Sonntag, 1. Dezember 2013

Zum ersten Advent

Jeder kennt den Brauch. In der Vorweihnachtszeit wird in den allermeisten Haushalten ein Adventskranz aufgestellt, traditionell mit vier Kerzen. Und am 1. Advent wird die erste Kerze angezündet, am zweiten Advent die zweite usw. 

Aber warum eigentlich?
Der Brauch des Adventskranzes ist sehr alt. Er stellt das Rad des ewigen Lebens und den Sieg des ewigen Lichts dar. Er hat etwas mit dem Ahnen- und Totenkult unserer Vorfahren zu tun, die wiederum ihre Ahnen in alten Zeiten aufsuchten, um Beistand, Hilfe und Segen zu erbitten. 
Der Adventskranz wurde in früheren Zeiten anders verwendet: Man zündete zu Beginn der Zeit alle vier Kerzen an und mit den kürzer werdenden Tagen der folgenden Wochen löschte man jeweils eine Kerze, um so die zunehmende Kraft der Dunkelheit zu erfahren. So konnte man abschließend die Geburt des Lichts gebührend feiern. 
Der Kranz wird aus immergrünen Zweigen gebunden und symbolisiert mit den 4 Kerzen auch die 4 Himmelsrichtungen und die 4 Hauptkräfte im Universum. 

Hm, wir haben dieses Jahr keinen Kranz, sondern einen Kerzenständer aus Metall und Holz mit 4 Kerzen in einer Reihe. Aber natürlich habe ich auch hier heute erst die erste Kerze angezündet. 

Übrigens: Advent bedeutet Ankunft.

Freitag, 29. November 2013

Das erste Adventwochenende

Nun ist es soweit. Am Sonntag ist der 1. Advent, die erste Kerze kann angezündet werden. Und man darf außerdem das erste Türchen am Adventskalender öffnen bzw. das erste Kapitel in meinem Adventskalenderbuch lesen.
Ich habe gestern schon mal ein bisschen zuhause dekoriert, aber es hält sich alles in Grenzen.
Im Büro benutze ich seit heute eine Weihnachtstasse. *g*

Das Wetter lockt im Moment ja nicht wirklich zu einem Weihnachtsmarktbesuch, dabei wird der heute bei uns eröffnet. Mal sehen, wie es am Sonntag aussieht.

Ich wünsche euch ein schönes, erholsames erstes Adventswochenende. Genießt die Vorweihnachtszeit, sie ist schnell wieder vorbei.




Sonntag, 24. November 2013

In einem Monat ist Heiligabend

Kaum zu glauben, aber wahr. Und in etwa fünf Wochen ist das Jahr 2013 schon wieder vorbei.
Ich habe das Gefühl, je älter ich werde, desto schneller vergeht die Zeit auch. Oder kommt mir das nur so vor? 
Naja, ändern kann ich daran eh nichts. Also genießen wir jeden Tag so gut es geht. 

Auch die Adventszeit, die nächste Woche beginnt. Während überall um mich herum der Stress ausbrechen wird, werde ich versuchen, es ruhig angehen zu lassen. Die Abend zuhause genießen, an den Wochenenden vielleicht den einen oder anderen Weihnachtsmarktbesuch. Gerne möchte ich wieder zur Broicher Schlossweihnacht in Mülheim an der Ruhr, ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt in gemütlicher Atmosphäre. Auch der Nikolausmarkt bei uns ist eher klein und beschaulich.

Neben einem traditionellen Adventskalender werde ich auch wieder dieses Buch hervor holen. Neben vielen Informationen zu Weihnachten und die Herkunft vieler Bräuche gibt es für jeden Tag im Dezember ein Kapitel. Also ein Adventskalender in Buchform. Ganz ohne Kalorien. *g*



Dienstag, 19. November 2013

Jetzt ist es passiert!

Im Radio lief gerade das erste Mal in 2013 "Last Christmas" von Wham. Ein schneller Blick auf den Kalender: Es ist der 19. November. Gruselig!!! Und ich habe noch die Herbst- und Halloween-Deko hier stehen.

