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Sonntag, 12. Juni 2011

Rezension: Stadt der Finsternis - Die Nacht der Magie




Zum Inhalt:
Kate Daniels verdient ihr Geld damit, übersinnliche Phänomene zu bekämpfen. Bewaffnet mit ihrem Schwert Slayer und ihren magischen Fähigkeiten macht sie auf den Straßen Atlantas Jagd auf Vampire und andere finstere Kreaturen. Ihr Leben nimmt jedoch eine unerwartete Wendung, als ihr Freund Greg ermordet wird. Bei der Suche nach dem Täter stößt Kate auf Ungereimtheiten: Neben Gregs Leiche wird ein geköpfter Vampir gefunden, und alles deutet darauf hin, dass bei der Tat nekromantische Magie im Spiel war. Hat womöglich der geheimnisvolle Curran, der Anführer der Gestaltwandler, etwas mit dem Ganzen zu tun?

Dies ist der erste Teil der Reihe "Stadt der Finsternis" mit Kate Daniels. Hinter dem Pseudonym Ilona Andrews verbirgt sich das Autorenpaar Ilona und Andrew Gordon. Inzwischen gibt es 4 Teile auf Deutsch:
2. Ruf der Toten
3. Duell der Schatten
4. Magisches Blut

Diese Reihe wurde mir mehrfach wärmstens empfohlen und es hat mich auch sehr gut gefallen. Kate Daniels ist eine junge, taffe Frau, die in ihrer gefährlichen Welt mit Hilfe ihres magischen Schwertes ihren "Mann" steht. Manchmal hat sie eine recht große Klappe, die sie nicht selten in Schwierigkeiten bringt. 

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Serie in der Zukunft oder in einer Parallelwelt spielt. Jedenfalls ist es eine düstere Welt, in der es Schwingungen von Magie gibt, ebenso wie Vampire, Gestaltwandler und Nekromanten, das sogenannte Volk. 
Was ich nicht so mochte, war die Darstellung der Vampire, die hier hirn- und willenlose Zombies sind und nur von den Nekromanten, den sogenannten Herren der Toten, gelenkt werden. Für mich ist ein Vampir ein stolzes und mächtiges Wesen, das seine menschliche Art bis zu einem gewissen Grad noch behalten hat. Ich denke da an Jean-Claude oder Eric Northman.
Daher also ein kleiner Minuspunkt. ;-)

Diese Machtstrukturen gibt es aber dafür beim Rudel und seinem Oberhaupt Curran, dem Herr der Bestien. Was hier allerdings auch neu ist: Ein König für alle Werwesen, egal ob Wölfe, Leoparden oder Ratten. Normalerweise kenne ich es so, dass es rassenbezogene Rudel sind. Ein Werwolf würde z.B. niemals einem Werjaguar unterstehen. Aber auch das tut der Spannung keinen Abbruch.

Insgesamt ist das Buch sehr unterhaltsam, auch mit amüsanten Einlagen, als Kate Curran z.B. im Restaurant ein Schälchen Milch bringen lässt. Oder ein Werwolf ist außer Gefecht und die Ursache ist Lego. Lego? Kate kennt keine Götter oder Dämonen, die so heißen. Nein, es sind die kleinen Bausteine seiner Kinder, über die der Werwolf mit einem Wäschekorb geflogen ist. 
Zwischendurch fehlte es mir ein bisschen an Spannung, die dann aber gegen Ende aufkam.
 
Also meiner Meinung nach ist diese Serie empfehlenswert für alle Fans von Rachel Morgan, Harry Dresden und Anita Blake. Ich werde auch weiterlesen, aber ich glaube ich habe einen Fehler gemacht, in dem ich "Stadt der Finsternis" direkt nach dem neuen Anita Blake begonnen habe. Ich hätte zwischendurch ein anderes Genre lesen sollen. ;-)

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