Nun ist auch der November fast schon zur Hälfte vorbei. Mit großen Schritten kommt der Dezember und damit die Adventszeit auf uns zu. In manchen Städten wird schon mit dem Aufbau der Weihnachtsmärkte und dem Aufhängen der Lichterdekoration begonnen.
In gut fünf Wochen ist bereits Wintersonnenwende, das Julfest wird gefeiert. Die dunkelste Zeit des Jahres steht uns also noch bevor, auch wenn es jetzt schon grau und trist draußen ist.
Aber was soll's...so muss man kein schlechtes Gewissen haben, wenn man die Tage bei dem Wetter mit einem Buch gemütlich auf der Couch verbringt. *g* Es ist die Zeit für Kerzen, Tee, Kakao und Plätzchen.
Bei den Germanen hieß oder heißt dieser Monat übrigens passenderweise "Nebelung", das ist die indogermanische Wurzel von NEBEL = NEBH- und bedeutet: Feuchtigkeit, Dunst,
Dampf, Nebel, Wolken. Die indogermanische
Wurzel - UNG hat sich im deutschsprachigen Bereich durchgesetzt, hat aber die
gleiche Bedeutung wie die Silbe –ING.
Ich wünsch euch ein schönes Wochenende, genieß die freie Zeit.
Hallo Zusammen! Nach vier Jahren geht es nun weiter auf meinem kleinen Blog. Ja, es war hier sehr ruhig in der letzten Zeit, aber nun gibt es einiges zu berichten und das hat nicht unbedingt mit meinem liebsten Hobby, den Büchern, zu tun. Ich freue mich, wenn ihr weiter oder wieder dabei seid. Auch über neue Leser freue ich mich natürlich sehr. :-)
Freitag, 14. November 2014
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Noch 1 x schlafen....
Morgen ist es soweit, die Nacht vor Allerheiligen, die Nacht in der die Grenze zur Anderswelt verschwindet.
Die Schwierigkeit, Samhain einzuordnen, liegt vor allem darin, dass die Kelten fast keinerlei kulturelle Aufzeichnungen hinterlassen haben. Abgesehen von einigen Sagen gehen alle Niederschriften auf Außenstehende zurück. Frühe Aufzeichnungen stammen von christlichen Autoren, deren Berichte jedoch von christlicher Glaubensmission geprägt sind. Wissenschaftliche Neutralität oder volkskundliches Interesse stehen bei derartigen Schilderungen wohl eher im Hintergrund.
Der oft zu lesende Verweis auf das keltische Neujahrsfest Samhain als direkter Ursprung von Halloween ist vielleicht eher Wunschdenken an einen jahrhundertealten Mythos, als nachgewiesene Realität. Zumal viele der Bräuche und Traditionen, die zu Halloween gepflegt werden, in Europa auch in ähnlichen Variationen wie der Unruhnacht und dem Heischegang bekannt sind. Beim Letzteren beispielsweise ziehen die Menschen von Tür zu Tür und bitten um Gaben.
Die Annahme, bei Samhain handele sich hierbei um ein keltisches Totenfest, ist eher unwahrscheinlich. Denn eine kulturhistorischen Quelle über einen Totengott namens Samhain ist nicht bekannt. Durch die Invasionen der Römer in Nordeuropa kommt es jedoch zur Vermischung mit den römischen Totenfesten. Glaubt man den Sagen, stehen am keltischen Neujahrstag Samhain die Tore der Elfenhügel offen. An diesem Tag sei es möglich, mit dem Totenreich Kontakt aufzunehmen. Unsere heutige Vorstellung über Jenseits und Geister wird schließlich mit der Christianisierung vollendet.
Wie bereits erwähnt, brachten irische Einwanderer das Fest nach Amerika. Zunächst waren es Rüben, die ausgehöhlt, geschnitzt und beleuchtet wurden. Später wurden daraus Kürbisse.
