Montag, 28. Februar 2011

40 - Na und?

So, heute hat es auch mich erwischt. Ab heute gehöre ich zum Club der Ü-40er. Grins...
 
Aber was soll's. Im Grunde ist es doch nur eine Zahl.
Viele fragen sich ja zu bestimmten Geburtstagen: Habe ich bis heute alles erreicht was ich wollte? Habe ich einen guten Job, eine Familie, Kinder, ein Haus usw.? 
Nun, die wichtigste Frage für mich ist: Bin ich glücklich? Und das kann ich mit einem klaren JA beantworten. :-)
Mein Schatz hat mich heute mit folgendem Lied geweckt: Happy Birthday to you, du bist keine olle Kuh!  Was will man....frau mehr? :-)

Ich hatte aber eigentlich noch nie ein Problem mit Geburtstagen und dem Älterwerden. Das ist nun mal der Lauf der Welt. Mit 30 sagen ja viele schon: Jetzt ist das Leben vorbei, es geht bergab. Was machen die dann erst mit 40? Schon mal auf dem Friedhof probeliegen? Oder sich ein Plätzchen im Altersheim reservieren?
Es kommt doch auf die innere Einstellung an und jedes Alter hat seine schönen Zeiten. Und das Beste, ich hab jetzt 1 Tag mehr Urlaub im Jahr!! Juhuuu!

Und ganz ehrlich: Ich möchte nicht nochmal 18 sein.

Freitag, 25. Februar 2011

Brauchen wir eine Tier-Polizei?

Das fragt uns Tasso e.V.  in einer aktuellen Umfrage. Hier könnt ihr abstimmen:

Tier-Polizei: Ja oder Nein

Ich finde, das ist eine sehr gute Idee und längst überfällig. In Deutschland gibt es für alles und jedes Gesetze und Vorschriften, nur der Tierschutz wird kläglich vernachlässigt.
Allerdings sollten das auch wirklich echte Tierfreunde machen, denen unsere Lieblinge am Herzen liegen und die diesen Job nicht nur wegen des Prestige übernehmen.
So nach dem Motto: Ich bin bei der Tier-Polizei, ist das nicht cool?

Mittwoch, 23. Februar 2011

21. März, Ostara oder Frühlings-Tagundnachtgleiche





Ostara oder Frühlings-Tagundnachtgleiche ist eines der 8 Jahreskreisfeste. Das Frühlingsfest symbolisiert die Zeit des Neuanfangs. In der Wicca-Religion bedeutet die gleiche Länge von Nacht und Tag, dass das Licht nun die Dunkelheit überholt und die Göttin erwacht und Fruchtbarkeit über die Erde bringt.

Bei den Germanen war dieser Tag der Göttin Eostre gewidmet – Ostermond ist als altdeutscher Begriff für April überliefert.
Und wer sich schon immer gefragt hat, woher der Brauch des Osterhasen kommt, der die Eier bringt: Hase und Eier sind die Symbole der Fruchtbarkeitsgöttin Eostre.
Das Osterfest ist ein uraltes Frühlingsanfangsfest und zugleich ein Mondfest. Das sieht man daran, dass die Kirche auch heute noch ihr Osterfest nach dem alten Mondkalender richtet. Ostern fällt auf den ersten Sonntag nach dem 1. Vollmond nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche.
Und es ist auch bei den Christen immer noch ein Auferstehungsfest, wo die Wiedergeburt Jesus gefeiert wird.
Das christliche Fest bekam erst im Mittelalter den Namen Ostern.

Das Ei galt immer schon als Symbol der Wiedergeburt, weshalb Ostereier meistens - und besonders in Osteuropa - rot gefärbt wurden, denn Rot galt als die Farbe des Lebens. Das frische, hellrote Blut galt ebenfalls als Zeichen besonderer Fruchtbarkeit. Junge Mädchen, die zu Ostara ihre erste Monatsblutung bekamen, wurden besonders verehrt. Ihr Blut galt als heilig. Es wurde aufgefangen und zum Segen der Ernte in einem Ritual der Erde übergeben, um die Fruchtbarkeit der Felder magisch zu verstärken. Also ehrlich gesagt bin ich froh, dass DIESER Brauch nicht mehr bis heute überlebt hat. 

Bei den Russen gab es eine Art Auferstehungszauber, der darin bestand, rote Ostereier auf die Gräber zu legen. Ostern war von jeher mit dem alten Mythos von Tod, Grab und Auferstehung belegt. 

Ich freue mich jedenfalls auf den 21. März. Frühlingsanfang. Und dann wird es hoffentlich auch endlich wärmer.

