Montag, 14. Februar 2011

Ich wünsche allen einen schönen Valentinstag

Wie könnt ich dein vergessen!
Dein denk ich allezeit.
Ich bin mit dir verbunden,
mit dir in Freud und Leid.
Ich will für dich im Kampfe stehen,
und sollte es sein, mit dir vergehen.

Wie könnt ich dein vergessen!
Ich weiß, was du mir bist,
solang ein Hauch von Liebe
und Leben in mir ist.
Ich suchte nichts, als dich allein,
als deiner Liebe wert zu sein.

Wie könnt ich dein vergessen!
Ich weiß, was du mir bist.
 
August Heinrich Hoffman von Fallersleben

Freitag, 11. Februar 2011

Tolle Plakataktion...

...der Organisation "Ärzte gegen Tierversuche" zusammen mit "Menschen für Tierrechte Würzburg e.V."

Plakataktion in Würzburg

Es sollte viel mehr solcher Plakate geben, sie sollten in jeder größeren Stadt hängen.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Valentinstag - Romantisch oder kitschig?

Nächsten Montag ist es wieder soweit. 14. Februar. Valentinstag. Der Tag für Verliebte und alle, die es vielleicht werden wollen.



Viele sagen ja, das auch wieder nur so ein Brauch, der aus Amerika rübergeschwappt ist, genau wie Halloween. Stimmt aber nicht ganz.

Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Die Paare bildeten sich durch Losen am Vorabend, oder durch den ersten Kontakt am Valentinstag. 
Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die USA und so kam durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg dieser Brauch nach Deutschland; 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten Valentinsball; der Valentinstag wurde offiziell eingeführt. 

Die Tradition des Valentinstags wird heute zumeist auf die Legende von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb.
Valentin war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni. Er hatte laut dieser Legende einige Verliebte christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Legende nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Ob das wirklich so stimmt, ist nicht bewiesen, aber der Gedanke gefällt mir.
Ich finde jedenfalls nicht, dass der Valentinstag nur der Tag der Floristen und Parfümerien ist. Und wenn doch...was ist schlimm daran, dem Menschen, den man liebt an so einem Tag etwas zu schenken?
Jaja, jetzt kommt wieder: Ich brauche kein bestimmtes Datum im Jahr, um das zu tun, das kann ich auch so immer.

Klar kann man das, das machen wir auch, mal so zwischendurch eine Kleinigkeit mitbringen oder mal essen gehen. 

Trotzdem freue ich mich, am Valentinstag etwas von meinem Schatz zu bekommen, muss auch gar nicht viel sein, denn der Gedanke zählt. Und ich finde das romantisch und schenke immer etwas. 




Within Temptation: Faster - die erste Single aus ihrem neuen Album "The Unforgiving"

Käfigverbot auch für Kaninchen gefordert

Vier Pfoten begrüßt Käfigverbot bei Legehennen und fordert dies auch für Mastkaninchen.

Lest hier weiter:

VIER PFOTEN

Dienstag, 8. Februar 2011

Buchrezension "Die Teufelshure" von Martina Andrè

Heute habe ich es beendet und möchte euch gerne meine Meinung mitteilen.

Zunächst zum Inhalt/Klappentext:
Schottland 1647. Als John Cameron, ein Highlander, Madlen MacDonald trifft, ist es um ihn geschehen. Er verliebt sich in sie, obwohl es heißt, sie sei die Mätresse eines zwielichtigen Lords und mit dem Teufel im Bunde. Nach einer Liebesnacht wird John zum Tode verurteilt. Im Verlies erfährt er, dass der Lord Häftlinge kauft, um an ihnen Experimente durchzuführen. 
Edinburgh 2009. Die Biologin Lilian von Stahl versucht, den Erinnerungscode in menschlichen Genen zu entschlüsseln. Bei einem Selbstversuch sieht sie einen Mann in altertümlicher Kleidung vor sich. Als sie wieder erwacht, hat sie zwei Worte im Gedächtnis: Madlen MacDonald. Auf der Suche nach ihr gerät sie in ein Herrenhaus und steht vor John Cameron, dem Mann aus ihrer Vision.

Das Buch besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil spielt im 17. Jahrhundert in Edinburgh und den Highlands von Schottland. John Cameron hat die Pest überlebt und arbeitet als ehemaliger Soldat nun als Hafenarbeiter. Bei einer Hinrichtung trifft er zufällig auf die schöne Madlen MacDonald. Von seinem Kumpel Paddy erfährt er, dass die junge Frau der wahre Grund für die Hinrichtung des Mannes sein soll, denn Madlen "gehört" dem mächtigen Chester Cunninghame und der Verurteilte kam dem "Schwarzen Lord" in die Quere.
Trotz aller Gefahren nimmt John die Einladung von Madlen in ihr Haus ein, verbringt die Nacht mit ihr und überredet sie zur Flucht. Aber der Plan geht schief, John wird gefangengenommen und ins Gefängnis geworfen. All seine Kumpels ereilt dasselbe Schicksal. 
Eines nachts werden sie aus dem Kerker geholt und grausamen Experimenten unterzogen. Aber bevor man ihnen endgültig den freien Willen nehmen kann, können sie fliehen. Von nun an sind sie unsterblich und auf der Flucht vor dem Schwarzen Lord Chester Cunninghame. Mit der schwangeren Madlen flüchten die Männer in die Highlands.
Schließlich kommt es zum großen Showdown....den Madlen leider nicht überlebt. 