Schon bald vermischten sich im Schmelztiegel Amerika die unterschiedlichen religiösen und folkloristischen Traditionen des Erntedankfests miteinander. Viele der Rituale verloren fernab ihrer Heimat und ihres Ursprungs den historischen Sinn und wurden vor allem zur Unterhaltung zelebriert. So entwickelt sich das Halloween-Fest zu dem Horrorspektakel, das es heute ist. Etwa seit der Jahrtausendwende schwappt die Halloween-Welle nun nach Europa zurück – wo sie genau genommen ja auch ihren Ursprung hat.
(Quelle: Halloween.de)
In diesem Sinne wünsche ich euch heute schon einmal ein Happy Halloween und Blessed Samhain.
Die Schwierigkeit, Samhain einzuordnen, liegt vor allem darin, dass die Kelten fast keinerlei kulturelle Aufzeichnungen hinterlassen haben. Abgesehen von einigen Sagen gehen alle Niederschriften auf Außenstehende zurück. Frühe Aufzeichnungen stammen von christlichen Autoren, deren Berichte jedoch von christlicher Glaubensmission geprägt sind. Wissenschaftliche Neutralität oder volkskundliches Interesse stehen bei derartigen Schilderungen wohl eher im Hintergrund.
Der oft zu lesende Verweis auf das keltische Neujahrsfest Samhain als direkter Ursprung von Halloween ist vielleicht eher Wunschdenken an einen jahrhundertealten Mythos, als nachgewiesene Realität. Zumal viele der Bräuche und Traditionen, die zu Halloween gepflegt werden, in Europa auch in ähnlichen Variationen wie der Unruhnacht und dem Heischegang bekannt sind. Beim Letzteren beispielsweise ziehen die Menschen von Tür zu Tür und bitten um Gaben.
Die Annahme, bei Samhain handele sich hierbei um ein keltisches Totenfest, ist eher unwahrscheinlich. Denn eine kulturhistorischen Quelle über einen Totengott namens Samhain ist nicht bekannt. Durch die Invasionen der Römer in Nordeuropa kommt es jedoch zur Vermischung mit den römischen Totenfesten. Glaubt man den Sagen, stehen am keltischen Neujahrstag Samhain die Tore der Elfenhügel offen. An diesem Tag sei es möglich, mit dem Totenreich Kontakt aufzunehmen. Unsere heutige Vorstellung über Jenseits und Geister wird schließlich mit der Christianisierung vollendet.
Wie bereits erwähnt, brachten irische Einwanderer das Fest nach Amerika. Zunächst waren es Rüben, die ausgehöhlt, geschnitzt und beleuchtet wurden. Später wurden daraus Kürbisse.
Schon bald vermischten sich im Schmelztiegel Amerika die unterschiedlichen religiösen und folkloristischen Traditionen des Erntedankfests miteinander. Viele der Rituale verloren fernab ihrer Heimat und ihres Ursprungs den historischen Sinn und wurden vor allem zur Unterhaltung zelebriert. So entwickelt sich das Halloween-Fest zu dem Horrorspektakel, das es heute ist. Etwa seit der Jahrtausendwende schwappt die Halloween-Welle nun nach Europa zurück – wo sie genau genommen ja auch ihren Ursprung hat.
(Quelle: Halloween.de)
In diesem Sinne wünsche ich euch heute schon einmal ein Happy Halloween und Blessed Samhain.
Dienstag, 28. Oktober 2014
Eine kleines Gedicht
Wenn Hexen und Geister durch die Straßen ziehen,
dann ist wieder
Halloween.
Macht Euch bereit, bald ist es soweit.
All Hallows Eve wird
diese Nacht genannt,
bei unseren Ahnen auch als Samhain bekannt.
Entzündet für sie ein Licht und fürchtet euch nicht.
Wenn der Tag versinkt und die Nacht beginnt,
wenn die Grenzen fallen und die Nebel aufwallen,
die Seelen Verstorbener durch die Straßen ziehen,
dann ist wieder Halloween.
Sonntag, 26. Oktober 2014
Noch 5 Tage...
Ich stelle Kerzen bzw. Dauerbrenner auf für meine verstorbenen Vorfahren. Und auch für die bisher verstorbenen Fellnasen, die bei uns für kurze Zeit ein Zuhause gefunden hatten.
