Heute ist es soweit. Frühlings-Tagundnachtgleiche. Der Tag ist genau so lang wie die Nacht und von nun an werden die Nächte wieder merklich kürzer. Hinzu kommt noch die Zeitumstellung am kommenden Wochenende. Endlich ist es abends wieder länger hell.
Heute ist offizieller kalendarischer Frühlingsanfang. Und das Wetter passt wunderbar dazu, auch wenn es im Moment noch etwas kalt ist.
Aber im Laufe der Woche sollen die Temperaturen ja auf angenehme 17 bis 19 Grad klettern. Bei den Aussichten macht einem selbst das Arbeiten nicht viel aus.
Und passend zum heutigen Ostara werden wir heuteAbend auf ein Konzert der Pagan-Folk Band Faun gehen. Kann man die Frühlings-Tagundnachtgleiche besser feiern?
Allen einen guten Start in den Frühling und genießt das Wetter.
Hallo Zusammen! Nach vier Jahren geht es nun weiter auf meinem kleinen Blog. Ja, es war hier sehr ruhig in der letzten Zeit, aber nun gibt es einiges zu berichten und das hat nicht unbedingt mit meinem liebsten Hobby, den Büchern, zu tun. Ich freue mich, wenn ihr weiter oder wieder dabei seid. Auch über neue Leser freue ich mich natürlich sehr. :-)
Dienstag, 20. März 2012
Freitag, 16. März 2012
Urlaubsreif oder was?
Letzten Dienstag bekam ich plötzlich mittags Beschwerden in der Brust, genauer gesagt in der linken Seite des Brustkorbs. So eine Art Stechen oder eher Kneifen. Im Laufe des Nachmittags wurde es schlimmer und zum Feierabend hin beschloss ich, doch vorsichtshalber einen Arzt aufzusuchen. Ich hatte keine Lust, dass ich womöglich nachts zum Krankenhaus fahren müsste.
Es wurde direkt ein EKG und ein Herz-Ultraschall gemacht, da konnten schon mal ein Infarkt und eine Entzündung ausgeschlossen werden. Aber der Arzt sagte, mein Herz sei viel zu schnell und der Blutdruck zu hoch. Ob ich akuten Stress gehabt , mich irgendwas sehr aufgeregt hätte? Nein, das war nicht der Fall.
Zur Beruhigung schrieb er mir Beta-Blocker auf, eine sollte ich direkt abends nehmen und dann erst mal morgens und abends eine. Arbeitsunfähig schrieb er mich auch direkt bis heute. Und am Mittwoch sollte ich zur Blutentnahme kommen, großes Blutbild, Schilddrüsenwerte, Rheumawerte, das ganze Programm. Also versuchte ich, die drei Tage zuhause gut rumzukriegen. Ich kam mir schon blöd vor, denn ab Mittwoch nach der Blutentnahme ging es mir gut, keine Beschwerden, nichts.
Heute rief ich dann und der Arzt sagte, alle Werte seien in Ordnung, es läge keine akute Erkrankung des Herzens vor, keine Entzündung oder ähnliches. Ich solle über das Wochenende den Blutdruck im Auge behalten und die Tabletten erst einmal weiternehmen. Und Montag könnte ich dann auch wieder arbeiten gehen.
Nach seiner Meinung war die Ursache für den hohen Blutdruck ein Stressfaktor. Bloß was....keine Ahnung.
Vielleicht werde ich einfach alt... ;-)
Montag, 12. März 2012
Frühlings-Tagundnachtgleiche - Ostara
Am 20./21. März ist es endlich soweit, der Frühling kommt. Hoffentlich auch wettertechnisch.
Und das bedeutet auch, dass Ostern wieder vor der Tür steht. Oft taucht ja dann die Frage auf, wo der Osterhase her kommt und wieso bringt er ausgerechnet Eier. Und wieso heißt dieses Fest eigentlich Ostern? Und warum hat es kein festes Datum wie beispielsweise Weihnachten?
