Freitag, 22. Oktober 2021

Warum gerade Kürbis an Halloween?

Die irischen Auswanderer brachten die Bräuche von Samhain damals in die Neue Welt (Amerika) und nach und nach kamen diese in den letzten Jahren in veränderter Form wieder zurück nach Europa. 
Wie das Fest Samhain selbst stammt auch der Brauch der Kürbislaternen aus Irland.
Man erzählt dort die Geschichte von Jack O., einem Betrüger und Trinker, der zu Lebzeiten nur Böses tat. Durch eine List soll Jack O. den Teufel auf einen Baum gelockt und dann in den Stamm ein Kreuz geritzt haben, wodurch der Teufel auf dem Baum gefangen war. Jack versprach ihm, ihn herunter zu lassen, wenn er ihn nie wieder behelligen würde.
Als Jack später starb, verwehrte ihm der Himmel aufgrund der vielen schlechten Taten den Zutritt und auch in der Hölle fand Jack keinen Platz, da er den Teufel ja übers Ohr gehauen hatte. Der Teufel hatte allerdings ein wenig Erbarmen mit Jack und gab ihm ein Stück glühende Kohle in einer Rübe, mit der er durch die Finsternis zwischen Himmel und Hölle wandern konnte.
 
 
Allgemein wurde zur damaligen Zeit aus dieser Geschichte abgeleitet, dass man mit solch einer Rübe die Geister und Dämonen abschrecken könnte. Zu Zeiten der aktiven Ausübung des Halloween-Brauches in Irland wurden auch weiterhin Rüben verwendet. Später, als der Brauch nach Amerika kam, fand man dort im Übermaß Kürbisse, die sich auf Grund der Größe für diesen Zweck sogar noch besser eigneten.
 
Um die bösen Geister auch sicher abzuschrecken, wurden hässliche Fratzen in den Halloween Kürbis geschnitzt. Wegen des Zusammenhanges mit der Geschichte des Jack O. wird der Halloween Kürbis im englischsprachigen Raum auch oft "Jack O Lantern" genannt.
 
Hinzu kommt sicher auch, dass der Kürbis das ideale Herbstgemüse ist. Es gibt so viele Varianten, ihn zu verwenden, als Suppe, Marmelade, Kuchen oder einfach als leckere Gemüsebeilage. Es ist wie mit den Erdbeeren: Die Kürbis-Saison ist einfach viel zu kurz. Aber zum Glück hält sich das Gemüse gut gelagert einige Wochen.
 

 
 
 

Donnerstag, 21. Oktober 2021

In 10 Tagen ist Halloween

An Samhain (wie Halloween in Irland heißt), so glaubten die Kelten, wird das Tor zur Anderswelt geöffnet und die Toten kommen auf die Erde, um ihre noch lebenden Verwandten zu besuchen. Diese wurden mit Lichtern und Leckereien willkommen geheißen. Und gleichzeitig sollten sie so auch besänftigt werden, denn einige glaubten auch, dass die Geister kommen, um sich an den Lebenden zu rächen oder um sich einen neuen Körper zu suchen. Um sich zu schützen oder auch um die bösen Geister zu verjagen, verkleideten die hinterbliebenen Verwandten  sich in einem totenähnlichen, abschreckenden Kostüm. Diese Traditionen haben sich bis heute gehalten, in Form von gruseligen Verkleidungen, ausgehöhlten leuchtenden Kürbissen und kleinen Gaben. Daher kommt auch das "Gib uns Süßes, sonst gibt's Saures" (Trick or Treat).
 
Dank Hollywood ist Halloween ja mittlerweile ein Horror-Spektakel geworden. Ich weiß nicht, ob ich das so richtig gut finden soll, denn ursprünglich ist es ein Gedenktag für unsere verstorbenen Ahnen.  

Aber natürlich dekorieren wir trotzdem und halten auch Süßigkeiten für kleine Geister und Hexen bereit. Ich bin gespannt, ob in diesem Jahr wieder mehr Kinder um die Häuser ziehen. 



Mittwoch, 13. Oktober 2021

Der Oktober im Jahreskreis

Der zehnte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der zweite Herbst-Monat, war der achte Monat des römischen Kalenders und verdankt seinen Namen so dem lateinischen Namen der Zahl Acht („okto“).
 
Kennt noch jemand den "Kartoffeltag"? Vermutlich nicht. Es ist der 18. Oktober. Das welke Kartoffellaub wurde verbrannt und in der Glut wurden ganze Kartoffeln gegart. Ein Fest der Dankbarkeit und der Freude, für dieses wichtige Nahrungsmittel. 

Und auch in diesem Monat gibt es wieder einen wichtigen Tag, ein Fest im Alten Jahreskreis. Samhain oder Halloween (von All Hallows Eve, der Abend vor Allerheiligen) wird meistens am 31. Oktober gefeiert. Das irische Wort „Samhain“ bedeutet „Ende des Sommers“. Abgeleitet vom altirischen Wort „Samfuin“ (Sam – Sommer, Fuin – Sonnenuntergang / Ende), bezieht es sich auf den 1. November, nach dem keltischen Kalender der Tag des Winteranfangs. Den Herbst kannten die Kelten den Überlieferungen zufolge nicht, nur Sommer und Winter.

