Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Dienstag, 31. Mai 2011

100 Postings

Huch, ich habe gerade gesehen, dass ich genau 100 Postings hier in meinem Blog gemacht habe. *Fanfare*  Tätärätätääää!!!!!!!!!

Als ich letztes Jahr damit begonnen habe,  hätte ich nicht gedacht, dass mir das soviel Spaß macht und ich auch "dranbleibe" mit dem Schreiben und Posten.

So, uns steht nun ein langes Wochenende bevor. Morgen noch einmal "an die Schüppe", Donnerstag Feiertag und Freitag Bückentag. :-)  Und am Freitag fahren wir mit unserem Frosch nach Bockhorn. Da ist der größte Oldtimermarkt Deutschlands und da muss man(n) natürlich hin. Perfekt, dass es fast direkt an der Küste ist, so machen wir auch einen Abstecher an die Nordsee. 
Das Wetter soll ja am langen Wochenende wieder richtig schön werden.


Überhaupt habe ich gestern gehört, dass uns dieses Jahr ein sehr warmer Sommer bevorsteht. Ich weiß nicht wirklich, ob ich mich darüber freuen soll. Ich habe nichts gegen Sonne, aber so maximal bis 22 Grad, das reicht mir völlig aus. Schlimm finde ich, wenn es sich nicht mal in den Nächten abkühlt und man nicht schlafen kann und morgens "im eigenen Saft" aufwacht. ;-)

Aber warten wir mal ab...

Montag, 23. Mai 2011

Rezension: Belladonna von Karin Slaughter


Knapp eine Woche habe ich für das Buch gebraucht, das ist für mich relativ schnell. Also ein gutes Zeichen, dass es flüssig zu lesen und auch spannend geschrieben ist.

Zum Inhalt:
Sara Linton, Kinderärztin und Gerichtspathologin, findet Sybil Adams verblutend auf der Toilette eines Restaurants. Zwei tiefe Schnitte in ihrem Bauch bilden ein tödliches Kreuz. Dass Sybil blind und damit so gut wie wehrlos war, macht den brutalen Mord noch entsetzlicher. Das Motiv für die Tat ist völlig unklar. Als nur ein paar Tage später eine weitere junge Frau gekreuzigt aufgefunden wird, begreift Sara, dass in der bisher so friedlichen Stadt ein sadistischer Serienmörder lauert...

Wie gesagt, spannend und somit für Thriller- und Krimifans durchaus empfehlenswert. 
Viele Leser beschreiben es als "blutig" und "brutal". Das ist es ganz sicher, aber ehrlich gesagt fand ich Cody MacFadyens "Blutlinie" da blutiger und nervenzerreißender.

Zu den Hauptpersonen:
Sara Linton ist Ende 30 und arbeitet als Kinderärztin und Pathologin. Dadurch begegnet sie beruflich immer wieder ihrem Ex-Mann Jeffrey Tolliver, dem Polizeichef von Grant. Sie hatte sich damals von ihm getrennt, weil er sie betrogen hat. Was er wiederum nur gemacht hat, um sie wachzurütteln, da die beiden nur nebeneinander her gelebt haben und Sara so selbständig war, dass er das Gefühl hatte, sie brauchte ihn überhaupt nicht.

Achtung Spoiler: 
Was Jeffrey und somit auch der Leser erst im Laufe des Buches erfahren und Saras Verhalten ein wenig erklären: Sie wurde selbst vor 12 Jahren vergewaltigt und erhält seitdem jedes Jahr zum "Jahrestag" eine Postkarte vom Täter.

Nicht ganz verstehen konnte ich Saras durchweg abweisendes Verhalten gegenüber ihrem Ex-Mann, da er immer wieder beteuert, dass er sie noch liebt und zurück haben möchte.

Die Morde bzw. die Szenen, wenn die Frauen in der Gewalt des Täters sind, hat Karin Slaughter sehr anschaulich beschrieben, man fühlt mit den Opfern und auch Sara mit. Auch die Szene mit Julia Matthews und Lena Adams im Krankenhaus sorgt für Gänsehaut.

Allerdings....entweder habe ich schon zu viele Krimis gelesen oder tatsächlich eine detektivische Ader, denn ich ahnte schon recht früh, wer der Täter ist.

