Samstag, 26. April 2014

Ostern 2014 in Ostfriesland - Teil 3

22.04.-23.04.14

Nach dem Frühstück ging es dann von Greetsiel weiter nach Norddeich. Einen Platz hatten wir nicht reserviert, aber wir hatten Glück und bekamen im Nordseecamp noch einen Stellplatz für zwei Nächte. Wie es sich gehört, war auch die Sonne wieder da und nach dem "Platzbezug" gingen wir erst mal am Deich entlang in den Ort. In "Moders Oll Hus", was schon fast sowas wie ein Stammlokal für uns ist, gönnten wir uns ein leckeres Mittagessen mit Seelachsfilet und Bratkartoffeln für mich und einem Ostfriesenteller für meinen Schatz (Schnitzel mit Spiegelei, Krabben und Bratkartoffeln). 
Danach folgte der übliche Rundgang durch Norddeich und auch das übliche Eis am Nachmittag. *g*  Beim Bäcker kauften wir noch ein Brot und gingen erst einmal zurück zum Campingplatz. 
Dank des Wetters konnten wir am Nachmittag draußen sitzen. Aber nach dem Abendbrot gab es dann doch  noch einen Gewitterschauer, so dass wir später nur einen kleinen Rundgang über den Platz machten.

  
Am nächsten Morgen fuhren wir mit der "Bimmelbahn" Nordsee-Express rein nach Norddeich und nahmen am Ocean Wave Erlebnisbad den Bus nach Norden. Mit der Kurkarte kostet ein Tagesticket pro Person nur 3,30 Euro, da kann man wirklich nicht meckern.
Da es mittlerweile schon fast Mittag war und wir früh gefrühstückt hatten, nahmen wir ein kleines Mittagessen in einem Imbiss ein. In Willy's US-Shop kaufte mein Schatzi sich einen neuen Ledergürtel und etwas später gönnten wir uns mal wieder ein Eis. *g*

Schließlich schauten wir uns auf dem alten Friedhof die Grabsteine an. Diese sind zum größten Teil schon sehr verwittert und kaum noch lesbar, da sie schon über 200 Jahre alt sind. Aber ich finde sowas immer sehr interessant.
Danach ging es mit dem Bus zurück nach Norddeich und wir fuhren direkt bis zur Mole. Hier war es merklich kühler als in Norden und von der See kroch langsam eine Nebelwand in den Osthafen. Mit einem heißen Kaffee und Tee wärmten wir uns erst einmal auf.
Dann bummelten wir noch durch die Läden in Norddeich und endlich konnte ich auch ein paar Teesorten kaufen. Das geht ja gar nicht, dass ich von Ostfriesland ohne Tee nach Hause fahre. *g*
Es muss an der Seeluft liegen, denn wir hatten schon wieder Hunger und gönnten uns ein Abendessen in "Moders oll Hus". Danach nahmen wir den Nordsee-Express zurück zum Platz und verbrachten den Abend im Fröschchen.



Ostern 2014 in Ostfriesland - Teil 2

21.04.2014

Am Ostermontag verließen wir den Platz "Camping am Deich" und fuhren direkt nach Greetsiel. Dort stellten wir uns für eine Nacht auf den Wohnmobilstellplatz "An den Zwillingsmühlen". Diese sind das Wahrzeichen von Greetsiel. Allerdings hat eine Mühle leider ihre Flügel eingebüßt und Schuld daran hat das Sturmtief Christian.
Die Handhabung auf diesem Stellplatz ist ganz einfach: Ein Aufenthalt von 24 Stunden kostet 10 Euro, man bezahlt an einem Automaten, legt sein Parkticket vorne sichtbar ins Fahrzeug und wenn man möchte, kann man auch einen Stromanschluss nehmen. Das kostet dann noch mal 1 Euro für...ich glaube, 12 Stunden. Ist also alles im Rahmen. Allerdings gibt es weder Toiletten noch Duschen am Platz. Dafür kann man aber das Schwimmbad in Greetsiel nutzen.
Jedenfalls machten wir erst mal einen Gang durch Greetsiel, leider immer mal wieder von Schauern begleitet. In einer der Mühlenläden kaufte ich erst einmal diese beiden Tassen fürs Wohnmobil. *g*


