Mittwoch, 19. September 2012

Endlich unterwegs: Tag 9 - 12

16.09.2012
Nach dem Frühstück wurde zusammengepackt, die Rechnung bezahlt und dann ging es auf nach Cuxhaven. So ca. 2 Stunden waren wir unterwegs bei herrlichem Sonnenschein. Und in Duhnen ging dann die Suche los, die Adresse des Campingplatzes, den ich ausgesucht hatte, stimmte nicht. Aber kein Problem, schließlich gibts hier nicht nur einen CP. ;-)  Wir stehen nun am "Campingplatz Am Bäderring" und sind auch sehr zufrieden, zentrale Lage, aber trotzdem sehr ruhig.
Sonntag hieß es dann erst mal was essen und wir stärkten uns mit hausgemachten Fischfrikadellen und Schnitzel. Nach einem ersten Rundgang durch Duhnen gab es dann auch später noch ein Eis. :-)  Das ist Pflicht im Urlaub.
Den Tag ließen wir dann gemütlich im Womo ausklingen.




17.09.2012
Die Sonne schien und auch die Temperaturen waren noch sehr angenehm, also machten wir uns nach dem Frühstück mit den Rädern auf den Weg nach Cuxhaven, den Radweg direkt an der See entlang. Herrlich....aber leider auch recht voll. Ich möchte nicht wissen, wie das in den Ferien ist.
Vorbei an der Kugelbake ging es bis zum Hafen, dort stellten wir die Räder ab und gingen zu Fuß weiter. Dann gab es erst mal ein leckeres Fischbrötchen. :-)
Ein kleiner Bummel durch die Geschäfte im Hafenbereich und am späten Nachmittag ging es heim nach Duhnen. Mittlerweile war die Flut zurück und ein großer Teil des Strandradweges stand unter Wasser. Mein Schatz hatte einen Riesenspaß direkt da durchzufahren. :-)
Am Ort noch ein kleiner Einkauf beim EDEKA-Markt und dann erst mal zurück zum Fröschchen  und ein bisschen ausruhen.
Abends machten wir dann noch einen Rundgang durch den Ort und zum Strand. Und wieder hatte jemand das Wasser geklaut...







18.09.2012
Gestern fuhren mir nochmal mit den Rädern nach Cuxhaven, diesmal etwas weiter direkt ins Zentrum. Ich muss sagen, der Ort ist schon sehr groß, wobei mir Duhnen doch etwas besser gefällt. Wir gingen zur Fischmeile und in ein paar Läden und dann zum Amerika-Kai. Schon beeindruckend, wenn man überlegt, dass wir genau da standen, wo Tausende Menschen damals von ihren Angehörigen Abschied nahmen, als diese nach Amerika und Kanada auswanderten.  Für die meisten war es ein Abschied für immer...
Leider war der Tag ziemlich verregnet, aber wir kamen noch einigermaßen trocken wieder zurück zum Platz in Duhnen.





19.09.2012
Die ganze Nacht hat es immer wieder geregnet und heftig gestürmt, unser Frosch hat ganz schön geschwankt. Bestimmt hat der schon Schwimmhäute zwischen den Reifen. 
Trotzdem machten wir uns auf den Weg in den Ort und bummelten heute einfach mal nur durch die Andenkenläden und gönnten uns ein leckeres Mittagessen. 
Nun relaxen wir im Womo und gehen vielleicht nachher noch mal raus.

Samstag, 15. September 2012

Endlich unterwegs: Tag 8

15.09.2012
So langsam geht unsere Woche hier an der Elbe zu Ende und damit auch unsere erste Urlaubswoche. Aber eine Woche haben wir ja noch und morgen geht's weiter nach Cuxhaven. 

