Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Dienstag, 31. Dezember 2013

Auf gehts in Jahr 2014

Es ist mal wieder soweit, der letzte Tag des Jahres ist da und auch in ein paar Stunden schon vorbei. Die achte Rauhnacht hat begonnen.
Seit Einführung des Gregorianischen Kalenders 1582 ist der 31. Dezember der letzte Tag des Jahres. Dieser Tag ist dem römischen Bischof Silvester gewidmet, um seines Todestages zu gedenken. Silvester begleitete den Übergang von einer Phase, in der die Christen verfolgt wurden, in eine neue Phase, in der das Christentum unter Kaiser Konstantin zur Staatsreligion erklärt wurde.
Jeder Übergang eröffnet neue Möglichkeiten, Dinge zu verändern, sie neu zu formen, sie anders zu gestalten. 

Folgende Bräuche und Rituale gab und gibt es an Silvester:
  • Man soll die Nacht im Kreise seiner Lieben verbringen. Dies ist ganz wörtlich zu nehmen, da der Kreis die Menschen schützt.
  • Man soll gute Vorsätze für das neue Jahr fassen und schauen, was sich im alten Jahr bewährt hat und was nicht
  • Diese Nacht steht für die Austreibung böser Geister und die Vertreibung des Geistes des alten Jahres. In vielen Gegenden ist es Brauch, die Wohn- und Arbeitsräume, die Stallungen und den Hof mit geweihtem Räuchwerk zu räuchern, um Dämonen auszutreiben. Wer dies erst am Neujahrstag tut, könnte das neue Glück mit hinausfegen...
  • Rote Unterwäsche zu tragen, verheißt glückliche Liebesstunden im neuen Jahr *g*. Ich habe gestern im Radio gehört, dass das in Italien immer noch ein gängiger Brauch ist...
  • Vom Silvesteressen sollte bis Neujahr etwas übrig bleiben, weil das verheißt, dass man im neuen Jahr genug zu essen hat. Okay, das schaffen wir, Frikadellen sind noch da
  • Es ist günstig, ein paar der Speisen mit den Naturwesen zu teilen. Man bringt einen kleinen Teller davon hinaus und stellt ihn an die Wurzeln eines Obstbaumes, damit die Fülle ins neue Jahr einziehen kann. Hm, zählt das auch, wenn ich unsere Ratten füttere? Sind doch auch "Naturwesen"  *g*
  • Um Mitternacht wurden früher lärmende Umzüge veranstaltet, um das Alte zu vertreiben. Heutzutage gibts es stattdessen die Feuerwerke. Ich muss sagen, die Umzüge hätten mir besser gefallen, die Knallerei brauche ich nicht.
  • Oft wird auch orakelt an Silvester. Man schaut in die Karten oder gießt Blei. Dann werden die gegossenen Figuren gedeutet. Das sollte man allerdings nicht in geschlossenen Räumen machen, denn der Gestank und und Qualm ist nicht so toll. ;-) Ich spreche aus Erfahrung.
  • Und nicht vergessen: Träume, die man in der Silvesternacht träumt, gehen in Erfüllung.
 Der Neujahrstag war früher übrigens der Tag der Narren, Priester und Bürger. Man maskierte sich und trieb Unfug. Dieser Brauch wurde später in den Februar bzw. auf das Fastnachtsfest verlegt.  

In diesem Sinne: Kommt gut rein, feiert schön und auf ein glückliches und gesundes Jahr 2014.

Freitag, 27. Dezember 2013

Das Jahr neigt sich dem Ende...

Weihnachten ist nun vorbei und wir haben es überlebt. *g* Bei uns war es sehr ruhig und entspannt, Heiligabend war meine Mutter bei uns und wir haben Raclette gemacht, schön gemütlich. Die beiden Feiertage haben wir dann zuhause verbracht und uns ausgeruht, ich habe ein Buch beendet und ein neues begonnen. Mal sehen, ob ich es dieses Jahr noch schaffe.
Zum Glück habe ich noch eine Woche Urlaub, ehe der normale Alltag wieder los geht. Noch ein paar Tage zum Entspannen.
Nun steht noch der Jahreswechsel bevor. Sogenannte Gute Vorsätze fasse ich eigentlich nie, da man sie fast nie einhält.

