Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Donnerstag, 2. Juni 2011

Rezension: Jägerin des Zwielichts von Laurell K. Hamilton






Zum Inhalt:
Anita Blake ist Vampirjägerin, und eigentlich hat sie immer alles unter Kontrolle. Alles, außer ihren eigenen Gefühlen. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihren Geliebten: dem Vampir Jean-Claude und Richard, dem Anführer der Werwölfe. Seit langer Zeit hat sie beide gemieden, doch dann wird ein Treffen unausweichlich. Als zwei Werleoparden, die unter ihrem Schutz stehen, entführt werden, muss Anita ihre Kräfte mit denen von Jean-Claude und Richard vereinen. Nur dann wird sie stark genug sein, um sie zu retten. Doch wie hoch ist der Preis dafür? 

Meine Meinung:
Dies ist also der erste Teil von "Narcissus in Chains". Das Ende ist daher sehr abrupt und genau dann, wenn es spannend wird. Anita ist mit ihren Werleoparden und einiger anderer Werwesen zur Unterstützung auf dem Lupanar, um sich Richard zu stellen. Und dann heißt es praktisch mitten in der Handlung: Ende!
Der Verlag hat nicht mal einen Hinweis geschrieben, dass es in "Nacht der Schatten" im Oktober weitergeht. Wer das also nicht zufällig irgendwo gelesen hat, der wird überrascht sein.

Zum Buch selbst: Ich weiß ehrlich gesagt nicht so ganz, was ich davon halten soll. Es beginnt damit, dass Anita Nathaniel und Gregory, zwei der ihr anvertrauten Werleoparden, retten muss. Sie werden im Nachtclub "Narcissus in Chains" festgehalten und von wirklich üblen Burschen gefoltert. Dort trifft sie sich mit Jean-Claude und Richard und sie verbinden ihre Macht. Bei der Befreiung trifft sie auf Micah, den Nimir-Raj eines anderen Leoparden-Rudels. Als es zu einem Kampf kommt, verletzt Werleopard Gregory Anita so schwer, dass Gefahr besteht, sie wurde infiziert und nun selbst zum Werleopard. Und damit zu einer echten Nimir-Ra.
Richard entführt daraufhin Gregory, da er die Lupa seines Werwolf-Clans getötet hat, wie zunächst alle glauben. Aber selbst als Anita lebendig wieder auftaucht, will er Gregory nicht freigeben. Er weigert sich, seinen Posten als Ulfric mit Gewalt durchzusetzen, er versucht es immer noch mit Demokratie. Und das Rudel will Gregory für die Verletzung ihrer Lupa bestrafen, denn wenn Anita ein echter Werleopard werden sollte, kann sie nicht mehr die Gefährtin des Werwolfclan-Oberhaupts sein.

Das Buch ist durchaus spannend und gut erzählt, wie immer. Aber die Diskussionen über Rudelhierarchien und Vampirpolitik ziehen sich manchmal sehr lang hin. Man erfährt auch wieder Neues aus der gemeinsamen Vergangenheit von Jean-Claude und Asher. Dass er wieder auftaucht, hat mir gefallen. :-)  
In den letzten beiden Büchern gab es ja kaum Erotik oder Sex. Das ist hier anders. Und wird damit erklärt, dass Anita bei der endgültigen Vereinigung der Vampirzeichen mit Jean-Claude dessen Incubus übernommen hat. Denn ein Incubus ernährt sich nicht nur von Blut, sondern auch von Lust. Und Sex.
Alles in allem ist das Buch aber nicht schlecht. Ich fand es nur nicht so gut, wie die letzten. Mir fehlte ein wenig der Thriller-Aspekt.
Schauen wir mal, wie es im Oktober weitergeht mit "Nacht der Schatten". Ob Anita beim nächsten Vollmond wirklich zum Werleopard wird? Und wird sie sich mit Micahs Rudel zusammenschließen und er ihr Nimir-Raj?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen