Dienstag, 13. August 2013

Erster Ausflug auf die Couch

Vor ein paar Tagen war es soweit und unsere drei Jungs durften mal raus und zum Toben auf die Couch. Das haben sie auch richtig ausgenutzt.











Es gab auch schon ein erstes Schnuppertreffen zwischen unserem alten Herrn MacFly und den Kleinen. Da war alles soweit in Ordnung.


Aber bei einem zweiten Treffen war MacFly leider ziemlich aggressiv, Fynn hat sogar eine blutige Nase davon getragen. Da habe ich sie erst einmal getrennt.
Ich hoffe sehr, dass die Vergesellschaftung noch klappt, denn es war ja schließlich Sinn der Sache, für Mackie neue Spielgefährten zu holen, damit er nicht mehr so allein ist. 

Montag, 5. August 2013

Die neuen Mitbewohner sind da

Heute haben wir drei junge Ratten zu uns geholt, künftige Spielgefährten für unseren MacFly, der immer noch sehr um seinen Bruder Merlin trauert. 

Eigentlich sollten es ja nur zwei werden, aber dann meinte sie, wenn wir wollen, können wir auch die drei nehmen, die sie gerade erst wieder zurücknehmen musste wegen Allergien der neuen Besitzer. Und nun ist Leben in der Bude. *g*

Der weiße heißt Fynn (abgeleitet vom gälischen Fionn, bedeutet Der Weiße), der mit dem etwas kleineren linken Auge ist Little und der dritte im Bunde ist Sid. Der scheint etwas vorwitziger zu sein. 






Sonntag, 4. August 2013

Zu Lughnasad - Besser spät als nie

Da habe ich durch unseren Urlaub doch glatt das Lughnasad-Fest am 1. August vergessen (kelt. "Zusammenkunft im Namen des Lugh", Erntefest, Kornfest, auch Lammas).

Im keltischen Kulturkreis wurde das Erntefest zu Ehren des Lichtgottes (Sonnengottes) Lugh gefeiert. Der Spätsommer ist die Zeit der Reife, der Ernte, der Fülle und Sättigung. Das Korn muß geschnitten werden, damit die Menschen Brot haben. Verblühen, verschenken, zur Ruhe kommen, ohne Bedauern loslassen - das sind die Erfahrungen, die zu dieser Zeit passen. 

Der zentrale Begriff dieses äußerst vielschichtigen Festes war und ist die Ernte, speziell die Getreide-Ernte. Damit sie zustandekommen und eingebracht werden konnte, war viel Kraft vonnöten. Diese göttliche Kraft verband man vor allem mit der Person des Königs, Anführers oder herrschenden Helden, sowohl bei den Kelten wie auch bei den germanischen Stämmen. Das war seine Aufgabe als Gemahl und Gefährte der Königin/Göttin: Verfügte er über Kraft und “Heil”, dann war für das Land gut gesorgt, die Felder waren fruchtbar, die Menschen hatten Nahrung und Leben. Fehlte dem Kornkönig die Kraft oder drohte anderweitig Gefahr, dann wurde von ihm erwartet, dass er sich zum Wohl des Volkes selbst opferte. Das Motiv des Menschenopfers und des Selbstopfers ist in gewandelter Form noch in vielen alten Bräuchen zu Sommersonnenwende und Kornfest erhalten. 


Bedingt durch das Wetter wird auch bei uns im Moment verstärkt die Ernte bei den Bauern eingebracht. Außerdem ist es die Blütezeit der Sonnenblumen, auch bei uns auf dem Balkon. ;-)

Freitag, 2. August 2013

Urlaubsbericht Sauerland + Hohensyburg Teil 3

30.07.-01.08.13

Tag 6


Nach dem Frühstück ging es weiter zum nächsten Ziel, mit einem Zwischenstopp in Calle. Hier hat mein Schatzi vor ungefähr 35 Jahren gewohnt und da wir ganz in der Nähe waren, wollte er natürlich sein altes Heimatdorf wiedersehen. Aus Erzählungen kannte ich schon einiges und der Aufenthalt ließ noch einmal viele Erinnerungen hoch kommen. 



Dann ging es weiter nach Dortmund Hohensyburg und am frühen Nachmittag erreichten wir den Campingplatz am Fuß der Burgruine oberhalb des Hengsteysees. 
Nach einem kleinen Einkauf im Kiosk ging wir hinunter zur Ruhr und nahmen ein spätes Mittagessen oder frühes Abendessen im Restaurant Zur Lennemündung ein. Hausgemachter Kartoffelsalat wie bei Mama mit Bockwurst. Lecker!
Da der Abend dann doch recht kühl war, aber sehr angenehm nach der Hitze der letzten Tage, verbrachten wir ihn im Fröschchen. 