Und zusammen mit Freunden werden wir dann einen DVD-Abend. Natürlich mit entsprechender Deko.
Also auf in die letzte Woche vor Halloween / Samhain.
Mittwoch, 15. Oktober 2014
Noch 16 Tage...
...bis Halloween....
Das denken sich wohl auch ein paar Leute ein paar Straßen von hier entfernt, die jedes Jahr zu Halloween ihr Haus "aufhübschen". Heute hat es begonnen....und ich bin gespannt, wie es dieses Jahr endet.
Das denken sich wohl auch ein paar Leute ein paar Straßen von hier entfernt, die jedes Jahr zu Halloween ihr Haus "aufhübschen". Heute hat es begonnen....und ich bin gespannt, wie es dieses Jahr endet.
Freitag, 3. Oktober 2014
Ausflug nach Schloss Lembeck
Heute haben wir uns gedacht "Warum in die Ferne schweifen...." und einen Ausflug zum Wasserschloss Lembeck gemacht, das nur gut 20 Minuten von uns entfernt liegt.
Der Name „Lembeck“ leitet sich aus dem Niederdeutschen her. Man kann ihn als „Lehmbach“ übersetzen, was auf den einstigen Standort des Schlosses inmitten eines Sumpf- und Moorgebietes hindeutet.
Mit Adolf von Lembeck wird 1177 erstmals ein Ritter dieses Namens als Ministeriale des Münsteraner Bistums urkundlich erwähnt. Seine Familie, die Herren von Lembeck, übte die Gerichtsbarkeit über die Burg und den gleichnamige Verwaltungsbezirk aus. (Quelle: www.schlosslembeck.de)
Dietrich Conrad Adolf von Westerhold-Hackfurt ließ in der Zeit von 1670 bis 1692 die Anlage zu einem der größten Wasserschlösser des Münsterlandes aus- und umbauen. Als Dietrich Conrad Adolf 1702 ohne männliche Nachkommen verstarb, brachte seine Erbtochter das Schloss 1708 durch Heirat mit dem Wolbecker Drosten Ferdinand Dietrich Freiherr von Merveldt zu Westerwinkel an diese Adelsfamilie. In ihrem Besitz befindet sich die Anlage noch heute. Derzeitige Inhaber sind Ferdinand Graf von Merveldt und seine Frau Catherine. (Quelle: www.schlosslembeck.de)
Wir wussten gar nicht, dass der Schlosspark so groß ist und so eine Vielfalt an Blumen und Bäumen bietet. Im Juni/Juli kann man hier die Rhododendronblüte bewundern. Und jetzt im Herbst natürlich die herrlichen Farben der Laubbäume. Hier ein paar Eindrücke:
Und zum Schluss gab es im gemütlichen Schlosscafe mit Gartenterrasse natürlich noch eine Stärkung mit hausgemachtem Kuchen. Das muss sein. *g*
Der Name „Lembeck“ leitet sich aus dem Niederdeutschen her. Man kann ihn als „Lehmbach“ übersetzen, was auf den einstigen Standort des Schlosses inmitten eines Sumpf- und Moorgebietes hindeutet.