Ja, es gibt Weihnachtsmärkte, die schon diese Woche eröffnen oder spätestens Anfang nächster Woche. Totensonntag ist dann zwar nochmal geschlossen, aber danach geht es überall richtig los. 

Aber mal ehrlich: Mir reicht, wenn das alles am 1. Advent beginnt. Sind ja auch nicht mal mehr zwei Wochen...

Sonntag, 17. November 2013

"Grave Encounters" und "The Factory" - Kurzes Feedback

Am Samstagabend war mal wieder Filmzeit, zwei DVDs wurden ausgeliehen. Hier ein kleines Feedback zu den Filmen:

1. Grave Encounters:
Inhalt: 2003 gingen Lance Preston und seine Crew der Geisterjäger-Reality-TV-Serie Grave Encounters für eine Episode in die verlassene Collingwood-Psychiatrie, von wo seit Jahren über ungeklärte Phänomene berichtet wird. Sie schließen sich für eine Nacht im Hospital ein, denn für eine gute Sendung macht man alles.
Doch schnell müssen sie feststellen, dass sie es mit einer Macht zu tun haben, die alles, was sie bisher erlebt haben, in den Schatten stellt. Das Gebäude ist nicht einfach nur verflucht oder von Geistern besessen, es lebt selbst und macht keine Anstalten, seine neuen Bewohner jemals wieder gehen zu lassen...
Aufgezogen als Rohfassung zu einer Folge zur Reality-TV-Serie "Grave Encounters", vermittelt der Film den Eindruck, man schaut Dreharbeiten zu und sieht auch alle Szenen, die später dem Schnitt zum Opfer fallen würden. Dadurch wirkt das Ganze sehr realistisch. Die Spannung wird langsam aufgebaut und steigert sich bis zum Schluss. In der gruseligen Atmosphäre gibt es wohl dosierte Schockeffekte, auf die der Zuschauer förmlich wartet. 
Food Fountage nennt man Filme wie diesen, der bekannteste ist wohl "Blair Witch Project". Auch "Paranormal Activity" gehört dazu. Wer solche Filme mag, dem wird "Grave Encounters" sicher auch gefallen. Einzig das manchmal recht hysterische Verhalten der weiblichen Darstellerin war etwas nervig. 

2. The Factory
Inhalt: Detective Mike Fletcher (John Cusack) ist seines Zeichens ein robuster und bei seiner Arbeit obsessiv veranlagter Polizist. Er und seine Partnerin Kelsey Walker (Jennifer Carpenter) sind auf der Spur eines Serienkillers, der des Nachts durch die Straßen schleicht und es auf junge, meist obdachlose Mädchen abgesehen hat. Als Abby (Mae Whitman), Fletchers Tochter im Teenager-Alter, eines Tages plötzlich verschwindet, findet der Polizist und gleichzeitig verzweifelte Vater heraus, dass sie aufgrund einer Verwechslung entführt wurde. Der Killer hielt sie irrtümlicherweise für eine Prostituierte. Fletchers Besessenheit bringt ihn an den Rand der Erschöpfung, als er alle professionelle Zurückhaltung sausen lässt, um den Killer zu fassen und seine Tochter zu retten...
Von dem Film hatte ich vorher noch nichts gehört und ich weiß auch gar nicht, ob er überhaupt im Kino lief. Jedenfalls ist ein Thriller, in dem es um Serienkiller geht, natürlich Pflicht. ;-) Und wenn auch noch John Cusack mitspielt, kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Stimmt. Der Film ist spannend von Anfang bis Ende. Der Zuschauer kennt zwar den Täter, aber das trägt nur zur Spannung bei. 
Zum Ende gibt es eine Überraschung...aber ich hatte ehrlich gesagt schon mit sowas gerechnet. ;-)
Fazit: Empfehlenswert!


Freitag, 15. November 2013

Der halbe November ist geschafft...