Übrigens sind die Rauhnächte hervorragend geeignet zum Räuchern und das geht so: 
Geräuchert wird in einem feuerfesten Gefäß, das man am besten mit etwas Sand füllt. Früher wurde Glut aus dem Herd in das Gefäß gelegt, heute kann man Räucherkohle verwenden.
Dann gibt man je nach Sinn und Zweck verschiedene Räucherstoffe auf die Glut.
  • Salbei hat eine starke feinstoffliche Reinigungskraft
  • Kampfer löscht alte Informationen im Haus
  • Weihrauch bringt Segen, Erhöhung der Energie
  • Wacholder vertreibt alle negativen Einflüsse, Krankheitsgeister und Dämonen
  • Thymian reinigt und stärkt die Energie der Räume
  • Styrax gibt Wärme und Geborgenheit, öffnet für die Liebe
Ihr könnt aber auch Räucherstäbchen nehmen.
Nach dem Räuchern einen schönen Duft oder einfach Quellwasser versprühen. Wasser bindet den Rauch und klärt schneller die Atmosphäre.

Montag, 23. Dezember 2013

Die Rauhnächte - Die Zeit zwischen den Jahren

 
Sicher habt Ihr das auch schon mal gehört: Zwischen den Jahren. Aber warum sagt man das? Das Jahr endet am 31. Dezember und das neue beginnt am nächsten Tag am 1. Januar.  Aber das war nicht immer so.


Ein Mondjahr, also zwölf ca. 28-tägige Mondzyklen, besteht aus 354 Tagen. Bis zu den 365 Tagen des Sonnenjahres fehlen demnach zwölf Nächte. Diese Nächte nennt man Rauhnächte. Sie gelten als mystisch und magisch. Das Schicksal kann neu ausgehandelt  und die Zukunft vorausgesagt und beschwört werden. Das Naturgeistervolk zieht aus, um in diesen Nächten die Kräfte neu zu weben und zu verändern. In den meisten Regionen beginnen die Rauhnächte in der Nacht des Heiligen Abends und enden mit dem Dreikönigstag am 6. Januar.
Daher hieß es früher eben "Zwischen den Jahren" und der Begriff hat in vielen Regionen bis heute überdauert.     

Die Rauhnächte waren auch die Weihe-Nächte. Im 8. Jahrhundert nach Christi wurde das Fest der Weihenächte dann zum christlichen Weihnachtsfest. Karl der Große erklärte es zum kirchlichen Hochfest der Geburt Christi und verbot unter Todesstrafe das Ausführen der alten Riten.

Viele Bräuche haben überlebt, weil sie in die kirchlichen Riten mit eingebunden werden und von Generation zu Generation in Form von Geschichten und Legenden weitergegeben wurden. Zum Beispiel der heidnische Brauch, in den Weihenächten einen immergrünen Tannenbaum als Symbol des ewigen Lebens aufzustellen. Oder das Lärmmachen an Silvester und das Räuchern am 6. Januar. Viele Bräuche sind allerdings verloren gegangen aufgrund der Androhung der Todesstrafe bei weiterer Ausführung.

Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und gemütliche Rauhnächte.


Hörst du das Raunen in der Nacht,
raue Tage sind entfacht.
Der Tag ist kurz, die Nacht ist lang.
kalt, hart, still liegt alles da.
Werde des Unsichtbaren gewahr.
Frösteln, schauern, sich still zusammen kauern 
in der Stille offenbart sich leise
der Samen für die Weiterreise.
Mond und Sternenlicht dich führen,
öffnen dir verborgene Türen.

