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Sonntag, 11. November 2012

James Bond - Wie alles begann

So könnte man den neuen Bond-Film auch untertiteln. "Skyfall" heißt er ja eigentlich und zum Ende hin weiß man auch warum. Ich hatte zunächst gedacht, dabei handelt es sich um die Bezeichnung eines geheimen Spionageprojekts. Aber das ist es nicht. 
Nach "Ein Quantum Trost" hatte ich doch stark überlegt, ob ich mir den neuen Film ansehen soll, denn der hat mir überhaupt nicht gefallen. 
"Skyfall" dagegen hat mir richtig gut gefallen. Ich weiß zwar nicht, ob es "der beste Bond aller Zeiten" ist, wie die Krtikiker schreiben, aber auf jeden Fall ist es einer der besten.


Die Story beginnt in Istanbul. Bond jagt einen Terroristen, der eine Liste aller Agenten des MI6 hat und Bond soll die Liste im Auftrag von M wiederholen. Eine zweite Agentin, deren Namen man erst zum Ende des Films erfährt (Überraschung ;-) ) soll ihm helfen. Bei der Verfolgungsjagd schießt sie allerdings versehentlich auf Bond, der in einen Fluss stürzt und der Terrorist entkommt mit der Liste.
Nachdem Bond spurlos verschwunden ist und seine Leiche nicht gefunden wird, lässt M ihn für tot erklären. 
Währenddessen wird auf den MI6 in London ein Bombenanschlag verübt und man legt M nahe, in den Ruhestand zu gehen. Ihr Nachfolger, Mallory, ist bereits da, gespielt von Ralph Fiennes.  Zuerst mochte ich ihn nicht, was sich aber im Laufe des Film ändert. M lässt sich aber nicht einfach abschieben, sie ahnt, dass dieser Anschlag etwas Persönliches war und will wissen, wer hinter ihr her ist. 
Da taucht Bond wieder aus der Versenkung auf, angeschlagen, aber bereit M bei der Jagd nach ihrem Feind zu unterstützen. 
Diese führt ihn in seine eigene Vergangenheit und man erfährt ein wenig über sein Leben vor seiner Zeit beim MI6 und warum M ihn rekrutiert hat. 

In einer Kritik habe ich gelesen, dass Javier Bardem der beste Bond-Bösewicht seit Gerd Fröbe sei. Auf jeden Fall spielt er diese Rolle hervorragend und in einigen Szenen kann man schon eine Gänsehaut bekommen. Ein fantastischer Schauspieler.

"Skyfall" ist ein sehr persönlicher Film, was die Figur James Bond und auch die Beziehung zwischen M und ihrem besten Agenten angeht. Die Spionagegeschichte steht hier im Hintergrund, weshalb ich den Film wohl auch klasse fand.
Das Ende hat mir zunächst gar nicht gefallen, aber wenn man bedenkt, dass die Filme mit Daniel Craig von der Story her chronologisch ja vor den ersten Bond-Filmen angesiedelt sind, macht es Sinn.

Also wer von "Ein Quantum Trost" enttäuscht war, dem kann ich nur sagen: Vergesst den ganz schnell und schaut euch "Skyfall" an. Es lohnt sich!! Eine gute Story, tolle Darsteller, passender Humor und Action. Was will man mehr?






1 Kommentar:

  1. Ich wollte mir den auch noch ansehen, mir hatte Casino Royale mit Craig schon sehr gefallen, aber wohl erst wenn der schon einige Zeit läuft, dann ist es hoffentlich nicht mehr so voll im Kino

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