Montag, 9. März 2015

Und noch ein paar Frühlingsboten

Das Wetter am Wochenende musste man natürlich nutzen, denn wer weiß, wann es wieder so schön sein wird. Die Temperaturen waren ja fast schon sommerlich.



 Noch sind die Bäume kahl, aber ich denke, das wird sich bald ändern. In knapp zwei Wochen ist Ostara und danach wird es in der Natur sicher endlich richtig grün werden.


Donnerstag, 5. März 2015

Der März ist da und bringt wieder den Vollmond mit

Frühling lässt sein blaues Band...

Na gut, soweit ist es noch nicht. ;-)  Aber immerhin haben wir schon März und der meteorologische Frühling hat somit begonnen. Und die Wetteraussichten für das kommende Wochenende sind ja auch gar nicht so schlecht.

Heute ist Vollmond und damit sind die Nächte zur Zeit wieder recht unruhig. Hinzu kommt noch, dass mich seit gut zwei Wochen eine Erkältung im Griff hat. Zum Glück ist es nicht die Grippe, die im Moment ja fast jeden erwischt, aber es reicht mir auch so schon, dass ich aufgrund des Hustens nachts kaum schlafen kann.

 
Suche nach des Lichtes Quell,
Die Sterne sinds nicht, schon längst verglommen,
Der Mond der ists, von dem die abendlichen Licher kommen.

Nur einen Augenblick erkannt,
Hat er sich in meinen Geist gebrannt,
Ich kann nicht wegschauen, nicht jetzt, vielleicht irgendwann,
Noch zieht mich der Mond in seinen Bann.

Nur Gestein, so sagte man mir,
Doch etwas anderes leuchtet hier,
So Lebensfreudig streichelt das Mondlicht über meine Haut,
Der Mond der ists, der meinen Schlaf heut klaut.

Ich beschuldige ihn nicht, Danke ihm für seine Pracht,
Die er mir bietet in jeder schlaflosen Vollmondnacht,
Will jetzt nicht ruhen, wüsst' nichtmal ob ich es jetzt kann,
Noch zieht mich der Mond in seinen Bann.

Am Horizont sinkt er nieder,
Ich singe tausend Klagelieder,
Wenn er sich niederlegt, das Morgengrauen erwacht,
welch wunderschöne, schlaflose Vollmondnacht.

Quelle: Vollmondinfo.de
 
 
 
In diesem Sinne, wünsche ich euch eine angenehme Vollmondnacht und dass der Frühling tatsächlich bald kommt. 






Montag, 16. Februar 2015

Ein Hauch von Frühling

Was macht man am Rosenmontag, wenn man mit Karneval nichts am Hut hat, nicht arbeiten muss und so tolles Wetter ist?
Richtig, man geht spazieren. Das haben wir dann auch heute Nachmittag getan, natürlich mit Kamera bewaffnet. Hier die Ergebnisse:








Es war einfach nur herrlich und die Sonne hatte schon richtig Kraft. Noch ein paar Wochen weiter und wir sind hoffentlich die dicken Jacken los. 

Mittwoch, 11. Februar 2015

Morgen ist es wieder soweit...

Die sogenannte 5. Jahreszeit beginnt.
Ob Karneval, Fasching oder Fastnacht, dahinter steckt sehr viel mehr, als man heute sieht. Eigentlich ist es für die Menschen eine wertvolle Zeit. Oder sollte es sein.
 
Aber wo kommt das Wort Fastnacht eigentlich her? Von Fasten? Denn ab Aschermittwoch beginnt ja bei vielen die Fastenzeit, die dann bis Ostern dauert. Aber falsch gedacht. Es ist ein mittelhochdeutsches Wort: "vaselen" oder auch "viseln" = fruchtbar machen, gedeihen, vermehren.
Diese Feste waren bei den Germanen als Faselnächte bekannt. "FASEL" bedeutet althochdeutsch "Nachkommenschaft".
Es handelte sich also um wilde Feste mit Vermummung, Maskenläufen, Trinkgelagen und Umzügen. Eine Berührung mit dem schöpferischen Chaos. Eine Energie, die ausgelassen und fruchtbar macht, aber genauso leicht das Gleichgewicht stören und krank machen kann. Deshalb ist diese Zeit auch äußerst empfindlich. Es gab viel lärmendes Treiben, Umzüge, Essen, Trinken. Auch hier wieder der lärmende Umzug, um den Winter auszutreiben. Ein lärmendes Wecken der Natur.
Und dann natürlich die Maskenumzüge, um die alten Dämonen, Krankheiten und sonstige Unholde zu vertreiben.


