Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Montag, 22. September 2014

Herbstanfang: Tag-und-Nachtgleiche

Der Kalender sagt: Morgen ist Herbstanfang. Und auch draußen merkt man es seit heute, es ist merklich kühler geworden.
Und wir haben die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, der Tag ist also genau so lang wie die Nacht.
Im Keltischen wird das Fest auch Mabon genannt. Mabon war der walisische Sohn der Muttergöttin Modron, der Erdmutter und Schutzherrin der "Anderswelt". Mabon bedeutet "Großer Sohn". Sein Vater war Mellt, der mit seinen Blitzen die Erde befruchtet und seinen Sohn zeugte. Von der Geschichte her war es so, dass der kleine Mabon verschwand, als er nur drei Nächte alt war. Modron, die Erde, litt darunter furchtbar.
Überall wurde nach ihm gesucht. Und zuletzt fanden ihn drei Tiere, nämlich Amsel, Hirsch und Eule in der Anderswelt - der Bauchhöhle der Mutter Erde.

 



Mabon ist ein Schwellenfest, denn im im Jahreskreis stehen wir an einer Schwelle: der Sommer geht zu Ende und die dunkle Jahreszeit steht vor der Tür. Wir können in beide Richtungen schauen, in den Sommer zurück und auf die Zeit vor uns.

Ich freue mich auf den Herbst, denn es ist meine liebste Jahreszeit. 


 

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