Und im Café am Hafen, wo es dänisches Eis gibt, machten wir eine Kaffeepause. Nach einem weiteren Rundgang gab es einen kleinen Snack zum Mittag.
Da der Regen dann doch heftiger wurde, gingen wir erst einmal zurück zum Womo. Am Nachmittag kam die Sonne wieder raus und wir gingen noch mal in den Ort. 
Und gönnten uns endlich eine Kanne Ostfriesentee mit Kluntjes und Sahne sowie dazu Apfelstrudel mit Vanillesoße und eine Waffel mit Erdbeeren und Sahne. 
Und da Seeluft hungrig macht, gab es nach einem weiteren Rundgang bis zum Deich von Greetsiel noch ein Fischbrötchen zum Abendessen. *g*
Es folgte ein gemütlicher Abend im Fröschchen.







Ostern 2014 in Ostfriesland - Teil 1

Tja, so schnell geht es und der Urlaub ist schon wieder vorbei. Aber nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, oder? *g*
Wie versprochen folgt nun ein kleiner Reisebericht und ein paar Fotos natürlich auch.

18.04.-20.04.2014

Abfahrt war am Karfreitag gegen 9 Uhr. Zunächst lief alles gut und die A 31 war frei. Aber leider gibt es ja am Emstunnel eine große Baustelle und dementsprechend auch Stau. Dort haben wir ca. eineinhalb Stunden verbracht. *nerv*
Gegen 14:30 Uhr kamen wir dann endlich am Platz "Camping am Deich" an. Dieser liegt zwischen Emden und Greetsiel, bei Pewsum. Ein sehr schöner Platz, allerdings sollte man Fahrräder dabei haben oder anderweitig mobil sein, um die umliegenden Städte und Dörfer zu erreichen. Für ein verlängertes, ruhiges Wochenende reicht es aber auch so aus. 
Nach dem Einchecken und einen kleinen Einkauf im Minimarkt machten wir erst mal einen kurzen Spaziergang zum Strand. Das Wasser war sogar da, kaum zu glauben.
Direkt auf dem Platz ist das Restaurant Likedeeler, leckere Speisen zu zivilen Preisen. Dort gönnten wir uns ein Abendessen.
Den Abend ließen wir dann gemütlich im Wohnmobil ausklingen.

Am nächsten Morgen bin ich tatsächlich um 7 Uhr aufgestanden. Nach einem leckeren Frühstück mit unserem neuen Toaster machten wir einen Spaziergang zum Campener Leuchtturm. Er ist 65 Meter hoch und damit der höchste, noch aktive Leuchtturm Deutschlands. Man kann die 310 Stufen zur Besichtigung nach oben steigen. Von dort hat man einen herrlichen Blick über die Krummhörn. Leider war er aber an diesem Tag geschlossen bzw. wir waren wohl zu früh da und hätten nachmittags noch mal hingehen können. Das sparten wir uns aber dann für den nächsten Tag auf.
Stattdessen gingen wir zurück zum Platz und gönnten uns eine sehr leckere Pizza im Likedeeler. 
Am Nachmittag erkundeten wir dann den Weg am Deich in die andere Richtung. Auf dem Rückweg musste dann ein Eis am Kiosk unbedingt sein. 
Den Abend verbrachten wir dann wieder auf dem Platz. Solange es die Temperaturen zuließen draußen vor dem Womo, später gemütlich drin.

Wie schon gesagt, klappte dann der zweite Versuch am Sonntag und kletterten auf den Campener Leuchtturm. Leider war es etwas diesig und man konnte nicht sehr weit sehen. Aber trotzdem lohnt sich der Aufstieg.


Wieder unten angekommen, gönnten wir uns als Ersatz für Getränke erst mal ein Wassereis. Und zurück am Platz gab es dann wieder ein Mittagessen im Likedeeler. *g*
Nach einer gemütlichen Mittagspause und einem kurzen Einkauf im Minimarkt besuchten wir noch einmal den Strand und spazierten am Deich entlang. 
Diesen letzten Abend auf dem Platz verbrachten wir dann wieder im Fröschchen und ich beendete meine passende Urlaubslektüre "Dünengrab" von Sven Koch. 
 