Nach dem Frühstück haben wir heute zuerst auf dem Flohmarkt hier am Campingplatz geguckt, mein Schatz hat auch direkt ein Schnäppchen gemacht.
Danach fuhren wir mit dem Rad an der Elbe entlang Richtung Tespe. Obwohl der Himmel mehr als stark bewölkt war, hatten wir Glück und es hat nicht geregnet. Also zum Radfahren ist es hier oben wirklich toll, besonders wenn man Rückenwind hat. ;-)
Zur Mittagszeit erreichten wir Tespe und gönnten uns im Fährhaus ein leckeres Essen. Das Restaurant liegt direkt an der Elbe mit Blick auf das Kernkraftwerk Krümmel, welches direkt auf der anderen Seite steht. Schon ein komisches Gefühl...

Auf dem Rückweg hatten wir dann - natürlich - Gegenwind und die rund 15 Kilometer waren gefühlt doch etwas mehr. 
Unterwegs noch ein kleiner Einkauf beim EDEKA und dann ab zurück zum Campingplatz und im Fröschchen einen ruhigen Nachmittag mit Lesen und Tee trinken. 
Mal sehen, ob wir heute Abend noch mal vor die Tür gehen.




Freitag, 14. September 2012

Endlich unterwegs: Tag 5 - 7



12.09.2012

Heute war also wieder Hamburg angesagt. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach Winsen und von da zum Hamburger Hauptbahnhof. Dann ging es weiter mit der U-Bahn U 3 zu den Landungsbrücken St. Pauli. Ziel: Hard Rock Café Hamburg. Gut, ins Café selbst gingen wir nicht, aber in den Shop. Die T-Shirts waren nicht so mein Fall – nicht schwarz genug J  - aber dafür gab es ein paar Buttons für meine Tasche und einen Aufnäher für Tommy’s Jacke.
Dann hieß es erstmal Mittagessen, es wurde auch Zeit so gegen 14 Uhr. Standesgemäß gab es lecker Hamburger Pannfisch: Seelachsfilet mit Bratkartoffeln und Gurkensalat.
Danach fuhren wir mit der Bahn zurück und stiegen an der Mönckebergstraße aus, der berühmten Hamburger Einkaufsmeile. Hm…naja….unser Fall war es nicht, also extra deswegen dahin zu fahren, lohnt sich nicht wirklich. Zum Trost aßen wir einen Eisbecher und fuhren dann mit Zug und Bus zurück zum Campingplatz.
Gerade wenn man aus Hamburg hier wieder ankommt, merkt man, wie schön ruhig es hier ist. 

Fotos kommen später, das Hochladen dauert eeeeewig.....



13.09.2012
Da für heute unsere Hamburg Card noch gültig war, fuhren wir noch einmal auf bekanntem Weg in die Stadt. So langsam kennen wir uns mit dem ÖPNV aus. Ziel war eigentlich Wilhelmsburg, denn dort sind 1962 bei der Großen Flut Verwandte von Tommy ums Leben gekommen. Aber seit damals hat sich dieser Stadteil von Hamburg von sehr verändert und das nicht gerade zum Vorteil. Wir hatten das Gefühl in Duisburg-Marxloh oder Berlin-Kreuzberg gelandet zu sein. Nee, also wieder rein in die Bahn und dann noch mal in die Speicherstadt. Das ist schon mehr unsere Welt.
Wir spazierten erst ein bisschen herum und tranken dann im Meßmer Momentum eine leckere Kanne schwarzen Tee und aßen Scones mit Erdbeermarmelade und „Slotted Cream“. Hmmm  J
Eigentlich wollten wir noch ins Gewürzmuseum, fanden dies aber nicht auf Anhieb und gingen stattdessen in die Kaffee-Rösterei. Ich bin ja kein Kaffeetrinker, aber der Duft, als wir die Rösterei betraten….herrlich! Mein Schatzi war im Paradies. Wir kauften natürlich auch Kaffee (Speicherstadtmischung) und einen Kaffee-Brotaufstrich Latte Macchiato, den man auch in heißer Milch trinken kann.
Ein Blick auf die Uhr zeigte dann, dass es Zeit war die Heimreise Richtung Winsen anzutreten, damit wir dort noch den Bus zurück zum Camping Land erwischten. Gegen 19 Uhr waren wir wieder am Fröschchen und machten uns einen gemütlichen Abend.

