Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Mittwoch, 2. Februar 2011

So finster die Nacht

Die Verfilmung des Romans von John Ajvide Lindqvist haben wir uns gestern auf DVD angesehen.
Ein Vampirfilm, der so ganz anders war, als die üblichen Filme dieses Genres. Kein Dracula oder Lestat, der hübschen Frauen das Blut aussaugt. Und schon gar kein in der Sonne glitzernder Edward Cullen.

Eli ist ein zwöldjähriges Mädchen. Jedenfalls glaubt das der gleichaltrige Oskar, als sie mit ihrem "Vater" im selben Haus einzieht.
Hakan ist allerdings nicht Elis Vater, sondern ihr Beschützer. Außerdem vesorgt er das Mädchen mit Blut. Dazu tötet er Menschen und lässt sie ausbluten.
Zugleich hadert Eli wegen ihrer Lebensweise und den zahlreichen Opfern mit ihrem Gewissen, denn auch Oskar droht immer wieder ihren Appetit zu wecken. Er fragt sie, ob sie mit ihm gehen will und Eli willigt nach einigem Zögern ein. Nach und nach gewinnt Oskar Elis Vertrauen und die beiden beginnen sich schließlich jeden Abend durch die Wand mit Morsezeichen zu verständigen. Als Eli herausfindet, dass Oskar von seinem Schulkameraden Conny und dessen Freunden schikaniert wird, fordert sie ihn auf, sich heftig gegen die Schikanen seiner Klassenkameraden zu wehren und versichert ihm, dass sie ihn beschützen könne. Beim Schlittschuhlaufen schlägt Oskar Conny schließlich nieder, als dieser ihn erneut hänselt.
Håkans nächster Beutezug geht katastrophal schief: Als er in der Umkleide einer Turnhalle gerade seinem Opfer die Kehle aufschneiden will, drohen Zeugen Türen und Fenster aufzubrechen. Håkan macht sich mit einem Einmachglas Säure unkenntlich, um Eli zu schützen. In der selben Nacht besucht Eli Håkan im Krankenhaus im siebten Stock. Sie erlöst ihn von seinem Leid, indem sie sein Blut trinkt. Daraufhin stürzt er aus dem Fenster und bricht sich das Genick.
Oskar erfährt schließlich von Elis wahrer Natur, kann aber nicht von seiner Liebe zu ihr lassen und beschließt, ihr weiterhin beizustehen. Und diese Treue wird bald bitter nötig: Ein Nachbar findet Elis Identität heraus und sucht sie in ihrer Wohnung auf, um sie für den Tod seiner Liebsten, die Eli überfallen hat, zu bestrafen und zu vernichten. Oskar lenkt ihn jedoch ab, Eli wird daraufhin wach und tötet Lacke. Da Lackes Verschwinden zwangsweise Nachforschungen mit sich zieht, muss Eli weiterziehen und sie und Oskar sagen sich Lebwohl. Kurz darauf wollen Conny und sein älterer Bruder Oskars Gegenwehr vergelten. Sie zwingen Oskar im Schulschwimmbad unter Wasser, doch dann erscheint Eli, tötet Oskars Peiniger und rettet ihm so das Leben.
Schließlich verlassen Oskar und Eli gemeinsam mit dem Zug die Stadt.

Zugegeben, ein etwas ungewöhnlicher Film des Genres, aber trotzdem gut. Und auch ohne große Action sehr spannend erzählt.

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