Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Mittwoch, 29. Februar 2012

Der 29. Februar - ein seltener Tag

Den heutigen Tag gibt es eigentlich  gar nicht. Oder zumindest gibt es ihn nur alle vier Jahre. Aber warum ist das so?

Das Jahr hat bekannterweise 365 Tage. Allerdings stimmt das nicht ganz, denn die Erde dreht sich nicht genau 365 Tage um die Sonne, sondern viel mehr 365 Tage und etwas über fünf Stunden, so dass alle vier Jahre ein weiterer Tag dazu kommt.
Diesen im Februar anzuhängen, bietet sich natürlich an, da es ja eh der kürzeste Monat ist.

Dass der Februar nur 28 Tage hat, haben wir übrigens Julius Cäsar zu verdanken. Er hatte damals die Aufgabe, die 365 Tage auf zwölf Monate zu verteilen. Und da das Jahr zu der Zeit im Februar endete, bekam dieser Monat eben die übrig gebliebenen Tage.

Ich habe nochmal Glück gehabt, denn ich wurde am 28. Februar abends um 20:30 Uhr geboren. Ansonsten wäre ich heute erst 10 Jahre alt. ;-)

Also genießt den heutigen Tag, es gibt ihn ja nicht so häufig.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Mein neuer Bücher-Blog

Ja, ich habe es getan! Ich habe einen zweiten Blog eröffnet. Und dort wird es nur rund um das Thema Bücher und Lesen gehen.


Ich würde mich freuen, dort ein paar Leser begrüßen zu dürfen.

Bücher sind wie Rosen

Er ist erst 2 Tage alt und wird noch nach und nach gefüttert. :-)

Alle anderen für mich wichtigen Themen könnt ihr natürlich weiterhin hier lesen.

Samstag, 18. Februar 2012

Rezension: Septagon von Richard Montanari

Teil 4 der Reihe mit den Detectives Jessica Balzano und David Byrne ist wieder sehr spannend und wie gewohnt geraten die beiden an einen Fall, der ihnen alles abverlangt und mal wieder die Abgründe der menschlichen Seele eines Serientäters offenbart. Und dies Mal bekommen sie es mit einem besonders gerissenen, aber dadurch auch gefährlichen Killer zu tun.


Zum Inhalt:
In einem Keller wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden, Todesursache Ertrinken - doch weit und breit gibt es kein Wasser. Der einzige Hinweis ist ein Wort, gebildet aus vier Scrabble-Steinen: LUDO. Bald taucht eine weitere Tote auf, mit Säbeln durchbohrt - doch am Tatort gibt es keinen Tropfen Blut. Die Detectives ahnen, dass es ein Muster hinter diesen mysteriösen Morden gibt - und dass der Mörder ein grausames Spiel spielt. Um ihn zu stoppen, müssen sie ihm um einen Zug voraus sein...


Diesmal geht es um Morde an jungen Ausreißerinnen, Mädchen, die mit großen Träumen in der "Stadt der brüderlichen Liebe" Philadelphia ankommen und die durch einen wahnsinnigen Killer jäh zerstört werden. Geprägt durch seine eigene Kindheit durch einen tyrannischen Vater, einst ein berühmter Zauberkünstler, will er selbst der Welt "die sieben Wunder" präsentieren. Und dazu braucht er sieben Mädchen. Vier hat er bereits, als die Detectives ihm endlich auf die Schliche kommen und nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.


Bis zum Schluss gelingt es Montanari mal wieder die Spannung zu halten und kann die Schraube im dritten Teil noch anziehen. Auch wenn man zwischendurch eine Ahnung hat, wer Swann tatächlich sein könnte, tut das der Spannung keinen Abbruch.


Wann kommt Teil 5?

Freitag, 10. Februar 2012

Nun ist auch Remmi im Regenbogenland...

