Mittwoch, 30. Januar 2013

Das neue Album von Faun: Von den Elben

Dass das Album am 25.01. veröffentlicht werden sollte, wusste ich ja schon länger. Leider habe ich immer wieder vergessen, es zu bestellen. So bekam ich es erst gestern mit der Post. Aber ich finde das Warten hat sich gelohnt, mir gefällt es sehr gut.
Gleich mit dem Opener „Mit dem Wind“ geht es gut los. Ein Text, bei dem man direkt die Koffer packen und dem Wetter hier entfliehen möchte.  ;-)


Gut gefallen mir auch die Songs „Tanz mit mir“ und „Schrei es in die Winde“. Beim ersten erhalten Faun Unterstützung von Santiano. Da habe ich irgendwo eine Kritik gelesen, das kann ja nichts werden, wenn die sich einen „Shanty Chor“ dazu holen. Naja, so würde ich Santiano nicht gerade bezeichnen, aber sei es drum.
In „Schrei es in den Wind“ geht es um eine Hexe und der Song erinnert ganz stark an Eluveitie. ;-) Aber ich mag es.
Auch Subway to Sally haben Faun diesmal unterstützt und Eric Fish singt mit Ihnen zusammen das „Minne Duett“.
Das dritte Stück ist der Titelsong „Von den Elben“ und etwas ruhiger, aber es passt gut in den Mix des gesamten Albums.


Ich habe das Album bisher zwei bis drei Mal gehört, aber noch nicht allen Songs wirklich zugehört. Aber ich muss sagen, mir gefällt es richtig gut. Teilweise habe ich ja schon Kritik gehört, jetzt würden Faun auch noch kommerziell. Schon bei Fernsehwerbung geht so manchem Fan ja die Hutschnur hoch.
Schade, denn schließlich ist es doch das, wofür ein Künstler arbeitet: Erfolg. Und wenn er diesen bei einer breiten Masse hat, ist das doch schön und man sollte sich mit ihm freuen. Solange sie doch ihrem Stil treu bleiben und nicht eine komplett andere Richtung einschlagen, ist doch alles okay. 

Hier könnt Ihr in das Album reinhören 


"Diese kalte Nacht"
Diese Nacht ist kalt und der Wind der bläst durch unser Land
und wer jetzt noch geht ist ein armer Tor
oder auf dem Weg zu der Liebsten die jede Reise lohnt

Ohhh öffne mir, lass mich hinein
dein Liebster steht im Mondenschein
diese Nacht ist so kalt, so öffne mir
denn morgen wird's zu spät sein


Mein Vater wacht über Haus und Hof, meine Tür versperrt ein Eisenschloss
und ich habe keinen Schlüssel dafür,
es führt heut Nacht kein Weg zu mir

Ohhh öffne mir, lass mich hinein
dein Liebster steht im Mondenschein
diese Nacht ist so kalt, so öffne mir
denn morgen wird's zu spät sein


Doch die Nacht ist so kalt, endlich öffnet sie ihm
und sie küsst ihres Liebsten kalte Stirn. Diese Nacht ist so kalt
doch sie öffnet die Tür und er küsst sie sieben Mal dafür

Ohhh öffne mir, lass mich hinein
 Dein Liebster steht im Mondenschein
diese Nacht ist so kalt, so öffne mir
denn morgen wird's zu spät sein


Der Morgen graut und der Wind der geht durch unser Land
doch das Mädchen liegt in ihres Liebsten Arm
und danket sehr der kalten Nacht und dem Wind dafür
 

Montag, 21. Januar 2013

Jersey Devil - Film und Mythos

Wir haben uns letztens mal wieder DVDs ausgeliehen. Und zwar hieß der Film „Jersey Devil“ und eine der Hauptrollen spielte Stephen Moyer, der in der Serie „True Blood“ den Vampir Bill darstellt.
Inhalt: Familie Vinyard fährt ins Grüne. Einfach mal abschalten. Die Sumpfwälder von New Jersey sind das Ziel des Campingtrips. Und wenn Daddy Wälder sagt, dann meint er nicht das nächstbeste, von Touristen überlaufene Seeufer. Und Handys will er schon gar keine hören beim Trip immer weiter hinein in die Wildnis. Bald liegen links und rechts übel zugerichtete Tierkadaver, und den Kinder kommt die alte Mär in den Sinn vom Ungeheuer, das im Ödland sein Unwesen treiben soll. Doch nur Daddy scheint zu wissen, wohin es wirklich geht.