Sonntag, 22. Mai 2011

Ein schöner Tag

Das war gestern fast wie Urlaub. Wir waren in Münster auf dem Flohmarkt, bin dafür sogar um 7:30 Uhr  aufgestanden und das am Samstag! :-)
Gegen zehn Uhr waren wir dann in Münster auf dem großen Flohmarkt an der Promenade. Das Wetter spielte auch mit.
Ich habe sogar Schnäppchen gemacht und zwei Bücher zum Preis von jeweils 1 Euro ergattert, zwei historische Krimis. 

Ariana Franklin: Die Teufelshaube
Silvia Klaffke: Das rote Licht des Mondes

Dann ging es noch in die Innenstadt von Münster und erstmal was essen. Dann noch ein bisschen bummeln. Natürlich konnte ich an den Buchläden nicht vorbei gehen. Und es gab nochmal zwei Bücher.
Syrie James: Dracula, my love
Edgar Allan Poe: Erzählungen

Nach einem leckeren Caramel-Frappuccino bei einer bekannten amerikanischen Kaffeekette fuhren wir nach Hause.

Abends wurde dann bei Freunden gegrillt.

Ein rundum gelungener Tag. :-)

Dafür regnets heute....aber ich hab ja genug zu lesen *grins*

Freitag, 20. Mai 2011

Getrübte Freude

Ja, dachte ich gestern, endlich ist er da. Der neue Band aus der Anita Blake Reihe von Laurell K. Hamilton: "Jägerin des Zwielichts".
Und was ist? Das Original "Narcissus in Chains" wurde vom deutschen Verlag mal wieder geteilt. Der zweite Teil kommt im Oktober unter dem Titel "Nacht der Schatten" raus.
Das war ja schon beim letzten Mal so und von Black Dagger kenne ich das auch.

Begründung des Verlages: Das Original sei zu umfangreich und die Veröffentlichung in einem Band sei zu teuer bzw. der Verkaufspreis wäre dann zu hoch.
Ist klar, jetzt kosten beide Bücher Stück 9,90 Euro. Das Buch als Gesamtroman hätte vielleicht 14,90 oder 16,90 Euro gekostet.

Ich finde das echt ägerlich. Außerdem habe ich bis Oktober doch schon wieder vergessen, was in Teil 1 passiert ist. Bin schließlich nicht mehr die Jüngste....

Samstag, 14. Mai 2011

Rezension "Kinder des Judas" von Markus Heitz





Zum Inhalt:
Leipzig im Jahr 2006. Sie ist die gute Seele des Krankenhauses. Sie steht denen bei, die in ihren letzten Stunden nicht allein sein sollen. Jeder, der die junge Frau am Bett eines Sterbenden wachen sieht, wird sie für einen Engel halten. Denn niemand weiß, wer sie wirklich ist … Jung sein, schön, gesund – und das bis in alle Ewigkeit: Was sich für viele nach einem Traum anhört, ist für Sia schon vor langer Zeit zum Fluch geworden. Sie sehnt sich nur nach einem: einschlafen und nie wieder aufwachen müssen. Doch das darf sie nicht. Zu groß ist die Schuld, die Sia auf sich geladen hat, zu groß die Verantwortung, die sie gegenüber der Menschheit trägt. Um den Schmerz zu lindern, schreibt Sia in einer langen, einsamen Nacht ihre Geschichte nieder. Sie beginnt 1670 und erzählt von einem kleinen Mädchen, das in die dunklen Machenschaften der »Kinder des Judas« verwickelt wurde, jenes mächtigen Bündnisses von Wissenschaftlern – und Vampiren! 

Das Buch stand schon sehr lange in meinem Regal, irgendwie hatte ich mich nie dazu durchringen können, es zu lesen.
Dann habe ich es mir nochmal vorgenommen und das Nachwort von Markus Heitz zum Thema Vampir gelesen und fand das äußerst interessant. Er berichtet von Legenden und Geschichten von Vampiren oder Upiren aus Osteuropa und vom Balkan. Die Menschen dort glaubten ganz fest daran, dass es diese Wesen gab und auch immer noch gibt. Die Begräbnisrituale sind auch überwiegend heute noch so, dass die Toten nicht als Vampire aus dem Grab zurückkehren und ihre Familien heimsuchen können. 

Natürlich handelt es sich bei "Kinder des Judas" um einen fiktiven Roman, aber Markus Heitz hat, wie auch schon bei "Ritus" und "Sanctum", Mythen und Legenden gekonnt einfließen lassen.  