Dienstag, 22. Februar 2011

Winter...

....hat auch seine schönen Seiten. Hier seht ihr den Sonnenaufgang vom 21. Februar 2011. Ist das nicht schön?



Ich finde die sonnigen Tage im Moment sehr schön. Ja, es ist zwar sehr kalt, aber immerhin ist ja auch noch Winter.


Sonntag, 20. Februar 2011

Neil White: Hexenblut

Klappentext:
Als der Fitnesstrainer Luke erstochen wird, fällt der Verdacht sofort auf seine Freundin Sarah, die seitdem verschwunden ist. Doch der Journalist Jack Garrett hegt Zweifel an diesem vorschnellen Urteil und beginnt zu ermitteln. Dabei stößt er auf grauenhaft mittelalterliche Hexenrituale und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Zunächst will Jack den Job nicht übernehmen, als sein Freund Sam, ein Anwalt,  ihn bittet mit den Eltern von Sarah zu reden. Sie sind überzeugt, dass ihre Tochter nicht die Mörderin ihres Freundes ist. Aber alles spricht gegen sie.
Außerdem hat Jack seiner Freundin Laura versprochen, nur noch Standardjobs anzunehmen, über Gerichtsverhandlungen zu berichten usw. Denn Lauras Ex-Mann will das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn Bobby und sie möchte unbedingt einen guten Eindruck beim Jugendamt machen, das seinen Besuch angekündigt hat. Laura selbst hat dafür einen langweiligen Posten im Innendienst bei der Polizei von Blackley angenommen, anstatt weiter als Detective in London zu arbeiten. 
Aber Jack ist nun einmal Reporter und von Natur aus neugierig. Und nach Gesprächen mit Sarahs Untermieterin Katie und einem Kumpel des ermordeten Luke, ist sein Interesse geweckt und sein Instinkt sagt ihm, dass da mehr dran ist. Und was, wenn Sarah wirklich unschuldig ist?
In den Kapiteln von Sarah erfährt der Leser schnell, dass es tatsächlich so ist und Sarah selbst in größter Gefahr schwebt. Das macht das Ganze aber nur noch spannender.
Jack findet heraus, dass in den letzten Jahren mehrere junge Frauen in der Gegend verschwunden sind und einige brutal ermordet aufgefunden wurden. Anscheinend waren sie alle Mitglieder eines Hexenzirkels und alle Nachfahren der sogenannten Pendle-Hexen aus dem 17. Jahrhundert. Auch in Sarahs Stammbaum finden sich Verbindungen.

Die Passagen von Jack erzählt White in der 1. Person, andere Kapitel von Laura, Sarah oder Polizei sind in der 3. Person geschrieben, was die Möglichkeit gibt, die Geschichte auch aus anderen Perspektiven zu sehen.

White hat die Geschichte der Hexenprozesse in Lancashire am Pendle Hill sehr gut eingebunden und man erfährt interessante Dinge über die Pendle-Hexen. Er hat wirklich gut recherchiert.

Das Buch ist durchgehend spannend und fesselnd geschrieben. Auch wenn es bis auf den Showdown keine große Action gibt, ist es keine Sekunde langweilig.
Ich persönlich habe lange keinen so guten Thriller mehr gelesen. Man erfährt auch viel über moderne Hexenkunst, Wicca im Besonderen und spezielle Bräuche wie die Jahreskreisfeste.

Die Hexen vom Pendle Hill gab es tatsächlich. Sie wurden 1612 der Hexerei angeklagt und hingerichtet. Dabei fing alles ganz harmlos an:
Alizon Device braucht ein paar Nadeln, die ihr der fahrende Händler John Law überlassen soll. Der will ihr keine Nadeln schenken. Kurz darauf erleidet der Händler einen Herzinfarkt. Alizon beichtet John Law ihren Fluch, da sie überzeugt ist, den Anfall durch Hexerei ausgelöst zu haben. John Law vergibt ihr.
Zwei Wochen später meldet John Laws Sohn den zuständigen Behörden Alizons Geständnis. Die wiederholt aus freien Stücken ihr Geständnis, das sie noch ausdehnt. Außerdem berichtet sie den Behörden von Hexereien, die ihre Großmutter Elizabeth Southerns und eine Frau namens Chattox ausgeführt haben sollen. Daraufhin werden Alizon, ihre Mutter Elizabeth und ihr Bruder James verhört, Alizon daraufhin in Gewahrsam genommen.
Alizon, Elizabeth Southerns, Chattox und ihre Tochter Anne Redfearn werden zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Freunde der betroffenen Frauen treffen sich am Malkin Tower, dem Wohnort der Familie Device. Das Gericht geht davon aus, dass es sich um einen Hexensabbat handelt.
Jennet Preston, die am Treffen am Malkin Tower teilgenommen hat, wird des Mordes an Thomas Lister angeklagt. Sie ist neun Jahre alt und wird zwei Tage später in York gehängt.
Am 20. August 1612 werden zehn Personen der Hexerei für schuldig befunden und im Gefängnis von Lancaster gehängt.