 

Donnerstag, 10. April 2014

Ostern rückt näher....und der Urlaub auch

Am 15. April ist wieder Vollmond. Was bedeutet, dass am darauf folgenden Sonntag Ostern ist.
Und das wiederum heißt für mich, dass ich bald Urlaub habe und wir wieder nach Ostfriesland fahren. Aber dieses Mal natürlich ohne Motorschaden. *g*
Ich freue mich schon. Ostfriesentee, Waffeln, Schafe, Deiche, Wind, frische Luft....und einfach nur doof aufs Wasser gucken....wenn es da ist. *g* Ausschlafen, lecker frühstücken und gemütliche Abende im Wohnmobil. Mal wieder Zeit mit meinem Schatzi verbringen. :-)



Dienstag, 1. April 2014

April April!

Allgemein bekannt ist der heutige Tag, um andere Leute mit Scherzen "in den April zu schicken".
Aber woher kommt dieser Brauch eigentlich? Wirklich bekannt ist das bis heute nicht, aber es gibt einige Vermutungen. Lt. dem Theologen Manfred Becker-Huberti gab es schon im Volksglauben der Antike eine Vielzahl angeblicher Unglückstag wie Freitag der 13. und eben auch der 1. April.

Erstmals überliefert ist die Redensart „ jemanden in den April schicken“ in Deutschland 1618 in Bayern. Mit den europäischen Auswanderern gelangte diese Tradition auch nach Nordamerika. Der Begriff Aprilscherz bürgerte sich jedoch erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. In Grimms Deutschem Wörterbuch von 1854 ist zwar der sog. Aprillsnarr verzeichnet, noch nicht aber der Aprilscherz.


Der 1. April gilt, je nach Überlieferung, als Geburts- oder Todestag des Judas Ischariot der Jesus verraten hatte. Zudem sei der 1. April angeblich der Tag des Einzugs Luzifers in die Hölle und daher ein Unglückstag, an dem man sich besonders vorsehen müsse.

Auf dem Augsburger Reichstag von 1530 sollte unter anderem das Münzwesen geregelt werden. Aus Zeitgründen kam es jedoch nicht dazu, so dass für den 1. April ein besonderer „Münztag“ ausgeschrieben wurde. Als der 1. April kam, fand dieser Münztag dann doch nicht statt. Zahlreiche Spekulanten, die auf diesen Münztag gesetzt hatten, verloren ihr Geld und wurden auch noch ausgelacht. 

Angeblich bat an einem 1. April ein sechzehnjähriges Mädchen, dessen Name unbekannt ist, Heinrich IV., König von Frankreich in den Jahren 1589–1610, der sich jungen Damen zugeneigt zeigte, schriftlich um ein heimliches Rendezvous in einem diskreten Lustschloss. Als Heinrich zu dem Tête-à-tête erschienen sei, habe ihn überraschend der versammelte Hofstaat begrüßt, vorgestanden von seiner Gemahlin Maria von Medici, welche ihm untertänigst dafür gedankt haben soll, dass er ihrer Einladung zum „Narrenball“ gefolgt sei.

Egal, woher der Brauch kommt, er hat jedenfalls eine lange Tradition und auch in den Medien sollte man aufmerksam lesen und schauen, was man glauben kann und was sich später doch als Aprilscherz entpuppt.  



Donnerstag, 20. März 2014

Frühlingsbeginn

 

Hier passt das Wetter ja perfekt zum heutigen Ostara, auch Frühlings-Tagundnachtgleiche genannt. Heißt also der Tag ist genauso lang wie die kommende Nacht.
Aufgrund meiner Krankheit im Moment habe ich zwar nicht viel von dem schönen Wetter, aber trotzdem wünsche ich euch einen schönen Frühlingsbeginn.