Tag 7

Man mag es kaum glauben, aber ich war tatsächlich noch nie an der Hohensyburg. Das sollte sich heute ändern. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg den  Berg hinauf zur Burgruine und zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal. 

 


Nach dem Mittagessen in einem Balkanrestaurant in Syburg machten wir uns auf den Weg zur ältesten Kirche Dortmunds: Sankt Peter. Ein Vorläuferbauwerk der heutigen Kirche wurde bereits im Jahr  776 urkundlich erwähnt. 
Dort stehen Grabsteine, die zum Teil aus dem 16. Jahrhundert sind. 



 

 
Die fast vierstündige Wanderung hat uns doch ganz schön geschlaucht, gerade bei den Temperaturen und so waren wir froh, als wir wieder am Wohnmobil ankamen.

Gegen Abend tauchte dann ein Überraschungsbesuch auf: Petra und Ralf aus Wuppertal. :-) Sie haben mal wieder ihr Cabrio ausgeführt.

 
Tag 8


Alles geht einmal zuende, so auch unser Urlaub. Nach dem Frühstück machten wir uns auf die Heimreise, weit war es ja nun nicht mehr.
Insgesamt war es wirklich eine schöne Woche. Allerdings haben wir eines beschlossen: Im Sommer kommt nur noch ein Urlaub an der See in Frage, Touren wie diese jetzt verlegen wir künftig auf den Frühling oder Herbst. ;-)

Urlaubsbericht Sauerland + Hohensyburg Teil 2

28.07.-29.07.

Tag 4
Der Sonntag war überwiegend bewölkt und nicht ganz so heiß, was aber sehr gut tat. Nach dem Frühstück saßen wir alle zusammen am Platz draußen. Mittags wurde dann gegrillt und am frühen Abend fuhren Marc und Juli mit Anhang wieder nach Hause.
Im Restaurant Panorama sollte ein spanischer Abend stattfinden, aber wir gönnten uns nur ein kleines Abendessen dort und verbrachten den Abend dann wieder gemütlich im Wohnmobil bzw. draußen.

Tag 5
Der Montag war von den Temperaturen her zunächst recht angenehm und wir beschlossen mit dem Rad am Hennesee entlang nach Meschede zu fahren. Unterwegs stellten wir aber mal wieder fest, dass radfahren in Ostfriesland oder Holland oder auch bei uns im Münsterland mehr Spaß macht. Außerdem war die Luftfeuchtigkeit extrem hoch. Die Strecke ist aber landschaftlich sehr schön und wir brauchten eine gute halbe Stunde bis zum Staudamm in Meschede.
Mittagszeit = Essenszeit. Also gab es erst mal eine kleine Mahlzeit im Restaurant zur Goldenen Möwe. ;-)  
Danach fuhren wir mit dem Rad hinauf zum Kloster Abtei Königsmünster. Warum liegen Klöster eigentlich immer auf einem Berg? *ächz*

 




Während wir uns die Kirche und den Klosterladen ansahen, ging draußen ein Regenschauer nieder. Danach war die Luft aber fast noch erdrückender und erinnerten an Schwimmbäder oder Waschküchen. 
Ein Gewitter hielt uns dann leider in einem Café in Meschede fest, so dass wir das letzte Schiff um 16 Uhr auf dem Hennesee nicht mehr erwischten und auch den Rückweg mit den Rädern machen mussten. 
Gegen 17 Uhr zurück am Platz war erst einmal eine ausgiebige Dusche nötig und dann später ein leckeres Abendessen, da dies der letzte Abend für uns am Hennesee war. 





Urlaubsbericht Sauerland + Hohensyburg Teil 1

So schnell geht es. Der Urlaub ist vorbei und wir sind wieder zu Hause. Aber obwohl es nur eine Woche war, war es sehr schön, einfach mal raus zukommen und etwas Anderes zu sehen. Und über mangelnde Sonne konnten wir uns auch nicht beschweren.

