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Montag, 21. Januar 2013

Jersey Devil - Film und Mythos

Wir haben uns letztens mal wieder DVDs ausgeliehen. Und zwar hieß der Film „Jersey Devil“ und eine der Hauptrollen spielte Stephen Moyer, der in der Serie „True Blood“ den Vampir Bill darstellt.
Inhalt: Familie Vinyard fährt ins Grüne. Einfach mal abschalten. Die Sumpfwälder von New Jersey sind das Ziel des Campingtrips. Und wenn Daddy Wälder sagt, dann meint er nicht das nächstbeste, von Touristen überlaufene Seeufer. Und Handys will er schon gar keine hören beim Trip immer weiter hinein in die Wildnis. Bald liegen links und rechts übel zugerichtete Tierkadaver, und den Kinder kommt die alte Mär in den Sinn vom Ungeheuer, das im Ödland sein Unwesen treiben soll. Doch nur Daddy scheint zu wissen, wohin es wirklich geht.

Der Film war gut gemacht und man fragte sich die ganze Zeit, ist dort wirklich ein Monster unterwegs oder entspringt alles der Fantasie des Familienvaters?
Interessant ist, dass es diese Legende um den sogenannten Jersey Devil tatsächlich gibt. Der Teufel wird häufig als zweibeinige Kreatur mit Hufen, kurzen Armen und schmalen Flügeln beschrieben, obwohl das Aussehen je nach Geschichte variiert. Die Beine werden häufig pferdeähnlich dargestellt. In einigen der ältesten Beschreibungen ist von einem hundeartigen Kopf, Widderhörnern und einem langen Hals die Rede. Die Beschreibungen angeblicher Augenzeugen waren oft sehr unterschiedlich und von der Größe her beschrieb man ihn meist nicht größer als 1,50 m.

Der Legende nach soll der Teufel das 13. Kind von Mrs. Leeds, einer Bewohnerin der Pine Barrens, einer waldreichen Gegend in New Jersey, während der Mitte des 18. Jahrhunderts, gewesen sein. Mrs. Leeds hatte jedoch bereits 12 Kinder und soll deshalb bei der Schwangerschaft gesagt haben „Ich habe die Kinder satt! Lasse es einen Teufel werden!“. Angeblich soll der „Teufel“ nach der Geburt durch den Kamin entflohen sein.
Es gibt unterschiedliche Varianten der Legende. In einigen Geschichten ist der Jersey Devil ursprünglich ein menschliches Kind gewesen, welches die Mutter in den Keller sperrte. Nach einer anderen Erzählung stand der Jersey Devil vor der Tür, soll dreimal geklopft haben und bat seine Mutter, ihn herein zu lassen, doch die Mutter wollte keinen Teufel und schickte ihn fort. Eine andere Legende, abgesehen von der Leeds-Geschichte, schreibt die Geburt des Teufels einem Fluch zu, mit dem eine egoistische junge Frau belegt wurde, die sich weigerte, einem Zigneuer Nahrung und Unterschlupf zu gewähren. In wieder einer anderen Version spielt die Geschichte in Eastville/NJ oder Leeds Point. Statt Mrs. Leeds wird in einigen Fällen auch Mrs. Shrouds genannt. Das Shrouds-Haus, eine Blockhütte innerhalb der Pine Barrens, war angeblich der Geburtsort des Devils. Das Haus gibt es heute nicht mehr, soll aber bis mindestens 1952 noch gestanden haben.

Von den vielen Versionen gibt es immer wieder Teile, die auf Tatsachen beruhen. In Leeds Point lebte tatsächlich ab dem Ende des 17. Jahrhunderts eine Familie namens Leeds. Interessant ist auch die Tatsache, dass es gegenüber der Familie im Nachbarort eine andere Familie mit dem Namen Shrouds gab. Die beiden Familien trennte nur ein Fluss. Zu dieser Zeit war die Hexenverfolgung noch aktuell. Die angeblichen Hufspuren kann man auf Spuren von Waldmäusen zurückführen, wenn diese sich hüpfend im Schnee fortbewegen. Dabei bilden sie eine nach hinten offene, u-förmige Spur, die in geringem Abstand und gerade verläuft. Da Mäuse auch über Hecken, Zäune und auf Dächer klettern können, erklärt dies auch die zuweilen seltsamen Fundorte der Teufelsspuren.

Während die Bewohner von New Jersey Jahrzehnte danach noch an das Wesen glaubten, begann der Wahn auch in anderen Ortschaften. In New York etwa wurden Anfang der 1840er Jahre Berichte über mysteriöse Tieropferfälle bekannt, die einem unbekannten Wesen zugeschrieben wurden.

(Quelle: Wikipedia)

Ich finde solche Mythen und Legenden ja immer wieder interessant. :-)

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