Das Osterfest ist ein uraltes Frühlingsanfangsfest und ein Mondfest. Die Kirche richtet sich auch heute noch nach dem alten Mondkalender. Ostern fällt immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond, der auf die Frühlings-Tagundnachtgleiche folgt. Diese wird bei uns in der Nacht vom 20. auf den 21. März gefeiert.
Das christliche Fest bekam erst im Mittelalter den Namen "Ostern", abgeleitet von der Frühlingsgöttin "Ostara" oder auch "Eostre", dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Osterei und Osterhase sind alte Symbole der Ostara oder Eostre. Das Ei galt immer schon als Symbol der Wiedergeburt, weshalb Ostereier meistens rot gefärbt wurden, denn Rot gilt als die Farbe des Lebens.
Also freut euch, ab nächste Woche geht es bergauf. Und laut Wetterbericht, sollen die Temperaturen ja schon ab Mittwoch langsam ansteigen.
Und das bedeutet auch, dass Ostern wieder vor der Tür steht. Oft taucht ja dann die Frage auf, wo der Osterhase her kommt und wieso bringt er ausgerechnet Eier. Und wieso heißt dieses Fest eigentlich Ostern? Und warum hat es kein festes Datum wie beispielsweise Weihnachten?
Das Osterfest ist ein uraltes Frühlingsanfangsfest und ein Mondfest. Die Kirche richtet sich auch heute noch nach dem alten Mondkalender. Ostern fällt immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond, der auf die Frühlings-Tagundnachtgleiche folgt. Diese wird bei uns in der Nacht vom 20. auf den 21. März gefeiert.
Das christliche Fest bekam erst im Mittelalter den Namen "Ostern", abgeleitet von der Frühlingsgöttin "Ostara" oder auch "Eostre", dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Osterei und Osterhase sind alte Symbole der Ostara oder Eostre. Das Ei galt immer schon als Symbol der Wiedergeburt, weshalb Ostereier meistens rot gefärbt wurden, denn Rot gilt als die Farbe des Lebens.
Also freut euch, ab nächste Woche geht es bergauf. Und laut Wetterbericht, sollen die Temperaturen ja schon ab Mittwoch langsam ansteigen.
Samstag, 10. März 2012
Das Album "Neverworld's End" von Xandria
Die Symphonic Metal Band Xandria wurde bereits 1998 gegründet und seit Bestehen gab es bereits etliche Wechsel in Person der Frontfrau. Seit Dezember 2010 ist es nun Manuela Kraller, deren Stimme schon sehr an Tarja Turunen und damit an die früheren Lieder von Nightwish erinnert.
Wer Tarja hinterher trauert, findet hier vielleicht ein neues Zuhause. ;-)
Mir gefällt das Album sehr gut. Ich gebe zu, ich kenne ihre früheren Werke nicht und bin auch nur durch eine Freundin darauf aufmerksam geworden, die meinte, das würde in mein "Beuteschema" passen. Und sie hatte Recht. *g*
Eine tolle Stimme zu guten Songs, abwechslungsreich, mal mehr Metal, mal Rock, aber auch mal mit Einschlägen aus dem Folkbereich, besonders bei den Balladen. Lieblingsstücke bis jetzt: Blood on my hands und The Dream is still alive.
Das Cover ist superschön und auch das Booklet gut gemacht.
Mittwoch, 29. Februar 2012
Der 29. Februar - ein seltener Tag
Den heutigen Tag gibt es eigentlich gar nicht. Oder zumindest gibt es ihn nur alle vier Jahre. Aber warum ist das so?
Das Jahr hat bekannterweise 365 Tage. Allerdings stimmt das nicht ganz, denn die Erde dreht sich nicht genau 365 Tage um die Sonne, sondern viel mehr 365 Tage und etwas über fünf Stunden, so dass alle vier Jahre ein weiterer Tag dazu kommt.
Diesen im Februar anzuhängen, bietet sich natürlich an, da es ja eh der kürzeste Monat ist.