Freitag, 20. Dezember 2013

Wintersonnenwende / Mittwinter / Julfest

Egal, wie man es nennt, morgen ist es soweit. Uns erwartet die längste und dunkelste Nacht des Jahres. Kalendarisch ist es der Beginn des Winters.
Und die Rauhnächte werden von diesem sich ewig wiederholenden Naturereignis eingeleitet:
Der 22. Dezember bedeutet Stillstand und Einheit.
Der 23. Dezember steht für Dualität und Fruchtbarkeit.
Der 24. Dezember stellt dann die endgültige Wende dar, denn erst nach drei Intervallen vollzieht sich der Umschwang der Erdachse und das strahlende Kind - das Licht - ist geboren.  Eine erstaunliche Ähnlichkeit mit dem christlichen Motiv des Weihnachtsfestes, oder? ;-)  

Mittwinter ist ein Fest der Sonne und der Erde. Es ist eine Zeit der Einkehr, der Stille, der Weihung und Segnung für das, was sich uns im neuen Jahreszyklus offenbaren wird.
In frühen Zeiten galt die Zeit der Wintersonnenwende als Mutternacht, weil man sich vorstellte, dass das Licht durch die Bewegungen der Mutter Erde oder der großen Göttin neu hervorgebracht wird.
Nach der Geburt des Lichts beginnt für zwölf Tage und Nächte Odins "Wilde Jagd". Die Wiederkehr des Lichtes hat schon stattgefunden, doch praktisch liegt die kälteste und härteste Zeit des Winters.

Die Wintersonnenwende wird gefeiert, um daran zu erinnern, dass die noch zu erwartende Dunkelheit ihren Kampf bereits verloren hat. Dies gibt Mut, Kraft und Hoffnung, diese bevorstehende Zeit gut und zuversichtlich zu meistern.

In der Zeit der Rauhnächte stehen sämtliche Dimensionstore zu anderen Welten offen. Die Tore in die untere Welt sind Tore der Kraft, der Ahnen, der verdrängten Schattenthemen.
Die Tore zur mittleren Welt sind die Fäden unserer Energie, die wir ausgesandt haben, um anderen Menschen Liebe, Freude und Segen zu bringen.
Die Tore der oberen Welt sind die Tore der Engel und Lichtwesen, der Naturkräfte, der Meister und Helden, die den Weg der Erde vor uns gegangen sind und von dort aus der Ewigkeit wirken.

Ich wünsche euch ein schönes Julfest. Vielleicht zündet Ihr morgen Nacht eine Kerze an für Eure Ahnen. Und in den nächsten Wochen werdet Ihr merken, wie das Licht langsam zu uns zurückkehrt.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Wieso hängen wir eigentlich Kugeln an den Weihnachtsbaum?

Jetzt sind es nur noch ein paar Tage bis Weihnachten. So langsam sollte man sich über den Weihnachtsbaum Gedanken machen und den Schmuck vielleicht schon mal hervorholen. Aber wieso hängen wir eigentlich Kugeln an den Baum? Vielleicht habt Ihr Euch das auch schon mal gefragt.

Nun, die Weihnachtskugeln sind Teil eines sehr alten Brauchs. Früher waren es Äpfel und Nüsse, die an die immergrünen Bäume gegeben wurden, als Dank für das vergangene Jahr, als Segen für die Gegenwart und als Geschenk an den Weg, der vor den Menschen lag. Der Vorläufer der Weihnachtskugel ist der Apfel, der später vergoldet und schließlich zur Kugel wurde.

In der Julnacht am 21. Dezember können wir an unsere Liebsten und nächststehenden Menschen selbst bemalte Weihnachtskugeln mit guten Wünschen laden und verschenken. Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Oder wir nehmen eine der vielen wunderbar verzierten Kugeln, die es auf den Weihnachtsmärkten gibt.

Doch welche Farbe hat welche Symbolik?  

