Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Montag, 15. Juni 2015

Bald ist Sommersonnenwende

Die Mittsommernacht oder Sommersonnenwende steht bevor, nur noch fünf Tage. Am 20. Juni erleben wir den längsten Tag des Jahres und darauf folgt, logischwerweise, die kürzeste Nacht.
Kaum zu glauben, aber danach werden die Tage ganz allmählich und zunächst unbemerkt schon wieder kürzer.

Bei den Kelten wurde Mittsommer, Litha,  auch als das Fest der Eiche gefeiert. Dieser Baum ist in vielen alten Religionen ein heiliger Baum. In der nordischen Mythologie heißt es, dass zu Mittsommer der Eichenkönig gekrönt würde.
Die Eiche symbolisiert auch den Weltenbaum, weil sie mit ihren tiefen Wurzeln und ihrer hohen Baumkrone die obere, mittlere und untere Welt verbindet.
Wie bei den anderen Sonnenfesten im Jahreskreis wird auch an Mittsommer ein Feuer zu Ehren der Sonne entzündet. Mancherorts werden, wie an Ostara, Feuerräder den Berg hinab gerollt.
Noch bekannter ist an Mittsommer aber ein anderer Feuerbrauch: Der reinigende Sprung durch das Feuer.
 
Litha gehört zusammen mit Beltaine und Samhain zu den Geisternächten, d. h. die Schleier zwischen unserer und der Anderswelt werden dünner. Was bedeutet, dass man das Feenvolk sehen kann. Und dieses ist gerade in dieser Zeit besonders zu Späßen aufgelegt. Aber mit Milch und Honig soll man sie besänftigen können.
 
Die Christen feiern den Tag übrigens auch....allerdings ein paar Tage später am 24.06. und als Johannistag, das Fest des Hl. Johannes. So geht das heidnische Fest doch nicht ganz verloren.
 
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen