Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

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Sonntag, 7. August 2011

Rezension: Stieg Larsson's Verblendung - Die Verfilmung

Dies ist der erste Teil der Weltbestseller-Verfilmung der Millenium-Trilogie: Verblendung.

Zum Inhalt:
Der prominente Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist bekommt einen ungewöhnlichen Auftrag: Henrik Vanger, greiser Patriarch einer einflussreichen Industriellenfamilie, bittet ihn, seine Nichte Harriet zu finden - die vor über 40 Jahren unter mysteriösen Umständen spurlos verschwunden ist! Unerwartete Unterstützung bekommt Blomkvist von der ebenso genialen wie kompromisslosen Hackerin Lisbeth. Gemeinsam tauchen die beiden bei ihren Recherchen immer tiefer in die Geschichte der Vanger-Dynastie ein – und stossen dabei auf Grausames, Erschreckendes, Unerträgliches..

Bevor Mikael diesen Job bekommt, wird er allerdings zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Wegen Verleumdung eines bekannten Industriellen. Da er diese Strafe aber erst in einem halben Jahr antreten muss, nimmt er den Auftrag Henrik Vangers an, dessen Nichte zu finden. Dazu verlässt er Stockholm und reist ins ländlichere Schweden.
Parallel dazu wird der Handlungsstrang von Lisbeth erzählt. Die 24jährige Hackerin ist vor Jahren unmündig erklärt worden, da sie ihren Vater mit Benzin übergossen und angezündet hat. Ihre Mutter ist in einem Pflegeheim. Das erfährt man aber erst später. Ihr sonstiger Vormund ist erkrankt und sie bekommt vom Gericht einen neuen, der sich als widerwärtiger Typ mit perversen Neigungen entpuppt. So bekommt sie nur Geld von ihrem Konto, wenn sie "nett zu ihm ist". Als sie einen neuen Computer benötigt und Geld dafür haben möchte, geht sie zu ihm in die Wohnung. Dort wird Lisbeth von ihm brutal vergewaltigt. Die Szene ist echt schockierend.
Aber sie nimmt das Ganze wohlweislich mit einer Kamera auf und rächt sich damit später an ihm. :-)

Dank ihrer Fähigkeiten hackt Lisbeth in den Computer von Mikael ein, der kommt dahinter und schließlich arbeiten sie zusammen an der Suche nach Harriet Vanger. Dabei kommen sie sich auch privat näher, allerdings hat Lisbeth es verlernt, anderen Menschen zu vertrauen.

Schließlich kommen sie hinter die Geheimnisse der Familie Vanger und finden alle Puzzleteilchen.

Das Ende ist offen und geht natürlich in Teil 2 und 3 weiter. Bin sehr gespannt darauf.
Ich mag ja skandinavische Krimis sehr und fand diesen wirklich extrem spannend. Und super gespielt. 
Auch wenn die Amis meinen, sie können es besser und verfilmen das Ganze jetzt neu.

Sehr tragisch, dass Stieg Larsson seinen großen Erfolg nicht mehr erleben durfte. Ähnlich wie Bram Stoker....

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