Gold: Segen und Weisheit

Rot: Tatkraft und Energie
Grün: Heilung und Gesundheit
Blau: Schutz und Geborgenheit
Orange: Lebensfreude und Kraft

Verschenke doch einfach mal an alle, die du liebst, eine Segenskugel. Du wirst sehen, dass es ein ganz anderes Gefühl ist, eine Kugel von einem geliebten Menschen am Baum zu haben.

In der Julnacht soll auch der Kontakt zu den Ahnen besonders gut möglich sein, daher werden auch Kerzen für die Verstorbenen entzündet, um ihnen zu zeigen, dass man an sie denkt.
(Quelle: Advents- und Weihnachtsrituale)

Montag, 16. Dezember 2013

Der letzte Vollmond in diesem Jahr

Wahrscheinlich habt Ihr es auch schon bemerkt. Es ist mal wieder soweit, wir haben Vollmond. Die genaue Zeit ist der 17.12. um 10:28 Uhr.

Eigentlich die perfekte Gelegenheit im vorweihnachtlichen Trubel kurz mal innezuhalten.
Die Frage ist doch, ob das, was wir tun, uns glücklich macht. Oder ist der eigentliche Antrieb eher der, dass wir die Erwartungen erfüllen wollen?
Vielleicht sollte man lieber sich selbst mit ein paar freien Augenblicken beschenken und einfach mal ein bisschen weniger von dem machen, was man sich vorgenommen hatte. Denn ausreichen wird es trotzdem.
Ich persönlich bekomme zwar gerne etwas geschenkt, aber genauso gerne verschenke ich etwas an Freunde oder Bekannte, um ihnen damit einfach eine kleine Freude zu machen. Auch wenn es trivial klingt, aber: Der Gedanke zählt.

Kommt gut durch diese Vollmondnacht und denkt daran, bald geht es wieder bergauf. Nach der Mittwinternacht am 21.12. wird alles besser. *g*





Freitag, 13. Dezember 2013

Luciafest am Freitag den 13.

Der Name Lucia stammt vom lateinischen Wort „lux“ ab und bedeutet demnach „die Leuchtende“, „das Licht“ oder „Schönheit“. Es steht auch für „die bei Tagesanbruch Geborene“. Vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders im 16. Jahrhundert fiel die Wintersonnenwende auf den 13. Dezember, der in der Liturgie der katholischen Kirche der Gedenktag der Heiligen Lucia von Syrakus ist. So wird am 13. Dezember im Brauchtum gleichsam die „Wiederkehr des Lichts“ im Jahreszeitenkreislauf gefeiert.

Wer war die Heilige Lucia? Lucia von Syrakus wurde in Sizilien geboren, wo ihre Mutter ihr schon früh vom Christentum erzählte. Sie war begeistert von Jesus und beschloss ein gottgefälliges Leben als Jungfrau zu führen. Denn als sie einen von ihrem Vater auserwählten Mann heiraten sollte, weigerte sie sich und wurde somit als Christin entlarvt, was damals mit dem Tod bestraft wurde. So wurde Lucia in eine abgelegene Hütte geführt, wo man sie mit siedendem Öl übergoss. Ein Knecht stieß ihr ein Schwert in die Kehle, doch trotz dieses Martyriums soll die Heilige der Legende nach überlebt haben. Sie empfing durch einen Priester die heilige Kommunion und starb, angeblich an einem 13. Dezember.