Dass der Februar nur 28 Tage hat, haben wir übrigens Julius Cäsar zu verdanken. Er hatte damals die Aufgabe, die 365 Tage auf zwölf Monate zu verteilen. Und da das Jahr zu der Zeit im Februar endete, bekam dieser Monat eben die übrig gebliebenen Tage.
Ich habe nochmal Glück gehabt, denn ich wurde am 28. Februar abends um 20:30 Uhr geboren. Ansonsten wäre ich heute erst 10 Jahre alt. ;-)
Donnerstag, 23. Februar 2012
Mein neuer Bücher-Blog
Ja, ich habe es getan! Ich habe einen zweiten Blog eröffnet. Und dort wird es nur rund um das Thema Bücher und Lesen gehen.
Ich würde mich freuen, dort ein paar Leser begrüßen zu dürfen.
Bücher sind wie Rosen
Er ist erst 2 Tage alt und wird noch nach und nach gefüttert. :-)
Alle anderen für mich wichtigen Themen könnt ihr natürlich weiterhin hier lesen.
Ich würde mich freuen, dort ein paar Leser begrüßen zu dürfen.
Bücher sind wie Rosen
Er ist erst 2 Tage alt und wird noch nach und nach gefüttert. :-)
Alle anderen für mich wichtigen Themen könnt ihr natürlich weiterhin hier lesen.
Samstag, 18. Februar 2012
Rezension: Septagon von Richard Montanari
Teil 4 der Reihe mit den Detectives Jessica Balzano und David Byrne ist wieder sehr spannend und wie gewohnt geraten die beiden an einen Fall, der ihnen alles abverlangt und mal wieder die Abgründe der menschlichen Seele eines Serientäters offenbart. Und dies Mal bekommen sie es mit einem besonders gerissenen, aber dadurch auch gefährlichen Killer zu tun.
Zum Inhalt:
In einem Keller wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden, Todesursache Ertrinken - doch weit und breit gibt es kein Wasser. Der einzige Hinweis ist ein Wort, gebildet aus vier Scrabble-Steinen: LUDO. Bald taucht eine weitere Tote auf, mit Säbeln durchbohrt - doch am Tatort gibt es keinen Tropfen Blut. Die Detectives ahnen, dass es ein Muster hinter diesen mysteriösen Morden gibt - und dass der Mörder ein grausames Spiel spielt. Um ihn zu stoppen, müssen sie ihm um einen Zug voraus sein...
Diesmal geht es um Morde an jungen Ausreißerinnen, Mädchen, die mit großen Träumen in der "Stadt der brüderlichen Liebe" Philadelphia ankommen und die durch einen wahnsinnigen Killer jäh zerstört werden. Geprägt durch seine eigene Kindheit durch einen tyrannischen Vater, einst ein berühmter Zauberkünstler, will er selbst der Welt "die sieben Wunder" präsentieren. Und dazu braucht er sieben Mädchen. Vier hat er bereits, als die Detectives ihm endlich auf die Schliche kommen und nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Bis zum Schluss gelingt es Montanari mal wieder die Spannung zu halten und kann die Schraube im dritten Teil noch anziehen. Auch wenn man zwischendurch eine Ahnung hat, wer Swann tatächlich sein könnte, tut das der Spannung keinen Abbruch.
Wann kommt Teil 5?
Zum Inhalt:
In einem Keller wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden, Todesursache Ertrinken - doch weit und breit gibt es kein Wasser. Der einzige Hinweis ist ein Wort, gebildet aus vier Scrabble-Steinen: LUDO. Bald taucht eine weitere Tote auf, mit Säbeln durchbohrt - doch am Tatort gibt es keinen Tropfen Blut. Die Detectives ahnen, dass es ein Muster hinter diesen mysteriösen Morden gibt - und dass der Mörder ein grausames Spiel spielt. Um ihn zu stoppen, müssen sie ihm um einen Zug voraus sein...
