Dienstag, 9. Februar 2021

Winter in Deutschland Tag 2

Gestern waren wir nach Feierabend noch draußen in der Schneelandschaft unterwegs. Zum Glück ist es jetzt schon wieder etwas länger hell.
 





Oben und unten: Unser Garten. Der Froschkönig behält den Kopf oben.


Lemmy hat seine Spuren in seinem Revier hinterlassen.
 

Montag, 8. Februar 2021

Frau Holle hat sich richtig ins Zeug gelegt

Montag, 8. Februar 2021. Und der Winter ist bei uns mit voller Wucht angekommen. Samstagabend ging es los mit dem Schneefall und dazu war es sehr windig. Gestern morgen dann lagen etwa 20 Zentimeter Schnee. Durch die Verwehungen kann man es nicht so genau sagen. Und den ganzen Sonntag schneite es weiter. Auch heute morgen war Frau Holle noch einmal fleißig. Dazu haben wir im Moment Temperaturen von um die 7 Grad Minus. Mit dem eisigen Wind fühlt es sich allerdings kälter an.
Ich bin froh, dass ich im Home Office arbeiten kann. Züge fahren jetzt sowieso nicht.
 
Nachfolgend ein paar Bilder von gestern.

Unter dem Schnee steht noch ein Blumenkasten, der ist mindestens 30 Zentimeter hoch.


Aber Lemmy hatte Spaß, er findet Schnee toll.

Eigentlich haben wir davon zwei davon, Max und Moritz. Im Moment sieht man nur Max. 



Das Ganze erinnert mich sehr an den Winter 2010/2011, als Weihnachten so viel Schnee lag. Ich glaube, nach 10 Jahren hatte Frau Holle Nachholbedarf und hat alle Kissen zusammengesucht, die sie finden konnte. *g*
 
Mal sehen, was die nächsten Tage bringen. Es soll ja noch kälter werden.
 
 
 






Freitag, 29. Januar 2021

Imbolc ist nicht mehr fern

 Vom 1.  auf den 2. Februar wird das erste Fest im Jahreskreis 2020 gefeiert: Imbolc. Es markiert zwar eigentlich die Mitte des Winters, aber auch das zaghafte erste Erwachen der Natur. Ihr könnte auch in euren Garten gehen und die Bäume schütteln, um sie aus ihrem Winterschlaf zu holen. Tatsächlich machten das früher viele Bauern. Heute wären euch dafür wahrscheinlich misstrauische Blicke eurer Nachbarn sicher. *g*

Kelten feierten dieses Fest mit Feuern, das den Winter verscheuchen und die Sonne erwecken sollte. Übersetzt bedeutet Imbolc "die Lämmer zum Säugen anlegen", denn zu dieser Zeit werden ja die Lämmer geboren. 

Heute zündet man überwiegend Kerzen an und feiert am 2. Februar "Lichtmess". Da die Christen sich nicht in der Lage sahen, das für die Kelten und Germanen wichtige Fest "Imbolc" ganz abzuschaffen, wurde es einfach umdefiniert, wie so viele andere heidnische Feste.

Außerdem ist dieser Tag der keltischen Göttin Brigid gewidmet. Ihr Element ist das Feuer und sie ist die Schutzpatronin der Heiler und auch Dichter. Die Verbindung der Göttin mit dem Feuer geht aus ihrem Sonne-Charakter hervor. Lichtsäulen und Flammen begleiteten sie, als sie zwischen den Welten auf der Türschwelle ins Leben trat. Ihr Attribut, der feurige Pfeil, war sprichwörtlich: der heiß ersehnte erste Frühlings-Sonnenstrahl, der die Erde wärmend traf. 

Folgendes Ritual, um die Dunkelheit zu vertreiben, könnt ihr ganz einfach durchführen: Stellt in jedes Zimmer ans Fenster eine Kerze oder ein großes Teelicht. Drum herum legt entweder Bergkristalle, die das ganze Jahr liegen bleiben oder streut Salz, dass dann aber am nächsten Tag entfernt wird. Auch schützende Kräuter können natürlich nicht schaden. 
Vorher könnt ihr noch die Räume mit einer reinigenden Mischung räuchern, danach richtig lüften und dann die Kerzen entzünden. 

