der Bergleute.
In
dem Gefängnis, in welches sie ihr Vater warf, um sie vom Christentum
abzubringen, stellte Barbara einen abgebrochenen Zweig ins Wasser, der
unterwegs an ihrem Kleid hängenblieb. Am Tag ihres Todes erblühte dieser
Zweig laut Überlieferung wie durch ein Wunder. Die so genannten
Barbarazweige werden daher seit Jahrhunderten am Tag der Heiligen
Barbara aufgestellt, um dann bis Heiligabend zu blühen und auf diese
Weise Leben, Licht und Freude in der dunklen Zeit des Jahres ins Zuhause
zu bringen.
Am
häufigsten werden Kirschzweige als Barbarazweige verwendet, weil die
Kirschblüten besonders schön sind. Es gehen aber auch andere
Obstbaumzweige, Haselnuss, Kastanie, Rotdorn oder Holunder.
Viele
glauben fest daran, dass während der Tage des Blühens das Glück ins
Haus einkehrt und im kommenden Jahr positive Geschehnisse eintreffen
werden. Tatsächlich ist es in manchen Kulturen auch üblich, dass junge
Frauen mit mehreren Verehrern Barbarazweigen aufstellen und diesen die
Namen der Verehrer zuordnen. Der Zweig, der als erstes aufblüht, weist
schließlich den Weg zu dem richtigen Mann oder gar zum künftigen
Bräutigam.
Den Brauch der Barbarazweige greift übrigens die Autorin Corina Bomann auch in ihrem Roman "Winterblüte" auf.
Hallo Zusammen! Nach vier Jahren geht es nun weiter auf meinem kleinen Blog. Ja, es war hier sehr ruhig in der letzten Zeit, aber nun gibt es einiges zu berichten und das hat nicht unbedingt mit meinem liebsten Hobby, den Büchern, zu tun. Ich freue mich, wenn ihr weiter oder wieder dabei seid. Auch über neue Leser freue ich mich natürlich sehr. :-)

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