Diesmal geht es um Morde an jungen Ausreißerinnen, Mädchen, die mit großen Träumen in der "Stadt der brüderlichen Liebe" Philadelphia ankommen und die durch einen wahnsinnigen Killer jäh zerstört werden. Geprägt durch seine eigene Kindheit durch einen tyrannischen Vater, einst ein berühmter Zauberkünstler, will er selbst der Welt "die sieben Wunder" präsentieren. Und dazu braucht er sieben Mädchen. Vier hat er bereits, als die Detectives ihm endlich auf die Schliche kommen und nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Bis zum Schluss gelingt es Montanari mal wieder die Spannung zu halten und kann die Schraube im dritten Teil noch anziehen. Auch wenn man zwischendurch eine Ahnung hat, wer Swann tatächlich sein könnte, tut das der Spannung keinen Abbruch.
Wann kommt Teil 5?
Freitag, 10. Februar 2012
Nun ist auch Remmi im Regenbogenland...
Gestern Abend ist unsere Ratte Remmi seinem Bruder Demmi über die Regenbogenbrücke gefolgt. Er hatte ja seit ein paar Wochen am Bauch einen Tumor, aber bis vor zwei Tagen ging es ihm trotzdem gut und er hat gefressen und war auch so recht munter.
Als ich dann gestern von der Arbeit kam, lag Remmi eingekuschelt zwischen den beiden anderen Merlin und McFly. Ich glaube, sie haben sich da schon verabschiedet.
Etwas später nahmen wir ihn dann raus und mein Schatz sagte: "Ich glaube, er wird die Nacht nicht überleben."
Ich habe Remmi dann mit auf die Couch genommen und um 20:30 Uhr ist er dann friedlich auf meinem Arm eingeschlafen. Sein kleines Herz hat einfach aufgehört zu schlagen.
Natürlich ist es hart, aber zumindest ist er nicht allein gestorben und er hatte ein wunderschönes, wenn auch viel zu kurzes, Leben.
Nun kann er mit seinem Bruder, der ja bereits im Oktober von uns gegangen ist, durch das Regenbogenland toben und sich von ihm wieder das Futter klauen lassen. *g*
Mittwoch, 8. Februar 2012
Rezension zu "Chicagoland Vampires - Frisch gebissen" von Chloe Neill
Ich gebe zu, ich war ja zuerst skeptisch anhand des Klappentextes und habe mehr was für Jugendliche erwartet, halt so in Richtung Twilight oder so.
Aber ich bin positiv überrascht von dem Buch, denn Merit, die Hauptperson, ist keine Schülerin, sondern eine siebenundzwanzigjährige Doktorandin an der Universität von Chicago, als sie nachts im Park überfallen wird. Sie überlebt den Angriff des Vampirs nur, weil ein anderer Vampir sie verwandelt.
Überraschend ist das zwar nicht für sie, denn vor acht Monaten traten die Vampire an die Öffentlichkeit und verkündeten, dass sie keine Wesen aus Schauergeschichten sind, sondern tatsächlich existieren. Trotzdem ist sie von ihrer Wandlung zunächst nicht begeistert. Im Gegensatz zu ihrer Freundin und Mitbewohnerin Mallory, die sich schon immer für das Übersinnliche und Okkulte interessiert hat und fast enttäuscht ist, dass es sie nicht erwischt hat.
Allerdings hat sie im Verlauf der Geschichte keinen Grund mehr neidisch zu sein, aber ich will nicht zuviel verraten.
Als Merit am dritten Abend nach ihrer Wandlung nach Hause kommt, erfährt sie, dass sie vom Meister des Vampirhauses Cadogan, Ethan Sullivan, verwandelt und somit vor dem Tod gerettet wurde. Aber ihre Dankbarkeit hält sich in Grenzen, denn nun erwartet sie ein Leben, das sie selbst nicht für sich gewählt hat. Besonders wütend macht sie, dass ihr Job durch das Haus Cadogan bei der Uni gekündigt wurde, ohne dass sie davon wusste.