25.-27.07.13

Tag 1
Los ging es gegen 9 Uhr und um kurz vor 11 Uhr waren wir am Hennesee, genauer gesagt im Knaus Campingpark in Mielinghausen. Schnell eingecheckt und dann erst mal einen kleinen Mittagssnack. Danach sahen wir uns den Platz etwas genauer an, kauften ein paar Kleinigkeiten ein und machten es uns erst mal am Fröschchen bequem.
Am späten Nachmittag erkundeten wir mit den Rädern ein wenig die Umgebung am Hennesee. Und mussten feststellen, dass das Sauerland nicht unbedingt für Radtouren geeignet ist, jedenfalls nicht bei schwülwarmen Sommertemperaturen.  ;-)
Zurück am Campingplatz gönnten wir uns im Restaurant Panorama einen leckeren Eiskaffee. Dann fing es auch an zu regnen, aber es dauerte nicht lange an.
Plötzlich bekamen wir Besuch und Simone und Lu, zwei Bekannten aus dem Alteisenfahrer-Forum, die in Warstein wohnen. 
Nachdem sie wieder nach Hause gefahren waren, machten wir uns einen gemütlichen Abend im Wohnmobil mit lesen und relaxen.

Tag 2
Ich kenne es von Campingplätzen eigentlich, dass ab 22 Uhr Nachtruhe herrscht. Im Campingpark am Hennesee ist das wohl nicht so, denn auch noch nach 1 Uhr nachts hörten wir Musik und laute Gespräche und Gelächter auf dem ganzen Platz. Und da man bei der Wärme im Womo eh schon schlecht schlafen konnte, war die Nacht dann recht kurz. Was soll's, wir hatten ja Urlaub. Nach einem Frühstück mit frischen Brötchen fuhren wir mit den Rädern zum Schiffsanleger der MS Hennesee. In einer halbstündigen Rundfahrt ging es über den See nach Meschede. Dort suchten wir dann erst mal einen Fußweg vom dortigen Anleger in die Innenstadt, die Beschilderung ließ doch sehr zu wünschen ürbrig, gerade für Ortsunkundige.  
Da wir schon Mittag hatten, kehrten wir in eine Pizzeria ein und besuchten danach ein paar Geschäfte. Und die Kirche St. Walburga.
Um 16 Uhr fuhr das letzte Schiff zurück nach Mielinghausen und am Platz gönnten wir uns ein leckeres Eis. Und danach eine wohlverdiente Dusche.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit lesen und relaxen am Fröschchen, bis spät in die Nacht saßen wir draußen bei Kerzenschein unter dem Sternenhimmel. Das ist Camping. ;-)

Tag 3
Am Samstag war es SEHR heiß und wir beschlossen zum "Strand" des Hennesees zu fahren, 5 Minuten vom Campingplatz entfernt. Leider musste ich feststellen, dass mein Badeanzug sich seit dem letzten Tragen in Wohlgefallen aufgelöst hatte und einen anderen hatte ich nicht dabei. So kam Schwimmen im See für mich nicht in Frage.  :-(  Aber es war trotzdem schön, dort im Schatten zu sitzen und die Beine ins Wasser zu halten. 
Abends sollte es im Restaurant am Platz Schnitzelbuffet "All you can eat" geben, daher fiel das Mittagessen aus, bzw. es gab nur ein Stückchen leckeren Erdbeerkuchen. Am späten Nachmittag kamen dann Thomas' Cousin Marc und seine Frau Julia mit Sohn Aaron und Hund Eddie auf einen Besuch vorbei. Sie haben sich vor kurzer Zeit ebenfalls ein Wohnmobil zugelegt und an dem Wochenende die erste Tour mit Übernachtung gemacht. 
Nach dem Schnitzelbuffet mussten wir uns abkühlen und gingen nochmal zum See hinunter. Bis heute soll es ja der heißeste Tag des Jahres gewesen sein, aber ich glaube, dieser ist doch eher heute am 2. August. ;-)
Später saßen wir dann noch bis in die Nacht draußen.




 

Mittwoch, 24. Juli 2013

Auf in den Urlaub

Morgen geht es los. Gestern haben wir unseren Frosch mal richtig gründlich sauber gemacht und aufgeräumt. Heute habe ich dann alle Sachen soweit gepackt, morgen früh noch ein paar Kleinigkeiten und dann können wir ins Sauerland starten. Ziel: Hennesee. 
Hoffentlich bekommen wir da ein schattiges Plätzchen, denn bei der Hitze ist es im Womo auch nicht immer angenehm.  

Eine kleine Auswahl an Lesestoff habe ich auch schon eingepackt und die "Kinderbetreuung" ist auch geregelt. Ein bisschen habe ich ja doch ein schlechtes Gewissen, MacFly nun ein paar Tage allein zu lassen, gerade jetzt wo Merlin nicht mehr da ist. Aber wir müssen unbedingt mal raus und wenn wir dann wieder Zuhause sind, kümmern wir uns um Spielkameraden für unsere Mausebacke.  