Donnerstag, 14. Januar 2021

Die Statistik der Corona-Toten

Gerade aktuell wird ja berichtet, dass die Zahl der "mit oder an" Corona Gestorbenen sehr hoch sei. Aber was heißt das eigentlich? Dass jeder Tote, der heute vom RKI gemeldet wird, einen schweren Verlauf der Krankheit durchlebt hat und deswegen verstorben ist? 
Anscheinend nicht und das hat schon eine Sprecherin des RKI im April 2020 erklärt:
 
Die Frage war: Zählen auch Menschen mit Covid-19, die per Eigen- oder Fremdeinwirkung zu Tode kommen, als Coronavirus-Todesfälle? 
 
Antwort: Als Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus gelten alle, die zum Zeitpunkt des Todes die Diagnose Covid-19 hatten. 
 
Aus der Mail von Marieke Degen, der Pressesprecherin des RKI:

Weiter ist zu lesen, dass das RKI sich auf die Meldezahlen der Gesundheitsämter verlässt und das nicht prüft. Und wie wir alle wissen, sind die Gesundheitsämter völlig überfordert und ich kann mir nicht vorstellen, dass dort z. B. ein Verkehrstoter, der zufällig das Coronavirus hat, aus den Meldezahlen ans RKI gestrichen wird. Dafür ist sicher weder Zeit, noch das Personal vorhanden.
 
Zitat: "Die Todesfälle untererfassen"? Das sehe ich anders. Würde man wirklich nur "verstorben an" erfassen, wäre die Statistik sicher entspannter. Ebenso die Menschen und es wäre endlich Schluss mit der Panikmache.  
 
Quelle: KLICK

Gleiches gilt ja für die Formulierung "tägliche Neu-Infektionen". Würde es heißen "neue positiv gemeldete Fälle" wäre auch hier die Panikmache nicht jedes Mal so erfolgreich. 
 
Und: Es wird NIE erwähnt, dass die Gesundheitsämter täglich immer die Genesenen melden und diese sind in letzter oft mehr als die neu "Infizierten". Heute z. B. sind es rund 23.600 mehr Genesene als gestern. Ich frage mich wirklich, wieso das keine Meldung wert ist?


 
 
 
 
 

Sonntag, 27. Dezember 2020

Die vierte Rauhnacht steht bevor

 Vielleicht habt ihr diese Ausdruck auch schon gehört für diese Tage nach Weihnachten und vor Neujahr: die Zeit zwischen den Jahren. Aber wie kann das sein? Das Jahr endet doch am 31. Dezember und das nächste beginnt direkt am 1. Januar. Nach unserem heutigen Kalender ist das so, aber das war nicht immer so. Denn früher lebten die Menschen nach dem Mondzyklus und der ist immer 28 Tage. Nach der Kalenderreform haben die meisten Monate nun 30 oder 31 Tage. So kommen die 12 Rauhnächte zustande, die am 6. Januar enden.
Nach dieser heutigen Rauhnacht haben wir morgen am 28. Dezember den Tag der Unschuldigen Kinder. Hier ist es Brauch, Dinge, die in den vorhergehenden Raunächten nicht so gut gelaufen sind, zu bereinigen und damit die Schicksalsweichen für das kommende Jahr wieder positiver zu stellen. 
Denn jede Rauhnacht steht für einen Monat des kommenden Jahres, die vierte Rauchnacht also für den April. 
Man soll alle negativen Dinge, wie z. B. Albträume, Streit, Unwetter oder schlechte Nachrichten aufschreiben und diese dann auf einem neuen Blatt ins Positive umformulieren.
Okay, ich gebe zu, es fällt mir extrem schwer, diesen ganzen Coronamist, der zur Zeit abläuft, irgendwie auch nur ansatzweise ins Positive zu verwandeln. :-(
Na ja, vielleicht nächstes Jahr um diese Zeit wieder...

Es gibt ein paar Regeln oder Grundsätze, wie man gut durch die Rauhnächte kommt: 
-Türen sollte man leise schließen, denn wer Türen knallt, hat im neuen Jahr mit Blitz und Unfrieden im Haus zu rechnen.
-Wäsche sollte nicht im Freien getrocknet werden, sonst muss man mit Krankheiten rechnen, da sich die Wilden, die in diesen Nächten umher ziehen, in der Bettwäsche verfangen. 
-Auch geliehene Dinge sollten bis zu den Rauhnächten zurückgegeben werden, da sonst im neuen Jahr mit Energieverlust zu rechnen ist
-Träume gehen in Erfüllung. Werden sie in der ersten Nachthälfte bis Mitternacht geträumt, erfüllen sie sich in der ersten Monatshälfte des jeweiligen Rauchnachtsmonats
-Heilkräuter haben in den Rauhnächten eine besonders große Wirkung und sollten deswegen auch verstärkt zum Einsatz kommen.
-Viel Wind kündigt ein unruhiges Jahr an (hm, also heute ist es bei uns sehr stürmisch)

Kommt gut durch die Zeit der Rauhnächte und ebenfalls gut in das neue Jahr. Ich hoffe, es wird besser als das alte war.







