Sonntag, 20. Dezember 2020

Wintersonnenwende am 21.12.20

Die Zeit der Wintersonnenwende ist eine Zeit der Einkehr, der Stille, der Weihung und Segnung für das, was sich uns im neuen Jahreszyklus offenbaren wird. Die Wiederkehr des Lichtes hat zwar schon stattgefunden, doch praktisch liegt die kälteste und härteste Zeit des Winters noch vor uns. Und nach dem heutigen Kalender fängt der Winter ja auch jetzt erst an und der Januar und Februar können noch richtig eisige Kälte bringen. Die Wintersonnenwende wird gefeiert, um daran zu erinnern, dass die noch zu erwartende Dunkelheit ihren Kampf bereits verloren hat. Dies gibt Mut, Kraft und Hoffnung, diese bevorstehende Zeit gut und zuversichtlich zu meistern.


Denn nach dem 21. Dezember geht es ganz allmählich und zunächst unbemerkt wieder aufwärts und mit der Zeit werden die Tage wieder länger.  

Vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Traditionen findet man die Sonnenwendfeste und sie werden noch heutzutage vielerorts gefeiert. Bei uns wurde durch das Christentum und die Katholische Kirche die Geburt des Lichts, sprich Jesus, auf den 24. Dezember verlegt. 


Freitag, 4. Dezember 2020

Heute ist Barbaratag

Der 4.Dezember ist der Tag der Heiligen Barbara. Sie ist u. a. Schutzpatronin der Bergleute. Es ist ein katholischer Festtag, aber kein offizieller Feiertag.
 
Ein alter Brauch ist es, am heutigen Tag einen Zweig von einem Kirschbaum (es kann auch ein anderer Obstbaum sein) zu sein. Dann stellt man ihn ins Wasser und wenn er an Heiligabend zu Beginn der Rauhnächte beginnt zu blühen, soll das Glück für das neue Jahr bringen.
 
Barbara von Nikomedia wurde aufgrund ihres christlichen Glaubens verhaftet und auf dem Weg zum Gefängnis verfing sich ihr Kleid in einem Kirschblütenzweig. Sie bewahrte ihn bis zum Tag ihrer Hinrichtung in Wasser und an dem Tag blühte er auf. 
 
Ich werde nachher unserem Kirschbaum mal einen Zweig klauen. Glück für das neue Jahr können wir ja wohl alle gebrauchen.
 
  

 
 
 
 

Dienstag, 1. Dezember 2020

Hallo Dezember

Der erste Tag des letzten Monats des Jahres. Hätten wir im Januar gedacht, dass dieses Jahr so endet? Sicher nicht. Aber vielleicht ist das auch besser so.
 
Heute ist es hier grau in grau, zwar winterlich kalt, aber keine Spur von Schnee, dafür Nieselregen. So ist es schwer, ein bisschen weihnachtliche Stimmung aufzubringen.
 
Vielleicht hilft das Foto hier:
 

 
Und? Schon besser? Na ja, ein wenig vielleicht. ;-)
 
Ich wünsche einen guten Start in den Dezember. 


 

 

Freitag, 27. November 2020

Advent, Advent...die Zeit, die rennt

Noch zwei Mal schlafen und dann ist schon der 1. Advent. Seid ihr denn schon in Weihnachtsstimmung? Ich habe diese Woche immer mal wieder ein bisschen mehr dekoriert, im Haus und auch draußen. Aber so richtig will die Vorfreude auf diese Zeit des Jahres nicht aufkommen. Vielleicht liegt es neben der allgemeinen Situation auch ein bisschen am Wetter.
 
Zumindest steht mein Adventsgesteck bereit und die erste Kerze wartet darauf, angezündet zu werden. 
 
Woher kommt eigentlich dieser Brauch des Adventskranzes und warum gerade vier Kerzen?  Das hat nicht nur mit den vier Adventssonntagen zu tun.
Diesr Brauch ist sehr alt. Er stellt das Rad des ewigen Lebens und den Sieg des ewigen Lichts dar. Er hat etwas mit dem Ahnen- und Totenkult unserer Vorfahren zu tun, die wiederum ihre Ahnen in alten Zeiten aufsuchten, um Beistand, Hilfe und Segen zu erbitten. 

Interessant finde ich, dass der Adventskranz in früheren Zeiten anders verwendet wurde: Man zündete zu Beginn der Zeit alle vier Kerzen an und mit den kürzer werdenden Tagen der folgenden Wochen löschte man jeweils eine Kerze, um so die zunehmende Kraft der Dunkelheit zu erfahren. So konnte man abschließend die Geburt des Lichts gebührend feiern. 
Der Kranz wird aus immergrünen Zweigen gebunden und symbolisiert mit den 4 Kerzen auch die 4 Himmelsrichtungen und die 4 Hauptkräfte im Universum. 
 
Ich hoffe, ihr lasst euch die Stimmung nicht verderben und freut euch trotzdem über den Beginn der ruhigen und besinnlichen Zeit des Jahres. 
 
Und immer daran denken:
 


 
 
 

 

Freitag, 20. November 2020

Beitrag zum Freitag

Heute ist der 20 November. Also nur noch ein Monat und wir feiern bereits die Wintersonnenwende, den kalendarischen Winteranfang und das Julfest. Kommt es nur mir so vor oder ist dieses Jahr extrem schnell vergangen? Also nicht falsch verstehen, ich bin froh, wenn der ganze Mist mal vorbei ist.
 
Aber es gab auch schöne Momente in diesem Jahr. Im März kam ja unser Adotpivhund Lemmy zu uns in die Familie. Und er ist wirklich eine Bereicherung. So ein toller Hund! Wir konnten es wohl nicht besser treffen. 
 
