Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Dienstag, 30. August 2011

Herbstanfang....

Donnerstag ist der 1. September, was bedeutet wir haben den meteorologischen Herbstanfang. Und wenn ich so aus dem Fenster schaue, ist das gar nicht mal so falsch.

Der kalendarische Herbstanfang ist zwar erst am 20. September und auch die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, auch Mabon-Fest genannt, ist erst am 21./22. September. Aber mir scheint, das ist dem Wetter im Augenblick ziemlich egal.

Eigentlich mag ich ja den Herbst. Wenn er sich von seiner schönen Seite zeigt. ;-)  Es heißt ja nicht umsonst "Goldener Oktober". Die farbenprächtigen Wälder, der Nebel am Morgen, die Abende, wenn es früher dunkel wird und man wieder Kerzen anzünden und es sich zuhause gemütlich machen kann. 








Aber da wir ja nicht wirklich einen richtigen Sommer hatten, wird der Übergang zum Herbst wohl eher unauffällig.....




Sonntag, 21. August 2011

Rezension zu "Glühende Dunkelheit" von Gail Carriger

Nachdem Miss Alexia Tarabotti in Notwehr einen Vampir getötet hat, steht sie nun dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gegenüber – dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Als dieser sich weigert, sie in die Ermittlungen einzubeziehen, beschließt Alexia, selbst nachzuforschen, was hinter dem Angriff auf sie steckt. Und plötzlich befindet sie sich nicht nur tief in einer Intrige gegen das Britische Empire – sie sieht auch ihr Herz durch den attraktiven Lord Maccon bedroht …

Zuerst war ich ja skeptisch. Schon wieder eine neue Serie mit Vampiren und Werwölfen und einer offensichtlichen Liebesgeschichte.
Aber was mich dann doch überzeugte, war die Tatsache, dass die Geschichte nicht zu heutigen Zeit, sondern im 19. Jahrhundert zur Zeit Königin Victorias spielt. Also auch gleich noch ein historischer Roman.
Alexia Tarabotti ist 26 Jahre alt, unverheiratet und damit in der damaligen Gesellschaft bereits eine alte Jungfer. Gesellschaften und Bälle besucht sie daher nur als Anstandsdame für ihre jüngeren Halbschwestern.
Hinzu kommt noch, dass ihr Vater Italiener war und sie sein südländisches Aussehen geerbt hat. Auch das ist zu der Zeit ein Makel.
Was ihrem Ansehen in der Öffentlichkeit auch nicht gerade förderlich ist, ist ihre Widerspenstigkeit und ihr freches Mundwerk.
Das allerdings ist genau das, was dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gefällt, er will kein dummes Frauchen, das zu allem Ja und Amen sagt. Alexia kann allerdings nicht wirklich glauben, dass der Leiter der BUR-Behörde für Übernatürliche Angelegenheiten sich für sie interessiert.
Und Alexia hat noch einen anderen "Makel". Sie ist seelenlos, eine Außernatürliche und kann durch bloße Berührung einem Werwolf oder einem Vampir seine Übernatürlichkeit nehmen.
Zu diesen Dingen kommt dann auch noch eine Krimigeschichte, denn es verschwinden immer wieder Vampire auf unerklärliche Weise.

Insgesamt war ich positiv überrascht. Die Geschichte ist interessant und humorvoll geschrieben und die Charaktere sind sehr sympathisch, allen voran die vorlaute Alexia Tarabotti.

Ein Minuspunkt: Dieser ständige Wechsel zwischen Miss Alexia, Miss Tarabotti oder einfach Alexia war etwas nervig.
Und zweitens hätte die wörtliche Übersetzung des Titel "Soulless" besser gepasst.

Bericht vom Burgfolk Festival 2011

Nachdem es am Freitag noch geregnet hat, war es kaum zu fassen, dass gestern die Sonne schien. Perfektes Festivalwetter.
So zwischen 12 und 13 Uhr waren wir an der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr. Für 3 Euro konnten wir da den ganzen Samstag parken, etwas 5 Minuten von Schloss Broich entfernt. Besser gings also gar nicht.
Unsere Freunde hatten sich mal wieder verspätet, also gingen wir schon vor, da wir die erste Band Cumulo Nimbus gerne sehen wollten. Übrigens gab es dieses Jahr zum ersten Mal auch Stoffbändchen statt Plastik oder Papier. Sehr schön. :-)


Cumulo Nimbus ist eine Mittelalter- und Renaissance-Rockband aus dem oberbayerischen Ort Landsberg am Lech. Ich muss zugeben, ich hatte von denen noch nie was gehört, obwohl sie schon im Jahr 2000 gegründet wurde.