Der Film war gut gemacht und man fragte sich die ganze Zeit, ist dort wirklich ein Monster unterwegs oder entspringt alles der Fantasie des Familienvaters?
Interessant ist, dass es diese Legende um den sogenannten Jersey Devil tatsächlich gibt. Der Teufel wird häufig als zweibeinige Kreatur mit Hufen, kurzen Armen und schmalen Flügeln beschrieben, obwohl das Aussehen je nach Geschichte variiert. Die Beine werden häufig pferdeähnlich dargestellt. In einigen der ältesten Beschreibungen ist von einem hundeartigen Kopf, Widderhörnern und einem langen Hals die Rede. Die Beschreibungen angeblicher Augenzeugen waren oft sehr unterschiedlich und von der Größe her beschrieb man ihn meist nicht größer als 1,50 m.

Der Legende nach soll der Teufel das 13. Kind von Mrs. Leeds, einer Bewohnerin der Pine Barrens, einer waldreichen Gegend in New Jersey, während der Mitte des 18. Jahrhunderts, gewesen sein. Mrs. Leeds hatte jedoch bereits 12 Kinder und soll deshalb bei der Schwangerschaft gesagt haben „Ich habe die Kinder satt! Lasse es einen Teufel werden!“. Angeblich soll der „Teufel“ nach der Geburt durch den Kamin entflohen sein.
Es gibt unterschiedliche Varianten der Legende. In einigen Geschichten ist der Jersey Devil ursprünglich ein menschliches Kind gewesen, welches die Mutter in den Keller sperrte. Nach einer anderen Erzählung stand der Jersey Devil vor der Tür, soll dreimal geklopft haben und bat seine Mutter, ihn herein zu lassen, doch die Mutter wollte keinen Teufel und schickte ihn fort. Eine andere Legende, abgesehen von der Leeds-Geschichte, schreibt die Geburt des Teufels einem Fluch zu, mit dem eine egoistische junge Frau belegt wurde, die sich weigerte, einem Zigneuer Nahrung und Unterschlupf zu gewähren. In wieder einer anderen Version spielt die Geschichte in Eastville/NJ oder Leeds Point. Statt Mrs. Leeds wird in einigen Fällen auch Mrs. Shrouds genannt. Das Shrouds-Haus, eine Blockhütte innerhalb der Pine Barrens, war angeblich der Geburtsort des Devils. Das Haus gibt es heute nicht mehr, soll aber bis mindestens 1952 noch gestanden haben.

Von den vielen Versionen gibt es immer wieder Teile, die auf Tatsachen beruhen. In Leeds Point lebte tatsächlich ab dem Ende des 17. Jahrhunderts eine Familie namens Leeds. Interessant ist auch die Tatsache, dass es gegenüber der Familie im Nachbarort eine andere Familie mit dem Namen Shrouds gab. Die beiden Familien trennte nur ein Fluss. Zu dieser Zeit war die Hexenverfolgung noch aktuell. Die angeblichen Hufspuren kann man auf Spuren von Waldmäusen zurückführen, wenn diese sich hüpfend im Schnee fortbewegen. Dabei bilden sie eine nach hinten offene, u-förmige Spur, die in geringem Abstand und gerade verläuft. Da Mäuse auch über Hecken, Zäune und auf Dächer klettern können, erklärt dies auch die zuweilen seltsamen Fundorte der Teufelsspuren.

Während die Bewohner von New Jersey Jahrzehnte danach noch an das Wesen glaubten, begann der Wahn auch in anderen Ortschaften. In New York etwa wurden Anfang der 1840er Jahre Berichte über mysteriöse Tieropferfälle bekannt, die einem unbekannten Wesen zugeschrieben wurden.

(Quelle: Wikipedia)

Ich finde solche Mythen und Legenden ja immer wieder interessant. :-)