Der wahre Grund für den Tod der "Hexen" ist vermutlich die damals durch König James I. geschürte und weit verbreitete Angst vor Hexerei.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Die Nebel von Avalon

Wir haben uns an den letzten zwei Abenden die DVD von "Die Nebel von Avalon" angeschauen. War sehr schön. Ich kenne zwar das Buch von Marion Zimmer Bradley nicht, aber manchmal ist das ja auch besser so. Oft schneidet der Film dann ja schlechter ab.

Hier eine kleine Zusammenfassung:

Der Film beginnt damit, dass Morgaine in einem Boot durch den Nebel fährt und ihre Geschichte erzählt. Sie beginnt in der Kindheit. Morgaine lebt mit ihrer Mutter Igraine und ihrer Tante Morgause in Cornwall. Ihr Vater ist aufgrund des Krieges und der ständigen Angriffe der Sachsen selten daheim.
Igraine und Morgause stammen von der sagenumwobenden Insel Avalon und gehören der Alten Religion an. Sie haben das zweite Gesicht und können die Zukunft voraussehen. Auch Morgaine hat diese Gabe. Eines Tages kommt ihre älteste Tante Viviane, die Herrin vom See, mit dem Magier Merlin auf die Burg und prophezeit Igraine einen Sohn, der aber nicht von ihrem Ehemann stammen wird.
Tatsächlich lernt Igraine bald darauf Uther Pendragon kennen und verliebt sich, da beide der Alten Religion angehören und sicher sind, sich aus einem anderen Leben zu kennen. Igraines Mann versucht daraufhin Uther zu töten, was aber gründlich schiefgeht.
Nach dem Tod ihres Mannes heiratet Igraine Uther und er wird zum Großkönig und sie somit Königin. Außerdem wird sie tatsächlich schwanger und schenkt einem Sohn das Leben. Artus.
Morgaine und Artus sind unzertrennlich, bis eines Tages Viviane auftaucht und die Kinder mitnimmt. Morgaine geht mit ihr nach Avalon und wird zur Priesterin ausgebildet, während Artus mit Merlin geht.
Eines Tages taucht Lancelot auf, der Sohn von Viviane und Morgaine verliebt sich in ihren Cousin. Der wiederum hat nur Augen für Gwenhwyfar, die nahe im Kloster von Glastonbury lebt. Sie ist Christin und fürchtet die Alte Religion und alles was damit zu tun hat. Schließlich geht Lancelot nach Camelot.
Beim Ernte- und Fruchtbarkeitsfest der Göttin, Beltane, wird Morgaine bemalt und maskiert als jungfräuliche Jägerin in einer besonderen Zeremonie von einem ebenfalls maskierten Mann entjungfert. Beide wissen nichts vom anderen, da sie auch nicht miteinander sprechen. 
Der Mann war Artus, der Merlin bittet, ihm von der jungfräulichen Jägerin zu erzählen, die ihn sehr fasziniert hat. Doch Merlin sagt ihm, dass er sie nie wiedersehen wird.
Schließlich greifen die Sachsen wieder an und Uther stirbt im Kampf. Artus wird zum neuen Großkönig, nachdem er Avalons Schwert Excalibur aus dem Stein gezogen hat.
Morgaine kehrt zu den Krönungsfeierlichkeiten nach Camelot zurück und trifft wieder auf Gwenhwyfar, die Frau, die Artus heiraten wird.
Aber Artus erzählt ihr von einer anderen Frau, in die er eigentlich verliebt ist und die er während der Beltane-Nacht getroffen hat. Morgaine ist schockiert, als ihr klar wird, dass Viviane ihren eigenen Bruder zu ihr geschickt hat und sie nun von ihm schwanger ist. Und das nur für die Zukunft Avalons und die Weiterführung der Alten Religion und die Macht der Großen Göttin.
Artus ahnt nichts davon und Morgaine bringt ihr Kind heimlich auf der Burg ihrer Tante Morgause zur Welt. Diese übernimmt die Erziehung von Mordred und Morgaine kehrt schließlich nach Avalon zurück.
Währenddessen versucht Gwenhwyfar verzweifelt schwanger zu werden. Was sie nicht weiß: Morgause hat sie mit einem Fluch belegt, damit Mordred irgendwann König wird.
In ihrer Verzweiflung wendet sich Gwenhwyfar Lancelot zu, der sie immer noch liebt, aber aus Treue zu seinem König und besten Freund Artus gegen diese Liebe ankämpft.
Aber dann flüchten beide, nach einem Komplott, das der inzwischen erwachsene Mordred geschmiedet hat. Gwenhwyfar gehts ins Kloster von Glastonburrey, wo sie auf  Morgaine trifft, die dort Zuflucht sucht, nachdem Merlin gestorben ist und ihr von Viviane der Zutritt zu Avalon verweigert wurde. Morgaines Mutter Igraine leitet inzwischen das Kloster, in das sie nach Uthers Tod geflüchtet ist.
In einem letzten Zusammentreffen zwischen Mordred, Morgaine und Viviane verletzt diese Morgause tödlich, woraufhin Mordred Viviane tötet. So wird Morgaine die neue Herrin vom See.
Dann greifen die Sachsen wieder an. Mordred wird ebefalls getötet und Artus schwer verletzt. Seine letzte Bitte an Morgaine: Sie soll ihn nach Hause bringen. Nach Avalon.
Aber Morgaine hat ihre Macht verloren. Sie schafft es kurz den Nebel zu lichten, Arthus sieht die Insel, doch dann stirbt er. Der Nebel kehrt zurück und Avalon verschwindet für immer.

