Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Donnerstag, 22. Juni 2017

The Walking Dead - Leben nach der Zombieapokalypse


Eine Serie, in der es um hirnlose Zombies geht, kann ja eigentlich nicht besonders interessant oder gar anspruchsvoll sein. Könnte man meinen. Wenn es nicht um die amerikanische Erfolgsserie "The Walking Dead" gehen würde. 


Am 31. Oktober 2010 startete in den USA die erste Staffel, passend an Halloween. Inzwischen ist bereits die achte Staffel in Auftrag gegeben.  
Der Polizist Rick Grimes, gespielt von Andrew Lincoln, erwacht nach einer Schießerei nach Monaten aus dem Koma und muss feststellen, dass nichts mehr so ist, wie es mal war. Nach einer weltweiten Zombieapokalypse schließt er sich einer kleinen Gruppe Überlebender an. Gemeinsam sind sie nun auf der Suche nach einer sicheren Unterkunft, immer in der Gefahr, von umherirrenden Zombies angegriffen zu werden. 
Während der Staffeln gibt es immer wieder Todesfälle und Ab- oder Neuzugänge in der Gruppe, so dass sie mal größer und mal kleiner wird. Ein stabiler Kern bleibt aber, denn die ständige Bedrohung durch die Zombies schweißt emotional zusammen und bald sind sie sowas wie eine Familie und irgendwann ist jeder bereit, sein Leben für den anderen zu opfern.
Wie in einer Familie gibt es auch hier gruppeninterne Differenzen und Spannungen, Meinungsverschiedenheiten über weitere Vorgehensweisen, moralische Werte und grundsätzliche Ansichten. Es geht um Themen wie Selbstmord, Abtreibung, Präventivtötung bei Infizierten, die aber noch "menschlich" sind, oder auch Rassismus. Bei einigen Mitgliedern der Gruppe stellt sich mit der Zeit eine seelische Veränderung ein, sie stumpfen emotional ab und sind immer mehr bereit, hartherzige Entscheidungen zugunsten der Gruppe oder des eigenen Überlebens zu treffen.  

Der Horror und die Zombies stehen also nicht direkt im Vordergrund der Geschichte. Viel mehr geht es darum, wie sich die Menschen verändern, wenn ihnen nichts mehr bleibt, ihnen ihr altes Leben weggenommen wird und sie um Dinge kämpfen müssen, die bis dahin selbstverständlich waren...und seien es nur Lebensmittel. 
Der Autor Wayne Yuen sagt, es geht auch um die Selbstdefinition von Menschen. Wie ist es ohne Regierung, Gesetzeshüter und einer vorgegebenen Moralvorstellung? Sind dann wirklich alle Menschen gleich? Können wir uns nehmen, was wir wollen? Wie ist es mit Besitz und Eigentum? Und wie verteilen wir die Arbeit? Das Ganze ist dadurch sehr realistisch und um so beängstigender. 
Somit ist die Serie auch philosophisch spannend und ich denke, das ist auch ein Teil des Erfolgsrezeptes. 

Und natürlich auch die interessanten Charaktere. Hauptfigur ist von Beginn an Rick Grimes und auch sein Sohn ist bis heute dabei. Ab Staffel 2 kam Daryl Dixon (Norman Reedus) dazu, ebenfalls eine sehr vielschichtige Figur. Und ab Staffel 3 Michonne (Danai Gurira), die Zombies am liebsten mit ihrem Schwert erledigt. 


Zur Zeit zeigt der Sender FOX mittwochs und donnerstags jeweils ab 21 Uhr alle Staffeln noch einmal in Doppelfolgen, im Moment läuft Staffel 3. Und ich sitze jede Woche gespannt vor dem Fernseher und fiebere mit Rick und seiner Gruppe mit.  😏






Dienstag, 20. Juni 2017

Morgen ist der längste Tag des Jahres


Am 21. Juni ist Sommersonnenwende, Litha. Auf den längsten Tag des Jahres folgt die kürzeste Nacht, die Mittsommernacht. 


Nach unserem Kalender sind wir allerdings noch nicht "in der Mitte des Sommers", sondern dieser beginnt morgen erst offiziell. Wettertechnisch passt das im Moment allerdings sehr gut. 

Der Tag der Sommersonnenwende wird seit jeher als mystischer Tag betrachtet. Man begeht ihn mit weltlichen oder religiösen Feierlichkeiten. Vor allem in den germanischen, nordischen und keltischen Religionen hatten die Sonnenwendfeiern einen festen Platz. 
Seit der Christianisierung werden solche Feiern in Europa oft mit dem Johannistag am 24. Juni verbunden. Die Kirche hat die Sommersonnenwende lange bekämpft und die Feierlichkeiten des Volkes in dieser Nacht als schamlos betrachtet. Ganz abschaffen konnten sie sie aber nicht, also gab es mal wieder einen Kompromiss, wie bei anderen Jahreskreisfesten auch. 

Litha oder Mittsommer war schon immer ein Fest der Freude und des Dankes und wie bei fast allen Feiern wurden Feuer entzündet und es wurde getanzt.


Übrigens ist die Sonnenwende ein Höhepunkt für viele Pflanzen, denn die Sonnenenergie ist jetzt am höchsten. An erster Stelle sei da das Johanniskraut genannt, das vor allem antidepressiv und entzündungshemmend wirken soll. Außerdem noch Arnika, Eisenkraut, Kamille sowie Holunderblüten, um nur ein paar der bekannteren zu nennen. Ihr könnt auch aus Johanniskraut, Margeriten und Klee einen kleinen Kranz binden und diesen unter das Kopfkissen legen. Das duftet nicht nur gut, es soll auch vor Krankheiten schützen. Hängt man diesen Kranz in die Fenster, soll das die Hausbewohner und die Haustiere beschützen. 

Wie auch an den anderen Feiertagen im Jahreskreis stehen auch an Litha die Tore zur Anderswelt offen und Geister können unter uns wandeln. Vielleicht kommen auch die Feen aus ihrem Reich unter dem Hügel zu eurer Mittsommernachtfeier.  😏


Auch wenn man es nicht sofort merkt, werden nach der Mittsommernacht die Tage bereits ganz langsam wieder kürzer und die Schatten länger. Die Sonne tritt bereits den Rückzug an. Die Ernte reift heran und die Natur bereitet sich auf Lughnasad vor, welches wir dann Anfang August feiern.



Donnerstag, 15. Juni 2017

Ein Sommertag

Bevor heute das Gewitter kam, habe ich eine kleine Tour mit dem Rad gemacht...und mit der Kamera natürlich.