Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Donnerstag, 31. Oktober 2013

Happy Halloween und Blessed Samhain

Wir schreiben das Jahr 2013. Es ist der 31. Oktober, der Abend vor Allerheiligen, All Hallows Eve.... Halloween..... Samhain.
Zur Feier des heutigen Tages war ich auf einem unserer Friedhöfe und habe ein paar schöne Eindrücke mitgebracht.










Auf dem Rückweg bin ich dann nochmal durch die Straße gefahren, in der das besagte "Halloween-Horror-Haus" steht. *g*  Und was soll ich sagen? Sie haben nochmal aufgerüstet.




 In diesem Sinne wünsche ich euch eine gruselige Nacht und ein schönes Halloween!
 

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Der Countdown läuft

Morgen ist es soweit, dann ist Halloween.

Ich habe heute zufällig in unserer Nachbarschaft gesehen, dass es auch hier Halloween-Verrückte gibt. Das ganze Haus ist geschmückt und passend dekoriert. Sogar in den Bäumen auf dem Gehweg davor hängen blutbeschmierte Geister.

In Großstädten oder natürlich in Amerika ist sowas ja mittlerweile normal, aber in unserem kleinen 38.000 Einwohnerstädtchen eher nicht. Mir gefällt es, aber ich weiß nicht, ob ich mir diese Arbeit machen würde. Im Grunde ist es ja nur für einen Tag....oder eine Nacht.
Aber wenn wir Eigentum hätten, wer weiß... ;-)
So wird es auf dem Balkongeländer dieses Jahr Grablichter geben, aber das war es für die Außendeko auch schon. In der Wohnung haben wir ja eigentlich das ganze Jahr passend dekoriert. *g*

Wie sieht es bei euch aus? Dekoriert ihr auch? Und feiert ihr überhaupt? Wir werden dieses Jahr zuhause sein und Filme schauen. Mal schauen, ob sich der eine oder andere kleine Geist oder Vampir an die Haustür verirrt. 


Montag, 28. Oktober 2013

Ein Wochenende im belgischen Flandern

So, wir sind wieder daheim aus Flandern. Am letzten Freitag hieß es um 4 Uhr morgens aufstehen, da um 5:45 Uhr der Bus fuhr und dann ging es los nach Belgien. Um die Mittagszeit kamen wir in Brüssel an und als erstes stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. 1. Halt: Atomium. Hier stieg dann auch der Stadtführer Arthur zu und unterhielt uns mit allerlei Anekdoten und Informationen zur Stadt und zum Land. Das Atomium ist z.B. ein Überbleibsel der Weltausstellung EXPO. 



Danach ging es weiter Richtung Innenstadt von Brüssel. Mir kam es nicht nur so vor, dass Brüssel die Hauptstadt Belgiens ist, sondern auch die Hauptstadt der Baustellen. Rings um das Hotel auf jeden Fall.
Schließlich folgte eine Stadtführung zu Fuß und Arthur zeigte uns die interessante Innenstadt. Die Führung endete auf dem großen Marktplatz am Rathaus. Dort im Umkreis gibt es sehr viele Schokoladen- und Pralinenläden. Allerdings, so sagte uns Arthur, dass es eigentlich nur eine Firma gibt, die noch die original Belgische Schokolade verkauft (Neuhaus), das andere sei fast alles "Made in China" und dementsprechend natürlich günstiger. Aber eben nicht das Original.





Natürlich sahen wir uns auch eines berühmtesten Wahrzeichen von Brüssel an: das Männeken Pis. Es ist so klein, dass man es schon mal übersehen könnte....wenn nicht immer Horden von Touristen davor stehen würden. *g*  

Das Original wurde 1619 vom Brüsseler Bildhauer  Hieronimus Duquesnoy geschaffen. Da die Figur bereits mehrfach gestohlen wurde, wird das Original im Maison du Roi aufbewahrt. Die heutige Statue in der Stadt ist eine Kopie.

