Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Donnerstag, 12. Mai 2011

Freitag, der 13.

Morgen ist es mal wieder soweit. Wir haben einen Freitag, den 13.
Na und, sagen jetzt viele, ist doch ein Tag wie jeder andere. Ja, für mich eigentlich auch. Mir ist an einem solchen Tag nie mehr oder weniger passiert als an anderen Tagen auch.
Und trotzdem....

„Der Aberglaub', in dem wir aufgewachsen, verliert, auch wenn wir ihn erkennen, 
darum doch seine Macht nicht über uns.“ G. E. Lessing

Die Bezeichnung Aberglaube wird abwertend auf Glaubensformen und religiöse Praktiken angewandt, die nicht den eigenen Lehrmeinungen, entsprechen. Er wird im allgemeinen Sprachgebrauch mit Unvernunft und Unwissenschaftlichkeit gleichgesetzt.

Welche Aberglauben gibt es?

Die schwarze Katze:
Ägypten, ca. 3000 vor Christus. Dort war man der festen Überzeugung, Katzen seien die Verkörperung der Göttin Bastet. Die Göttin erschien in der Gestalt einer menschlichen Frau mit einem Katzenkopf.
Die Griechen brachten die Katze dann später nach Europa.
Mit Aufkommen des Christentums hörte die Heiligkeit der Katze allerdings zunehmend auf, da sie anfangs das Heidentum verkörperte, später sogar als Gehilfe der Hexen und des Teufels selbst verdammt wurde. Tatsachen wie im Dunkeln glühende Augen waren nicht unbedingt hilfreich, ihr schlechtes Image zu widerlegen widerlegen. 
Ironisch allerdings finde ich, dass aufgrund der Ausrottung der Katzen schließlich die Pest hereinbrach. Logisch, denn ohne Katzen wurde man der Ratten nicht mehr Herr und die waren nun einmal der Hauptüberträger der Seuche.
Eines zeigt die Vergangenheit jedoch deutlich. Egal, ob verehrt oder gejagt, der Katze wurde stets etwas Übernatürliches nachgesagt. 
Tja, ich muss sagen, ich mag Katzen nicht so wirklich und halte sie für hinterlistig. ;-)
Scherben
Wer einen Spiegel zerbricht, der hat 7 Jahre Pech. So heißt es zumindest. Auch soll kaputtes Glas Unglück bringen. Daher sollte man zu einem Polterabend niemals Glas, sondern nur Porzellan mitbringen. Es sei denn man wünscht dem Brautpaar nichts Gutes...  ;-)

Die Leiter
Na, wer ist schon mal unter einer Leiter durchgegangen und hat gedacht "Oha, böse Falle!"
Der Ursprung für diesen Aberglauben liegt bei einer heiligen Form, dem Dreieck. Gebildet wird dies durch die Leiter, die Wand und den Boden. Wenn man nun also unter einer an der Wand lehnenden Leiter hindurchgeht, so verletzt man heiligen Raum. Das zieht Unglück nach sich. 

Hier noch ein paar interessante Fakten zur Zahl 13:
Die 13 ist erwiesenermaßen die seltenste Zahl bei der Lotto-Ziehung 6 aus 49.
Die 13 ist im Tarot der Karte La Mort, dem Tod zugeordnet.
In vielen Hotels gibt es kein 13. Stockwerk und auch kein Zimmer 13
Krankenhäuser haben auch kein Zimmer Nr. 13 und in einem Flugzeug werdet ihr keine Sitzplatznummer 13 finden.

Also ist das wirklich alles nur Aberglaube oder ist da nicht doch was dran?  

Glaube, dem die Tür versagt,
steigt als Aberglaub ins Fenster
Wenn die Götter ihr verjagt,
kommen die Gespenster.
(Emanuel Geibel)


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