Als zweites traten dann Dunkelschön auf, deren neues Album gerade am Vortag auf den Markt kam. Von ihnen kannte ich bisher auch nur den Song "Zauberwort". Aber auch der Rest hat mir sehr gut gefallen.


Auf die nächste Band hatte ich mich am meisten gefreut: Ignis Fatuu. Gegründet 2004 in Nürnberg, haben sie bisher zwei Alben herausgebracht "Es werde Licht" und "Neue Ufer". Und ich muss sagen auch live sind sie super. :-)


Die niederländische Gruppe Omnia kam dann als nächstes auf die Bühne, Genre Pagan-Folk mit interessanten Instrumenten wie z.B. Harfe oder auch das australische Didgeridoo. Das ist auch Musik, die man sich sehr gut zuhause auf der Couch anhören kann. Besonders das von ihnen vertonte "The Raven" von Edgar Allen Poe. Was sie aber gestern nicht gebracht haben.



The Real McKenzies ist eine Folk-Punk-Band aus Vancouver, denen man die schottischen Wurzeln anmerkt. Sie haben sich nach dem billigsten Whisky benannt, den es gibt. ;-)
Und bei denen ging richtig die Post ab.



Danach ging es mit Irish Speed Folk von Fiddlers Green weiter. Wie immer machten die Jungs richtig Stimmung und Party.

Das Highlight sollte dann Haggard sein. Leider versagte die Technik. Möglicherweise war die kleine Bühne mit der Technik für die etwa zehn oder 12 Bandmitglieder etwas überfordert. Letztendlich begannen sie über eine Stunde später. Zwar wurde das Publikum ungeduldig und es wurde auch gemurrt, aber trotzdem blieb man friedlich. Wieder ein Zeichen dafür, dass Konzerte und Festivals dieser Szene immer friedlich und weitgehend harmonisch ablaufen. Schlägereien und sonstige Ausfälle Fehlanzeige.

Danke an alle Beteiligten für wieder mal ein gelungenes Burgfolk Festival im Hof von Schloss Broich. Und danke auch an den Wettergott, der genau für den einen Tag den Sommer vorbeischickte. ;-)

Ach ja und ein kleines Mitbringsel gab es für mich auch. :-) Ein kleiner Anhänger mit einer Ratte.











Montag, 15. August 2011

Ein Wochenende im Wunderland Kalkar

Hier mal ein kleiner Bericht zum Wochenende im Wunderland Kalkar.
Um 15 Uhr ging es am Freitag los mit dem gemieteten Reisebus nach Kalkar. Ein wenig übertrieben, da der Bus eigentlich für etwa 30 Reisende gedacht war. Naja, Hauptsache Platz. ;-)

Nach der Ankunft und dem Einchecken dann der Zimmerbezug. Die Zimmer waren ausreichend groß, nicht die neuesten und die eine oder andere Spinnwebe fand man auch in der Ecke. Aber es waren ja nur 2 Nächte, also okay. Das Bad war auch sauber. Nur leider waren die Betten SEHR weich.
Nun erst mal auf die „Fressmeile“ und einen Kaffee trinken. Es war mittlerweile 17 Uhr und ab 18 Uhr sollte es Abendessen geben.
Nach dem erholsamen Päuschen machten wir einen kleinen Rundgang in den Keller zur Kneipenstrasse. Ausgeschildert waren: Westernsaloon, Weinkeller (mit einer Weinprobe ab 17:30 Uhr), Irish Pub, Holländische Kneipe, Schiffsbar, eine Bowling- und eine Kegelbahn. Außerdem gab es im Western Saloon noch diverse Spielgeräte und –automaten.
Einige machten die Weinprobe mit, Tommy und ich hielten uns lieber an Bier. Aber die Käsehäppchen waren trotzdem lecker. ;-)
Danach ging es dann wieder nach oben zum Abendessen. Und das war wirklich gut, ein warmes Buffet mit Fisch, Fleisch, verschiedenen Beilagen, eine Salatbar, Brot, Wurst und Käse. Und zum Nachtisch Obst und Eis. Kuchen und Eis gibt es übrigens den ganzen Tag von 11 Uhr bis 18 Uhr ohne Limit.
Nachdem wir uns ausreichend vollgefuttert hatten, brauchten wir erst mal eine kleine Auszeit auf dem Zimmer und verabredeten uns für später im Weinkeller. 