....in zwei Wochen ist bereits der 1. Advent. Kaum zu glauben, wir hatten doch gerade noch Sommer.  Da muss man sich ja bald schon Gedanken über Weihnachtsgeschenke machen. ;-)

Aber jetzt ist erst mal Wochenende. Viel Zeit zum Lesen hoffentlich. Und am Sonntag gehen wir zu einem Kreativ-Flohmarkt, ich bin schon gespannt, was man da so finden wird.

Ach ja, und Vollmond ist am Sonntag auch noch. Also nicht wundern, wenn ihr im Moment schlecht schlaft oder mehr träumt als sonst. So geht es mir zur Zeit mal wieder. 

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende. Genießt das Novemberwetter, es soll ja noch recht schön werden. 

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Happy Halloween und Blessed Samhain

Wir schreiben das Jahr 2013. Es ist der 31. Oktober, der Abend vor Allerheiligen, All Hallows Eve.... Halloween..... Samhain.
Zur Feier des heutigen Tages war ich auf einem unserer Friedhöfe und habe ein paar schöne Eindrücke mitgebracht.










Auf dem Rückweg bin ich dann nochmal durch die Straße gefahren, in der das besagte "Halloween-Horror-Haus" steht. *g*  Und was soll ich sagen? Sie haben nochmal aufgerüstet.




 In diesem Sinne wünsche ich euch eine gruselige Nacht und ein schönes Halloween!
 

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Der Countdown läuft

Morgen ist es soweit, dann ist Halloween.

Ich habe heute zufällig in unserer Nachbarschaft gesehen, dass es auch hier Halloween-Verrückte gibt. Das ganze Haus ist geschmückt und passend dekoriert. Sogar in den Bäumen auf dem Gehweg davor hängen blutbeschmierte Geister.

In Großstädten oder natürlich in Amerika ist sowas ja mittlerweile normal, aber in unserem kleinen 38.000 Einwohnerstädtchen eher nicht. Mir gefällt es, aber ich weiß nicht, ob ich mir diese Arbeit machen würde. Im Grunde ist es ja nur für einen Tag....oder eine Nacht.
Aber wenn wir Eigentum hätten, wer weiß... ;-)
So wird es auf dem Balkongeländer dieses Jahr Grablichter geben, aber das war es für die Außendeko auch schon. In der Wohnung haben wir ja eigentlich das ganze Jahr passend dekoriert. *g*

Wie sieht es bei euch aus? Dekoriert ihr auch? Und feiert ihr überhaupt? Wir werden dieses Jahr zuhause sein und Filme schauen. Mal schauen, ob sich der eine oder andere kleine Geist oder Vampir an die Haustür verirrt. 


Montag, 28. Oktober 2013

Ein Wochenende im belgischen Flandern

So, wir sind wieder daheim aus Flandern. Am letzten Freitag hieß es um 4 Uhr morgens aufstehen, da um 5:45 Uhr der Bus fuhr und dann ging es los nach Belgien. Um die Mittagszeit kamen wir in Brüssel an und als erstes stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. 1. Halt: Atomium. Hier stieg dann auch der Stadtführer Arthur zu und unterhielt uns mit allerlei Anekdoten und Informationen zur Stadt und zum Land. Das Atomium ist z.B. ein Überbleibsel der Weltausstellung EXPO. 



Danach ging es weiter Richtung Innenstadt von Brüssel. Mir kam es nicht nur so vor, dass Brüssel die Hauptstadt Belgiens ist, sondern auch die Hauptstadt der Baustellen. Rings um das Hotel auf jeden Fall.
Schließlich folgte eine Stadtführung zu Fuß und Arthur zeigte uns die interessante Innenstadt. Die Führung endete auf dem großen Marktplatz am Rathaus. Dort im Umkreis gibt es sehr viele Schokoladen- und Pralinenläden. Allerdings, so sagte uns Arthur, dass es eigentlich nur eine Firma gibt, die noch die original Belgische Schokolade verkauft (Neuhaus), das andere sei fast alles "Made in China" und dementsprechend natürlich günstiger. Aber eben nicht das Original.





