Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Montag, 27. April 2015

Die "Nacht der Hexen" rückt näher

In drei Tagen ist es soweit: Walpurgisnacht, die Nacht der Hexen. 

Der Legende nach versammelten sich früher die Frauen auf einem Plateau oberhalb der Stadt Thale im Harz, um von dort mit ihren Besen zum Brocken (auch Blocksberg genannt) zu fliegen. Dort trafen sie sich mit dem Teufel, tanzten mit ihm ums Feuer, küssten ihm den Hintern und vermählten sich mit ihm. So erhielten sie ihre Hexenkräfte. 
Schon den alten Sachsen diente der Hexentanzplatz als Kultstätte, denn hier wurde den Hagedisen gedacht. Dies waren Frauen, die in der Kräuterkunde bewandert und als Hüterinnen des Tempels tätig waren.



Für Hexen ist es ein Muss, in der Nacht des 30. April Teil einer solchen Feier zu sein, sei es nun in Thale oder an anderen Orten oder Kultstätten keltischen oder germanischen Ursprungs. Ein nächtliches Feuer ist Teil der Feierlichkeiten im Freien und dient der Vertreibung des dunklen Winters und böser Geister. Gleichzeitig wird so der Beginn des Frühlings begrüßt.

Die heilige Walburga, auch Walpurgis, ist Namenspatronin des Festes und wird als Schutzheilige verehrt. Ein Sprung über ein Walpurgisfeuer kommt einer spirituellen Reinigung gleich und soll vor Krankheiten und Seuchen schützen. 
Wer als Paar gemeinsam über ein Feuer springt und sich dabei gleichzeitig etwas wünscht, dem ist ein langes, gemeinsames Leben sicher. 

Auch gibt es verschiedene Rituale für diese Nacht, um böse Hexen abzuwehren, wie z. B. geweihtes Salz auf die Türschwelle streuen. Auch ein Holunderzweig an der Haustür soll helfen, um Böses zu schwächen. 
Manche stellen auch einen aus Reisig gebundenen, nach oben gedrehten Besen vor ihre Tür.

In Irland und Schottland feiert man in der Nacht auf den 1. Mai übrigens  Beltaine. Dazu mehr in den nächsten Tagen.








Also Mädels, dann mal los, hübscht Eure Besen auf, Ihr habt noch drei Tage Zeit. 













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