Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Montag, 30. März 2015

Eine Fahrt durch das schöne Ruhrtal

Am letzten Samstag waren mein Schatzi und ich sechs Jahre zusammen. Grund genug, etwas Besonderes zu unternehmen.
Passenderweise feierte auch die Ruhrtalbahn ein Jubiläum und zwar das Zehnjährige. Also machten wir uns auf zum Bahnhof in Bochum-Dahlhausen und fuhren von dort mit dem historischen Schienenbus Richtung Hagen.
Unterwegs gibt es interessante Haltepunkte, an denen man auch aussteigen und dann mit einer späteren Bahn weiter oder wieder zurück fahren kann: Burg Blankenstein, Hattingen, die Ruine Hardenstein, Zeche Nachtigall oder das Haus Kemnade.
Den Schienenbus gibt es seit den 1950er und 60er Jahren und 55 jahre später fahren drei der Busse immer noch durch das Ruhrtal. Eine tolle Sache, die es wert ist, auch weiterhin erhalten zu werden.

 Der Nostalgische Schienenbus wird liebevoll gepflegt
 

 Hier führt auch der Ruhrtalradweg entlang.
 
 Über dieses Viadukt fahren die "normalen" Züge Richtung Witten
 
 Die Zeche Nachtigall, heute Industriemuseum
 
 Die Ruine Hardenstein, die nur mit der Ruhrtalbahn oder zu Fuß erreichbar ist
 
Der Bahnhof von Hattingen 

 Der Bahnhof von Hagen
 
Und noch einmal ein Blick ins schöne Ruhrtal
 
 
Wer hätte gedacht, dass das Ruhrgebiet so grün sein kann? ;-) Und dass man gar nicht immer so weit fahren muss, um interessante Dinge zu entdecken. 

Mittwoch, 25. März 2015

Ein Schock für unsere Stadt

Die Nachricht kam gestern Mittag im Radio: Ein Airbus der Linie German Wings ist auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französchen Alpen abgestürzt. Und wie es aussieht, gibt es keine Überlebenden. Schrecklich.

Aber die wirkliche Tragödie kam dann am Nachmittag, als die Meldung kam, dass vermutlich 16 Schüler und 2 Lehrer von unserem städtischen Gymnasium in der Maschine waren. Sie kamen von einem Schüleraustausch zurück und wurden mittags wieder zuhause erwartet. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie den Angehörigen zumute ist.
In Gedanken bin ich gleich unseren Freundes- und Bekanntenkreis durchgegangen, aber ich glaube, es ist niemand von ihnen direkt betroffen. Der Schock in der Stadt sitzt tief und die Anteilnahme ist groß. Vor dem Gymnasium ist inzwischen ein Meer aus Blumen und Kerzen zu sehen.

Gestern Nachmittag musste ich dort auf dem Weg in die Stadt vorbei und es war ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungswagen vorbei. Und natürlich die Presse und Kamerateams. Die Schule selbst war und ist immer noch weitläufig abgesperrt, um die Angehörigen und Schüler vor der Presse wenigstens ein bisschen zu schützen.
Und dann gestern Abend die Berichte und Liveübetragungen aus unserem Städtchen im Fernsehen zu sehen....das war total unwirklich.

Ich wünsche den betroffenen Familien, Freunden und Bekannten der Schüler und Lehrer ganz viel Kraft für die nächste Zeit. In Gedanken ist die ganze Stadt bei ihnen.





Freitag, 20. März 2015

Sonnenfinsternis und Frühlingsbeginn

Irgendwie ist das ganze Land in heller Aufregung. Heute steht eine Sonnenfinsternis bevor. Ich habe ja schon damit gerechnet, dass überall Veranstaltungen mit Rudelgucken stattfinden, aber ich denke, das wäre dann doch übertrieben.
Gestern Abend beim Einkaufen kam noch jemand in den Drogeriemarkt gestürmt und fragte nach Schutzbrillen. Die Verkäuferin konnte sich ein Lachen knapp verkneifen, war ja auch wohl ein kleines bisschen spät dran, der Herr.
Ich selbst habe auch keine, aber ich habe auch überhaupt nicht darüber nachgedacht, dass ich eine brauchen könnte. Naja, so nebelig, wie es hier im Moment noch ist, werde ich von der Sonnenfinsternis eh nicht viel mitbekommen.

