Freitag, 28. November 2014

Und schon ist wieder der 1. Advent

Kaum zu glauben, in zwei Tagen ist es schon wieder soweit und wir können die erste Kerze anzünden.
Das Büro ist schon ein wenig weihnachtlich geschmückt, nur zu Hause habe ich es noch nicht geschafft. Aber dieses Wochenende werde ich mal in unsere Katakomben klettern und unseren kleinen schwarzen Weihnachtsbaum hervor holen sowie das Weihnachtsgesteck aufstellen.

Die Wetteraussichten laden an diesem Wochenende ja zu einem ersten Weihnachtsmarktbesuch ein, aber ich fürchte, das werden wir zeitlich nicht schaffen. Vielleicht ist ein Gang auf unseren Nikolausmarkt drin, der heute auch eröffnet wird. Ich hoffe sehr, dass wir es dieses Jahr schaffen, auch mal einen größeren Markt zu besuchen, gerne möchte ich zur Broicher Schlossweihnacht in Mülheim.

Ab Montag muss ich noch drei Wochen arbeiten, dann ist dieses Jahr auch wieder gelaufen. Für mich wird die Zeit sicher nicht so schön werden, da ich mich um meine an Demenz erkrankte Mutter kümmern muss und noch nicht genau weiß, wie es weitergehen soll. Aber ich werde versuchen, mir so viel freie Zeit wie möglich zu "stehlen", denn die brauche ich zwischendurch.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes erstes Advent-Wochenende und genießt die Zeit.






Dienstag, 18. November 2014

Herbstraben

Herbstraben sammeln sich in den Bäumen,
Als ob schwarze Lappen die Äste säumen.
Herbstraben bellen, die Äcker schallen,
Die Raben schwarz aus den Baumkronen fallen.

 
Sie jagen wie Furien entlang an den Hügeln
Und tragen die Winternacht auf den Flügeln.
Sie streichen verhexend rund um das Haus,
Sie stoßen knarrende Schreie aus,

 
Als ächzten im Berg unsichtbare Türen,
Die zu den verlassensten Stuben führen.
Die Raben fliegen und fliegen nicht weiter,
Die Blätter fallen, der Waldweg wird breiter.

 
Und aus den Hügeln mit nassen Wangen
Kommt Verlassenheit breit an dein Haus gegangen.
Und Wolke bei Wolke ins Fenster dir speit,
Und Rabe um Rabe ins Ohr dir schreit.

 
Max Dauthendey (1867-1918)
 
 
Dieses Gedicht habe ich zufällig entdeckt und es gefiel mir sofort, das musste ich einfach hier posten.
 


Freitag, 14. November 2014

Der Monat November

Nun ist auch der November fast schon zur Hälfte vorbei. Mit großen Schritten kommt der Dezember und damit die Adventszeit auf uns zu. In manchen Städten wird schon mit dem Aufbau der Weihnachtsmärkte und dem Aufhängen der Lichterdekoration begonnen.

In gut fünf Wochen ist bereits Wintersonnenwende, das Julfest wird gefeiert. Die dunkelste Zeit des Jahres steht uns also noch bevor, auch wenn es jetzt schon grau und trist draußen ist.
Aber was soll's...so muss man kein schlechtes Gewissen haben, wenn man die Tage bei dem Wetter mit einem Buch gemütlich auf der Couch verbringt. *g* Es ist die Zeit für Kerzen, Tee, Kakao und Plätzchen.

Bei den Germanen hieß oder heißt dieser Monat übrigens passenderweise "Nebelung", das ist die indogermanische Wurzel von NEBEL = NEBH- und bedeutet: Feuchtigkeit, Dunst, Dampf, Nebel, Wolken.  Die indogermanische Wurzel - UNG hat sich im deutschsprachigen Bereich durchgesetzt, hat aber die gleiche Bedeutung wie die Silbe –ING.

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende, genieß die freie Zeit.




Donnerstag, 30. Oktober 2014

Noch 1 x schlafen....

Morgen ist es soweit, die Nacht vor Allerheiligen, die Nacht in der die Grenze zur Anderswelt verschwindet. 