Gestern Abend ist unsere Ratte Remmi seinem Bruder Demmi über die Regenbogenbrücke gefolgt. Er hatte ja seit ein paar Wochen am Bauch einen Tumor, aber bis vor zwei Tagen ging es ihm trotzdem gut und er hat gefressen und war auch so recht munter.
Als ich dann gestern von der Arbeit kam, lag Remmi eingekuschelt zwischen den beiden anderen Merlin und McFly. Ich glaube, sie haben sich da schon verabschiedet.
Etwas später nahmen wir ihn dann raus und mein Schatz sagte: "Ich glaube, er wird die Nacht nicht überleben."
Ich habe Remmi dann mit auf die Couch genommen und um 20:30 Uhr ist er dann friedlich auf meinem Arm eingeschlafen. Sein kleines Herz hat einfach aufgehört zu schlagen.

Natürlich ist es hart, aber zumindest ist er nicht allein gestorben und er hatte ein wunderschönes, wenn auch viel zu kurzes, Leben.
Nun kann er mit seinem Bruder, der ja bereits im Oktober von uns gegangen ist, durch das Regenbogenland toben und sich von ihm wieder das Futter klauen lassen. *g*

Wir hoffen nun, dass unsere beiden "Kleinen" Merlin und McFly noch lange gesund bleiben...

Mittwoch, 8. Februar 2012

Rezension zu "Chicagoland Vampires - Frisch gebissen" von Chloe Neill

Ich gebe zu, ich war ja zuerst skeptisch anhand des Klappentextes und habe mehr was für Jugendliche erwartet, halt so in Richtung Twilight oder so.
Aber ich bin positiv überrascht von dem Buch, denn Merit, die Hauptperson, ist keine Schülerin, sondern eine siebenundzwanzigjährige Doktorandin an der Universität von Chicago, als sie nachts im Park überfallen wird. Sie überlebt den Angriff des Vampirs nur, weil ein anderer Vampir sie verwandelt.
Überraschend ist das zwar nicht für sie, denn vor acht Monaten traten die Vampire an die Öffentlichkeit und verkündeten, dass sie keine Wesen aus Schauergeschichten sind, sondern tatsächlich existieren. Trotzdem ist sie von ihrer Wandlung zunächst nicht begeistert. Im Gegensatz zu ihrer Freundin und Mitbewohnerin Mallory, die sich schon immer für das Übersinnliche und Okkulte interessiert hat und fast enttäuscht ist, dass es sie nicht erwischt hat.
Allerdings hat sie im Verlauf der Geschichte keinen Grund mehr neidisch zu sein, aber ich will nicht zuviel verraten.
Als Merit am dritten Abend nach ihrer Wandlung nach Hause kommt, erfährt sie, dass sie vom Meister des Vampirhauses Cadogan, Ethan Sullivan, verwandelt und somit vor dem Tod gerettet wurde. Aber ihre Dankbarkeit hält sich in Grenzen, denn nun erwartet sie ein Leben, das sie selbst nicht für sich gewählt hat. Besonders wütend macht sie, dass ihr Job durch das Haus Cadogan bei der Uni gekündigt wurde, ohne dass sie davon wusste.
Bei einem ersten Besuch im Haus Cadogan stellt sie Ethan zur Rede und macht ihm klar, dass sie sich nicht herumkommandieren lässt. Ethan ist Ungehorsam von „Neugeborenen“ nicht gewohnt und erteilt ihr im Kampf vor anderen Vampiren eine Lektion. Von da an herrscht bei jedem Zusammentreffen der beiden knisternde Spannung, denn so sehr Merit auch versucht ihren Meister zu hassen, kann sie doch nicht leugnen, dass sie sich zu dem attraktiven Vampir hingezogen fühlt.
Aber zunächst gibt es andere Probleme, denn es wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die Merit sehr ähnlich sieht. Ist ein Serienmörder in Chicago unterwegs, ein abtrünniger Vampir und sollte Merit auch sein Opfer werden?