Natürlich sahen wir uns auch eines berühmtesten Wahrzeichen von Brüssel an: das Männeken Pis. Es ist so klein, dass man es schon mal übersehen könnte....wenn nicht immer Horden von Touristen davor stehen würden. *g*  

Das Original wurde 1619 vom Brüsseler Bildhauer  Hieronimus Duquesnoy geschaffen. Da die Figur bereits mehrfach gestohlen wurde, wird das Original im Maison du Roi aufbewahrt. Die heutige Statue in der Stadt ist eine Kopie.

Naürlich stand auf dem Programm der Stadtrundfahrt auch eine Tour durch das Regierungsviertel. Was mich aber nicht wirklich interessierte....besser ist es, man sieht nicht, wo unsere Steuergelder tatsächlich hinfließen.
Nach dem Einchecken ins Hotel machten wir uns dann mit ein paar Freunden noch mal auf den Weg in die Stadt, denn nach dem langen Tag hatten wir alle Hunger. Im Restaurant "Drug Opera" gab es dann erst mal was Leckeres. 
Brüssel ist übrigens dreisprachig: Französisch sprechen die Wallonen, die Flamen sprechen flämisch (belgisches Niederländisch) und dann Deutsch. Aber aufgrund dieser Einteilung hat Brüssel auch drei Amtssprachen. Ein einheitliches Belgisch gibt es nicht.  Und mit Englisch kommt man natürlich auch überall weiter als Tourist.
Leider regnete es inzwischen auch, aber trotzdem bummelten wir nach dem Essen noch durch die abendliche Stadt. Das Kneipenviertel erinnerte mich sehr an das West End in London, Soho, Covent Garden usw. 
Schließlich fielen wir müde ins Bett.

Nach einem ausgiebigen Frühstücksbüffet ging es am Samstagmorgen nach Gent. Es entstand im 7. Jahrhundert und war damals als "Ganda" bekannt. Die Altstadt zwischen der Schelde und Leie besteht aus kleinen, engen Sträßchen und erinnert sehr an die Niederlande. Einfach schön, Gent hat mir wirklich sehr gut gefallen. 










Mit dieser Burg mitten in Gent habe ich überhaupt nicht gerechnet und war total überrascht. Es heißt "Gravensteen" (Grafenschloss) und war ursprünglich eine Festung, die im Auftrag von Philipps vom Elsaß durch den Grafen Boudewijn I. erbaut wurde.





Oben seht ihr die alten Gildehäuser an der Leie am sogenannten Gewürzquai aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert, teilweise noch im Original und alle unter Denkmalschutz. 





Hier ein Blick auf die St. Niklaaskerk. Sie wurde etwa in der Mitte des 11. Jahrhunderts erbaut. Während der französichen Revolution wurde die Kirche als Pferdestall verwendet. 










Hier sieht man den sog. Belfried (Belfort). Das aus 44 Glocken bestehende Glockenspiel ist eines der bekanntesten in Belgien und den Niederlanden. Er wurde im 13. und 14. Jahrhundert erbaut. Von hier aus wurde z.B. die Städtische Miliz aufgerufen. Daran angeschlossen ist der Hallenturm mit dem Gemeindegefängnis. Die Fassade ist aus dem Jahr 1741. 





 












 Nach einer guten Stunde Freizeit ging es weiter nach Brügge mit einem Zwischenstopp am Beginenhof, welcher heute unter Denkmalschutz steht und zum Unesco Weltkulturerbe gehört. Die früheren Unterkünfte der Beginen werden heute als Wohnungen verkauft oder vermietet.




  In Brügge hielten wir am Sandplatz und mit unserem Stadtführer ging es in die Innenstadt vorbei an der Kathedrale zum Marktplatz. Brügge entstand zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert, die wenigen Einwohner gaben der kleinen Ansiedlung den Namen Bruggia. Später wurde die Stadt ein wichtiges Handelszentrum. Und durch die Anwesenheit der Herzöge von Burgund erlebte Brügge einen großartigen Glanz als Residenzstadt, prachtvoll und ein unvergleichliches Kunstzentrum.






Der Belfried und die Hallen wurden gegen 1240 gebaut. Der Turm ist 83 Meter hoch und wenn man die 366 Stufen hoch gestiegen ist, kann man das Panorama der flämischen Ebene genießen. Wir haben darauf verzichtet...