Sicher wird es hier auch bald Fotos geben von unserer Tour. ;-)

Sonntag, 21. Juli 2013

Merlin ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Eigentlich war es ein schönes Wochenende....bis wir vorhin nach Hause kamen und unseren Merlin tot im Stall fanden. Er hatte die letzten Tage schon etwas geschwächelt, aber gestern ging es wieder etwas besser. Sonst wären wir auch nicht zum Campingplatz gefahren. Natürlich hätten wir es nicht verhindern können, aber zumindest wäre er nicht allein gestorben. Ich hoffe, sein Brüderchen war bei ihm. 

Nun ist er bei Remmi und Demmi im Regenbogenland. Leb wohl, mein Dicker. 


Montag, 15. Juli 2013

Die letzte Woche vor dem Urlaub....

...zieht sich immer wie Kaugummi. Kommt euch das auch oft so vor?
Der Montag ist ja sowieso immer ein Tag der Woche, den man streichen sollte, aber heute nahm er echt gar kein Ende.
Naja, nun noch vier Tage arbeiten und dann erst mal zwei Wochen frei. Und dann? Ursprünglich hatten wir ja geplant, nach Rügen zu fahren. Leider kam aber dann die Reparatur des Wohnmobils dazwischen und unser Urlaubsgeld steckt nun im neuen Motor. Also ist ein größerer Urlaub nicht mehr drin in diesem Jahr. Aber wir werden kleinere Fahrten in die nähere Umgebung machen. Wir wohnen schließlich sehr schön und es gibt genug Möglichkeiten. Xanten ist nicht weit oder auch das Sauerland. Und an der Hohensyburg war ich auch noch nie. ;-) Am Hengsteysee soll auch ein schöner Campingplatz sein.
Schließlich kommt es nicht darauf an, möglichst weit von Zuhause weg zu sein, sondern einfach mal was Anderes zu sehen und abzuschalten. Manchmal reichen da schon ein paar Kilometer. Und einfach nicht arbeiten zu müssen und ausschlafen zu können. Und dass man mal wieder Zeit füreinander hat.

Also auf geht's in den Dienstag und den Rest der Woche. Das schaffe ich auch noch. Und wenn der Sommer noch einige Zeit bleibt, was will man dann mehr? 




Sonntag, 7. Juli 2013

Ein schönes Sommerwochenende geht zu Ende

Nun ist er also wirklich da, der Sommer. Man weiß zwar nicht, wie lange er bleibt, aber genießen wir es einfach. 
Das Wochenende begann gestern einmal recht anstrengend. Ein Umzug ist ja nie wirklich toll und bei solchen Temperaturen erst recht nicht. Aber wir hatten einer Freundin versprochen zu helfen, also hielten wir natürlich unser Wort. Um 8:30 Uhr ging es los. Und schon bald tauchte das erste Problem auf: der LKW machte keinen Mucks mehr, nichts ging mehr. Also wurden die Sachen auf PKWs verteilt und ein Anhänger wurde noch schnell organisiert. Gegen Mittag verdrückten wir uns dann, das Größte war erledigt.
Schnell nach Hause, ein paar Sachen packen und ab mit unserem Suzuki Kühlwalda zur Halle nach Dülmen und das Wohnmobil geholt. Mit ein paar Bekannten und drei weiteren Wohnmobilen ging es dann zum Campingplatz Tannenwiese   in den Borkenbergen. Ein idyllischer, ruhiger Platz mit viel Grünfläche und Natur pur. Genau das Richtige für ein entspanntes Wochenende. 
Dort haben wir dann gemütlich zusammen gesessen und gegrillt, bis es später am Abend zu kalt wurde. 
Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne so gegen halb acht und nach einer erfrischenden Dusche gab es später ein gemeinsames Frühstück. Heute Nachmittag gegen 15 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg. Unser Weg führte am Silbersee in Sythen vorbei, wo der Bär tobte. Die Autos standen aus Richtung Haltern fast bis zum Drügen Pütt.

So ging ein schönes Wochenende zu Ende, das erste Sommerwochenende im Juli. Und so mag ich den Sommer auch, wenn es zwar heiß ist, aber nicht diese schwüle, hohe Luftfeuchtigkeit. Und eine nächtliche Abkühlung ist auch sehr angenehm. 

Morgen geht es dann auf in eine neue Arbeitswoche. Mal schauen, wie lange der Sommer dieses Mal bleibt.