Alles in allem läuft der Film fast 3 Stunden, ist aber keine Sekunde langweilig. Einige Aspekte der Geschichte kennt man natürlich wie die Artus-Sage, die Ritter der Tafelrunde, Merlin, Lancelot und Gwenhwyfar usw.
Das Ganze ist sehr schön verfilmt, gut besetzt und gespielt. Die Athmosphäre kommt sehr gut rüber, der Konflikt zwischen der Alten Religion und dem Christentum.

Dienstag, 15. Februar 2011

Katholische Kirche will Hexen bekehren...

Heute gefunden bei kath.net:

Wie bekehrt man Hexen?

Wicca-Bewegung gewinnt Einfluss - Katholische Kirche gibt Ratgeber heraus
London (kath.net/idea) Wie kann man moderne Hexen zum christlichen Glauben bekehren? Die frühere Hexe Elizabeth Dodd (Oxford) hat im Auftrag der römisch-katholischen Kirche in Großbritannien dazu einen Leitfaden entwickelt. Der Hexenkult erlebt durch die neuheidnische Wicca-Bewegung vor allem im angloamerikanischen Raum seit dem Ende des 20. Jahrhunderts einen Aufschwung. Wie die britische Zeitung „Times“ (London) berichtet, sind etwa 70 Prozent aller Wicca-Anhänger junge Frauen aus nicht-religiösem Hintergrund, die neue Formen der Spiritualität etwa im Feminismus und in der Natur suchen. Dadurch ergäben sich Verbindungen mit der ökologischen Bewegung....

Lest hier weiter
Irgendwie fühle ich mich gerade in der Zeit zurückversetzt:

Wann: 17. Jahrhundert

Wo: Salem, Neu England, USA

Da fragt man sich doch, ob die Katholische Kirche wirklich nichts Wichtigeres zu tun hat. Aber wahrscheinlich haben die nur Angst um ihre kirchensteuerzahlenden Schäfchen....

Montag, 14. Februar 2011

Ich wünsche allen einen schönen Valentinstag

Wie könnt ich dein vergessen!
Dein denk ich allezeit.
Ich bin mit dir verbunden,
mit dir in Freud und Leid.
Ich will für dich im Kampfe stehen,
und sollte es sein, mit dir vergehen.

Wie könnt ich dein vergessen!
Ich weiß, was du mir bist,
solang ein Hauch von Liebe
und Leben in mir ist.
Ich suchte nichts, als dich allein,
als deiner Liebe wert zu sein.

Wie könnt ich dein vergessen!
Ich weiß, was du mir bist.
 
August Heinrich Hoffman von Fallersleben

Freitag, 11. Februar 2011

Tolle Plakataktion...

...der Organisation "Ärzte gegen Tierversuche" zusammen mit "Menschen für Tierrechte Würzburg e.V."

Plakataktion in Würzburg

Es sollte viel mehr solcher Plakate geben, sie sollten in jeder größeren Stadt hängen.