Schnell wird dem Leser klar, dass das Mädchen, dessen Geschichte hier erzählt wird, die der Vampirin Sia selbst ist.  Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, im Jahr 2006 in Leipzig und Serbien und zu Ende des 17. und Beginn des 18. Jahrhunderts,  zunächst im von Türken besetzten Serbien, später unter der Besatzung der Österreicher. Skylla lebt also nie in einem freien Land, genau wie sie selbst auch nie frei ist. Als sie klein ist, wird ihre Mutter von den Türken ermordet und sie wächst bei ihrem Vater auf, den sie bis dahin nie gesehen hat. Aber langsam baut sie Vertrauen zu dem seltsamen Mann auf, der in einer alten Mühe nahe Belgrad lebt und den sie immer nur nachts zu Gesicht bekommt. Er lehrt sie medizinisches Wissen, alles über die menschliche Anatomie und Natur. Sie hält ihn für einen großen Forscher und eifert ihm nach. Bald ist auch sie perfekt darin, menschliche Leichen zu sezieren und zu untersuchen. Er lässt sie glauben, er tut das alles zum Wohle der Menschheit und um Krankheiten zu erforschen und zu heilen. Später stellt sich heraus, dass er nur ein Mittel für Ewige Jugend sucht.
Eines Nachts beobachtet Skylla ein geheimnisvollen Treffen in der Mühle, edel aussehende Männer und Frauen, alle mit denselben weißen Perücken wie ihr Vater sie trägt. Was hat das zu bedeuten?
Sie ahnt nicht, dass sie bald selbst zu dieser Vereinigung, dieser "Cognatio" gehören soll, denn sie selbst hat das Blut eines Vampirs in sich. Ihr Vater ist ein "Kind des Judas" und auch Skylla soll eines werden.
Aber es kommt anders.

In der Gegenwart hat Skylla es sich zur Aufgabe gemacht, auf ihre Nachkommen aufzupassen. Denn sie muss verhindern, dass diese nach ihrem Tod zu einem gefährlichen Upir werden.


Markus Heitz gelingt es, den Spannungsbogen ständig aufrecht zu erhalten, bis es zum entscheidenden Showdown zwischen Skylla und ihrem Erzfeind Marek kommt. Dieser trägt die Schuld, dass ihre einzige große Liebe damals sterben musste und das hat sie ihm nie verziehen.


Teilweise ist die Geschichte sehr brutal und blutig, aber das hat mich nicht überrascht. Und ehrlich gesagt, tut es gut, mal wieder was mit "richtigen" Vampire zu lesen und keine weichgespülten Kuschelvampire, die in der Sonne glitzern. ;-)


Die Fortsetzungen "Judassohn" und "Judastochter" werde ich auf jeden Fall auch lesen.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Freitag, der 13.

Morgen ist es mal wieder soweit. Wir haben einen Freitag, den 13.
Na und, sagen jetzt viele, ist doch ein Tag wie jeder andere. Ja, für mich eigentlich auch. Mir ist an einem solchen Tag nie mehr oder weniger passiert als an anderen Tagen auch.
Und trotzdem....

„Der Aberglaub', in dem wir aufgewachsen, verliert, auch wenn wir ihn erkennen, 
darum doch seine Macht nicht über uns.“ G. E. Lessing

Die Bezeichnung Aberglaube wird abwertend auf Glaubensformen und religiöse Praktiken angewandt, die nicht den eigenen Lehrmeinungen, entsprechen. Er wird im allgemeinen Sprachgebrauch mit Unvernunft und Unwissenschaftlichkeit gleichgesetzt.

Welche Aberglauben gibt es?

Die schwarze Katze:
Ägypten, ca. 3000 vor Christus. Dort war man der festen Überzeugung, Katzen seien die Verkörperung der Göttin Bastet. Die Göttin erschien in der Gestalt einer menschlichen Frau mit einem Katzenkopf.
Die Griechen brachten die Katze dann später nach Europa.
Mit Aufkommen des Christentums hörte die Heiligkeit der Katze allerdings zunehmend auf, da sie anfangs das Heidentum verkörperte, später sogar als Gehilfe der Hexen und des Teufels selbst verdammt wurde. Tatsachen wie im Dunkeln glühende Augen waren nicht unbedingt hilfreich, ihr schlechtes Image zu widerlegen widerlegen. 
Ironisch allerdings finde ich, dass aufgrund der Ausrottung der Katzen schließlich die Pest hereinbrach. Logisch, denn ohne Katzen wurde man der Ratten nicht mehr Herr und die waren nun einmal der Hauptüberträger der Seuche.
Eines zeigt die Vergangenheit jedoch deutlich. Egal, ob verehrt oder gejagt, der Katze wurde stets etwas Übernatürliches nachgesagt. 
Tja, ich muss sagen, ich mag Katzen nicht so wirklich und halte sie für hinterlistig. ;-)
Scherben
Wer einen Spiegel zerbricht, der hat 7 Jahre Pech. So heißt es zumindest. Auch soll kaputtes Glas Unglück bringen. Daher sollte man zu einem Polterabend niemals Glas, sondern nur Porzellan mitbringen. Es sei denn man wünscht dem Brautpaar nichts Gutes...  ;-)