Nun kommt also bald der Dezember. Und ich möchte versuchen, mir diese Zeit trotz der ganzen Umstände und bedrückenden Situation trotzdem so schön und gemütlich wie möglich zu machen. Ich hoffe, es gelingt mir. 
 
Kommt gut ins Wochenende. 
 

 

Montag, 16. November 2020

Gedanken zum Wochenstart

Sicher gibt es niemanden, der zur Zeit nicht auf die einer oder andere Weise über die aktuellen Entwicklungen nachdenkt.
Ich versuche zwar, mich nicht verrückt machen zu lassen, aber das ist nicht so einfach, wenn man im Radio und überall sonst nichts Anderes mehr hört oder liest.  
Heute soll es also wieder eine Besprechung der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten geben. 

Um mich auf dem Laufenden zu halten, schaue ich täglich auf der Seite des RKI nach den Zahlen. 
 
Heute gibt es eine Entwicklung, die aber bis jetzt in keiner Nachrichtenmeldung und von keiner Zeitung erwähnt wurde: 10.824 neue positive Meldungen (ich schreibe bewusst nicht "Neuinfektionen"), und 12.800 Genesene mehr als gestern. Wir haben also heute mehr Genesene als neue positiv Getestete. 

Warum ist das keine Meldung wert? Fehlt dann die Dramatik? Im Krieg würde man sagen, solche Nachrichten sind gut für die Moral der Truppe. Aber anscheinend ist da nicht gewollt. 
Sehr schade.
 

Donnerstag, 12. November 2020

Freitag, der 13. November

Damit haben wir in diesem Jahr bereits den zweiten "Schwarzen Freitag". Aber ist Freitag der 13. wirklich ein Unglückstag und warum glauben viele das?
 
Einige sagen, der Ursprung liegt schon in der Bibel. Judas kam als 13. Person zum Letzten Abendmahl und Jesus wurde an einem Freitag gekreuzigt. 
Auch die Verhaftung von Mitgliedern des Templerordens durch König Philip IV. in Frankreich fand an einem Freitag statt, dem 13. Oktober 1307. 

Die Zahl 13 wurde im deutschen Volksmund auch lange das "Dutzend des Teufels" genannt. Sie gilt allgemein als Unglückszahl. In großen Hotels gibt es oft kein 13. Stockwerk, auch kein Zimmer mit der Nummer 13. In vielen Flugzeugen gibt es keine Sitzplatznummer 13. 
 
Und dann gibt es natürlich auch noch den Horrorfilm "Freitag, der 13.", in dem der maskierte Serienkiller Jason am Crystal Lake sein blutiges Unwesen treibt. Dieser Film hat sicher auch zum schlechten Image dieses Datums beigetragen.
  
Ich selbst sehe Freitag den 13. bisher nicht als Unglückstag und mir ist an diesen Tagen auch noch nichts Schlimmes passiert. Ich habe auch keine Angst, wenn ich dann eine schwarze Katze sehe oder ähnliche "Unglücksboten". 

Also einfach mal das Positive am Freitag sehen:



 





Samstag, 31. Oktober 2020

Happy Halloween and Blessed Samhain

Trotz oder gerade wegen dieser schwierigen Zeit wünsche ich euch ein schönes Halloween. 
Die Iren feiern heute Samhain, ein Fest in Gedenken an die Verstorbenen.

Und dann ist heute auch Vollmond, ein so genannter Blue Moon, denn es ist der zweite Vollmond in diesem Monat.




🎃🎃🎃👻👻👻🧛‍♀️🧛‍♀️🧛‍♀️🧙‍♀️🧙‍♀️🧙‍♀️


Freitag, 30. Oktober 2020

Noch einmal schlafen

 Dann ist Halloween 🎃

Gestern habe ich erstmal meine Kiste mit der Außendeko für Halloween aus dem Keller geholt. Mal sehen, ob ich heute noch was vorbereite. Es regnet schon die ganze Zeit und irgendwie habe ich nicht so recht Lust darauf.  🤷🏻‍♀️
Aber morgen ist ja auch noch Zeit.

Süßigkeiten sind schon gekauft und es wird eine Schüssel vor die Tür gestellt.








Sonntag, 25. Oktober 2020

Samhain hat in diesem Jahr eine besondere Bedeutung

Nicht nur, weil am 31. Oktober auch Vollmond ist, was natürlich sehr gut zu Halloween bzw. Samhain passt. 
Im Hexentum wird der Abend auch als Abschluss der letzten 12 Monate betrachtet und man nennt es auch das keltische Silvester. Mal ehrlich, wer würde dieses Jahr nicht gerne jetzt schon abschließen?

Auf jeden Fall ist Samhain oder Halloween ein Fest der Toten. In dieser Nacht zum 1. November sind die Grenzen zwischen den Welten sehr durchlässig, so dass die Verstorbenen auf der Erde wandeln und auch ihre lebenden Verwandten besuchen können. Um ihnen den Weg zu weisen, stellte man Kerzen in die Fenster. Später wurden daraus die ausgehöhlten, erleuchteten Kürbisse. 
Es war so, dass zu Ehren der Toten ein Fest gefeiert wurde, der Tisch wurde feierlich gedeckt und auch für die Verstorbenen gab es Plätze. Man erzählte sich Geschichten, es wurden Erinnerungen ausgetauscht und so wurden die Toten fast wieder lebendig. Ein schöner Gedanke, finde ich. 
Und da uns ja dieses Jahr verboten wird, Halloween mit Freunden zu feiern, feiern wir eben mit den Seelen aus der Anderswelt. 

Auch den Kindern wird der Spaß genommen, von Haus zu Haus zu ziehen und Süßigkeiten zu sammeln. So ein Quatsch. Bei uns dürfen gerne kleine Monster und Hexen klingeln.