Montag, 14. Januar 2013

Ein Golden Globe für Hugh Jackman

Es war im Mai 2004, als ich im Kino "Van Helsing" sah. Als großer Dracula- und Vampir-Fan war der Film natürlich Pflicht. Ich kannte Hugh Jackman zwar aus den X-Men-Filmen, aber so richtig aufgefallen ist er mir da eigentlich noch nicht.
Das änderte sich dann mit "Van Helsing". Bis heute kann ich nicht sagen, was genau mich so an dem Film faszinierte. Denn wenn man ehrlich ist, ist er ja nicht mehr als gutes Unterhaltungskino, aber kein künstlerisches Meisterwerk. Und trotzdem gehört der Film seitdem zu meinen absoluten Favoriten und vor allen Dingen bin ich dadurch erst so richtig auf den australischen Schauspieler aufmerksam geworden. Und ich musste erst einmal Google bemühen, mir nähere Informationen zu beschaffen, denn in Deutschland war Hugh damals ja noch nahezu unbekannt.
So erfuhr ich auch, dass er seine Karriere in Australien mit Musicals begonnen hat und ein talentierter Sänger und Tänzer ist. Was aber irgendwie so gar nicht zu dem Actionhelden Wolverine und Van Helsing passte. Andererseits beweist dies natürlich die Vielseitigkeit und Bandbreite eines Schauspielers.

Irgendwann wurde ihm auch die Rolle des James Bond angeboten, was er aber wegen anderer Verpflichtungen ablehnen musste. Vielleicht auch gar nicht schlimm, denn wer weiß, ob es ihm sonst zeitlich möglich gewesen wäre, die Rolle des Jean in der Muscial-Verfilmung "Les Miserables" zu übernehmen. Und dafür den Golden Globe als "bester Darsteller in einem Musical oder eine Komödie" zu erhalten. Lange hat es gedauert, denn nominiert war er vor ein paar Jahren schon mal für die romantische Komödie "Kate und Leopold".


Und endlich hat er auch seinen wohlverdienten Stern auf dem berühmten "Walk of Fame". Nun fehlt nur noch der Oscar. ;-)

Es freut mich wirklich für Hugh, dass er endlich den langersehnten Erfolg hat und für sein Talent honoriert wird. Er hat es verdient, denn er ist nicht nur ein begnadeter Entertainer, sondern auch ein sympathischer Mensch, der - soweit möglich - mit seiner Familie ein normales Leben abseits des Trubels führt. Seine Familie ist das Wichtigste für ihn und so sollte es auch sein. 

 Hugh Jackman und seine Frau Deborah Lee Furness. 

Freitag, 4. Januar 2013

Der 4. Januar

Diese 11. Rauhnacht steht für den Monat November. Und die Themen Loslassen, Abschied nehmen, Beschäftigung mit dem Tod.
Namenstage: Berkana, Balthazar

Die Rune Berkana steht für Fruchtbarkeit und ist das Symbol von Mutter Erde. Sie bezieht sich auf Geburt, Tod und verspricht ein friedvolles und fruchtbares Leben.

Balthasar bedeutet: Gott schütze sein (ewiges) Leben. Er bringt die Myrrhe, die früher auch für die Einbalsamierung der Toten verwendet wurde. Myrrhe steht für den menschlichen Aspekt, der mit dem Tod vergeht.

Wenn wir uns mit dem Tod beschäftigen oder ihn miterleben, so erfahren wir, dass unser Dasein, hier auf der Erde zeitlich begrenzt ist. 

Nehmt euch etwas Zeit und beschäftigt euch mit dem Tod. Er findet jeden Tag im Leben statt. 
Die Beschäftigung mit der Vergänglichkeit des Lebens bzw. der zeitlichen Begrenzung kann dabei helfen, das Leben neu zu ordnen und sich auf das konzentrieren, was einem im Leben wichtig ist. 




 


Und der morgige Tag dient zur Vorbereitung auf die letzte 
Rauhnacht, die Perchtnacht, Hollanacht oder Nacht der Wunder. Ein letztes Mal begehrt die Wilde Jagd auf,  bevor sich nun die Tore zur Anderswelt wieder schließen.



Montag, 31. Dezember 2012

Silvester - Die 8. Rauhnacht

Seit Einführung des Gregorianischen Kalenders 1582 ist der 31.12. der letzte Tag des Jahres. Dieser Tag ist dem römischen Bischof Silvester gewidmet, um seines Todestages zu gedenken. Silvester begleitete den Übergang von einer Phase, in der die Christen verfolgt wurden, in eine neue Phase, in der das Christentum unter Kaiser Konstantin zur Staatsreligion erklärt wurde.
Jeder Übergang eröffnet neue Möglichkeiten, Dinge zu verändern, sie neu zu formen, sie anders zu gestalten. 