Mit Adolf von Lembeck wird 1177 erstmals ein Ritter dieses Namens als Ministeriale des Münsteraner Bistums urkundlich erwähnt. Seine Familie, die Herren von Lembeck, übte die Gerichtsbarkeit über die Burg und den gleichnamige Verwaltungsbezirk aus. (Quelle: www.schlosslembeck.de)
Dietrich Conrad Adolf von Westerhold-Hackfurt ließ in der Zeit von 1670 bis 1692 die Anlage zu einem der größten Wasserschlösser des Münsterlandes aus- und umbauen. Als Dietrich Conrad Adolf 1702 ohne männliche Nachkommen verstarb, brachte seine Erbtochter das Schloss 1708 durch Heirat mit dem Wolbecker Drosten Ferdinand Dietrich Freiherr von Merveldt zu Westerwinkel an diese Adelsfamilie. In ihrem Besitz befindet sich die Anlage noch heute. Derzeitige Inhaber sind Ferdinand Graf von Merveldt und seine Frau Catherine. (Quelle: www.schlosslembeck.de)
Wir wussten gar nicht, dass der Schlosspark so groß ist und so eine Vielfalt an Blumen und Bäumen bietet. Im Juni/Juli kann man hier die Rhododendronblüte bewundern. Und jetzt im Herbst natürlich die herrlichen Farben der Laubbäume. Hier ein paar Eindrücke:
Und zum Schluss gab es im gemütlichen Schlosscafe mit Gartenterrasse natürlich noch eine Stärkung mit hausgemachtem Kuchen. Das muss sein. *g*
Mittwoch, 1. Oktober 2014
Start in den Goldenen Oktober
Der Herbst zeigt sich im Moment ja von seiner schönsten Seite mit Sonne und angenehmen Temperaturen und das kommende lange Wochenende soll auch richtig schön werden. Darauf freue ich mich schon, denn im Moment ist alles etwas stressig und die freien Tage kann ich gut gebrauchen. Endlich einmal Zeit zum Lesen, Ausschlafen, Treffen mit Freunden und Spaziergänge in der herbstlichen Natur.
Ich wünsche allen ein erholsames langes Wochenende, genießt die freien Tage und das schöne Herbstwetter.
Montag, 22. September 2014
Herbstanfang: Tag-und-Nachtgleiche
Der Kalender sagt: Morgen ist Herbstanfang. Und auch draußen merkt man es seit heute, es ist merklich kühler geworden.Und wir haben die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, der Tag ist also genau so lang wie die Nacht.
Im Keltischen wird das Fest auch Mabon genannt. Mabon war der walisische Sohn der Muttergöttin Modron, der Erdmutter und Schutzherrin der "Anderswelt". Mabon bedeutet "Großer Sohn". Sein Vater war Mellt, der mit seinen Blitzen die Erde befruchtet und seinen Sohn zeugte. Von der Geschichte her war es so, dass der kleine Mabon verschwand, als er nur drei Nächte alt war. Modron, die Erde, litt darunter furchtbar.
Überall wurde nach ihm gesucht. Und zuletzt fanden ihn drei Tiere, nämlich Amsel, Hirsch und Eule in der Anderswelt - der Bauchhöhle der Mutter Erde.
Mabon ist ein Schwellenfest, denn im im Jahreskreis stehen wir an einer Schwelle: der Sommer geht zu Ende und die dunkle Jahreszeit steht vor der Tür. Wir können in beide Richtungen schauen, in den Sommer zurück und auf die Zeit vor uns.
Ich freue mich auf den Herbst, denn es ist meine liebste Jahreszeit.
Donnerstag, 11. September 2014
Indian Summer - ein schöner Urlaubstag
Heute haben wir mal wieder festgestellt, wie schön wir wohnen. Bei einem Spaziergang mit herrlichem spätsommerlichen oder frühherbstlichen Wetter sind diese Fotos entstanden:
Die Fotos entstanden in der Westruper Heide, an der Stever und im Lokal Alter Garten, ebenfalls an der Stever.
Da wir nächste Woche auch noch Urlaub haben, hoffe ich mal, dass das Wetter auch weiterhin so schön bleibt und wir noch ein paar Ausflüge machen können. Und Fotos natürlich. *g*
Die Fotos entstanden in der Westruper Heide, an der Stever und im Lokal Alter Garten, ebenfalls an der Stever.
Da wir nächste Woche auch noch Urlaub haben, hoffe ich mal, dass das Wetter auch weiterhin so schön bleibt und wir noch ein paar Ausflüge machen können. Und Fotos natürlich. *g*
Montag, 8. September 2014
Vollmondnacht
Es ist wieder soweit. Genauer gesagt diese Nacht um 3:38 Uhr und 12 Sekunden. Wenn man es ganz genau wissen will. *g*
Also habt eine schöne Nacht und schlaft gut. Hier schaut der Vollmond schon neugierig ins Zimmer.
Carpe Noctem!
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