Noch heute feiert man vor allem in Schweden an diesem Tag das Luciafest, bei dem u.a. ein Mädchen mit weißem Gewand und rotem Gürtel mit einem Kerzenkranz auf dem Kopf eine Art Prozession von ähnlich gekleideten Mädchen anführt.
Eine kirchliche Prägung des heutigen Festes lässt sich kaum mehr feststellen, auch wenn der Tag eigentlich zum Gedenken an eine Heilige begangen wird – zumindest dem Namen nach. Es gibt verschiedene Elemente, die zum Brauch dazu gehören. Das sind zum einen die weißen Gewänder, zum anderen sind es Kerzen. Warum? Nun, Lucia trug angeblich einen Kranz aus Kerzen auf dem Kopf, weil sie die Hände frei haben wollte, um den Armen Lebensmittel zu geben. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass das weiße Gewand und das rote, darum geschlungene Band auf das Christentum hinweisen. Das weiße Gewand steht demnach für die Keuschheit der Heiligen Lucia, die diese gelobt hatte, das rote Band soll für das Martyrium stehen. Verzehrt wird an diesem Tag Lussekatter, das ist ein Gebäck mit Safran, das traditionell zum Luciafest gebacken wird, getrunken werden kann der Glögg. Dabei handelt es sich um eine Art Glühwein, auf jeden Fall ist es ein heißes, fruchtiges und alkoholisches Getränk. Hehe, ja kenne ich. Hab ich bei einem großen schwedischen Möbelhaus gesehen. ;-) Traditionell werden zudem die so genannten Lucialieder gesungen, außerdem wird in den meisten Orten eine Lucia gewählt.
Schon früh am Morgen beginnen die Feierlichkeiten in den Familien. Da es sich eben nicht um einen gesetzlichen Feiertag handelt, werden die Feierlichkeiten im Kindergarten oder in der Schule wieder fortgesetzt. Auch am Arbeitsplatz der Erwachsenen läuft an diesem Tag nicht alles so wie immer. In der Familie ist die älteste Tochter traditionell die Lucia. Sie muss ein weißes Gewand tragen, um die Taille bekommt sie ein rotes Band geschlungen. Auf den Kopf kommt ein Kranz mit Kerzen. Dem Mädchen folgen andere Mädchen, die als Tärnor bezeichnet werden. Sie halten Kerzen in den Händen. Außerdem gehören die Sternknaben dazu, die Stjärngossar. Dann gibt es noch die Pepparkaksgubbar – die Pfefferkuchenmännchen – und die Tomtar, die Wichte.

Warum das Luciafest ausgrechnet in Schweden so groß gefeiert wird, ist nicht nachzuvollziehen, denn Lucia stammte ja aus Italien. Einige vermuten daher, dass es überhaupt nichts mit der Heiligen Lucia zu tun hat.

Wie dem auch sei, es ist eine schöne Tradition, die aufrecht erhalten werden sollte. Auch einem Freitag den 13, denn was soll einer "Heiligen" da schon passieren? ;-)

Dienstag, 10. Dezember 2013

Noch 2 Wochen bis Heiligabend

Heute haben wir das 10. Türchen geöffnet. Und in 10 Tagen haben wir Mittwinternacht, auch Julfest genannt. Die längste Nacht und der kürzeste Tag des Jahres. Viele Stunden Dunkelheit. Die meisten Menschen fürchten sich vor der Dunkelheit, weil sie lange verteufelt wurde. 

Aber die Dunkelheit ist auch die Welt der Fantasie, der Träume und Visionen. 
Sie ist wie der Wald im Märchen. Welches ist dein Lieblingsmärchen und welches fällt dir gerade zu dieser Zeit ein? Lies es oder schau dir einen Film an, den du liebst. Passend zur Jahreszeit wäre das bei mir "Das letzte Einhorn" oder "The Nightmare before Christmas". 

Märchen und Geschichten haben eine ganz eigene Magie. Sie lehren uns, sich Hindernissen auf kreative Weise zu stellen und Lösungen zu finden, manchmal zu handeln und manchmal erst abzuwarten.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Fynn ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Heute ist unsere Albinoratte Fynn gestorben. Er hatte seit ein paar Tagen eine Lungenentzündung und trotz Antibiotika hat er es leider nicht geschafft, er war wohl einfach schon zu geschwächt. Der kleine Kerl wurde gerade mal 6 Monate alt. Aber diese kurze Zeit hatte er es gut bei uns und wir werden ihn sehr vermissen. Auch seine Stiefbrüder Sid und Fynn trauern um und er wird immer einen besonderen Platz in unseren Herzen haben. Was haben wir gelacht, wenn er auf diese besondere Weise den Kopf hin und her gewiegt hat, um besser seine Umgebung sehen zu können. Unser kleiner Stevie Wonder. Wenn nun "I just called to say ...." im Radio läuft, werden wir immer an ihn denken. 