 
Klar, dass die Kirche das gar nicht gern sah. Ab dem Jahr 743 wurde es sogar als heidnischer Brauch verboten. Allerdings mit wenig Erfolg, weil sich niemand daran hielt. Diese wilden, obszönen, närrischen, ungezügelten Feste waren nicht wegzubringen. Es war eine Zeit, die mit dem neuen Erblühen der Natur einherging. Damit, dass alles wieder zum Leben erwachte, auch die Säfte im Menschen. Deshalb wurde aus diesen spätwinterlichen ausgelassenen Festen die christliche "Fastenzeit".
Aus den Vasel-Nächten oder Fasel-Nächten wurden die Fasten-Nächte, jene Fastenzeit vor Ostern.
Trotzdem konnte das alte Brauchtum nicht überwunden werden.
Fastnacht ist ein Überrest einer alten rituellen Kultur unserer Vorfahren, die den Umgang mit den Naturgeistern noch verstanden haben. Unsere Vorfahren hatten Achtung und Respekt vor ihnen. Der heute quietschbunte Karnevalszug war früher ein Dämonenzug und die Menschen trugen Masken der Geister. Wenn der Dämonenzug vorbei ist, hat er viel alten und seelischen Unrat mitgenommen und damit den Weg für den Frühling und die Frühlingsgöttin geebnet und gereinigt. Alsi im wahrsten Sinne ein Kehraus.
Ihr seht also, dass diese Zeit eine wirklich besondere war. Viel tiefer gehend als unser heutiges Faschings-Helau und –Alaaf. Viel tiefer als die heutigen oberflächlichen Witze, Verkleidungen und Partys.


Aber trotzdem wünsche ich allen, die feiern, eine schöne Zeit! Ich werde die Tage eher ruhig verbringen. Ein gutes hat das Ganze Tätä Tätä Tätä!: Ich habe am Montag frei.  ;-)

