Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Mittwoch, 20. Juni 2012

Mittsommernacht - Sommersonnwende

Am 21. Juni ist kalendarischer Sommeranfang. Irgendwie scheint das Wetter das noch nicht gemerkt zu haben. Außerdem feiern wir am 21. Juni die Sommersonnenwende oder Mittsommernacht. Auf den längsten Tag des Jahres folgt die kürzeste Nacht.

In der Wicca-Religion gibt es acht jahreszeitliche Festtage, die den Zyklus von Werden und Vergehen in der Natur symbolisieren. Dieser wird auch als Jahreskreis bezeichnet. Er hat große Ähnlichkeiten mit dem im keltischen Neuheidentum gebräuchlichen keltischen Jahreskreis. Litha steht in der Wicca-Religion für die Sommersonnwende. Die meisten Namen der Feste im Jahreskreis stammen aus historischen keltischen und germanischen Bezeichnungen. Die Bezeichnungen Mabon und Litha sind dagegen Neuschöpfungen des Wicca-Autors Aidan Kelly, der diese Namen in den 1970er Jahren prägte.


Die Kelten nannten es Alban Hevin. Sie feierten die Sommersonnwende zwölf Tage lang.
Es war die herrlich warme, wunderschöne Sommerzeit. Alles wuchs und gedieh, viele wunderbare Früchte konnten schon geerntet werden und es war die sorgloseste Zeit des Jahres, wenn man bedenkt wie schwierig das Überleben früher oft war. Es wurden Feuer angezündet und es wurde getanzt und gesungen, Kinder wurden über die Feuer geworfen, um sie vor Krankheiten zu schützen.

Die sogenannten "Bilwis-Priester" der Heiden, die dem Gott Belenus oder auch Baldur dienten - der keltische Sonnengott - segneten in der Sonnwendzeit die Felder. Diese Bilwis-Priester wurden im Mittelalter als Hexen oder Zauberer von der Inquisition zum Tode verurteilt.

Noch ein Tipp für alle „Kräuterhexen“ ;-) : Dieses Fest ist ein Höhepunkt für viele Pflanzen. Die Sonnenenergie ist am höchsten in ihnen und besonders in der kalten dunklen Winterzeit sind das Pflanzen, die heilsam auf Seele und Körper wirken und ihre gespeicherte Sonnenenergie an uns abgeben. Zu den bekanntesten Pflanzen gehört an erster Stelle das sonnendurchtränkte Johanniskraut, das vor allem antidepressiv wirkt und beruhigend. Weitere Kräuter sind z.B. Arnika, Eisenkraut, Kamille, Holunderblüten, Schafgarbe, Ringelblume, und Kümmel.

Die katholische Kirche machte übrigens aus der Sommersonnwende das Fest zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers. Der Johannistag ist am 24. Juni.

Montag, 11. Juni 2012

Kurzurlaub in Friesland und Oldtimermarkt

Donnerstag gegen Mittag ging es los nach Bockhorn in Friesland, Nähe Wilhelmshaven. Das Wetter war perfekt, Sonnenschein, aber nicht zu heiß.
Da der Oldtimermarkt erst am Freitag seine Pforten öffnete, fuhren wir zum Reiterhof in der Nähe, den Bekannte von uns leiten. Dort konnten wir auf einer Weide stehen und hatten sogar Stromanschluss. Da es dort so gemütlich und vor allen Dingen ruhiger und entspannter war, als direkt auf dem Markt, beschlossen wir, auch die nächsten beiden Tage dort zu bleiben.
Donnerstagabend wurde noch Pizza bestellt und Freitagmorgen gab es frische Brötchen.
Freitag drängelte mein Schatz natürlich gleich nach dem Frühstück. Er wollte unbedingt zum Markt, denn da hatte er sich ja schon das ganze Jahr drauf gefreut wie ein kleiner Junge auf Disneyland.
Freitags kostet der Eintritt 20 Euro, dafür kann man aber auch an allen drei Veranstaltungstagen auf das Gelände. Insgesamt war für mich das Interessante die Oldtimer selbst, so viele schöne alte Fahrzeuge, vom Kleinstwagen über Wohnmobile bis zum LKW. Der Teile- und Werkzeugmarkt war jetzt nicht so meine Welt, aber ich bin brav mitgegangen. J
Nach fast 7 Stunden (gefühlten 10) waren wir fertig und sind zurück zum Wohnmobil gegangen. Inzwischen waren auch ein paar andere Leute des Busfreaks-Forums eingetrudelt und wir saßen abends (nachdem ein Gewitterschauer wieder abgezogen war) noch fast bis Mitternacht draußen und es war eine lustige Runde. Auch die Hunde - Sheila und Obi - zweier User des Forums trugen zur allgemeinen Unterhaltung bei.
Samstag gingen wir nach dem Frühstück auch noch mal für ca. 2 Stündchen zum Markt, danach packten wir dann alles zusammen und fuhren weiter nach Dangast an die Küste. Hier verbrachten wir dann noch die Zeit bis Sonntagmittag, aßen lecker Fisch, gönnten uns ein Eis und ruhten uns ein wenig von dem Trubel der letzten 3 Tage aus.
Sonntag gegen Mittag fuhren wir los in Richtung Heimat. Die Fahrt endete dann leider in Lembeck, etwa 17 Kilometer von zuhause direkt an der Ausfahrt der A 31. Am Womo ließen sich die Gänge nicht mehr regeln und die Kupplung streikte. Nun kann man so einen Panzer ja nicht mal eben an die Seite schieben. Irgendwie schaffte Thomas es dann aber zumindest über die Kreuzung in eine ruhigere Nebenstraße eines Gewerbegebietes zu fahren und dort warteten wir dann auf unseren Bekannten Holger, der sich mit solch alten Fahrzeugen bestens auskennt. Er stellte dann die Diagnose und bekam den Frosch soweit wieder hin, dass wir ohne Probleme nach Hause kamen. Mal sehen, was dann diese Woche die Werkstatt sagt. Dabei hat er erst letzte Woche TÜV bekommen und sogar endlich das H-Kennzeichen. Naja, ist ein alter Herr, nächstes Jahr wird er 40. Und wir sind froh, dass wir schon fast zuhause waren und nicht noch irgendwo in Friesland standen…
Wenn man vom Abschluss absieht, war es aber ein schönes Wochenende.

Sonntag, 3. Juni 2012

Wo ist der Sommer hin?

Am Freitag war der 1. Juni und damit meteorologischer Sommeranfang. Und seitdem ist es merklich kühler geworden, vom Regen ganz zu schweigen.
Im Radio sprach man von der Schafskälte. Was können denn die armen Tiere dafür?
Ganz einfach: Den Namen trägt diese Wetterlage nach den Schafen die traditionell bis jetzt bereits geschoren wurden und für die der Kälteeinbruch dann durchaus bedrohlich werden kann. Muttertiere und Lämmer wurden daher erst nach Mitte Juni geschoren, denn die Schafskälte tritt zwischen dem 4. und 20. Juni auf. In Mitteleuropa gibt es dann oft einen Kälteeinbruch, der sich vor allem in Deutschland auswirkt. 
Ich hoffe, dass das Wetter spätestens ab Mittwoch wieder besser wird, da wir über das lange Wochenende nach Bockhorn in Ostfriesland wollen zum großen Oldtimermarkt. Mein Schatz ist schon ganz aufgeregt, wie ein kleiner Junge vor einem Besuch in Disneyland.