Bei einem ersten Besuch im Haus Cadogan stellt sie Ethan zur Rede und macht ihm klar, dass sie sich nicht herumkommandieren lässt. Ethan ist Ungehorsam von „Neugeborenen“ nicht gewohnt und erteilt ihr im Kampf vor anderen Vampiren eine Lektion. Von da an herrscht bei jedem Zusammentreffen der beiden knisternde Spannung, denn so sehr Merit auch versucht ihren Meister zu hassen, kann sie doch nicht leugnen, dass sie sich zu dem attraktiven Vampir hingezogen fühlt.
Aber zunächst gibt es andere Probleme, denn es wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die Merit sehr ähnlich sieht. Ist ein Serienmörder in Chicago unterwegs, ein abtrünniger Vampir und sollte Merit auch sein Opfer werden?
Merit ist eigentlich der Familienname der Hauptperson, ihren Vornamen erfährt man – zumindest in diesem ersten Teil – nicht. Dieser Name ist allerdings sehr bekannt in Chicago, denn ihr Vater hat nichts Besseres zu tun, als sein Leben lang Geld und Reichtum anzuhäufen und sich somit Macht und Einfluss in der Stadt zu erkaufen. Eine Tatsache, die Merit zuwider ist und sie daher kaum Kontakt zu ihrer Familie hat, mit Ausnahme ihres Großvaters. Charles „Chuck“ Merit ist ehemaliger Polizist und seit 4 Jahren in Pension. Zumindest hat er das seiner Enkelin erzählt. In Wahrheit leitet er eine kleine Spezialeinheit, um das Gleichgewicht des Übernatürlichen zum Rest der „normalen“ Bevölkerung Chicagos aufrecht zu erhalten. Diese Truppe besteht aus dem Hexenmeister Catcher, dem Formwandler Jeff und einem Vampir, dessen Identität nur Charles kennt.
Catcher unterrichtet Merit in Kampftechniken und Mallory macht ihr klar, wie sie sich als Angehörige eines der mächtigsten Vampirhäuser in Chicago zu kleiden und zu benehmen hat. Und allmählich gewöhnt Merit sich an ihr neues Leben, das nur nachts stattfinden kann, da sie eine schmerzhafte „Sonnenallergie“ entwickelt hat.
Und als der große Abend kommt und Merit offiziell mit anderen Vampirneulingen dem Haus Cadogan die Treue schwört, wird sie mit einer einflussreichen Position in der Hierarchie belohnt.
Bei den vielen Vampir- und Fantasyromanen ist es für einen Autor natürlich schwer, etwas komplett neues, noch nie Dagewesenes zu erfinden. Daher gibt es auch hier Parallelen zu den Romanen von Charlaine Harris, Ilona Andrews, Jeanne C. Stein oder Kim Harrison. Aber das fand ich jetzt nicht schlimm, denn Chloe Neill hat eine spannende Geschichte mit sympathischen, Figuren geschrieben, allen voran Merit, aber auch Mallory, Catcher, Jeff, ihr Großvater Charles und einige der Vampire, die sie kennenlernt. Das Ende ist zwar nicht sehr überraschend, was die Morde angeht, aber auch das tut der Spannung keinen Abbruch. Das Buch hat für mich alles, was einen guten Roman ausmacht: eine fesselnde Geschichte, Herz und Humor (musste oft grinsen) und einen Hauch Erotik, aber nicht zuviel davon.
Ich werde die Serie auf jeden Fall weiterlesen, es gibt ja schon Teil 3.
Aber ich bin positiv überrascht von dem Buch, denn Merit, die Hauptperson, ist keine Schülerin, sondern eine siebenundzwanzigjährige Doktorandin an der Universität von Chicago, als sie nachts im Park überfallen wird. Sie überlebt den Angriff des Vampirs nur, weil ein anderer Vampir sie verwandelt.