Leider war der Irish Pub an diesem Abend geschlossen, ebenso wie der Western Saloon. Es blieben also nur die Holländische Kneipe, wo allerdings ausgerechnet heute Abend Live-Musik gespielt. An sich ja nichts Schlechtes. Aber wenn dann so eine Art holländischer Alleinunterhalter sein Programm abzieht und entweder die holländische Hitparade spielt ( die in Deutschland sicher nur wenige kennen) oder deutsche Schlager zum Besten gibt, ist das schon ziemlich gruselig.
Und in der kleinen Schiffsbar war die Musik auch nicht viel besser. Aber noch schlimmer war die Luft. Ohne Sauerstoffzelt wäre man wohl nach spätestens 30 Minuten krepiert.
Also setzten wir uns erst mal in die Cocktail-Lounge in der Hoffnung, dass die Musik noch besser würde. Wurde sie aber leider nicht und da es wirklich nicht auszuhalten war, gingen wir gegen Mitternacht aufs Zimmer und schalteten den Fernseher ein.


Die Nacht war dann leider alles andere als geruhsam. Erst mal die weichen Betten. Zweitens mussten wir das Fenster schließen aufgrund der nächtlichen Sänger draußen….oder besser Gröhler. Und drittens hatten wir Besuch von einer Mücke.
So waren wir am Morgen doch ziemlich gerädert und die erfrischende Dusche mehr als nötig. Das Frühstücksbuffet entschädigte dann doch, denn das Angebot war wieder sehr gut und wirklich für jeden etwas.
Nach 10 Uhr gingen wir dann in den angrenzenden Familienpark und nutzten ein paar Geräte. Mit dem bezahlten Eintritt kann man im Park übrigens Pommes Frites und Softeis essen soviel man möchte. Bei All-Inclusive-Gästen wie uns ist das alles bereits im Preis enthalten.
Vor dem Mittagessen fuhren die „Jungs“ dann noch Dragster-Race.
Nach dem Essen und einem kleinen Mittagsschlaf wurde eine Runde Minigolf gespielt.
Für heute Abend hatten wir ja die Hoffnung, dass es mit der Musik besser werden würde. Der Irish Pub sollte heute öffnen und im Internet steht, dort wird Rockmusik der 70er und 80er Jahre gespielt. Also genau das Richtige.
Leider wurde die Hoffnung zerstört, denn ausgerechnet an diesem Abend spielte dort ebenfalls ein Alleinunterhalter und zwar hauptsächlich holländische Sachen. Grrr.
Auch der Westernsaloon war an dem Abend geöffnet. Als es hieß, die Disco dort wird gleich eröffnet, haben wir uns zunächst gefreut….bis dann in einer Tour Techno aus den Lautsprechern drang und zwar in einer Lautstärke, dass man befürchten musste, der Schädel platzt gleich.
Also wieder nichts für uns und andere Kneipen waren gar nicht offen. Daher traten wir den Rückzug in den Weinkeller an, wo man dezent mit Musik von ABBA berieselt wurde. Das war zum Ausklang des Abends optimal.

Der nächste Morgen begann im strömenden Regen. Nach dem Frühstück musste um 10 Uhr ausgecheckt werden. Da wir das Mittagessen noch mit gebucht hatten, reservierten wir bis dahin eine Bowlingbahn.
Dann noch einmal den Bauch vollgeschlagen und um 14 Uhr wurden wir wieder abgeholt und ab ging es nach Hause. Wo es doch wie immer am schönsten ist.  


Mein Fazit:
Gesamtnote Befriedigend. Punktabzug für die Abendunterhaltung, da sie einfach zu einseitig war. Etwas Abwechslung hätte gut getan. Genug Räumlichkeiten gibt es dort ja, so dass man sehr gut verschiedene Musikrichtungen anbieten könnte.
Es sei denn, es ist so gewollt, dass niederländische Gäste mehr erwünscht sind als deutsche….

Mittwoch, 10. August 2011

Harry Dresdens lange Reise

Zunächst sah alles super aus. Ich bekam von Amazon die Info, dass der achte Teil der „Dunklen Fälle des Harry Dresden“ statt wie angekündigt im September schon im August veröffentlicht würde.
Am 04.08.11 erhielt ich dann die Versandbenachrichtigung. Freude! Dann würde ich es vielleicht am Wochenende anfangen können.
Es wurde Freitag, es wurde Samstag. Kein Päckchen, kein Harry.