Naürlich stand auf dem Programm der Stadtrundfahrt auch eine Tour durch das Regierungsviertel. Was mich aber nicht wirklich interessierte....besser ist es, man sieht nicht, wo unsere Steuergelder tatsächlich hinfließen.
Nach dem Einchecken ins Hotel machten wir uns dann mit ein paar Freunden noch mal auf den Weg in die Stadt, denn nach dem langen Tag hatten wir alle Hunger. Im Restaurant "Drug Opera" gab es dann erst mal was Leckeres. 
Brüssel ist übrigens dreisprachig: Französisch sprechen die Wallonen, die Flamen sprechen flämisch (belgisches Niederländisch) und dann Deutsch. Aber aufgrund dieser Einteilung hat Brüssel auch drei Amtssprachen. Ein einheitliches Belgisch gibt es nicht.  Und mit Englisch kommt man natürlich auch überall weiter als Tourist.
Leider regnete es inzwischen auch, aber trotzdem bummelten wir nach dem Essen noch durch die abendliche Stadt. Das Kneipenviertel erinnerte mich sehr an das West End in London, Soho, Covent Garden usw. 
Schließlich fielen wir müde ins Bett.

Nach einem ausgiebigen Frühstücksbüffet ging es am Samstagmorgen nach Gent. Es entstand im 7. Jahrhundert und war damals als "Ganda" bekannt. Die Altstadt zwischen der Schelde und Leie besteht aus kleinen, engen Sträßchen und erinnert sehr an die Niederlande. Einfach schön, Gent hat mir wirklich sehr gut gefallen. 










Mit dieser Burg mitten in Gent habe ich überhaupt nicht gerechnet und war total überrascht. Es heißt "Gravensteen" (Grafenschloss) und war ursprünglich eine Festung, die im Auftrag von Philipps vom Elsaß durch den Grafen Boudewijn I. erbaut wurde.





Oben seht ihr die alten Gildehäuser an der Leie am sogenannten Gewürzquai aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert, teilweise noch im Original und alle unter Denkmalschutz. 





Hier ein Blick auf die St. Niklaaskerk. Sie wurde etwa in der Mitte des 11. Jahrhunderts erbaut. Während der französichen Revolution wurde die Kirche als Pferdestall verwendet. 










Hier sieht man den sog. Belfried (Belfort). Das aus 44 Glocken bestehende Glockenspiel ist eines der bekanntesten in Belgien und den Niederlanden. Er wurde im 13. und 14. Jahrhundert erbaut. Von hier aus wurde z.B. die Städtische Miliz aufgerufen. Daran angeschlossen ist der Hallenturm mit dem Gemeindegefängnis. Die Fassade ist aus dem Jahr 1741. 





 












 Nach einer guten Stunde Freizeit ging es weiter nach Brügge mit einem Zwischenstopp am Beginenhof, welcher heute unter Denkmalschutz steht und zum Unesco Weltkulturerbe gehört. Die früheren Unterkünfte der Beginen werden heute als Wohnungen verkauft oder vermietet.




  In Brügge hielten wir am Sandplatz und mit unserem Stadtführer ging es in die Innenstadt vorbei an der Kathedrale zum Marktplatz. Brügge entstand zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert, die wenigen Einwohner gaben der kleinen Ansiedlung den Namen Bruggia. Später wurde die Stadt ein wichtiges Handelszentrum. Und durch die Anwesenheit der Herzöge von Burgund erlebte Brügge einen großartigen Glanz als Residenzstadt, prachtvoll und ein unvergleichliches Kunstzentrum.






Der Belfried und die Hallen wurden gegen 1240 gebaut. Der Turm ist 83 Meter hoch und wenn man die 366 Stufen hoch gestiegen ist, kann man das Panorama der flämischen Ebene genießen. Wir haben darauf verzichtet...







  


Stattdessen sind wir weiter gegangen zum Rathaus, welches im Jahr 1376 im Gotischen Stil errichtet wurde. 



Daneben findet man die Basilika des Heiligen Blutes aus dem 12. Jahrhundert. Der Legende nach wurde hier Heiliges Blut aus Jerusalem von einem Kreuzritter der Stadt Brügge übergeben.  Was natürlich viele Gläubige anlockt. Von außen vermutet man gar nicht, was einem am Ende der Treppe in der Kirche erwartet. 