Bräuche und Riten um Silvester

  • Man soll die Nacht im Kreise seiner Lieben verbringen. Dies ist ganz wörtlich zu nehmen, da der Kreis die Menschen schützt.
  • Man soll gute Vorsätze für das neue Jahr fassen und schauen, was sich im alten Jahr hat und was nicht
  • Diese Nacht steht für die Austreibung böser Geister und die Vertreibung des Geistes des alten Jahres. In vielen Gegenden ist es Brauch, die Wohn- und Arbeitsräume, die Stallungen und den Hof mit geweihtem Räuchwerk zu räuchern, um Dämonen auszutreiben. Wer dies erst am Neujahrstag tut, könnte das neue Glück mit hinausfegen...
  • Rote Unterwäsche zu tragen, verheißt glückliche Liebesstunden im neuen Jahr *g*
  • Vom Silvesteressen sollte bis Neujahr etwas übrig bleiben, weil das verheißt, dass man im neuen Jahr genug zu essen hat
  • Es ist günstig, ein paar der Speisen mit den Naturwesen zu teilen. Man bringt einen kleinen Teller davon hinaus und stellt ihn an die Wurzeln eines Obstbaumes, damit die Fülle ins neue Jahr einziehen kann
  • Um Mitternacht wurden früher lärmende Umzüge veranstaltet, um das Alte zu vertreiben. Heutzutage gibts es stattdessen die Feuerwerke.
  • Oft wird auch orakelt an Silvester. Man schaut in die Karten oder gießt Blei. Dann werden die gegossenen Figuren gedeutet. Das sollte man allerdings nicht in geschlossenen Räumen machen, denn der Gestank und und Qualm ist nicht so toll. ;-)
  • Und nicht vergessen: Träume, die man in der Silvesternacht träumt, gehen in Erfüllung.
 Der Neujahrstag war früher übrigens der Tag der Narren, Priester und Bürger. Man maskierte sich und trieb Unfug. Dieser Brauch wurde später in den Februar bzw. auf das Fastnachtsfest verlegt. 

Quelle: Das Geheimnis der Rauhnächte von Jeanne Ruland

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start ins neue Jahr. Mögen all eure Wünsche und Träume in Erfüllung gehen und mit Glück und Gesundheit gesegnet sein. 

Freitag, 28. Dezember 2012

Das Räuchern in den Rauhnächten

Geräuchert wird in einem feuerfesten Gefäß. Früher wurde Glut aus dem Herd in das Gefäß gelegt, heute kann man Räucherkohle verwenden.
Dann gibt man je nach Sinn und Zweck verschiedene Räucherstoffe auf die Glut.

  • Salbei hat eine starke feinstoffliche Reinigungskraft
  • Kampfer löscht alte Informationen im Haus
  • Weihrauch bringt Segen, Erhöhung der Energie
  • Wacholder vertreibt alle negativen Einflüsse, Krankheitsgeister und Dämonen
  • Thymian reinigt und stärkt die Energie der Räume
  • Styrax gibt Wärme und Geborgenheit, öffnet für die Liebe

Nach dem Räuchern einen schönen Duft oder einfach Quellwasser versprühen. Wasser bindet den Rauch und klärt schneller die Atmosphäre.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Die Rauhnächte - Aberglaube und Volksmund

Unordnung und Dreck ziehen die Wilden an und verursachen Krankheit und dunkle Gefühlempfindungen. Vor dem Beginn der Rauhnächte sollte man daher gründlich aufräumen. 

In den Rauhnächten bewegt sich das Chaos in eine neue Ordnung hinein. Alle Räder sollten stillstehen. So wurde in dieser Zeit nicht gesponnen, gewaschen oder gemahlen. Alle Räder, die sich normalerweise drehen, werden abgestellt, weil sich in dieser Zeit das Schicksalsrad dreht.

Zwischen Weihnachten und Neujahr soll nicht gewaschen und ausgemistet werden. Das kann Unglück und Tod bringen.

Kinder, die an einem Samstag oder Sonntag während der Rauhnächte geboren werden, sollen magische Fähigkeiten besitzen. Sie sind geistersichtig, können in die Zukunft sehen, bringen Glück und können sehr reich werden.

In den Rauhnächten ist es auch nicht erlaubt, mit Karten oder um Geld zu spielen. Viele Geschichten und Legenden ranken sich um Menschen, die das Spielverbot missachteten und dadurch unheimliche Begegnungen hatten, die ihnen fast den Verstand raubten.

Wer die Türen zuknallt, hat im neuen Jahr mit Blitz und Unfrieden im Haus zu rechnen.

Wer Bettzeug und Wäsche im Freien lüftet, hat mit Krankheiten zu rechnen, da sich die Wilden, die in diesen Nächten umherziehen, in der Bettwäsche verfangen.