Montag, 9. Februar 2015

Film "Devil's Knot" - West Memphis Three

Inhalt:
Drei kleine Kinder werden 1993 in West Memphis, Arkansas, bestialisch ermordet. Die achtjährigen Freunde Stevie, Michael und Chris waren zum Spielen im Wald. Tage später wurden die toten Jungen nackt und gefesselt in einem Wassergraben gefunden. Dies löst einen kontrovers diskutierten Prozess mit drei angeklagten Teenagern aus, die die Kinder als Teil eines teuflischen Rituals getötet haben sollen. Die verhafteten Jugendlichen bestreiten die Tat und Privatdetektiv Ron beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Diesen Film haben wir am Samstag auf DVD gesehen. Es stand zwar auf dem Cover, dass "Devil's Knot" auf einer wahren Begebenheit beruht, aber dass es sich um einen der wichtigsten und interessantesten Fälle der jüngsten US-Geschichte handelt, wusste ich nicht. Die unter dem Namen "West Memphis Three" bekannt gewordenen Jugendlichen wurden als Mörder der drei Jungs verurteilt, ohne dass wirkliche Beweise vorlagen. Zeugen haben gehört, wie die drei verurteilten sich über die Morde unterhalten haben. Dem angeblichen Anführer der drei, Damien Echols, warf man vor, einem Satanskult anzugehören und die Kinder dem Teufel geopfert zu haben. Denn wer sich nur schwarz kleidet, lange Haare hat und Heavy Metal hört, muss ja ein Mörder sein. Besonders in einer Kleinstadt in den Südstaaten.
Zitat Spiegel Online: "Für viele war der Prozess auch ein Symbol, ein besonders drastisches Beispiel für Herabwürdigung und Ausgrenzung, die Jugendliche, die anders sein wollen als der Mainstream, in Teilen der USA erfahren."
Obwohl einer der Angeklagten, Jessie Misskelley, geistig zurück geblieben war, sein Geständnis widersprüchlich war und später zurückgezogen wurde, wurde anscheinend in keine andere Richtung ermittelt. Zumal Misskelley ohne einen Anwalt und sogar ohne familiären Beistand verhört wurde. Selbst DNA-Spuren, die am Tatort gefunden wurden und die auf einen anderen Täter hinwiesen, wurden nicht weiter verfolgt. Dabei wiesen diese Spuren sogar auf den Stiefvater eines der ermordeten Kinder hin.
Der Fall fand in der Öffentlichkeit großes Interesse und die drei vermeintlich Beschuldigten erhielten sogar Unterstützung von vielen Prominenten wie Johnny Depp, Winona Ryder, den Dixie Chicks, Peter Jackson u. a.
2011 gab es dann eine entscheidende Wendung. Die drei Verurteilten Damien Echols, Jason Baldwin und Jessie Misskelley bekannten sich des Verbrechens offiziell für schuldig, nur um in der anschließenden Anhörung ihre Unschuld wieder zu bekräftigen. In den USA nennt sich dieses merkwürdige Verfahren "Alford-Schuldeingeständnis". Der Richter verurteilte die drei daraufhin zu 18 Jahren und 78 Tagen Haft. Dies war genau die Zeit, die sie bereits im Gefängnis verbracht hatten und somit kamen sie nun frei. Der Fall ist aber bis heute nicht abschließend geklärt.
Würde der Fall allerdings heute neu aufgerollt und die drei dieses Mal für unschuldig befunden werden, könnte das den Staat teuer zu stehen kommen und es würden wahrscheinlich Millionenklagen wegen Entschädigung auf ihn zukommen. Verständlicherweise, denn immerhin wurden ihnen 18 Jahre ihres Lebens gestohlen, wenn sie tatsächlich unschuldig sind...

Quelle: Spiegel Online und Wikipedia

Ein sehr interessanter Fall und im Film "Devil's Knot" mit Colin Firth und Reese Witherspoon spannend und sehenswert umgesetzt.
Auch die drei Dokumentarfilme "Paradise Lost - Das verlorene Paradies" befassen sich mit den West Memphis Three. Vielleicht schaue ich mir die auch mal irgendwann an.






Freitag, 30. Januar 2015

Der Februar kommt und mit ihm Imbolc

Habt Ihr es bemerkt? Die Tage werden ganz langsam immer länger, es wird schon ein bisschen später dunkel.
Das bedeutet auch, dass das Imbolc-Fest näher rückt, ein altes keltisches Fest, das vom 01. auf den 02. Februar gefeiert wird. Außerdem ist dieser Tag der Göttin Brigid gewidmet. Ihr Element ist das Feuer und sie ist die Schutzpatronin der Schmiede und auch der Heiler und Dichter.
Auch die Kelten feierten dieses Fest mit Feuern, das den Winter verscheuchen und die Sonne erwecken sollte. Übersetzt bedeutet Imbolc "die Lämmer zum Säugen anlegen", denn zu dieser Zeit werden ja die Lämmer geboren.


Imbolc ist ein Fest des Feuers und des Lichts. Heute zündet man überwiegend Kerzen an und feiert "Lichtmess". Da die Christen sich nicht in der Lage sahen, das für die Kelten und Germanen wichtige Fest "Imbolc" abzuschaffen, wurde es halt umdefiniert, wie so viele andere heidnische Feste.

In vielen Teilen Deutschlands kam ja heute der Winter zurück und es schneite teilweise kräftig. Die einen freuen sich, die anderen nicht. Wie auch immer, macht das Beste daraus. 