Mein Fazit zu Hamburg nach 4 Tagen: Riesig, teilweise beeindruckend, teilweise aber auch viel zu hektisch und zu geschäftig. Sehr gut gefallen haben mir die Speicherstadt und der Hafen. Der Rest….nun, meiner Meinung wie in jeder anderen Großstadt dieser Millionengröße. Diese Gegensätze von moderner Architektur und historischen Bauten erinnerte uns sehr an London. Wobei ich sagen muss, dass mir London besser gefällt.
Nicht böse sein, liebe Hamburger. 

 

14.09.2012
Eigentlich wollten wir ja heute schon weiter nach Cuxhaven, aber wir bleiben noch bis Sonntag hier am Elbstrand und relaxen ein wenig. Heute Mittag haben wir nur einen kleinen Spaziergang gemacht, denn es ist sehr stürmisch und während ich hier schreibe, hat es auch angefangen zu regnen.
Vielleicht gehen wir nachher noch mal raus.

Dienstag, 11. September 2012

Endlich unterwegs: Tag 4

11.09.2012
Für heute hatten wir ja beschlossen einen ruhigen Tag zu machen und nach dem Ausschlafen, gemütlichen Frühstück und Duschen fuhren wir mit den Fahrrädern los. Natürlich fing es prompt unterwegs an zu regnen und wir stellten uns erst mal unter. Nach dem Schauer ging es weiter nach Geesthacht, einem laut Karte etwas größerem Ort. Erst einmal ein kleines Mittagessen zur Stärkung und dann suchten wir einen Ortskern, eine Stadtmitte, eine Fußgängerzone.....irgendeine Art Zentrum. Leider vergeblich. Leicht angenervt landeten wir wieder am Ausgangspunkt des Mittagessens bei Famila. Da wieder ein Schauer drohte, gingen wir in den Laden und tranken schließlich noch einen Kaffee. Es stimmt schon irgendwie: Was macht man im Urlaub, wenn schlechtes Wetter ist? Man geht shoppen, was essen, was trinken, gibt auf jeden Fall mehr Geld aus.
Naja, nachdem der dicke Schauer vorbei war, machten wir uns auf den Rückweg zum Campingplatz und kamen auch trocken an. Nun heißt es für den Rest des Abends Ausspannen und relaxen. Im Moment regnet es auch gerade wieder. 

Morgen wollen wir noch mal nach Hamburg, vielleicht ist das Wetter ja etwas besser. 

Übrigens: Heute vor 11 Jahren habe ich - und sicher auch die meisten von Euch - vor dem Fernseher gehockt und die schrecklichen Bilder der Anschläge auf das World Trade Center verfolgt. Schon komisch. Fragt man jemanden: Was hast du letzten Mittwoch gegen 15 Uhr gemacht, dann weiß das kaum einer. Aber fast jeder kann sich erinnern, was er am 11. September 2001 gemacht hat oder wo er war, als der Anschlag bekannt wurde. 

In Gedenken an all die Opfer und ihre Hinterbliebenen:

 R.I.P


Montag, 10. September 2012

Endlich unterwegs: Tag 1 - 3

08.09.2012
Gegen 8 Uhr morgens ging es los Richtung Norden und bis auf eine Baustelle, die uns etwa 1 Stunde Zeit gekostet, kamen wir auch sehr gut durch und waren so um 13 Uhr am Ziel: Camping Land am Stover Strand vor den Toren von Hamburg. Ein wunderbarer, naturbelassener Platz direkt an der Elbe, ruhig und idyllisch gelegen.
Nach einem stärkenden Mittagessen am Restaurant Zur Rennbahn holten wir die Räder und erkundeten die nähere Umgebung. Leider legte ich gleich einen tollen Stunt hin und rutschte beim Absteigen auf dem Kies weg. Ergebnis: Ellbogen geprellt und Haut ziemlich heftig abgeschürft, so dass ich jetzt erst einmal ein paar Tage einen Verband tragen muss. Naja, egal, ich werde es überleben, zum Glück haben wir alles dabei.
Den Abend beschlossen wir dann gemütlich im Wohnmobil, ich mit einem Buch, mein Schatz am Laptop mit ersten Reiseberichten.