Dienstag, 22. Dezember 2020

Rezept für Marmelade "Winterapfel"

Man braucht:

1 Kilo Äpfel
0,5 Liter Apfelsaft
Zimt
Bittermandelaroma (für den Marzipangeschmack)
Gelierzucker 2:1

Die Äpfel schälen, schneiden und mit dem Apfelsaft pürieren. 
Gelierzucker dazu geben und noch mal gut verrühren.
Etwas Zimt nach Geschmack dazu geben.
Bittermandel nach Geschmack dazu geben, ich habe ein halbes Fläschen genommen.
Ggf. etwas Zitronensaft dazu geben, wenn man süße Äpfel nimmt.

Nach Packungsanleitung des Gelierzuckers zum Kochen bringen, in heiß ausgepülte Gläser füllen, 5 Minuten auf den Kopf stellen. Fertig! 




Sonntag, 20. Dezember 2020

Wintersonnenwende am 21.12.20

Die Zeit der Wintersonnenwende ist eine Zeit der Einkehr, der Stille, der Weihung und Segnung für das, was sich uns im neuen Jahreszyklus offenbaren wird. Die Wiederkehr des Lichtes hat zwar schon stattgefunden, doch praktisch liegt die kälteste und härteste Zeit des Winters noch vor uns. Und nach dem heutigen Kalender fängt der Winter ja auch jetzt erst an und der Januar und Februar können noch richtig eisige Kälte bringen. Die Wintersonnenwende wird gefeiert, um daran zu erinnern, dass die noch zu erwartende Dunkelheit ihren Kampf bereits verloren hat. Dies gibt Mut, Kraft und Hoffnung, diese bevorstehende Zeit gut und zuversichtlich zu meistern.


Denn nach dem 21. Dezember geht es ganz allmählich und zunächst unbemerkt wieder aufwärts und mit der Zeit werden die Tage wieder länger.  

Vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Traditionen findet man die Sonnenwendfeste und sie werden noch heutzutage vielerorts gefeiert. Bei uns wurde durch das Christentum und die Katholische Kirche die Geburt des Lichts, sprich Jesus, auf den 24. Dezember verlegt. 


Freitag, 4. Dezember 2020

Heute ist Barbaratag

Der 4.Dezember ist der Tag der Heiligen Barbara. Sie ist u. a. Schutzpatronin der Bergleute. Es ist ein katholischer Festtag, aber kein offizieller Feiertag.
 
Ein alter Brauch ist es, am heutigen Tag einen Zweig von einem Kirschbaum (es kann auch ein anderer Obstbaum sein) zu sein. Dann stellt man ihn ins Wasser und wenn er an Heiligabend zu Beginn der Rauhnächte beginnt zu blühen, soll das Glück für das neue Jahr bringen.
 
Barbara von Nikomedia wurde aufgrund ihres christlichen Glaubens verhaftet und auf dem Weg zum Gefängnis verfing sich ihr Kleid in einem Kirschblütenzweig. Sie bewahrte ihn bis zum Tag ihrer Hinrichtung in Wasser und an dem Tag blühte er auf. 
 
Ich werde nachher unserem Kirschbaum mal einen Zweig klauen. Glück für das neue Jahr können wir ja wohl alle gebrauchen.
 
  

 
 
 
 

Dienstag, 1. Dezember 2020

Hallo Dezember

Der erste Tag des letzten Monats des Jahres. Hätten wir im Januar gedacht, dass dieses Jahr so endet? Sicher nicht. Aber vielleicht ist das auch besser so.
 
Heute ist es hier grau in grau, zwar winterlich kalt, aber keine Spur von Schnee, dafür Nieselregen. So ist es schwer, ein bisschen weihnachtliche Stimmung aufzubringen.
 
Vielleicht hilft das Foto hier:
 

 
Und? Schon besser? Na ja, ein wenig vielleicht. ;-)
 
Ich wünsche einen guten Start in den Dezember.