In der Geschichte der Menschheit wurden Sonnenfinsternisse oft als Vorboten von Unglück und Not gedeutet. Auch heute noch gibt es Menschen, die in einer Sonnenfinsternis den Vorboten von Unglück sehen.
In China glaubte man, dass ein böser Drache versucht, die Sonne zu fressen. Mit lautem Getöse versuchten die Menschen ihn davon abzuhalten.
 

Die nordamerikanischen Arapaho-Indianer dachten, Sonne und Mond wechseln das Geschlecht, weshalb der Tag zur Nacht wird.
In Brasilien glauben verschiedene Völker, dass ein großer Vogel die Sonne mit seinen Flügeln verdeckt.
 
Die Chippewa-Indianer fürchteten, die Sonne würde erlöschen und schossen brennende Pfeile gegen den Himmel um sie wieder anzuzünden.

Neben der Sonnenfinsternis findet heute aber noch ein anderes Ereignis statt, dass ich persönlich viel schöner und interessanter finde: Frühlingsanfang.
Es heißt übrigens Huflattich, Leberblümchen, Gänseblümchen, Veilchen und Schlüsselblumen sind die Lieblinge der Frühlingsgöttin Ostara und damit sind sie die Boten des Frühlings.
Ich glaube, ich werde mir nachher auch mal den Frühling ins Haus holen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Spaß bei der Sonnenfinsternis und während der Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche.





 


Mittwoch, 18. März 2015

Ostara / Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche

Habt Ihr Euch schon mal gefragt, wieso Ostern nicht jedes Jahr auf dasselbe Datum fällt wie z. B. Weihnachten? Und wieso es eigentlich "Ostern" heißt?
Nun, der Grund dafür ist sehr alt. Ostern ist immer nach dem ersten Vollmond nach der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche, auch Ostara. Und diese ist jedes Jahr am 20./21 März.  Und wie man am Namen erkennt, ist die Nacht genauso lang wie der Tag.


Ostern ist ein uraltes Frühlings- und Mondfest. Ostara oder auch Eostre ist die Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Es ist der angelsächsische Name der teutonischen Göttin der Morgenröte. Erst im Mittelalter wurde daraus das christliche Ostern.

Und wieso bringt der Hase die Eier? Weil beides Symbole von Eostre sind. Früher wurden die Eier übrigens nur rot gefärbt, als Zeichen des Lebens und als Symbol der Wiedergeburt.

So gibt es doch noch ualte Bräuche unserer Ahnen, die bis heute überlebt haben.

Und auch der kalendarische Frühlingsbeginn ist am 20. März. Hoffen wir mal, dass das Wetter dies auch weiß.

Freitag, 13. März 2015

Freitag, der 13.

Für die einen ist ein Unglückstag und sie verlassen wenn möglich den ganzen Tag das Bett nicht. Für die anderen ist es ein Glückstag.
Und dann gibt es die, für die es ein Tag wie jeder andere ist.

Wie sieht es bei mir selbst aus? Ich bin eigentlich nicht abergläubisch....nicht so wirklich. Aber heute früh beim Anziehen ist mir meine Silberkette mit meinem Pentagrammanhänger gerissen. Klar, hätte auch an jedem anderen Tag passieren können, aber heute ist eben Freitag der 13. Und da ich keine Ersatzkette zur Hand hatte, konnte ich heute das Pentagramm nicht tragen. Mein Schutzsymbol. Ganz ehrlich? Ein komisches Gefühl hatte ich irgendwie schon... *g*

Woher genau diese Angst vor Freitag dem 13. kommt, ist nach wie vor unklar. Ob es mit dem Ende des Templerordens zu tun hat oder dem Tode Jesu an einem Freitag oder dem Schwarzen Freitag an der Börse...
Die 13 hieß im Volksmund lange Zeit das Dutzend des Teufels. Sie ist als Primzahl nur durch 1 und sich selbst ohne Rest teilbar und damit schon etwas Besonderes. In Hotels gibt es meistens kein Zimmer Nr. 13, ebenso in Hochhäusern kein 13. Stockwerk. Und Flugzeuge haben fast nie die Reihe 13.