Wer sich in den Rauhnächten die Haare und Nägel schneidet, muss im Neuen Jahr mit Kopfschmerzen und Nagelentzündungen rechnen.

Wer sich Dinge geliehen hat, sollte diese bis zu den Rauhnächten zurückbringen und wer etwas verliehen hat, sollte es zu den Rauhnächten wiederbekommen. Ansonsten ist im Neuen Jahr mit Energieverlust und Krankheiten zu rechnen.

Träume gehen in Erfüllung. Werden sie in der ersten Nachthälfte bis Mitternacht geträumt, so erfüllen sie sich in der ersten Monatshälfte des jeweiligen Rauhnachtsmonats. Träume der zweiten Rauhnachtshälfte beziehen sich auf die zweite Monatshälfte. 

Heilkräuter wirken in dieser Zeit besonders stark und sollten verstärkt zum Einsatz kommen.

Stirbt jemand in dieser Zeit, wird es im darauffolgenden Jahr zwölf weitere Sterbefälle in der näheren Umgebung geben.

Wenn Hunde in den Rauhnächten bellen, ist diese eine Bestätigung, dass der Gedanke, der gerade gedacht wurde, richtig ist. Bellt ein Hund allerdings um Mitternacht, so wird jemand sterben.

Viel Wind in den Rauhnächten kündigt ein unruhiges Jahr an. Viel Neben steht für alte Dinge, die bereinigt werden wollen und kündigt ein nasses Jahr an. Helles und klares Wetter, bedeutet warme, trockene und gute Zeiten.

Viele Eisblumen an den Fenstern, Reif oder Schnee auf den Bäumen deuten auf ein ertragreiches Jahr hin.

Besen sollten in den Rauhnächten gebunden werden, weil man mit ihnen Krankheitsdämonen und böse Geister aus dem Haus fegen kann. 


Räucher am 21.12., 24.12., 31.12. und 5.1.
erbitte den Segen für Haus und Hof
und für alle die dort wohnen.
Vertreibe die Geister und Dämonen,
das Räuchern kann sich wirklich lohnen.

(Quelle: Das Geheimnis der Rauhnächte von Jeanne Ruland)


Mehr zum Räuchern gibt's  beim nächsten Mal 



Montag, 24. Dezember 2012

Heiligabend - Die Weih(e)-Nacht am 24. Dezember

Das Ende der Adventszeit ist da, wir sind angekommen. Heute ist der Heilige Abend. 


"Nimm die Erlösung und den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit an. Du bist gesegnet und geliebt. Das strahlende Lichtkind in der Krippe verbindet dich mit dem göttlichen, strahlenden Lichtkind in dir."
Jeanne Ruland

Heute ist auch die erste Rauhnacht, sie steht symbolisch für den Monat Januar des kommenden Jahres. 
Zündet für alle, die Ihr liebt, ein Licht an und segnet es von ganzem Herzen. Macht auch der Natur ein Geschenk. Körner für die Vögel, Wasser, Milch, Räucherstäbchen, Brot oder Ähnliches. 
Legt das Geschenk mit guten Wünschen an die Wurzeln eines Baumes.
Lasst ein Nachtlicht für die Ahnen brennen, die vor euch da waren und den Weg geebnet haben.

Ich wünsche euch ein Frohes Fest, wie auch immer Ihr es feiert. Genießt die Tage im Kreise euer Familie und Freunde und habt eine schöne Zeit.





Sonntag, 23. Dezember 2012

Mystische Wesen der Rauhnächte Teil 2

Das wilde Heer
Es zeigt sich dem Menschen meist beim Schlafen oder kurz vor dem Aufwachen. Eigenartig verkrüppelte, bucklige, verzerrte, manchmal auch verführerische Wesen zeigen sich allein oder in Gruppen, wirken erschreckend, furchterregend oder leidend und bitten um irgendetwas, das ihnen zu fehlen scheint. 

Hausgeister
Die Geister von Orten und Häusern sind in diesen Nächten sehr aktiv. Früher legte man ihnen Dankesgaben in den Garten oder auf den Dachboden.

Die Befana-Fee
Sie fliegt auf der Suche nach dem Jesuskind von Haus zu Haus, bringt Geschenke, spukt umher, belohnt und bestraft. Heute erscheint Befana oft als gute Fee, die die Erfüllung der Wünsche im neuen Jahr vorbereitet.