Wusstet ihr übrigens, dass der deutsche Kaiser Karl V. ein Flame war? Das erzählte uns unserer Stadtführer. In Brüssel begegnete uns immer wieder der Name "Charles Quint" und wir fragten Arthur, wer das gewesen ist. Kein Engländer, nein. *g* Es bedeutet Karl der Fünfte auf flämisch. Wieder was dazu gelernt. 



Am Sonntag ging es nach dem Auschecken noch nach Antwerpen. Die Stadt ist heute noch immer berühmt für ihre Diamanten. Das erklärte uns die heimische Stadtführerin. 


Leider hat es immer wieder geregnet und war sehr stürmisch, daher habe ich nicht viele Fotos geschossen. Oben seht ihr ein paar Eindrücke.

Alles in allem war es ein schönes, interessantes Wochenende mit sehr vielen Eindrücken. Am besten gefallen haben uns Gent und Brügge, wobei wir aus zeitlichen Gründen von Brügge nicht wirklich alles gesehen haben. Aber so ist das nun mal auf organisierten Städtereisen.

Montag, 21. Oktober 2013

Noch 10 Tage...

Heute ist der 21. Oktober, also sind es noch 10 Tage bis Samhain.

Obwohl es sich im Moment draußen ja eher nach Frühling anfühlt. Aber an den Farben der Bäume kann man den Herbst eben doch erkennen.
Am kommenden Wochenende werden auch die Uhren wieder auf Winterzeit umgestellt und es wird früher dunkel. Zeit für jede Menge Kerzen und Lichter drinnen und draußen. Und das sagt mir, es wird auch mal wieder Zeit für einen Besuch im großen schwedischen Möbelhaus, wo es jede Menge schöne Duftkerzen und -teelichter gibt.

Wisst Ihr eigentlich woher der Brauch der leuchtenden Kürbisse kommt?
Am Abend vor Allerheiligen, also an Samhain, wollte der Teufel in Irland den trunksüchtigen und geizigen Hufschmied Jack holen. Der bot ihm seine Seele für einen letzten Drink. Da er kein Geld dabei hatte, verwandelte der Teufel sich selbst in eine Münze. Diese steckte Jack blitzschnell in seine Brieftasche, wo er ein silbernes Kruzifix hatte. So hatte er den Teufel in der Hand, denn er konnte sich nicht zurückverwandeln. Er gab Jacks Seele noch eine Frist von zehn Jahren. Dann trickste er den Teufel wieder aus. Als dieser wieder in der Nacht vor Allerheiligen erschien, um Jacks Seele endgültig zu holen, handelte er als Henkersmahlzeit einen Apfel aus. Der Teufel kletterte auf den Baum und Jack ritzte ein Kreuz in den Baum, so dass der Teufel auf dem Baum gefangen war. Jack versprach, das Kreuz zu entfernen, wenn der Teufel seine Seele frei gab.
Als Jack später starb, wurde er im Himmel abgewiesen, da er kein guter Mensch gewesen war. Er wurde zum Höllentor geschickt, aber auch dort erhielt er keinen Einlass, da der Teufel ihm ja versprochen hatte, seine Seele nie zu holen. Aber er gab Jack ein Stück glühende Kohle aus dem Höllenfeuer, damit er in der Dunkelheit den Weg fand. Seitdem irrt seine verdammte Seele zwischen den Welten durch die Dunkelheit und der einzige Begleiter ist ein Stück Kohle in einer ausgehöhlten Rübe. Später wurden daraus Kürbisse.


 


 

Freitag, 18. Oktober 2013

Herbstmond

 

Endlich Wochenende, die Woche war wieder recht anstrengend. Und heute war das Wetter ja schon recht schön, nach dem anfänglichen Nebel. Morgen soll es ja noch mal ein sehr schöner Herbsttag werden.
Außerdem haben wir morgen Vollmond.  Aber ob der dann zu sehen sein wird, ist fraglich, denn für morgen Abend wurden Wolken angekündigt.
Also genießt den Anblick heute. 

 Heute ist übrigens eine gute Gelegenheit, Heilsteine im Mondlicht aufzuladen, legt sie einfach auf die Fensterbank.

Ich wünsche euch ein schönes Herbwochenende und eine traumhafte Vollmondnacht. 