Und es gibt noch einen anderen interessanten Aspekt: 
Eine alte Göttin ist Freya, die Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin der Germanen. Unser Freitag ist nach Freya benannt. Freyas heilige Zahl war die 13. Das kommt daher, dass die ersten Menschen die Zeit in „Monden“maßen. Ein Jahr hat 13 Monde, also Mondmonate. Ein Mondmonat ist soviel wie die Zeit zwischen zwei Vollmonden.
Später wurde die Zeit nach dem Sonnenstand berechnet. Die Zahl der Monate musste mit den vier Jahreszeiten übereinstimmte. So entstanden die Sonnenmonate: 4 x 3 = 12 Monate. Allerdings ging nun die Rechnung mit den Tagen nicht mehr auf. Deshalb sind die Monate im Sonnenkalender unterschiedlich lang.
Die Erfinder des Sonnenkalenders wollten, dass die Menschen nicht mehr an die alte Zeit denken sollten. Deshalb erzählten sie allen, die 13 sei eine Unglückszahl. Statt Mutter Erde beteten die Menschen neue Götter an. Doch es blieb ein bisschen Angst vor der Rache der unberechenbaren Fruchtbarkeitsgöttin zurück. So wurde Freyas Tag - Freitag, der 13. - zu einem gefürchteten Unglückstag.
(Quelle: Wissen.de)
 
Wie auch immer, ich hoffe, Ihr übersteht diesen Tag unbeschadet, sind ja nur noch ein paar Stunden.
Und keine Angst vor schwarzen Katzen, die tun nix, die wollen nur spielen. *g*
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Montag, 9. März 2015

Und noch ein paar Frühlingsboten

Das Wetter am Wochenende musste man natürlich nutzen, denn wer weiß, wann es wieder so schön sein wird. Die Temperaturen waren ja fast schon sommerlich.



 Noch sind die Bäume kahl, aber ich denke, das wird sich bald ändern. In knapp zwei Wochen ist Ostara und danach wird es in der Natur sicher endlich richtig grün werden.


Donnerstag, 5. März 2015

Der März ist da und bringt wieder den Vollmond mit

Frühling lässt sein blaues Band...

Na gut, soweit ist es noch nicht. ;-)  Aber immerhin haben wir schon März und der meteorologische Frühling hat somit begonnen. Und die Wetteraussichten für das kommende Wochenende sind ja auch gar nicht so schlecht.

Heute ist Vollmond und damit sind die Nächte zur Zeit wieder recht unruhig. Hinzu kommt noch, dass mich seit gut zwei Wochen eine Erkältung im Griff hat. Zum Glück ist es nicht die Grippe, die im Moment ja fast jeden erwischt, aber es reicht mir auch so schon, dass ich aufgrund des Hustens nachts kaum schlafen kann.

 
Suche nach des Lichtes Quell,
Die Sterne sinds nicht, schon längst verglommen,
Der Mond der ists, von dem die abendlichen Licher kommen.

Nur einen Augenblick erkannt,
Hat er sich in meinen Geist gebrannt,
Ich kann nicht wegschauen, nicht jetzt, vielleicht irgendwann,
Noch zieht mich der Mond in seinen Bann.

Nur Gestein, so sagte man mir,
Doch etwas anderes leuchtet hier,
So Lebensfreudig streichelt das Mondlicht über meine Haut,
Der Mond der ists, der meinen Schlaf heut klaut.

Ich beschuldige ihn nicht, Danke ihm für seine Pracht,
Die er mir bietet in jeder schlaflosen Vollmondnacht,
Will jetzt nicht ruhen, wüsst' nichtmal ob ich es jetzt kann,
Noch zieht mich der Mond in seinen Bann.

Am Horizont sinkt er nieder,
Ich singe tausend Klagelieder,
Wenn er sich niederlegt, das Morgengrauen erwacht,
welch wunderschöne, schlaflose Vollmondnacht.

Quelle: Vollmondinfo.de
 
 
 
In diesem Sinne, wünsche ich euch eine angenehme Vollmondnacht und dass der Frühling tatsächlich bald kommt.