Vielleicht habt ihr diesen Ausdruck auch schon gehört für diese Tage nach Weihnachten und vor Neujahr: die Zeit zwischen den Jahren. Aber wie kann das sein? Das Jahr endet doch am 31. Dezember und das nächste beginnt direkt am 1. Januar. Nach unserem heutigen Kalender ist das so, aber das war nicht immer so. Denn früher lebten die Menschen nach dem Mondzyklus und der ist immer 28 Tage. Nach der Kalenderreform haben die meisten Monate nun 30 oder 31 Tage. So kommen die 12 Rauhnächte zustande, die am 6. Januar enden. Dann fegt die Wilde Jagd über die Erde und am nächsten Morgen ist der Spuk wieder vorbei.
Hallo Zusammen! Nach vier Jahren geht es nun weiter auf meinem kleinen Blog. Ja, es war hier sehr ruhig in der letzten Zeit, aber nun gibt es einiges zu berichten und das hat nicht unbedingt mit meinem liebsten Hobby, den Büchern, zu tun. Ich freue mich, wenn ihr weiter oder wieder dabei seid. Auch über neue Leser freue ich mich natürlich sehr. :-)
Samstag, 25. Dezember 2021
Die Winter-/Weihnachtsflut im Jahr 1717
An der deutschen Küste ertranken etwa 9000 Menschen bei der katastrophalen Flut in der Nacht von Heiligabend auf den 1. Weihnachtstag im Jahr 1717. Damals gab es noch keine Wettervorhersagen und deswegen wurden die Menschen im Schlaf von der Kaltfront mit Orkanstärke überrascht.
Dienstag, 21. Dezember 2021
Zur Windersonnenwende: Blessed Yule
Die
Zeit der Wintersonnenwende ist eine Zeit der Einkehr, der Stille, der
Weihung und Segnung für das, was sich uns im neuen Jahreszyklus
offenbaren wird. Auf den kürzesten Tag folgt die längste Nacht des Jahres.
Die
Wiederkehr des Lichtes hat zwar schon stattgefunden, doch praktisch
liegt die kälteste und härteste Zeit des Winters noch vor uns. Und nach
dem heutigen Kalender fängt der Winter ja auch jetzt erst an und der
Januar und Februar können noch richtig eisige Kälte bringen. Das wissen wir ja auch aus diesem Jahr, als im Februar jede Menge Schnee fiel.
Die
Wintersonnenwende wird gefeiert, um daran zu erinnern, dass die noch zu
erwartende Dunkelheit ihren Kampf bereits verloren hat. Dies gibt Mut,
Kraft und Hoffnung, diese bevorstehende Zeit gut und zuversichtlich zu
meistern. Etwas, das wir gerade jetzt sehr gut gebrauchen können, zumindest geht es mir so. Langsam fehlt mir die Kraft, die ganze Situation und täglich neuen Herausforderungen zu meistern.
Nach dem 21. Dezember geht es ganz allmählich und zunächst unbemerkt
wieder aufwärts und mit der Zeit werden die Tage wieder länger.
Vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Traditionen findet man die Sonnenwendfeste und sie werden noch heutzutage vielerorts gefeiert. Bei uns wurde durch das Christentum und die Katholische Kirche die Geburt des Lichts, sprich Jesus, auf den 24. Dezember verlegt.
Vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Traditionen findet man die Sonnenwendfeste und sie werden noch heutzutage vielerorts gefeiert. Bei uns wurde durch das Christentum und die Katholische Kirche die Geburt des Lichts, sprich Jesus, auf den 24. Dezember verlegt.
In diesem Sinne:
Sonntag, 12. Dezember 2021
Zum Luciafest am 13. Dezember
Am
13. Dezember wird in Schweden und anderen skandinavischen Ländern das
Luciafest gefeiert. Auch die dänischen Südschleswiger in Deutschland
feiern dies.
Lucia
ist kein gesetzlicher Feiertag. Es ist der Tag der Lichterkönigin und
der Ursprung des Festes liegt in der Verehrung der Heiligen Lucie von
Syracus in Italien.
Der
13. Dezember war früher der Tag der Wintersonnenwende, der kürzeste Tag
des Jahres. Heute, nach der Gregorianischen Kalenderreform, ist der 21.
bzw. 22. Dezember auf der nördlichen Halbkugel der kürzeste Tag des
Jahres.