Dieses Fest ist ein Mondfest und kann entweder an dem kalendarisch festgelegten Termin 31.10. oder nach dem Mondkalender gefeiert werden.
 
Vollmond ist am 20. Oktober, Neumond hatten wir bereits am 6. Oktober. 
 
Mehr zu Samhain oder Halloween demnächst hier...
 

 
 

Freitag, 1. Oktober 2021

Willkommen Oktober!

Nun ist er also da, der - hoffentlich - Goldene Oktober. Und damit ja eigentlich der erste richtige Herbstmonat.
 

Im Moment sieht es ja schon mal gut aus, die Sonne scheint und die Temperaturen sind angenehm herbstlich.
 
Am letzten Tag des Monats feiern wir auch wieder ein Fest im alten Jahreskreis: Samhain oder - wie es den meisten besser bekannt ist - Halloween.
 
Dazu in den nächsten Tagen mehr. Jetzt freue ich mich erst einmal auf das erste Oktoberwochenende. 
 
Dieses Pärchen steht seit einer Woche vor unserer Haustür, 
ich habe sie Paul und Paula genannt. *g*




 

Mittwoch, 22. September 2021

Blessed Mabon! Hallo Herbst!

Heute beginnt also auch nach dem aktuellen Kalender die - für mich - schönste Zeit des Jahres: der Herbst.
 
 
Im alten Jahreskreis feiern wir heute auch ein wichtiges Erntefest: Mabon. Es ist die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, weil der heutige Tag genauso viele Stunden hat, wie die folgende Nacht. 
 

  
 
 

Samstag, 18. September 2021

Donnerstag, 16. September 2021

Brombeer- und Zwetschgenzeit

 Im Moment ist ja Zwetschgenzeit und da ist natürlich klar, dass Marmelade gemacht wird. Oder besser gesagt: Konfitüre.

Zwei Sorten sind bereits fertig.

Zwetschge mit Birne und Zwetschge mit Trauben und Banane. 
Und natürlich war auch ein Zwetschgenkurchen Pflicht.






Außerdem habe ich am Montag Brombeeren gesammelt und sie zusammen mit Aprikosen auch zu einer leckeren Konfitüre verarbeitet.




Mal wieder ein paar neue Fotos

Wir haben Urlaub und sind deswegen viel draußen unterwegs. Hier mal ein paar Schnappschüsse, ein kleiner Vorgeschmack auf den Herbst. 

















Mittwoch, 1. September 2021

Der September im Jahreskreis

Heute ist der 1. September und damit beginnt der meteorologische Herbst. Ich hoffe, er bringt uns ein paar schöne Wochen mit einer farbenprächtigen Natur. Da der Sommer in diesem Jahr zum Glück nicht so heiß und trocken war, haben wir vielleicht Glück.
 
Der September verdankt seinen Namen dem römischen Kalender, denn da war es der siebte Monat im Jahr (sieben = septem). 
Der September ist eine Zeit der Übergänge, der Sommer ist zuende, auf den Feldern ist nicht mehr viel zu tun, es wird immer früher dunkel und die ersten Blätter fallen.
 
Ein besonderer Tag des Monats ist der 22. September. Kalendarischer Herbstanfang und im Alten Jahreskreis Mabon, die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, d.h. der Tag ist genauso lang wie die folgende Nacht.

Passend dazu ist am 21. September Vollmond. 
Neumond ist am 7. September.

Der Stein des Monats ist übrigens der Amethyst. Schon als Taschenstein kann er als Begleiter helfen, nicht aus dem Gleichgewicht zu raten. In diesen Zeiten finde ich das besonders wichtig.
 

 
Ich freue mich auf Spaziergänge mit unserem Hund und gemütliche Lesestunden auf meinem Lesesessel mit einem leckeren Tee. Ach ja, einen Teil der Herbstdeko habe ich schon am Wochenende aufgebaut, weil ich nicht mehr warten wollte. 
Die nächsten Tage werde ich wie jedes Jahr wieder zu einem Kürbishof in unserer Nähe fahren und dort auch noch nach schöner Deko schauen. Und bald gibt es auch die erste Kürbissuppe des Jahres. 😊


 

Freitag, 27. August 2021

Trari Trara, ist etwa der Herbst schon da?

Also kalendarisch gesehen noch nicht, das dauert noch mal etwas mehr als drei Wochen. Aber was das Wetter betrifft...nun ja, es scheint, als wäre dem Sommer die Puste ausgegangen. Und meteorologisch betrachtet, beginnt der Herbst ja auch nächsten Mittwoch am 1. September.

Passend dazu habe ich schon mal meinen Blog ein wenig verändert. Ich liebe ja den Herbst und hoffe, dass wir im September und Oktober noch schöne Tage bekommen werden. Für Hobbyfotografen sind die Farben der Natur in dieser Jahreszeit natürlich immer faszinierend.
 
Nachfolgend noch mal ein paar Impressionen aus den vergangenen Jahren:







Also kommt gut in das letzte Augustwochenende und macht das Beste daraus.