Die Leiter
Na, wer ist schon mal unter einer Leiter durchgegangen und hat gedacht "Oha, böse Falle!"
Der Ursprung für diesen Aberglauben liegt bei einer heiligen Form, dem Dreieck. Gebildet wird dies durch die Leiter, die Wand und den Boden. Wenn man nun also unter einer an der Wand lehnenden Leiter hindurchgeht, so verletzt man heiligen Raum. Das zieht Unglück nach sich. 

Hier noch ein paar interessante Fakten zur Zahl 13:
Die 13 ist erwiesenermaßen die seltenste Zahl bei der Lotto-Ziehung 6 aus 49.
Die 13 ist im Tarot der Karte La Mort, dem Tod zugeordnet.
In vielen Hotels gibt es kein 13. Stockwerk und auch kein Zimmer 13
Krankenhäuser haben auch kein Zimmer Nr. 13 und in einem Flugzeug werdet ihr keine Sitzplatznummer 13 finden.

Also ist das wirklich alles nur Aberglaube oder ist da nicht doch was dran?  

Glaube, dem die Tür versagt,
steigt als Aberglaub ins Fenster
Wenn die Götter ihr verjagt,
kommen die Gespenster.
(Emanuel Geibel)


Sonntag, 8. Mai 2011

Das Wochenende könnte so schön sein...

....wenn ich nicht krank zuhause rumhängen würde. :-(  
Menno, hatte mich schon so aufs WE gefreut. Samstag Büchermarkt, abends vielleicht grillen und Sonntag ein bissel in die Stadt zum verkaufsoffenen Sonntag, ein Eis essen oder so.
Und dann bekam ich Mittwoch Halsschmerzen, die dann bis Freitag so übel wurden, dann ich lieber mal zum Arzt gegangen bin.
Diagnose: dicke Mandelentzündung. Nicht die erste, aber ich weigere mich einfach, mir die Mandeln rausnehmen zu lassen. 
Also mal wieder ein Rezept für Penicillin und außerdem meinte mein Arzt, ich sollte besser mal eine Woche pausieren und das richtig auskurieren. Also bis nächsten Freitag aus dem Verkehr gezogen. 
Dabei wollte ich gestern unbedingt bei uns zum Büchermarkt, das ist immer so toll und man kann gute Schnäppchen machen.
Aber daran, dass ich zuhause geblieben bin, seht ihr, dass es mir wirklich dreckig ging. Und gestern war es echt ätzend, bin sogar freiwillig nachmittags wieder ins Bett. 

Das Frühstück mit meiner Mutter heute mussten wir auch absagen. :-(

Tja, wie gesagt, nun bin ich eine Woche zuhause. Aber vielleicht komme ich ja dann endlich mal ein bisschen zum Lesen und kann meinen SUB abbauen. Und dann gibts auch keinen Grund mehr, dass ich mir keine neuen Bücher kaufen sollte....hehe.

In diesem Sinne, noch einen schönen Sonntag.

Montag, 2. Mai 2011

Die Wölfe kehren zurück nach Deutschland

Der nachfolgende Artikel in der Süddeutschen Zeitung hat mich sehr gefreut und macht Hoffnung, dass der Wolf so langsam wieder "Pfote fasst" in unseren heimischen Landen.

"Wie kein anderes Tier schürt der Wolf Vorbehalte - wo er in Deutschland auftaucht, regen sich Ängste, weil wir ein gestörtes Verhältnis zur Natur haben.

Sie sind wieder da. Mehrere Wolfsrudel mit insgesamt mehr als sechzig Einzeltieren ziehen durch Gebiete, in denen ihre Artgenossen vor über 150 Jahren systematisch ausgerottet wurden. Die meisten der aus Polen zugewanderten Tiere leben in Sachsen und Brandenburg, einzelne wurden allerdings ebenfalls in Niedersachsen, Hessen und Schleswig-Holstein gesichtet."


Hier gehts zum Artikel