Engel, Schutzengel und Erzengel
In der Weihnachtszeit und der Zeit danach sind die Engel uns besonders nah, um der Erde und den Menschen bei der Wende, der Umkehr zu helfen. Es ist eine gute Zeit, um mit ihnen in Kontakt zu treten, dammit sich auch im persönlichen Leben ein Umschwung hin zum Guten vollziehen kann.

Hexen
Traditionell werden sie als bucklige, zauberkundige alte Frauen dargestellt. Sie werden von schwarzen Katzen begleitet oder ziehen - auf Besen reitend - durch die Lande um Glück oder Unglück, Krankheit, Flüche, Prüfungen oder Einweihungen im neuen Jahr anzukündigen.

Unerlöste Seelen
Sie zeigen sich so, wie sie gestorben sind: mit einem Messer in der Brust, dem abgeschlagenen Kopf unterm Arm, einer Schlinge um den Hals. Blutüberströmt oder mit schmerzverzerrtem Gesicht irren sie umher, um Erlösung zu finden. Man findet sie meist um Mitternacht an unheimlichen, verwunschenen Orten wie Burgruinen, Wegkreuzungen, Friedhöfen, Sümpfen und Hinrichtungsstätten.

Heute ist der 23. Dezember, was bedeutet, dass morgen die 1. Rauhnacht ist. Zur Vorbereitung sollte man aufräumen und putzen, Räucherwerk besorgen, Essen für Vögel und andere Tiere bereitstellen, alle geliehenen Sachen zurückgeben, Schulden begleichen und Rechnungen bezahlen.

Und hier ein musikalischer Tipp für die Rauhnächte:
 
 



Samstag, 22. Dezember 2012

Mystische Wesen der Rauhnächte Teil 1

Mystische Wesen der Natur
erscheinen deutlich in dieser Zeit
mache dich für so manche Begegnung bereit
Fantasie und Realität verschwimmen
werden eins mit allem in den heiligen Hallen.
Versunkene Stätten tauchen empor
Schätze lodern aus der Erde hervor
Naturgeister erscheinen in den verschiedenen Gestalten
wollen dich prüfen und mit dir walten
Teilst du dein Brot, vergisst du sie nicht,
kann das haben großes Gewicht.
Dämonen ziehen durch die Gassen
schneiden die wildesten Grimassen
Gefangen, gebannt in alten Dingen,
bist du mit den elementaren Kräften am Ringen.
Viel Lärm um nichts, lautes Getöse.
Altes vergeht - neues entsteht.
Mögest du beschützt durch diese Zeit gehen
und den Ausblick auf das neue erspähen.
Nimm das Glück und den Segen in dich auf
und lenke ihn in den weiteren Segensverlauf

In der Zeit der Rauhnächte stehen sämtliche Dimensionstore zu anderen Welten offen. Die Tore in die untere Welt sind Tore der Kraft, der Ahnen, der verdrängten Schattenthemen. 
Die Tore zur mittleren Welt sind die Fäden unserer Energie, die wir ausgesandt haben, um anderen Menschen Liebe, Freude und Segen zu bringen.
Die Tore der oberen Welt sind die Tore der Engel und Lichtwesen, der Naturkräfte, der Meister und Helden, die den Weg der Erde vor uns gegangen sind und von dort aus der Ewigkeit wirken. 

Im Folgenden möchte ich euch ein paar der mystischen Wesen der Rauhnächte vorstellen:

Schwarze Hunde
Sie bewachen die Eingänge in die Welt der Toten und Untoten. Der Schwarze Hund kann sich als solcher zeigen oder auch als Missgestalt mit drei Köpfen. Er erscheint oft um Mitternacht auf Kreuzwegen. Hundgebell zur Mitternachtsstunde kann den Tod eines Familienmitgliedes oder eines Freundes ankündigen. zudem meldet er Geister und Tote an, die noch keinen Frieden gefunden haben.

Der Alb oder Drudendrucker
Er schleicht bei Nacht in das Schlafgemach, setzt sich auf die Brust des Schlafenden und verursacht Albträume.

Nebelfrauen und Irrlichter
Als Nebelfetzen zeigen sich gebannte Seelen, um Lebende in die Irre und ins Verderben zu führen. 

Wichtel und Winterelfen
Die kleinen Helfer sausen überall herum und bereiten anderen unerkannt Freude und Glück. Auch bei uns Menschen wird in der Vorweihnachtszeit immer mehr gewichtelt: Still und heimlich macht man anderen eine Freude.

Quelle: Das Geheimnis der Rauhnächte von Jeanne Ruland

Beim nächsten Mal gehts weiter ;-)