Teil 2 spielt in der Gegenwart in Edinburgh. Die Molekularbiologin Lilian von Stahl untersucht eine Substanz, die ihr Bruder ihr gegeben hat. In Visionen sieht sie vergangene Zeiten....und einen attraktiven Highlander namens John Cameron. Und sie ist sich sicher, sie selbst ist die Frau in diesen Visionen, die John liebt und von dem sie schwanger ist. Aber wie ist das möglich?
Was sie nicht weiß: Ihr Bruder gehört zur geheimen Bruderschaft von Chester Cunninghame, Genau wie John und seine Männer hat auch Cunninghame bis heute überlebt.
John gehört die Firma CSS, eine international agierende Sicherheitsfirma, deren einziges Ziel es ist, Cunninghame und seiner Bruderschaft das Handwerk zu legen. Denn sie verkaufen die Substanz Eternity an zahlungskräftige Menschen und bringen sie in eine lebenslängliche Abhängigkeit. Denn nimmt man E nicht mehr, altert man rapide innerhalb von Stunden.
Lilian trifft auf John und er ist üerzeugt, die reinkarnierte Madlen in ihr gefunden zu haben. Aber kann das sein? Und kann er Lilian wirklich trauen? Was hat sie mit Cunninghame zu tun?

Alles in allem ein spannendes Buch, wobei mir der erste Teil besser gefallen hat, als der moderne zweite. Ein bisschen komisch, waren die Erklärungen im zweiten Teil zu Geschehnissen im ersten. Immerhin ist es EIN Buch und man hat zwangsläufig Teil 1 gelesen, wenn man mit Teil 2 anfängt. Daher war der zweite Teil manchmal etwas langatmig.
John Cameron ist eine sehr sympathische Figur. Ein Mann im 21. Jahrhundert mit den Manieren und dem Verhalten eines Highlanders aus dem 17. Jahrhundert.

Auch Madlen mochte ich sehr. Und Bran, Johns bester Freund.

Lilian war mir manchmal unsympathisch, wenn sie John nicht glauben wollte. Aber wie hätte ich wohl an ihrer Stelle reagiert, wenn mir ein Mann sagt, er wäre über 300 Jahre alt und unsterblich?

Naja, jedenfalls gibt es ein Happy End. :-)

Montag, 7. Februar 2011

Ein Hauch von Frühling

Ja, wir haben erst Anfang Februar, das ist mir klar. :-) Aber wenn ich aus dem Fenster schaue und die Sonne sehe, könnte man meinen, es wäre schon März.

Und die Temperaturen sind heute auch recht angenehm.

Warum ist heute Montag? :-( Und warum war das Wetter nicht schon am Wochenende so? Aber nein, da war es grau und windig.

Wenn ich nachher Feierabend habe, wird es schon langsam wieder dämmerig und ich hatte nicht viel von dem schönen Wetter heute.

Und ab morgen sehen die Aussichten schon nicht mehr so toll aus.

Seufz....ungerecht das Ganze....

Also gut, dann genieße ich halt den Ausblick...hat auch was.

Die Felder liegen weiß;
wohin ich schau'
ins fahle Nebelgrau,
scheint Schnee und Eis.

Doch da – ein Sonnenstrahl
bricht durch den Flor
und zieht den Blick empor
mit einem Mal,

und von der Erden
ringt jung ein Duft
sich durch die Luft: –
will's Frühling werden?

Richard Dehmel

Sonntag, 6. Februar 2011

Und noch eine Rezi

Gestern waren wir nach langer Zeit mal wieder im Kino.

Film: 72 Stunden

Hauptrolle: Russel Crowe

Geschichte: Ein Mann versucht seine Frau aus dem Gefängnis zu holen, in dem sie lebenslänglich sitzen muss, nachdem sie für den Mord an ihrer Chefin verurteilt wurde. Etliche Berufungsanträge wurden abgelehnt und nach dem letzten Scheitern versucht Lara sich umzubringen. John ist verzweifelt und schmiedet einen Plan, seine Frau rauszuholen. Er hat nur 72 Stunden, denn Lara soll in ein anderes Gefängnis verlegt werden...