Ostara hat auch etwas damit zu tun, auf welches Datum das christliche Osterfest fällt. Es findet immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche statt. Das ist in diesem Jahr schon fast Ende April. Aber wenigstens haben wir dann eine Chance auf ein bisschen schönes Wetter...hoffentlich ohne Schnee wie im letzten Jahr. *g*



Montag, 3. März 2014

40 Leser! Vielen Dank!


Wie ich gerade gesehen habe, hat mein Blog mittlerweile 40 Leser. Das freut mich total und ich danke euch sehr dafür. Natürlich schreibe ich hier in erster Linie für mich selbst. Und wenn dann auch noch ein paar Leute mein Geschreibsel lesen, dann ist das noch motivierender und spornt mich an, weiterzumachen.

Tja, das habt Ihr Euch nun selbst zuzuschreiben. *g*

Donnerstag, 20. Februar 2014

Noch eine Woche bis Fasching

In einer Woche ist es wieder soweit: Die sogenannte 5.  Jahreszeit beginnt. Der Karneval startet am 27.02.
Ob Karneval, Fasching oder Fastnacht, dahinter steckt sehr viel mehr, als man heute sieht. Nicht auf Kommando 6 Tage fröhlich sein, sich halb-bewusstlos saufen, gruselige Musik hören und sinnfreie Reden schwingen. ;-) Eigentlich ist es für die Menschen eine wertvolle Zeit. Oder sollte es sein.

Wo kommt das Wort Fastnacht eigentlich her? Von Fasten? Denn ab Aschermittwoch beginnt ja bei vielen die Fastenzeit, die dann bis Ostern dauert. Aber falsch gedacht. Es ist ein mittelhochdeutsches Wort: "vaselen" oder auch "viseln" = fruchtbar machen, gedeihen, vermehren.
Diese Feste waren bei den Germanen als Faselnächte bekannt. "FASEL" bedeutet althochdeutsch "Nachkommenschaft".
Es handelte sich also um wilde Feste mit Vermummung, Maskenläufen, Trinkgelagen und Umzügen. Eine Berührung mit dem schöpferischen Chaos. Eine Energie, die ausgelassen und fruchtbar macht, aber genauso leicht das Gleichgewicht stören und krank machen kann. Deshalb ist diese Zeit auch äußerst empfindlich. Es gab viel lärmendes Treiben, Umzüge, Essen, Trinken. Auch hier wieder der lärmende Umzug, um den Winter auszutreiben. Ein lärmendes Wecken der Natur.
Und dann natürlich die Maskenumzüge, um die alten Dämonen, Krankheiten und sonstige Unholde zu vertreiben.

Klar, dass die Kirche das gar nicht gern sah. Ab dem Jahr 743 wurde es sogar als heidnischer Brauch verboten. Allerdings mit wenig Erfolg, weil sich niemand daran hielt. Diese wilden, obszönen, närrischen, ungezügelten Feste waren nicht weg zu bringen. Es war eine Zeit, die mit dem neuen Erblühen der Natur einherging. Damit, dass alles wieder zum Leben erwachte, auch die Säfte im Menschen. Deshalb wurde aus diesen spätwinterlichen ausgelassenen Festen die christliche "Fastenzeit".
Aus den Vasel-Nächten oder Fasel-Nächten wurden die Fasten-Nächte, jene Fastenzeit vor Ostern.
Trotzdem konnte das alte Brauchtum nicht überwunden werden.
Fastnacht ist ein Überrest einer alten rituellen Kultur unserer Vorfahren, die den Umgang mit den Naturgeistern noch verstanden haben. Unsere Vorfahren hatten Achtung und Respekt vor Ihnen. Der heute quietschbunte Karnevalszug war früher ein Dämonenzug und die Menschen trugen Masken der Geister. Wenn der Dämonenzug vorbei ist, hat er viel alten und seelischen Unrat mitgenommen und damit den Weg für den Frühling und die Frühlingsgöttin geebnet und gereinigt.
Im wahrsten Sinne ein Kehraus.

Ihr seht also, dass diese Zeit eine wirklich besondere war. Viel tiefer gehend als unser heutiges Faschings-Helau und –Alaaf. Viel tiefer als die heutigen oberflächlichen Witze, Verkleidungen und Bälle.
Aber trotzdem wünsche ich allen, die feiern, eine schöne Zeit! Ich werde die Tage eher ruhig verbringen.