09.09.2012
Am Sonntag wollten wir dann nach Hamburg. Leider fuhr heute kein Bus nach Hamburg, also riefen wir ein Anruf-Sammel-Mobil und ein sehr netter Taxifahrer brachte uns nach Winsen und von dort ging es mit dem Zug nach Hamburg. Am Hauptbahnhof mussten wir uns erst mal zurecht finden. Für Kleinstädter aus Haltern am See ist das schon eine Umstellung. Aber ich denke, wenn wir wieder fahren, dann beherrschen wir den ÖPNV in Hamburg perfekt. ;-)
Jedenfalls machten wir erst einmal eine offizielle Stadtrundfahrt, um einen Überblick zu bekommen, da ich noch nie in Hamburg war. Danach gab es ein schnelles Mittagessen und dann einen Spaziergang zur Binnenalster. Das herrliche Wetter trieb natürlich jeden auf die Straßen und es brechend voll. 
Da wir noch Zeit hatten bis zur Rückfahrt nach Winsen, machten wir uns zu Fuß auf in die Speicherstadt, ein riesiger Gebäudekomplex, in dem heute fast nur noch Teppiche, Kaffee, Tee und Gewürze lagern. Dort ist auch der Hamburg Dungeon, eine Art Museum mit Geisterbahnfeeling, in dem die dunkle Seite der Hamburger Geschichte erzählt wird und durch professionelle Darsteller veranschaulicht wird. Wie z.B. das große Feuer, die Pest, Hexenverfolgung, Klaus Störtebeker u.v.m. Dort gibt es auch einen Shop, den wir natürlich aufsuchten und ein kleines Restaurant. Im gleichen Gebäude ist auch das Modellbahnmuseum, das wir uns vielleicht auch noch ansehen.
An dem Tag gingen wir aber erst einmal zum Meßmer Momentum und ich deckte mich mit Tee ein für den Herbst. ;-)
Dann hieß es den Weg zum Hauptbahnhof zu suchen, was auch schließlich geklappt hat. Und kurz vor 19 Uhr waren wir wieder am Campingplatz. Völlig erledigt gab es ein schnelles Abendessen mit Würstchen und Brötchen.








10.09.2012
Heute war dann der zweite Ausflug nach Hamburg geplant. Erst einmal mussten wir irgendein Verkehrsmittel finden, das uns dahin brachte. Endlich klappte es auch über Rönne und Harburg fuhren wir zum Hamburger Hauptbahnhof. Dort erst mal schnell eine kleine Stärkung nach der umständlichen Anreise und dann nahmen wir die U-Bahn U3 zu den Landungsbrücken. Wir machten eine Hafenrundfahrt und diese dauerte ca. eine Stunde, quer durch den Hafen und auch durch einen Teil der Speicherstadt. Diese darf übrigens nicht bewohnt werden, da sich bei einer Überflutung niemand retten könnte. 
Im Hafen gibt es noch mehr zu sehen und wir werden noch mal hinfahren in dieser Woche - jetzt wissen wir ja wie - aber für heute reichte es dann auch.
Morgen ist ein Relax-Tag geplant, höchstens ein bisschen mit dem Rad fahren.
Die Wetteraussichten sind für Mittwoch ja etwas kühler, aber naja, ändern können wir es nicht und wir machen das beste daraus. Solange es nicht in Strömen gießt, ist alles halb so schlimm.

















Freitag, 31. August 2012

Es riecht nach Herbst

Morgen ist der 1. September. Das bedeutet, es ist meteorologischer Herbstanfang. Das Wetter passt ja schon dazu.

Heute ist es bewölkt, aber für das Wochenende wurde bei uns etwas besseres Wetter angesagt. Da bei uns Stadtfest ist, hoffe ich das auch.
Ich mag den Herbst. Wenn es abends früher dunkel wird, mit einem Buch auf der Couch einkuscheln, einen leckeren Tee dazu. Die Temperaturen sind auch angenehm, es riecht irgendwie ganz anders und die herrlichen Farben der Wälder.