Überraschend ist das zwar nicht für sie, denn vor acht Monaten traten die Vampire an die Öffentlichkeit und verkündeten, dass sie keine Wesen aus Schauergeschichten sind, sondern tatsächlich existieren. Trotzdem ist sie von ihrer Wandlung zunächst nicht begeistert. Im Gegensatz zu ihrer Freundin und Mitbewohnerin Mallory, die sich schon immer für das Übersinnliche und Okkulte interessiert hat und fast enttäuscht ist, dass es sie nicht erwischt hat.
Allerdings hat sie im Verlauf der Geschichte keinen Grund mehr neidisch zu sein, aber ich will nicht zuviel verraten.
Als Merit am dritten Abend nach ihrer Wandlung nach Hause kommt, erfährt sie, dass sie vom Meister des Vampirhauses Cadogan, Ethan Sullivan, verwandelt und somit vor dem Tod gerettet wurde. Aber ihre Dankbarkeit hält sich in Grenzen, denn nun erwartet sie ein Leben, das sie selbst nicht für sich gewählt hat. Besonders wütend macht sie, dass ihr Job durch das Haus Cadogan bei der Uni gekündigt wurde, ohne dass sie davon wusste.
Bei einem ersten Besuch im Haus Cadogan stellt sie Ethan zur Rede und macht ihm klar, dass sie sich nicht herumkommandieren lässt. Ethan ist Ungehorsam von „Neugeborenen“ nicht gewohnt und erteilt ihr im Kampf vor anderen Vampiren eine Lektion. Von da an herrscht bei jedem Zusammentreffen der beiden knisternde Spannung, denn so sehr Merit auch versucht ihren Meister zu hassen, kann sie doch nicht leugnen, dass sie sich zu dem attraktiven Vampir hingezogen fühlt.
Aber zunächst gibt es andere Probleme, denn es wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die Merit sehr ähnlich sieht. Ist ein Serienmörder in Chicago unterwegs, ein abtrünniger Vampir und sollte Merit auch sein Opfer werden?
Merit ist eigentlich der Familienname der Hauptperson, ihren Vornamen erfährt man – zumindest in diesem ersten Teil – nicht. Dieser Name ist allerdings sehr bekannt in Chicago, denn ihr Vater hat nichts Besseres zu tun, als sein Leben lang Geld und Reichtum anzuhäufen und sich somit Macht und Einfluss in der Stadt zu erkaufen. Eine Tatsache, die Merit zuwider ist und sie daher kaum Kontakt zu ihrer Familie hat, mit Ausnahme ihres Großvaters. Charles „Chuck“ Merit ist ehemaliger Polizist und seit 4 Jahren in Pension. Zumindest hat er das seiner Enkelin erzählt. In Wahrheit leitet er eine kleine Spezialeinheit, um das Gleichgewicht des Übernatürlichen zum Rest der „normalen“ Bevölkerung Chicagos aufrecht zu erhalten. Diese Truppe besteht aus dem Hexenmeister Catcher, dem Formwandler Jeff und einem Vampir, dessen Identität nur Charles kennt.
Catcher unterrichtet Merit in Kampftechniken und Mallory macht ihr klar, wie sie sich als Angehörige eines der mächtigsten Vampirhäuser in Chicago zu kleiden und zu benehmen hat. Und allmählich gewöhnt Merit sich an ihr neues Leben, das nur nachts stattfinden kann, da sie eine schmerzhafte „Sonnenallergie“ entwickelt hat.
Und als der große Abend kommt und Merit offiziell mit anderen Vampirneulingen dem Haus Cadogan die Treue schwört, wird sie mit einer einflussreichen Position in der Hierarchie belohnt.