  


Stattdessen sind wir weiter gegangen zum Rathaus, welches im Jahr 1376 im Gotischen Stil errichtet wurde. 



Daneben findet man die Basilika des Heiligen Blutes aus dem 12. Jahrhundert. Der Legende nach wurde hier Heiliges Blut aus Jerusalem von einem Kreuzritter der Stadt Brügge übergeben.  Was natürlich viele Gläubige anlockt. Von außen vermutet man gar nicht, was einem am Ende der Treppe in der Kirche erwartet. 






Wusstet ihr übrigens, dass der deutsche Kaiser Karl V. ein Flame war? Das erzählte uns unserer Stadtführer. In Brüssel begegnete uns immer wieder der Name "Charles Quint" und wir fragten Arthur, wer das gewesen ist. Kein Engländer, nein. *g* Es bedeutet Karl der Fünfte auf flämisch. Wieder was dazu gelernt. 



Am Sonntag ging es nach dem Auschecken noch nach Antwerpen. Die Stadt ist heute noch immer berühmt für ihre Diamanten. Das erklärte uns die heimische Stadtführerin. 


Leider hat es immer wieder geregnet und war sehr stürmisch, daher habe ich nicht viele Fotos geschossen. Oben seht ihr ein paar Eindrücke.

Alles in allem war es ein schönes, interessantes Wochenende mit sehr vielen Eindrücken. Am besten gefallen haben uns Gent und Brügge, wobei wir aus zeitlichen Gründen von Brügge nicht wirklich alles gesehen haben. Aber so ist das nun mal auf organisierten Städtereisen.

Montag, 21. Oktober 2013

Noch 10 Tage...

Heute ist der 21. Oktober, also sind es noch 10 Tage bis Samhain.

Obwohl es sich im Moment draußen ja eher nach Frühling anfühlt. Aber an den Farben der Bäume kann man den Herbst eben doch erkennen.
Am kommenden Wochenende werden auch die Uhren wieder auf Winterzeit umgestellt und es wird früher dunkel. Zeit für jede Menge Kerzen und Lichter drinnen und draußen. Und das sagt mir, es wird auch mal wieder Zeit für einen Besuch im großen schwedischen Möbelhaus, wo es jede Menge schöne Duftkerzen und -teelichter gibt.

Wisst Ihr eigentlich woher der Brauch der leuchtenden Kürbisse kommt?
Am Abend vor Allerheiligen, also an Samhain, wollte der Teufel in Irland den trunksüchtigen und geizigen Hufschmied Jack holen. Der bot ihm seine Seele für einen letzten Drink. Da er kein Geld dabei hatte, verwandelte der Teufel sich selbst in eine Münze. Diese steckte Jack blitzschnell in seine Brieftasche, wo er ein silbernes Kruzifix hatte. So hatte er den Teufel in der Hand, denn er konnte sich nicht zurückverwandeln. Er gab Jacks Seele noch eine Frist von zehn Jahren. Dann trickste er den Teufel wieder aus. Als dieser wieder in der Nacht vor Allerheiligen erschien, um Jacks Seele endgültig zu holen, handelte er als Henkersmahlzeit einen Apfel aus. Der Teufel kletterte auf den Baum und Jack ritzte ein Kreuz in den Baum, so dass der Teufel auf dem Baum gefangen war. Jack versprach, das Kreuz zu entfernen, wenn der Teufel seine Seele frei gab.
Als Jack später starb, wurde er im Himmel abgewiesen, da er kein guter Mensch gewesen war. Er wurde zum Höllentor geschickt, aber auch dort erhielt er keinen Einlass, da der Teufel ihm ja versprochen hatte, seine Seele nie zu holen. Aber er gab Jack ein Stück glühende Kohle aus dem Höllenfeuer, damit er in der Dunkelheit den Weg fand. Seitdem irrt seine verdammte Seele zwischen den Welten durch die Dunkelheit und der einzige Begleiter ist ein Stück Kohle in einer ausgehöhlten Rübe. Später wurden daraus Kürbisse.