Und letztes Jahr hatten wir ja noch einen wunderbaren Spätsommer, einen richtigen Indian Summer. Wenn ich an das erste Okoberwochenende denke, da hatten wir Temperaturen über 20 Grad. Vielleicht wird es ja dieses Jahr wieder so schön.

Und wer die Weihnachtszeit nicht mehr erwarten kann: Es gibt schon wieder Lebkuchen, Spekulatius und Dominosteine in den Geschäften...  ;-)

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes erstes Septemberwochenende.



Montag, 27. August 2012

Blue Moon am 31. August

Als Blue Moon (Blauer Mond) bezeichnet man im Allgemeinen den zweiten Vollmond innerhalb eines Monats. Der letzte war am 2. August und der nächste ist nun am Freitag, 31. August.


Der Vollmond steht für vollendetes Wachstum, also Reife und Verwirklichung. Was schon länger in uns wuchs oder schlummerte, bricht jetzt aus. Das sind im übrigen nicht immer nur die edlen Gefühle! Alles Verdrängte oder nicht Gelebte kann jetzt zum Vorschein, ja zum Ausbruch kommen. Viele leiden unter Schlafstörungen oder träumen mehr als in anderen Nächten. Ich gehöre auch dazu. 
Und wer kennt nicht die Legenden über Werwölfe, die sich beim Vollmond verwandeln müssen? ;-)
Für Rituale, die mit inneren Bildern und tiefen Gefühlen zu tun haben, also auch zum Kartenlegen ist diese Zeit besonders gut. 

Der Blaue Mond gilt als Tröster und guter Ritualhelfer für alle, die Liebeskummer haben, einsam sind oder sich vor Sehnsucht nach Liebe verzehren. 


Freitag, 24. August 2012

Fernseh-Tipp: Being Human

Ein Vampir, ein Werwolf und ein Geist gründen eine WG.

Nein, das ist nicht der Anfang eines Witzes.  :-)  Es ist eine neue Mystery-/Fantasyserie, die seit dem 16. August auf dem eigentlichen "Frauensender" Sixx läuft, immer donnerstags um 21 Uhr.
Und ich muss sagen, die ist mal richtig gut gemacht. Gestern lief die zweite Folge und die war nicht nur spannend, auch der Humor ist in der genau richtigen Dosis verteilt.

Zitat Serienjunkies:
In dem recht düsteren Format „Being Human“ bilden der zur Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs geschaffene Vampir Aidan (Sam Witwer), der zwei Jahre vor Handlungsbeginn durch einen Biss zum Werwolf gewordene frühere Medizinstudent Josh (Sam Huntington) und der frisch gebackene Geist Sally Malik (Meaghan Rath) eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft, in der die drei versuchen, mit den grundsätzlichen Problemen ihrer Existenz umzugehen.

Donnerstag, 23. August 2012

Sommer ist relativ ;-)

Endlich ist die große Hitze vorbei und man kann wieder durchatmen. Zuhause ist die Wärme zwar noch ein wenig gespeichtert, aber ordentliches Lüften schafft Abhilfe.
Und nachts ist es auch angenehm frisch, so dass ich wieder schlafen kann.
Ja, ich weiß, alle haben gemeckert, als vor einigen Wochen der Sommer auf sich warten ließ. Nun war er da und es war auch nicht richtig.

Aber Sommer ist relativ. Bei Temperaturen von über 30 Grad spreche ich nicht mehr von einem schönen Sommer mit angenehmen Temperaturen. Ich finde es nicht angenehm, wenn einem morgens um 6 Uhr nach dem Duschen und beim Anziehen und Haare fönen direkt wieder der Schweiß ausbricht. Ich finde es auch nicht angenehm, im Zug zu schwitzen (trotz Klimaanlage) und schon völlig "durch" bei der Arbeit anzukommen. Abends auf dem Heimweg dasselbe. Und wenn die Temperaturen nachts um 23 Uhr immer noch kurz vor der 30-Grad-Marke liegen, dann finde ich das auch nicht mehr schön.
Auf Kreislaufbeschwerden und Kopfschmerzen kann ich auch gerne verzichten.