In
Schweden träumt nahezu jedes Mädchen davon, einmal die Lucia sein zu
dürfen. In der Regel ist es die älteste Tochter. Bereits vor
Sonnenaufgang beginnen die Vorbereitungen. Die schwedische Lucia trägt
traditionell ein langes, weißes Kleid, ein rotes Seidenband um die
Taille und eine Krone mit Kerzen auf dem Kopf. Ihr folgen die
Sternenjungen, ihre Diener. Am Ende treffen sie auf Pfefferkuchenmänner
und Heinzelmännchen mit Laternen. Dann wird die Familie geweckt und
nachdem gesungen wurde, gibt es ein traditionelles Frühstück mit
safrangewürzten Brötchen, Pfefferkuchen und Glögg, dem schwedischen
Glühwein.
Am
Morgen des 13. Dezember finden überall Lucia-Umzüge statt, es werden
Lucia-Lieder gesungen, passend zur Vorweihnachtszeit. Durch diese alten
Bräuche, die es in Schweden schon seit 1780 gibt, sollen Freude und
Helligkeit in diese dunkelste Zeit des Jahres gebracht werden.
Früher dagegen galt die Lucianacht als gefährlich. Man sagte, dass böse Mächte ihr Unwesen trieben, Trolle und Teufel.
Und
ab dem 13. Dezember wird dann Lussekatt gebacken, das schwedische
Hefegebäck. Es gibt verschiedene Formen, doch das traditionellste ist
wohl das Julgalten. Irgendwann werde ich das auch mal
ausprobieren. :-)
Montag, 6. Dezember 2021
Einen schönen Nikolaustag!
Es ist tatsächlich schon der 6. Dezember. Mir ist eigentlich überhaupt nicht nach Advents- und Weihnachtszeit.
Aber ich wünsche euch natürlich trotzdem einen schönen Nikolaustag.
Samstag, 13. November 2021
Mittwoch, 3. November 2021
Blog-Geburtstag: 11 Jahre Blackfairys Welt
Als ich 2010 meinen Blog begonnen habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich ihn 11 Jahre später immer noch "füttere". Aber es macht mir nach wie vor Spaß, hier zu schreiben und ich erinnere mich gerne an die Anfänge hier zurück, auch wenn mich das ein wenig wehmütig macht. Denn ich hätte es damals nie für möglich gehalten, was in den letzten fast zwei Jahren passiert ist.
Ich bin immer noch mit meinem Schatz zusammen, wir haben vor etwas mehr als zwei Jahren geheiratet. Außerdem haben wir uns ein kleines Häuschen in ländlicher Ruhe zugelegt und genießen unsere "Grüne Oase" bei all der Hektik im Alltag.
Nachdem wir ja jahrelang immer wieder Farbratten ein schönes Zuhause gegeben haben, haben wir im März 2020 einen Hund aus dem Tierschutz adoptiert. Unser Lemmy ist inzwischen ein Familienmitglied, das wir nicht mehr missen wollen. Er ist eine solche Bereicherung für unser Leben, ich kann es mir ohne ihn gar nicht mehr vorstellen. Lemmy war ein Streuner auf Kreta und zeigt uns jeden Tag, wie dankbar er ist, ein schönes Zuhause gefunden zu haben.
Nach wie vor ist das Lesen mein liebstes Hobby. Hinzu gekommen ist jetzt seit fast vier Jahren die Arbeit im Garten, die mir sehr viel Spaß macht. Hier kehrt jetzt so langsam Ruhe ein, nur das Laub muss noch ab und zu zusammen gefegt werden, ansonsten wird der Garten bald in den Winterschlaf gehen.
Die Ahnen- und Familienforschung habe ich im Laufe der letzten Jahre auch für mich entdeckt und einiges erfahren über die Vorfahren meiner Mutter und meines Vaters. Leider ist meine Mutter 2017 verstorben. Aber für sie war es eine Erlösung, denn durch ihre fortschreitende Demenzerkrankung ist sie immer mehr "verschwunden". Am Ende hat sie wohl einfach aufgegeben.
Meinem Vater geht es mit 82 Jahren noch ganz gut, er hat natürlich ein paar altersbedingte Probleme und außerdem aktuell gerade wieder mit seiner Depression zu kämpfen. Das ist bei ihm zu dieser Jahreszeit allerdings nicht so überraschend.
Auch das Fotografieren macht mir immer noch Spaß, allerdings komme ich nicht mehr ganz so häufig dazu.