Donnerstag, 13. Februar 2014

Valentinstag, Winterdepression und Vollmond


Morgen ist der 14. Februar. Valentinstag. Viele sagen ja, das sei auch wieder nur so ein Brauch, der aus Amerika herüber geschwappt ist, genau wie Halloween. Das stimmt aber nur zum Teil. Und es ist auch nicht unbedingt eine Erfindung der Blumen- und Parfumhändler, um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Auch wenn der Kommerz in den letzten Jahren zugenommen hat, das ist natürlich richtig. Aber wenn sie damit ein gutes Geschäft machen können, wer kann es ihnen verübeln? Man kann es ja boykottieren.
Die Tradition des Valentinstags wird heute zumeist auf die Legende von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb.
Valentin war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni. Er hatte laut dieser Legende einige Verliebte christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Legende nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.
Ob das wirklich so stimmt, ist nicht bewiesen, aber der Gedanke gefällt mir. Also nicht, dass der Mann enthauptet wurde *g*

Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Die Paare bildeten sich durch Losen am Vorabend, oder durch den ersten Kontakt am Valentinstag.
Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die USA und so kam durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg dieser Brauch nach Deutschland; 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten Valentinsball; der Valentinstag wurde offiziell eingeführt.

Mal ehrlich: Was ist schlimm daran, dem Menschen, den man liebt an so einem Tag etwas zu schenken? Klar, ich brauche kein bestimmtes Datum im Jahr, um das zu tun, das kann ich auch so immer. Klar kann man das, das machen wir auch, mal so zwischendurch eine Kleinigkeit mitbringen oder mal essen gehen. Oder einen kleines Liebesbriefchen oder eine SMS schicken.
Trotzdem freue ich mich, am Valentinstag eine Kleinigkeit von meinem Schatz zu bekommen, muss auch gar nicht viel sein, denn der Gedanke zählt. Und ich finde das romantisch und schenke immer etwas. Und das gerne. 

Und in diesem Jahr freue ich mich noch mehr über eine kleine Aufmunterung, denn ich glaube, ich habe eine Art Winterdepression..wegen des nicht vorhandenen Winters. Dieses Wetter ist einfach schrecklich, gerade regnet es mal wieder und die Temperaturen sind nicht wirklich winterlich. Ich brauche nicht unbedingt Schnee, aber ich liebe einen richtig kalten Wintertag mit Minustemperaturen und Sonnenschein.
Hinzu kommt noch, dass ich gerade wieder schlecht schlafe, denn Samstag ist auch noch Vollmond. 





Samstag, 1. Februar 2014

Imbolc am 2. Februar

Morgen ist der 2. Februar, die Christen feiern Lichtmess. Ein Fest, das wie viele andere auch einen heidnischen oder keltischen Ursprung hat. Dort hieß es Imbolc und war auch das Fest der Göttin Brigid.
Bis heute beherrschte die dunkle Göttin Morrigane (auch Cerridwen oder Percht) den Winter. Nun wird sie durch die Lichtjungfrau Brigid abgelöst.  

Die Kelten begrüßten Brigid in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar mit einem Feuerfest. Die Verbindung der Göttin mit dem Feuer geht aus ihrem Sonne-Charakter hervor. Lichtsäulen und Flammen begleiteten sie, als sie zwischen den Welten auf der Türschwelle ins Leben trat.
Ihr Attribut, der feurige Pfeil, war sprichwörtlich: der heiß ersehnte erste Frühlings-Sonnenstrahl, der die Erde wärmend traf.
Bei uns hat es bis jetzt noch keinen richtigen Winter gegeben. Schade, aber vielleicht kommt er ja doch noch für ein paar Tage vorbei. 

Das Neuentfachen des jungen Lichtes und die Lichtweihe am Lichtmesstag ist in ganz Europa noch im Brauchtum verankert. Die katholische Kirche hat daraus in der Kirche die Kerzenweihe gemacht als kleines Überbleibsel des geweihten jungfräulichen Lichtes. Da passt dann natürlich auch der neue Name "Maria Lichtmess". Es ist gleichzeitig auch der Tag, an dem endgültig der Weihnachtsbaum abgebaut wird. 
Unserer steht ja schon seit drei Wochen wieder im Keller und wartet auf den nächsten Dezember. *g*