Ja, was will ich denn dann? Der perfekte Sommer ist für mich ein sonniger Tag mit maximal 25 Grad, etwas Wind dazu und abends Abkühlung auf bis zu mindestens 15 Grad, gerne auch weniger. Ich kann mich erinnern, dass es früher durchaus solche Sommer gab....aber lang, lang ist's her. Heute scheint es aber doch mal so ein Tag zu werden.

In diesem Sinne: Einen schönen Tag und genießt die Sonne.

Montag, 20. August 2012

Burgfolk 2012 - ein "heißes" Festival ;-)

Hätten wir nicht schon die Karten für Samstag gehabt, wären wir dieses Jahr garantiert nicht hingefahren. Bei dieser Hitze gibt es eigentlich besseres als ein Konzert. *schwitz*

Wir fuhren um 11:43 Uhr mit dem (klimatisierten) Zug nach Mülheim und vom Hauptbahnhof dann die zwei Stationen zum Schloss Broich mit der U-Bahn. Um 13 Uhr war Beginn, wir waren so eine Viertelstunde vorher da. Erst mal Biermarken für 10 Getränke geholt. Dieses Jahr gab es keine Marken aus Papier, sondern kleine schwarze Chips in Größe eines Einkaufschips mit der Aufschrift Burgfolk auf der einen und Castle Rock auf der anderen Seite. Ach ja, und das Armbändchen war dieses Mal dunkelgrün mit beigefarbener Schrift.
Dann suchten wir uns einen geeigneten Platz und fanden sogar noch eine Sitzbank im Schatten und ich sagte „Hier bewege ich mich heute nicht mehr weg.“ Was ja ganz angenehm ist, sind die großen Bäume im Hof von Schloss Broich, die reichlich Schatten spenden. In der Sonne hielt man es auch nicht aus, selbst die hartgesottensten Fans waren im Schatten. Der Sänger der Band „Mr. Irish Bastard“ machte sich auch später entsprechend lustig, als er meinte, so hart und cool ist das „schwarze Volk“ ja wohl doch nicht, wenn es in den Schatten flüchtet.
Die Besucher direkt vor der Bühne wurden von der Crew in regelmäßigen Abständen mit Duschen aus einem Wasserschlauch versorgt. Gute Idee bei dem Wetter, besser als die Leute raustragen zu müssen.

Als erste Band traten dann um 13 Uhr Vogelfrey auf, danach folgten Cromdale, Ingrimm, Mr. Irish Bastard und dann Versengold.
Am Nachmittag drehten wir dann doch mal eine Runde an den Ständen und was zu essen gab es zwischendurch natürlich auch.
Um 18:30 Uhr reichte es uns dann aber, der Kreislauf spielte nicht mehr so mit, ich hatte Kopf- und Rückenschmerzen und wir waren einfach „durch“. Also ab nach Hause. Obwohl ich die Band Celtica gerne noch gesehen hätte, aber es ging nicht mehr.

Dieses war nun mein 5. Burgfolk Festival und ich muss ehrlich sagen, dieses hat mir am wenigstens gefallen. Und das lag nicht (nur) am Wetter. Es fehlte mir eine gewisse Abwechslung bei den Bands. Und bis auf Saltatio Mortis, die aber als Headliner erst gegen 21 Uhr auftraten, kannte ich keine wirklich. Mal ein Lied auf einer gemischten Mittelalter-CD, ja, aber mehr nicht. Bei Vogelfrey war es „Wir sind Helden“. Gut, das wussten wir natürlich vorher und normalerweise stört mich das auch nicht. Man kann ja auch gute neue Bands kennenlernen.  Aber wie gesagt, die letzten Jahre haben mir vom Programm her wesentlich besser gefallen. Und wie ich gehört habe, ist das nicht nur meine Meinung. 
Ich weiß allerdings, nicht wie der Freitag war mit Subway to Sally als Headliner. 


Naja, jetzt blicken wir auf 2013 und sind gespannt auf die Bands, die da kommen werden.


Hier seht ihr Ingrimm aus Bayern

Mr. Irish Bastard

Die erste Band des Tages: Vogelfrey