Ein Highlight in den letzten 11 Jahren war natürlich unsere Heirat im Standesamt des Pilsumer Leuchtturms in Ostfriesland. Eine Woche später haben wir eine Städtereise nach London gemacht. Die Stadt fasziniert uns beide immer wieder. England ist überhaupt ein wunderbares Reiseziel für uns. 2016 waren wir in Cornwall auf einer Rundreise unterwegs.
Inzwischen frage ich mich, wie es weitergehen wird. Stichwort "Nach der Pandemie". Ich glaube nicht, dass es je wieder so sein wird wie vor 2020. Das ist gar nicht möglich, denn die letzten rund 20 Monate haben unser Land tief gespalten. Ich merke das selbst am Bekannten- und Freundeskreis und das macht mich sehr traurig. Es gibt kaum ein anderes Thema außer Corona, das den Alltag beherrscht. Dafür können wir uns natürlich auch zu einem großen Teil bei unseren Medien bedanken, die dafür sorgen, dass das Virus immer präsent ist und nicht vergessen wird.
Ich hoffe, dass wir die kommende Herbst-/Winterzeit gut überstehen und versuche, positiv auf das nächste Jahr zu blicken. Ich bin mittlerweile fünfzig Jahre alt und der Meinung, dass ich mich vor niemandem rechtfertigen muss, wie ich mein Leben leben möchte.
Mal sehen, ob mein Blog auch noch die nächsten Jahre bestehen wird. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch weiterhin hier vorbei schaut.
Liebe Grüße und danke für die letzten 11 Jahre in der Bloggerwelt
Sonntag, 31. Oktober 2021
Blessed Samhain & Happy Halloween 🎃
🎃🎃🎃🎃🎃🎃
Dank der Zeitumstellung auf die Winterzeit, hat der 31. Oktober in diesem Jahr 25 Stunden. Und somit können wir eine Stunde länger Samhain oder Halloween feiern. Oder auch einfach nur eine Stunde länger schlafen. *g*
🎃🎃🎃🎃🎃🎃
Freitag, 29. Oktober 2021
Zur Einstimmung auf Samhain: Versengold - Samhain (offizielle Live-Video) | M'era Luna 2017
Zur Einstimmung auf den 31. Oktober lasse ich schon mal dieses Video hier, da es so gut passt.
Wenn ich heute solche Bilder von Konzerten sehe, frage ich mich immer, ob wir jemals wieder solche Zeiten erleben werden. Ich befürchte fast, nein.
Montag, 25. Oktober 2021
Rituale an Samhain
Im Alten Jahreskreis bezeichnet man Halloween bzw. Samhain auch als Hexensilvester.
Am 31. Oktober wurden nach altem irischen Brauch alle Herdfeuer gelöscht, alte Dinge wurden verbrannt und es wurden räuchernde Kräuterbündel durch die Straßen getragen, um negative Energien der letzten 12 Monate zu vertreiben.
Am 31. Oktober wurden nach altem irischen Brauch alle Herdfeuer gelöscht, alte Dinge wurden verbrannt und es wurden räuchernde Kräuterbündel durch die Straßen getragen, um negative Energien der letzten 12 Monate zu vertreiben.
Wenn man dieses Ritual in unserer Zeit anwenden möchte, kann man in Ermangelung eines Herdfeuers Räucherwerk entzünden und quasi das vergangene Jahr "verbrennen". Man kann auch über einer Kerze kleine Zettel verbrennen, auf die man die Dinge schreibt, von denen man sich im nächsten Jahr nicht wieder negativ beeinflussen lassen möchte, wie Sorgen oder auch schlechte Angewohnheiten. Danach sollte man dann mit dem letzten Papierstück eine Kerze für das kommende Jahr anzünden.
Mir fällt spontan auf jeden Fall ein Wort ein, das ich auf einen solchen Zettel schreiben würde: Corona. Weg damit, das braucht kein Mensch ein weiteres Jahr.
Die
Irischen Auswanderer brachten die Bräuche damals in die Neue Welt
(Amerika) und nach und nach kamen diese in den letzten Jahren in
veränderter Form wieder zurück nach Europa. Leider wurde daraus mit der
Zeit ja ein richtiges Horrorspektakel. Mir gefällt der alte Mythos von
Samhaim eigentlich viel besser, aber irgendwann wird niemand den
Ursprung und Grund des Festes mehr wissen. Was ich um so mehr befürchte,
weil in unserem Land ja immer mehr andere Kulturen vermischt werden.
Deswegen finde ich es sehr wichtig, dieses alte Fest zum Gedenken an unsere Ahnen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, denn was wären wir ohne unsere Vorfahren?
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