Ich wünsche euch noch einen schönen 2. Advent. Unserer war leider nicht so schön...

Freitag, 6. Dezember 2013

Zum Nikolaustag

Klingende Wälder

 
Wenn Schnee die weiten Felder deckt
und Eiszapfen schmücken die Welt,
wenn Tee aus großen Tassen schmeckt,
ist's Nikolaus, der Einzug hält.
In seinem Mantel, den der Gute
mit einem Bettler hat geteilt,
kommt er zur Erde, frohen Mutes,
die Rens, sie haben sich beeilt.
Denn viele, viele Kinder warten,
die Gaben soll er ihnen bringen,
legt sie in Flure, in den Garten,
darum sollt ihr ihm Lieder singen.
Die wärmen seine kalten Hände,
und wärmen auch sein gutes Herz,
er hört sie klingen durch die Wände,
sie nehmen allen Winterschmerz.
 
(Verfasser unbekannt)
 
 
 
 
 

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Barbarazweige am 4. Dezember

Eigentlich stellt man sich ja in der Adventszeit eher Tannenzweige und Ähnliches ins Haus. Es gibt aber in Gedenken an die Heilige Barbara einen besonderen Brauch.

Heute, am 4. Dezember, ist der Gedenktag der Schutzpatronin u.a. der Schmiede, Maurer, Dachdecker, Feuerwehrleute und Gefangenen. Man schneidet Zweige von einem Obstbaum (egal ob Kirsche, Apfel, Birne) oder auch Haselnuss oder Holunder und stellt sie in warmes Wasser. Bis Heiligabend sollen die "Barbarazweige" erblühen und so das neue Leben in die Wohnung bringen. Wenn die Zweige erblühen, wird dies als gutes Omen für das nächste Jahr gedeutet, weil es Glück bringen soll.



Gebet an die heilige Barbara:
Oh heilige Barbara, du edle Braut!
Dir sei Leib und Seele anvertraut.
Sowohl im Leben als im Tod.
Komm mir zu Hilfe in letzter Not.
Und reiche mir vorm letzten End
Das allerheiligste Sakrament.

 


 
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Sonntag, 1. Dezember 2013

Zum ersten Advent

Jeder kennt den Brauch. In der Vorweihnachtszeit wird in den allermeisten Haushalten ein Adventskranz aufgestellt, traditionell mit vier Kerzen. Und am 1. Advent wird die erste Kerze angezündet, am zweiten Advent die zweite usw. 

Aber warum eigentlich?
Der Brauch des Adventskranzes ist sehr alt. Er stellt das Rad des ewigen Lebens und den Sieg des ewigen Lichts dar. Er hat etwas mit dem Ahnen- und Totenkult unserer Vorfahren zu tun, die wiederum ihre Ahnen in alten Zeiten aufsuchten, um Beistand, Hilfe und Segen zu erbitten. 
Der Adventskranz wurde in früheren Zeiten anders verwendet: Man zündete zu Beginn der Zeit alle vier Kerzen an und mit den kürzer werdenden Tagen der folgenden Wochen löschte man jeweils eine Kerze, um so die zunehmende Kraft der Dunkelheit zu erfahren. So konnte man abschließend die Geburt des Lichts gebührend feiern. 
Der Kranz wird aus immergrünen Zweigen gebunden und symbolisiert mit den 4 Kerzen auch die 4 Himmelsrichtungen und die 4 Hauptkräfte im Universum. 

Hm, wir haben dieses Jahr keinen Kranz, sondern einen Kerzenständer aus Metall und Holz mit 4 Kerzen in einer Reihe. Aber natürlich habe ich auch hier heute erst die erste Kerze angezündet. 

Übrigens: Advent bedeutet Ankunft.