Die Schwierigkeit, Samhain einzuordnen, liegt vor allem darin, dass die Kelten fast keinerlei kulturelle Aufzeichnungen hinterlassen haben. Abgesehen von einigen Sagen gehen alle Niederschriften auf Außenstehende zurück. Frühe Aufzeichnungen stammen von christlichen Autoren, deren Berichte jedoch von christlicher Glaubensmission geprägt sind. Wissenschaftliche Neutralität oder volkskundliches Interesse stehen bei derartigen Schilderungen wohl eher im Hintergrund.
 Der oft zu lesende Verweis auf das keltische Neujahrsfest Samhain als direkter Ursprung von Halloween ist vielleicht eher Wunschdenken an einen jahrhundertealten Mythos, als nachgewiesene Realität. Zumal viele der Bräuche und Traditionen, die zu Halloween gepflegt werden, in Europa auch in ähnlichen Variationen wie der Unruhnacht und dem Heischegang bekannt sind. Beim Letzteren beispielsweise ziehen die Menschen von Tür zu Tür und bitten um Gaben.
Die Annahme, bei Samhain handele sich hierbei um ein keltisches Totenfest, ist eher unwahrscheinlich. Denn eine kulturhistorischen Quelle über einen Totengott namens Samhain ist nicht bekannt. Durch die Invasionen der Römer in Nordeuropa kommt es jedoch zur Vermischung mit den römischen Totenfesten. Glaubt man den Sagen, stehen am keltischen Neujahrstag Samhain die Tore der Elfenhügel offen. An diesem Tag sei es möglich, mit dem Totenreich Kontakt aufzunehmen. Unsere heutige Vorstellung über Jenseits und Geister wird schließlich mit der Christianisierung vollendet.

 
Wie bereits erwähnt, brachten irische Einwanderer das Fest nach Amerika. Zunächst waren es Rüben, die ausgehöhlt, geschnitzt und beleuchtet wurden. Später wurden daraus Kürbisse.
Schon bald vermischten sich im Schmelztiegel Amerika die unterschiedlichen religiösen und folkloristischen Traditionen des Erntedankfests miteinander. Viele der Rituale verloren fernab ihrer Heimat und ihres Ursprungs den historischen Sinn und wurden vor allem zur Unterhaltung zelebriert. So entwickelt sich das Halloween-Fest zu dem Horrorspektakel, das es heute ist. Etwa seit der Jahrtausendwende schwappt die Halloween-Welle nun nach Europa zurück – wo sie genau genommen ja auch ihren Ursprung hat.

(Quelle: Halloween.de)

In diesem Sinne wünsche ich euch heute schon einmal ein Happy Halloween und Blessed Samhain. 



 


Dienstag, 28. Oktober 2014

Eine kleines Gedicht

Wenn Hexen und Geister durch die Straßen ziehen,
 dann ist wieder Halloween. 
Macht Euch bereit, bald ist es soweit. 
All Hallows Eve wird diese Nacht genannt, 
bei unseren Ahnen auch als Samhain bekannt.
 Entzündet für sie ein Licht und fürchtet euch nicht.

Wenn der Tag versinkt und die Nacht beginnt,
wenn die Grenzen fallen und die Nebel aufwallen,
die Seelen Verstorbener durch die Straßen ziehen,
dann ist wieder Halloween. 




Sonntag, 26. Oktober 2014

Noch 5 Tage...

  ....dann ist Samhain. Zeit sich Gedanken zu machen, wie man den Tag bzw. die Nacht vor Allerheiligen verbringen will. Wie wollt Ihr Euren Ahnen gedenken?

Ich stelle Kerzen bzw. Dauerbrenner auf für meine verstorbenen Vorfahren. Und auch für die bisher verstorbenen Fellnasen, die bei uns für kurze Zeit ein Zuhause gefunden hatten.
Und zusammen mit Freunden werden wir dann einen DVD-Abend. Natürlich mit entsprechender Deko.

Also auf in die letzte Woche vor Halloween / Samhain.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Noch 16 Tage...

...bis Halloween....



Das denken sich wohl auch ein paar Leute ein paar Straßen von hier entfernt, die jedes Jahr zu Halloween ihr Haus "aufhübschen".  Heute hat es begonnen....und ich bin gespannt, wie es dieses Jahr endet.




