Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Sonntag, 23. Dezember 2012

Mystische Wesen der Rauhnächte Teil 2

Das wilde Heer
Es zeigt sich dem Menschen meist beim Schlafen oder kurz vor dem Aufwachen. Eigenartig verkrüppelte, bucklige, verzerrte, manchmal auch verführerische Wesen zeigen sich allein oder in Gruppen, wirken erschreckend, furchterregend oder leidend und bitten um irgendetwas, das ihnen zu fehlen scheint. 

Hausgeister
Die Geister von Orten und Häusern sind in diesen Nächten sehr aktiv. Früher legte man ihnen Dankesgaben in den Garten oder auf den Dachboden.

Die Befana-Fee
Sie fliegt auf der Suche nach dem Jesuskind von Haus zu Haus, bringt Geschenke, spukt umher, belohnt und bestraft. Heute erscheint Befana oft als gute Fee, die die Erfüllung der Wünsche im neuen Jahr vorbereitet.

Engel, Schutzengel und Erzengel
In der Weihnachtszeit und der Zeit danach sind die Engel uns besonders nah, um der Erde und den Menschen bei der Wende, der Umkehr zu helfen. Es ist eine gute Zeit, um mit ihnen in Kontakt zu treten, dammit sich auch im persönlichen Leben ein Umschwung hin zum Guten vollziehen kann.

Hexen
Traditionell werden sie als bucklige, zauberkundige alte Frauen dargestellt. Sie werden von schwarzen Katzen begleitet oder ziehen - auf Besen reitend - durch die Lande um Glück oder Unglück, Krankheit, Flüche, Prüfungen oder Einweihungen im neuen Jahr anzukündigen.

Unerlöste Seelen
Sie zeigen sich so, wie sie gestorben sind: mit einem Messer in der Brust, dem abgeschlagenen Kopf unterm Arm, einer Schlinge um den Hals. Blutüberströmt oder mit schmerzverzerrtem Gesicht irren sie umher, um Erlösung zu finden. Man findet sie meist um Mitternacht an unheimlichen, verwunschenen Orten wie Burgruinen, Wegkreuzungen, Friedhöfen, Sümpfen und Hinrichtungsstätten.

Heute ist der 23. Dezember, was bedeutet, dass morgen die 1. Rauhnacht ist. Zur Vorbereitung sollte man aufräumen und putzen, Räucherwerk besorgen, Essen für Vögel und andere Tiere bereitstellen, alle geliehenen Sachen zurückgeben, Schulden begleichen und Rechnungen bezahlen.

Und hier ein musikalischer Tipp für die Rauhnächte:
 
 



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