Bei den vielen Vampir- und Fantasyromanen ist es für einen Autor natürlich schwer, etwas komplett neues, noch nie Dagewesenes zu erfinden. Daher gibt es auch hier Parallelen zu den Romanen von Charlaine Harris, Ilona Andrews, Jeanne C. Stein oder Kim Harrison. Aber das fand ich jetzt nicht schlimm, denn Chloe Neill hat eine spannende Geschichte mit sympathischen, Figuren geschrieben, allen voran Merit, aber auch Mallory, Catcher, Jeff, ihr Großvater Charles und einige der Vampire, die sie kennenlernt. Das Ende ist zwar nicht sehr überraschend, was die Morde angeht, aber auch das tut der Spannung keinen Abbruch. Das Buch hat für mich alles, was einen guten Roman ausmacht: eine fesselnde Geschichte, Herz und Humor (musste oft grinsen) und einen Hauch Erotik, aber nicht zuviel davon.
Ich werde die Serie auf jeden Fall weiterlesen, es gibt ja schon Teil 3.
Mittwoch, 1. Februar 2012
Der 2. Februar: Das Fest der Göttin Brigid / Lichtmess
Der Winter hat uns ja gerade seit ein paar Tagen richtig im eisigen Griff. Trotzdem merkt man, dass die Tage länger werden, es schon länger hell ist.
Morgen ist der 2. Februar, die Christen feiern Lichtmess. Ein Fest, das wie viele andere auch den Ursprung bei den Kelten hat. Dort hieß es Imbolc und war auch das Fest der Göttin Brigid.
Bis heute beherrschte die dunkle Göttin Morrigane (auch Cerridwen oder Percht) den Winter. Nun wird sie durch die Lichtjungfrau Brigid abgelöst.
Die Kelten begrüßten Brigid in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar mit einem Feuerfest. Die Verbindung der Göttin mit dem Feuer geht aus ihrem Sonne-Charakter hervor. Lichtsäulen und Flammen begleiteten sie, als sie zwischen den Welten auf der Türschwelle ins Leben trat.
Ihr Attribut, der feurige Pfeil, war sprichwörtlich: der heiß ersehnte erste Frühlings-Sonnenstrahl, der die Erde wärmend traf.
Na, dann soll sie ihn mal schnell abschießen ;-) Eigentlich mag ich dieses kalte sonnige Winterwetter sehr gerne, aber mit dem eisigen Wind ist es schon sehr unangenehm.
Das Neuentfachen des jungen Lichtes und die Lichtweihe am Lichtmesstag ist in ganz Europa noch im Brauchtum verankert.
Die katholische Kirche hat daraus in der Kirche die Kerzenweihe gemacht als kleines Überbleibsel des geweihten jungfräulichen Lichtes. Da passt dann natürlich auch der neue Name "Maria Lichtmess".
Morgen ist der 2. Februar, die Christen feiern Lichtmess. Ein Fest, das wie viele andere auch den Ursprung bei den Kelten hat. Dort hieß es Imbolc und war auch das Fest der Göttin Brigid.
Bis heute beherrschte die dunkle Göttin Morrigane (auch Cerridwen oder Percht) den Winter. Nun wird sie durch die Lichtjungfrau Brigid abgelöst.
Die Kelten begrüßten Brigid in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar mit einem Feuerfest. Die Verbindung der Göttin mit dem Feuer geht aus ihrem Sonne-Charakter hervor. Lichtsäulen und Flammen begleiteten sie, als sie zwischen den Welten auf der Türschwelle ins Leben trat.
Ihr Attribut, der feurige Pfeil, war sprichwörtlich: der heiß ersehnte erste Frühlings-Sonnenstrahl, der die Erde wärmend traf.
Na, dann soll sie ihn mal schnell abschießen ;-) Eigentlich mag ich dieses kalte sonnige Winterwetter sehr gerne, aber mit dem eisigen Wind ist es schon sehr unangenehm.
Das Neuentfachen des jungen Lichtes und die Lichtweihe am Lichtmesstag ist in ganz Europa noch im Brauchtum verankert.
Die katholische Kirche hat daraus in der Kirche die Kerzenweihe gemacht als kleines Überbleibsel des geweihten jungfräulichen Lichtes. Da passt dann natürlich auch der neue Name "Maria Lichtmess".
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