Passend dazu dieses Gedicht von Joseph von Eichendorff, wunderschön als Lied vertont auch von Ignis Fatuu und auch von Dunkelschön:
 
Mondnacht
Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst'.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis' die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.




Mittwoch, 16. Oktober 2013

Noch 15 Tage bis Halloween...

...oder Samhain, dem Fest der Toten.

Typischer als heute kann das Herbstwetter kaum sein: grau, düster, Nieselregen, kalt. Aber das gehört halt dazu. Und mir macht es auch nicht viel aus.
Der halbe Oktober ist vorbei, also rückt das Fest der Geister und Untoten immer näher. *g*

An Samhain Abend, so glaubten die Kelten, wird das Tor zur Anderswelt geöffnet und die Toten kommen auf die Erde, um ihre Verwandten zu besuchen. Diese wurden mit Lichtern und Leckereien willkommen geheißen.
Einige glaubten aber auch, dass die Geister kommen, um sich an den Lebenden zu rächen oder um sich einen neuen Körper zu suchen. Um sich zu schützen oder auch um die bösen Geister zu verjagen, verkleideten sie sich in einem totenähnlichen, abschreckenden Kostüm. Diese Traditionen haben sich bis heute gehalten, in Form von gruseligen Verkleidungen, ausgehöhlten leuchtenden Kürbissen und kleinen Gaben. Daher kommt auch das "Süßes, sonst gibt's Saures/Trick or Treat".
Die Auswanderer brachten die Bräuche damals in die Neue Welt (Amerika) und nach und nach kamen diese in den letzten Jahren in veränderter Form wieder zurück nach Europa.

Mir gefällt der alte Mythos von Samhaim eigentlich viel besser als dieses amerikanisierte Horrorspektakel....





Samstag, 12. Oktober 2013

Besuch auf einem Friedhof

Immer noch inspiriert vom Roman "Totenhauch" von Amanda Stevens habe ich mich heute ganz spontan entschlossen, mal wieder ein paar Fotos auf einem Friedhof zu machen. 

Und so fuhr ich zum Evangelischen Friedhof hier bei uns in der Stadt, da ich dort schon seit Jahrzehnten nicht mehr war. 

Hier seht ihr ein paar Ergebnisse.




















Montag, 7. Oktober 2013

Treffen der Alteisenfahrer IG am Mittellandkanal

So viele "alte" Fahrzeuge auf einem Haufen gab es wohl selten auf dem Wohnmobilstellplatz "Möwennest" bei Preußisch Oldendorf am Mittellandkanal. Es war anscheinend eine solche Sensation, dass der Platzinhaber sogar die Presse gerufen hat und plötzlich stand am Samstagnachmittag ein freiberuflicher Reporter von der Neuen Westfälischen Zeitung da. *g*  Klar, ein bisschen Werbung für den Platz kann nicht schaden, wird er sich gedacht haben. Und auch für Oldtimer sollte man immer positive Werbung machen. Denn sie sind ein Kulturgut, das es zu erhalten gilt. Und ein Auto, das heute gebaut wird, wird niemals 40 Jahre halten.

Wie gesagt, es war ein Treffen eines Internetforums und es ist ja immer interessant, die Leute, die man online kennt, auch mal persönlich zu treffen. Oft sind sie da auch ganz anders, so ohne den Schutz des WWW. ;-)  Aber auf alle Fälle waren sie alle sehr nett und es war ein schönes und interessantes Wochenende.  

Wer Wohnmobil fährt und einen ruhigen, idyllischen Stellplatz sucht, der auch nicht zu überlaufen ist, dem kann ich das Möwennest direkt am Mittellandkanal wirklich empfehlen. Die tägliche Standgebühr beträgt 5 Euro, Strom ist vorhanden und ab Frühjahr 2014 wird es auch eine Ver- und Entsorgungsstation geben.


 




Links vorne unser Frosch, der das erste Mal mit dem neuen Motor eine ziemlich weite Strecke gefahren ist und auch noch einen Anhänger "schleppen" musste. Und das hat er wirklich super gemacht und bekommt mit der nächsten Tankfüllung bestimmt auch wieder ein extra Leckerchen. *g*

Hier gehts übrigens zum Forum: Alteisenfahrer IG