Merit ist eigentlich der Familienname der Hauptperson, ihren Vornamen erfährt man – zumindest in diesem ersten Teil – nicht. Dieser Name ist allerdings sehr bekannt in Chicago, denn ihr Vater hat nichts Besseres zu tun, als sein Leben lang Geld und Reichtum anzuhäufen und sich somit Macht und Einfluss in der Stadt zu erkaufen. Eine Tatsache, die Merit zuwider ist und sie daher kaum Kontakt zu ihrer Familie hat, mit Ausnahme ihres Großvaters. Charles „Chuck“ Merit ist ehemaliger Polizist und seit 4 Jahren in Pension. Zumindest hat er das seiner Enkelin erzählt. In Wahrheit leitet er eine kleine Spezialeinheit, um das Gleichgewicht des Übernatürlichen zum Rest der „normalen“ Bevölkerung Chicagos aufrecht zu erhalten. Diese Truppe besteht aus dem Hexenmeister Catcher, dem Formwandler Jeff und einem Vampir, dessen Identität nur Charles kennt.
Catcher unterrichtet Merit in Kampftechniken und Mallory macht ihr klar, wie sie sich als Angehörige eines der mächtigsten Vampirhäuser in Chicago zu kleiden und zu benehmen hat. Und allmählich gewöhnt Merit sich an ihr neues Leben, das nur nachts stattfinden kann, da sie eine schmerzhafte „Sonnenallergie“ entwickelt hat.
Und als der große Abend kommt und Merit offiziell mit anderen Vampirneulingen dem Haus Cadogan die Treue schwört, wird sie mit einer einflussreichen Position in der Hierarchie belohnt.


Bei den vielen Vampir- und Fantasyromanen ist es für einen Autor natürlich schwer, etwas komplett neues, noch nie Dagewesenes zu erfinden. Daher gibt es auch hier Parallelen zu den Romanen von Charlaine Harris, Ilona Andrews, Jeanne C. Stein oder Kim Harrison. Aber das fand ich jetzt nicht schlimm, denn Chloe Neill hat eine spannende Geschichte mit sympathischen, Figuren geschrieben, allen voran Merit, aber auch Mallory, Catcher, Jeff, ihr Großvater Charles und einige der Vampire, die sie kennenlernt. Das Ende ist zwar nicht sehr überraschend, was die Morde angeht, aber auch das tut der Spannung keinen Abbruch. Das Buch hat für mich alles, was einen guten Roman ausmacht: eine fesselnde Geschichte, Herz und Humor (musste oft grinsen) und einen Hauch Erotik, aber nicht zuviel davon.


Ich werde die Serie auf jeden Fall weiterlesen, es gibt ja schon Teil 3.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Der 2. Februar: Das Fest der Göttin Brigid / Lichtmess

Der Winter hat uns ja gerade seit ein paar Tagen richtig im eisigen Griff. Trotzdem merkt man, dass die Tage länger werden, es schon länger hell ist.


Morgen ist der 2. Februar, die Christen feiern Lichtmess. Ein Fest, das wie viele andere auch den Ursprung bei den Kelten hat. Dort hieß es Imbolc und war auch das Fest der Göttin Brigid.
Bis heute beherrschte die dunkle Göttin Morrigane (auch Cerridwen oder Percht) den Winter. Nun wird sie durch die Lichtjungfrau Brigid abgelöst.

Die Kelten begrüßten Brigid in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar mit einem Feuerfest. Die Verbindung der Göttin mit dem Feuer geht aus ihrem Sonne-Charakter hervor. Lichtsäulen und Flammen begleiteten sie, als sie zwischen den Welten auf der Türschwelle ins Leben trat.
Ihr Attribut, der feurige Pfeil, war sprichwörtlich: der heiß ersehnte erste Frühlings-Sonnenstrahl, der die Erde wärmend traf.
Na, dann soll sie ihn mal schnell abschießen ;-) Eigentlich mag ich dieses kalte sonnige Winterwetter sehr gerne, aber mit dem eisigen Wind ist es schon sehr unangenehm.

Das Neuentfachen des jungen Lichtes und die Lichtweihe am Lichtmesstag ist in ganz Europa noch im Brauchtum verankert.
Die katholische Kirche hat daraus in der Kirche die Kerzenweihe gemacht als kleines Überbleibsel des geweihten jungfräulichen Lichtes. Da passt dann natürlich auch der neue Name "Maria Lichtmess".