Meine Meinung: Ein solider und überaus spannender Thriller. Toll gespielt von Russel Crowe, der alles versucht seine Frau und die Mutter seines Sohnes aus dem Knast zu holen. Liam Neeson hat eine kleine Nebenrolle als ExSträfling, dem es mehrmals gelungen ist, aus einem Gefängnis auszubrechen. Von ihm holt der verzweifelte John sich Tipps und riskiert alles. Nachts nimmt er Kontakt zur Unterwelt auf, um falsche Papiere zu besorgen, wird dabei überfallen und verprügelt.
Aber er gibt nicht auf. Schließlich hat er alle Unterlagen zusammen und der Hausverkauf ist fast perfekt. Da kommt die Nachricht, dass Lara in 72 Stunden verlegt werden soll. Also muss schnell ein Plan her.
Die Geschichte beginnt mit einem Abendessen von Lara und John mit seinem Bruder und dessen Frau und Lara erzählt, dass sie ihre Chefin nicht ausstehen kann und es Streit gab. Am nächsten Morgen stürmt die Polizei das Haus der Brennans und verhaftet Lara wegen Mordes an ihrer Chefin.
Erst später erfährt man, was überhaupt passiert ist und bis zum Ende des Films ist unklar, ob Lara wirklich unschuldig ist.
Das ist John aber egal, er will nur seine Frau da rausholen.
Die letzte halbe Stunde ist ein Kopf an Kopf Rennen zwischen den Brennans auf dem Weg zum Flughafen und der Polizei, die ihnen auf den Fersen ist.
Ich verrate hier nicht, ob sie es schaffen, schaut es euch selbst an, es lohnt sich.

Wie gesagt, habe lange nicht mehr einen so spannenden Film gesehen.

Mittwoch, 2. Februar 2011

So finster die Nacht

Die Verfilmung des Romans von John Ajvide Lindqvist haben wir uns gestern auf DVD angesehen.
Ein Vampirfilm, der so ganz anders war, als die üblichen Filme dieses Genres. Kein Dracula oder Lestat, der hübschen Frauen das Blut aussaugt. Und schon gar kein in der Sonne glitzernder Edward Cullen.

Eli ist ein zwöldjähriges Mädchen. Jedenfalls glaubt das der gleichaltrige Oskar, als sie mit ihrem "Vater" im selben Haus einzieht.
Hakan ist allerdings nicht Elis Vater, sondern ihr Beschützer. Außerdem vesorgt er das Mädchen mit Blut. Dazu tötet er Menschen und lässt sie ausbluten.
Zugleich hadert Eli wegen ihrer Lebensweise und den zahlreichen Opfern mit ihrem Gewissen, denn auch Oskar droht immer wieder ihren Appetit zu wecken. Er fragt sie, ob sie mit ihm gehen will und Eli willigt nach einigem Zögern ein. Nach und nach gewinnt Oskar Elis Vertrauen und die beiden beginnen sich schließlich jeden Abend durch die Wand mit Morsezeichen zu verständigen. Als Eli herausfindet, dass Oskar von seinem Schulkameraden Conny und dessen Freunden schikaniert wird, fordert sie ihn auf, sich heftig gegen die Schikanen seiner Klassenkameraden zu wehren und versichert ihm, dass sie ihn beschützen könne. Beim Schlittschuhlaufen schlägt Oskar Conny schließlich nieder, als dieser ihn erneut hänselt.
Håkans nächster Beutezug geht katastrophal schief: Als er in der Umkleide einer Turnhalle gerade seinem Opfer die Kehle aufschneiden will, drohen Zeugen Türen und Fenster aufzubrechen. Håkan macht sich mit einem Einmachglas Säure unkenntlich, um Eli zu schützen. In der selben Nacht besucht Eli Håkan im Krankenhaus im siebten Stock. Sie erlöst ihn von seinem Leid, indem sie sein Blut trinkt. Daraufhin stürzt er aus dem Fenster und bricht sich das Genick.
Oskar erfährt schließlich von Elis wahrer Natur, kann aber nicht von seiner Liebe zu ihr lassen und beschließt, ihr weiterhin beizustehen. Und diese Treue wird bald bitter nötig: Ein Nachbar findet Elis Identität heraus und sucht sie in ihrer Wohnung auf, um sie für den Tod seiner Liebsten, die Eli überfallen hat, zu bestrafen und zu vernichten. Oskar lenkt ihn jedoch ab, Eli wird daraufhin wach und tötet Lacke. Da Lackes Verschwinden zwangsweise Nachforschungen mit sich zieht, muss Eli weiterziehen und sie und Oskar sagen sich Lebwohl. Kurz darauf wollen Conny und sein älterer Bruder Oskars Gegenwehr vergelten. Sie zwingen Oskar im Schulschwimmbad unter Wasser, doch dann erscheint Eli, tötet Oskars Peiniger und rettet ihm so das Leben.
Schließlich verlassen Oskar und Eli gemeinsam mit dem Zug die Stadt.

Zugegeben, ein etwas ungewöhnlicher Film des Genres, aber trotzdem gut. Und auch ohne große Action sehr spannend erzählt.

Dienstag, 1. Februar 2011

Ich wünsche allen...

...ein schönes Imbolc-Fest.



Brigid - Göttin der Kelten

Zündet Kerzen an, erleuchtet euer Heim 
und verjagt den Winter! 


Denkmal für Brigid in Kildare