Freitag, 3. Oktober 2014

Ausflug nach Schloss Lembeck

Heute haben wir uns gedacht "Warum in die Ferne schweifen...." und einen Ausflug zum Wasserschloss Lembeck gemacht, das nur gut 20 Minuten von uns entfernt liegt.


Der Name „Lembeck“ leitet sich aus dem Niederdeutschen her. Man kann ihn als „Lehmbach“ übersetzen, was auf den einstigen Standort des Schlosses inmitten eines Sumpf- und Moorgebietes hindeutet.
Mit Adolf von Lembeck wird 1177 erstmals ein Ritter dieses Namens als Ministeriale des Münsteraner Bistums urkundlich erwähnt. Seine Familie, die Herren von Lembeck, übte die Gerichtsbarkeit über die Burg und den gleichnamige Verwaltungsbezirk aus. (Quelle: www.schlosslembeck.de)



 Dietrich Conrad Adolf von Westerhold-Hackfurt ließ in der Zeit von 1670 bis 1692 die Anlage zu einem der größten Wasserschlösser des Münsterlandes aus- und umbauen. Als Dietrich Conrad Adolf  1702 ohne männliche Nachkommen verstarb, brachte seine Erbtochter das Schloss 1708 durch Heirat mit dem Wolbecker Drosten Ferdinand Dietrich Freiherr von Merveldt zu Westerwinkel an diese Adelsfamilie. In ihrem Besitz befindet sich die Anlage noch heute. Derzeitige Inhaber sind Ferdinand Graf von Merveldt und seine Frau Catherine. (Quelle: www.schlosslembeck.de)







Wir wussten gar nicht, dass der Schlosspark so groß ist und so eine Vielfalt an Blumen und Bäumen bietet. Im Juni/Juli kann man hier die Rhododendronblüte bewundern. Und jetzt im Herbst natürlich die herrlichen Farben der Laubbäume. Hier ein paar Eindrücke:











Und zum Schluss gab es im gemütlichen Schlosscafe mit Gartenterrasse natürlich noch eine Stärkung mit hausgemachtem Kuchen. Das muss sein. *g*


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Start in den Goldenen Oktober

Von heute an sind es noch 30 Tage bis Halloween / Samhain. Zählt ihr auch schon die Stunden? *g*

Der Herbst zeigt sich im Moment ja von seiner schönsten Seite mit Sonne und angenehmen Temperaturen und das kommende lange Wochenende soll auch richtig schön werden. Darauf freue ich mich schon, denn im Moment ist alles etwas stressig und die freien Tage kann ich gut gebrauchen. Endlich einmal Zeit zum Lesen, Ausschlafen, Treffen mit Freunden und Spaziergänge in der herbstlichen Natur.

Ich wünsche allen ein erholsames langes Wochenende, genießt die freien Tage und das schöne Herbstwetter. 

 


 

Montag, 22. September 2014

Herbstanfang: Tag-und-Nachtgleiche

Der Kalender sagt: Morgen ist Herbstanfang. Und auch draußen merkt man es seit heute, es ist merklich kühler geworden.
Und wir haben die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, der Tag ist also genau so lang wie die Nacht.
Im Keltischen wird das Fest auch Mabon genannt. Mabon war der walisische Sohn der Muttergöttin Modron, der Erdmutter und Schutzherrin der "Anderswelt". Mabon bedeutet "Großer Sohn". Sein Vater war Mellt, der mit seinen Blitzen die Erde befruchtet und seinen Sohn zeugte. Von der Geschichte her war es so, dass der kleine Mabon verschwand, als er nur drei Nächte alt war. Modron, die Erde, litt darunter furchtbar.
Überall wurde nach ihm gesucht. Und zuletzt fanden ihn drei Tiere, nämlich Amsel, Hirsch und Eule in der Anderswelt - der Bauchhöhle der Mutter Erde.

 



Mabon ist ein Schwellenfest, denn im im Jahreskreis stehen wir an einer Schwelle: der Sommer geht zu Ende und die dunkle Jahreszeit steht vor der Tür. Wir können in beide Richtungen schauen, in den Sommer zurück und auf die Zeit vor uns.

Ich freue mich auf den Herbst, denn es ist meine liebste Jahreszeit.