Als ich dann sah, dass die Sendung mit Hermes Versand verschickt worden war, ahnte ich Böses.
Und richtig: In der online-Sendungsverfolgung stand, dass man mich am Freitag nicht angetroffen hätte und ein weiterer Zustellungsversuch am Samstag erfolgen würde. Es war aber auch keine Benachrichtigung im Postkasten.
Am Samstag war ich den ganzen Tag zuhause. Es klingelte niemand. Wieder kein Päckchen und kein Harry. Mittlerweile war es 19 Uhr. Und es wurde immer noch die Statusmeldung angezeigt: Sendung ist heute in der Auslieferung. Nur wohin? Ins Niemalsland?

Dann kam der Montag und nach Feierabend war keine Nachricht im Postkasten, es war aber auch kein Päckchen da, auch nicht beim Nachbarn.
Und im Sendungsstatus stand: Wir haben Sie zum dritten Mal nicht angetroffen.

Also schrieb ich erstmal zwei Mails: eine an den Hermes-Versand und eine an Amazon.de. Und beschwerte mich bitterlich.
Die Antworten kamen und Hermes entschuldigte sich und versprach, mit dem Fahrer zu reden und dafür zu sorgen, dass das Buch ankommt. Ich warte jetzt noch.
Amazon tat das Ganze sehr leid und sie versprachen mir die Zusendung eines Ersatzexemplars. Ich dachte nur: Aber bitte nicht mit Hermes!

Und eben hatte ich eine Versandbenachrichtigung, dass Amazon das Buch heute verschickt hat, diesmal mit DHL.

Bei den Toren der Hölle! Mit viel Glück habe ich das Buch dann noch vor dem Wochenende.

Sonntag, 7. August 2011

Rezension: Stieg Larsson's Verblendung - Die Verfilmung

Dies ist der erste Teil der Weltbestseller-Verfilmung der Millenium-Trilogie: Verblendung.

Zum Inhalt:
Der prominente Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist bekommt einen ungewöhnlichen Auftrag: Henrik Vanger, greiser Patriarch einer einflussreichen Industriellenfamilie, bittet ihn, seine Nichte Harriet zu finden - die vor über 40 Jahren unter mysteriösen Umständen spurlos verschwunden ist! Unerwartete Unterstützung bekommt Blomkvist von der ebenso genialen wie kompromisslosen Hackerin Lisbeth. Gemeinsam tauchen die beiden bei ihren Recherchen immer tiefer in die Geschichte der Vanger-Dynastie ein – und stossen dabei auf Grausames, Erschreckendes, Unerträgliches..

Bevor Mikael diesen Job bekommt, wird er allerdings zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Wegen Verleumdung eines bekannten Industriellen. Da er diese Strafe aber erst in einem halben Jahr antreten muss, nimmt er den Auftrag Henrik Vangers an, dessen Nichte zu finden. Dazu verlässt er Stockholm und reist ins ländlichere Schweden.
Parallel dazu wird der Handlungsstrang von Lisbeth erzählt. Die 24jährige Hackerin ist vor Jahren unmündig erklärt worden, da sie ihren Vater mit Benzin übergossen und angezündet hat. Ihre Mutter ist in einem Pflegeheim. Das erfährt man aber erst später. Ihr sonstiger Vormund ist erkrankt und sie bekommt vom Gericht einen neuen, der sich als widerwärtiger Typ mit perversen Neigungen entpuppt. So bekommt sie nur Geld von ihrem Konto, wenn sie "nett zu ihm ist". Als sie einen neuen Computer benötigt und Geld dafür haben möchte, geht sie zu ihm in die Wohnung. Dort wird Lisbeth von ihm brutal vergewaltigt. Die Szene ist echt schockierend.
Aber sie nimmt das Ganze wohlweislich mit einer Kamera auf und rächt sich damit später an ihm. :-)

Dank ihrer Fähigkeiten hackt Lisbeth in den Computer von Mikael ein, der kommt dahinter und schließlich arbeiten sie zusammen an der Suche nach Harriet Vanger. Dabei kommen sie sich auch privat näher, allerdings hat Lisbeth es verlernt, anderen Menschen zu vertrauen.

Schließlich kommen sie hinter die Geheimnisse der Familie Vanger und finden alle Puzzleteilchen.

Das Ende ist offen und geht natürlich in Teil 2 und 3 weiter. Bin sehr gespannt darauf.
Ich mag ja skandinavische Krimis sehr und fand diesen wirklich extrem spannend. Und super gespielt. 
Auch wenn die Amis meinen, sie können es besser und verfilmen das Ganze jetzt neu.

Sehr tragisch, dass Stieg Larsson seinen großen Erfolg nicht mehr erleben durfte. Ähnlich wie Bram Stoker....