Freitag, 23. Januar 2015

Der Winter ist da

Nun kam der Winter diese Woche ja doch noch, jedenfalls zu uns. Er brachte zwar (noch) keinen Schnee mit, aber Temperaturen um den Gefrierpunkt. Und gestern und heute finde es durch den Ostwind teilweise gefühlt auch kälter, als das Thermometer anzeigt. 

Für morgen ist Schnee bei uns angekündigt, aber warten wir erst mal ab, ob da auch wirklich was kommt.




Auf jeden Fall wünsche ich ein schönes und gemütliches Wochenende. Macht das Beste daraus.


Donnerstag, 15. Januar 2015

"Es kann ja nicht immer regnen..."

Langsam glaube ich, der gute Eric hatte keine Ahnung, was er da geredet hat. Es ist ein Zitat aus dem Film "The Crow" und genau wie dort habe ich das Gefühl, dass es auch hier seit Tagen...ach, Wochen in einer Tour regnet. Dazu noch die Sturmböen und die ewig wechselnden Temperaturen, mal kalt, mal warm. Ich kann es nicht mehr sehen! Immer nur grau in grau und es wird gar nicht richtig hell.


Naja, zumindest der eben gehörte Wetterbericht macht ein wenig Hoffnung für das kommende Wochenende. Es soll endlich trocken werden und das große gelbe Ding soll sich auch mal wieder am Himmel zeigen. Egal, auch wenn es dafür kälter wird, das macht mir nichts, es ist schließlich Januar und ich habe nichts gegen Winter.

Nun steuern wir schon wieder langsam auf Imbolc zu, was bedeutet, dass die Tage bald endlich wieder etwas länger werden und es länger hell bleibt.
Ansonsten ist die erste Hälfte des Monats schnell vergangen. Ich hatte aber auch genug zu tun mit der Wohnungsauflösung meiner Mutter. Nun ist alles erledigt, die Vermieterin hat letzte Woche den Schlüssel bekommen und das Kapitel ist (hoffentlich) abgeschlossen. Bin auch froh, dass meine Mutter sich ganz gut eingelebt zu haben scheint in der Senioreneinrichtung, der Anfang war ja doch schwer. Auch für mich....
Natürlich ist mir klar, dass es die beste Lösung war, auch für sie. Dort ist sie gut aufgehoben und wird versorgt. Das muss ich mir einfach immer wieder sagen, dann geht es schon.

Ich wünsche euch noch einen schönen, hoffentlich nicht zu stürmisch-nassen Tag. Haltet durch, das Licht kommt.


 









Dienstag, 6. Januar 2015

Das Ende der Rauhnächte

Scheint die Sonne am 6. Januar, soll dies ein Zeichen für ein friedliches Jahr sein. Wie war es bei euch? Also hier schien den ganzen Tag die Sonne. Dann wollen wir mal das Beste hoffen...

Die Nacht vom 5. auf den 6. Januar wird auch Hollanacht, Perchtnacht, Dreikönigsnacht oder Nacht der Wunder genannt. In einigen Regionen, besonders in Südeutschland gibt es die Perchtläufe.


Am Tag der Heiligen drei Könige, also heute am 6. Januar, schließen sich die Tore zur Anderswelt. Wir hatten also noch einmal die Gelegenheit, die vergangenen 12 Rauhnächte an uns vorbeiziehen zu lassen, bevor wir uns wieder in der Hektik des Alltags verlieren.

Mich hat der Alltag bereits wieder, denn heute war mein erster Arbeitstag. 





Montag, 5. Januar 2015

Der erste Vollmond in diesem Jahr

Ich wünsche Euch an diesem 5. Januar noch ein frohes neues Jahr, alles Gute und viel Glück und Gesundheit. Und schon haben wir auch den ersten Vollmond 2015. Vielleicht habt Ihr es letzte Nacht ja gemerkt. Ich habe jedenfalls nicht so gut geschlafen und auch wirres Zeug geträumt.

Mögen alle Eure Wünsche für dieses Jahr in Erfüllung gehen.