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Montag, 10. Oktober 2011

Rezension: Das Blutmal von Cathy Vasas-Brown

Zum Inhalt:
Die Bewohner von San Francisco leben in Angst, denn ein Serientäter treibt sein Unwesen. Junge, gut aussehende Frauen sind seine Opfer. Und alle sterben einen langsamen, qualvollen Tod: Sie verbluten.
Eingeritzt auf ihren Handgelenken hinterlässt der Täter immer das gleiche Symbol: das uralte Chi-Rho-Zeichen. Als es Beth Wells Mitbewohnerin erwischt, bekommt auch Beth es langsam mit der Angst zu tun.
Vor allem, als sie mysteriöse Drohbriefe erhält. Sollte sie das nächste Opfer sein?

Meine Meinung:

Der etwas reißerische Titel passt nicht so ganz und soll wahrscheinlich mehr zum Kaufen animieren. Denn so richtig erfährt man nicht, warum dem Täter gerade dieses Christogramm so wichtig ist, man kann es nur vermuten. Auch die wahren Motive für die Morde bleiben im Grunde im Dunkeln und lassen den Leser mit dem Gedanken zurück, dass Menschen durchaus von Geburt an böse sein können und keinen wirklichen Grund brauchen, später zum Serienmörder zu werden.

Zu den Charakteren: Beth war mir eigentlich gleich sympathisch. Was ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen konnte, war ihr Misstrauen Jordan gegenüber, dafür aber ihr Vertrauen zu einer anderen Person, was ihr ja auch später zum Verhängnis wird.
Jim Kearns, der Polizist, der die Mordserie untersucht, scheint etwas mehr für Beth zu empfinden, als nur Besorgnis wegen des Mordes an ihrer Untermieterin. Das erklärt auch sein Misstrauen gegenüber Jordan Bailey und seine Verbissenheit, ihn mit den Morden in Verbindung zu bringen.
Der Täter…ihn mochte ich von Anfang an, auch wenn ich da noch nicht wusste, dass er es ist.

Einige sagten, sie hätten relativ früh gewusst, wer der Serienmörder ist. Im Nachhinein ist es durchaus logisch, aber die Autorin bringt auch andere Figuren ins Spiel, die auch als Täter in Fragen kommen würden.

Alles in allem ein solider Thriller, der durchweg spannend bleibt und zum Ende hin etwas an Tempo aufnimmt, schon alleine durch den Kapitel für Kapitel wechselnden Handlungsort. Man erfährt viel über die Denkweise und die Vergangenheit des Täters, ohne dass verraten wird, wer er ist.
Wie schon in anderen Rezension erwähnt, erinnert der Erzählstil an Mary Higgins Clark oder auch Carlene Thompson. Wer also die Bücher dieser Autorinnen mag, dem wird sicher auch „Das Blutmal“ gefallen.

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