Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Donnerstag, 29. Dezember 2011

Noch zwei Tage....

Heute ist der 29. Dezember 2011, das Jahr ist fast vorbei und übermorgen ist Silvester.

Silvester war nicht immer am 31. Dezember, das ist erst so seit der Einführung des Gregorianischen Kalender im Jahr 1582. Dieser Tag ist dem heiligen Silvester geweiht.
Silvester war von 314-335 Papst unter dessen Pontifikat sich die Einführung des Christentums als Staatsreligion unter Kaiser Konstantin vollzog. Papst Silvester I. verstarb am 31. Dezember 335 in Rom.

Welche Bräuche und Traditionen gibt es und woher kommen sie?
Das Abendessen zu Silvester sollte mit der Familie oder mit Freunden erfolgen, denn das Essen "im Kreise" seiner Nächsten symbolisiert den Schutz vor Dämonen, die diesen Kreis nicht zerstören können.

In der Nacht zum Jahreswechsel geht es schon seit Urzeiten um die Abwehr von bösen Geistern. Geknalle, lärmende Umzüge mit vermummten Gestalten bei denen Trommeln, Schellen und Peitschenknallen für den nötigen Krach sorgten, sollten diese fernhalten. In einigen Ländern wird immer noch so gefeiert.


In unserer Zeit wird dieses Brauchtum weltweit durch gigantische Feuerwerke ersetzt.
Dabei geht es heutzutage aber nicht mehr um die Vertreibung von Dämonen. Das Silvesterfeuerwerk ist ein Ausdruck der Freude über das bevorstehende neue Jahr.

Einen guten Rutsch!
Im privaten Umfeld wünscht man sich meist "einen guten Rutsch". Wobei der "gute Rutsch" nichts mit einem "Hinüberrutschen" ins neue Jahr zu tun hat. Der Ausdruck geht auf das hebräische Wort "rosch" zurück, das "Anfang" bedeutet, also den Beginn des neuen Jahres.
Sind dann die ersten Sekunden des neuen Jahres angebrochen, so stößt man auf den Silvesterpartys mit einem Glas Sekt an und sagt "Prosit Neujahr" oder "Prost Neujahr". Das Wort "Prosit" ist lateinisch und bedeutet "es möge gelingen".

Bleigießen und Glücksbringer
Hintergrund des ausgelassenen, manchmal ausschweifenden Feierns ist die Hoffnung auf Fruchtbarkeit und Wohlstand im neuen Jahr. Weit verbreitet ist das "Bleigießen" kurz nach Mitternacht. Dabei wird ein Stück Blei über einer Kerzenflamme erhitzt, geschmolzen und dann rasch in ein Gefäß mit kaltem Wasser geworfen. Aus dem Schatten der daraus entstandenen Figuren glaubt man die Zukunft deuten zu können. Ich habe es einmal versucht, deuten konnte ich jedoch nichts....

Beliebt sind die "Glückspfennige", die gem. der alten Volksweisheit "wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert", ihre glücksbringende Bedeutung bis heute aufrechthalten konnten.
Der Glückspfennig ist ein Symbol für Reichtum. Indem man ihn symbolisch verschenkt, wünscht man dem Empfänger, dass diesem niemals das Geld ausgehen möge.
Weit verbreitet sind auch Glücksschweine, meistens aus Marzipan. Schon für die alten Germanen war der Eber heilig. Das Schwein gilt als Symbol der Fruchtbarkeit und damit als Zeichen für Wohlstand und Reichtum. "Schwein gehabt zu haben" bedeutet bei uns daß einer viel Glück gehabt hat. Wer über viel "Schwein" verfügte, galt bei den Griechen und Römern als privilegiert und gut situiert.

Glückskäfer Der Marienkäfer gilt als Himmelsbote der Mutter Gottes, daher der Name.
Beschützt die Kinder und heilt die Kranken, wenn er ihnen zufliegt. Niemals abschütteln oder gar töten - das bringt Unglück.

Wie auch immer ihr feiert und das neue Jahr begrüßt, ich wünsche euch jedenfalls alles Gute für 2012, vor allen Dingen Gesundheit.

Montag, 26. Dezember 2011

Rezension zu "Lunatic" von Richard Montanari

Eine klare Nacht in Philadelphia. Eine schöne junge Frau in einem weißen Kleid sitzt am Ufer des Flusses und starrt mit großen Augen zum Mond. Auf den ersten Blick sieht sie aus wie eine Märchenfee, bedeckt von einer glitzernden Schicht aus Eis. Auf den zweiten Blick sieht man, dass ihre Schuhe fehlen. Und ihre Füße. Eine Spur von weiteren Leichen führt den Schuykill River hinauf. Verzweifelt versuchen Jessica Balzano und Kevin Byrne, Detectives der Mordkommission, die Zeichen zu deuten, die der Täter hinterlässt. Was hat der Verrückte im Sinn, der im Licht des Vollmonds grausige Märchen inszeniert? Und wer tötet die Verdächtigen?

Es ist der dritte Fall der Detectives Kevin Byrne und Jessica Balzano. Byrne hat gerade einen kurzen Urlaub hinter sich und genehmigt sich in einem Coffeeshop ein Abendessen, als er dort einen gesuchten Verbrecher entdeckt. Die Situation eskaliert und endet mit einer toten Geisel.
Obwohl Byrne nicht anders handeln konnte, macht er sich schwere Vorwürfe.
Aber die Pflicht ruft, denn ein Serienkiller ermordet Frauen nach Vorbildern der Märchen von Hans Christian Andersen.
Parallel dazu gibt es einen zweiten Handlungsstrang, in dem nicht gefasste Mörder und Vergewaltiger Opfer von Selbstjustiz werden.
Und auch aus der Sicht des Serienkillers wird erzählt.
Auf spannende Art verbindet der Autor alles miteinander und führt den Leser zu einem fesselnden Finale. Zwischendurch glaubt man vielleicht mal zu wissen, wer der Mörder ist, aber letztendlich ist es doch anders als erwartet.
Und auch die Sichtweise des Mörders wird dem Leser nahe gebracht.

Auch taucht ein neuer Kollege im Revier auf, Josh Bontrager, einer der Amish-People. Ein sehr sympathischer Zuwachs, wie ich finde. Hoffentlich bleibt er dem Team erhalten.

Was ich selbst ein wenig unheimlich fand: Das Buch, das den Mörder zu den Taten inspiriert, hatte ich selbst als Kind. Der kleine Zinnsoldat, Die Roten Schuhe, Die Nachtigall, Däumeling....habe ich als Kind zigmal gelesen.

"Lunatic" ist jedenfalls sehr spannend und ich kann es jedem Thrillerfan empfehlen. Was mich nur manchmal ein bisschen stört, ist diese oft sehr pathetische Beschreibung der Polizei und deren Arbeit und Zusammenhalt. Aber ich denke mal, das ist typisch amerikanisch.

Freitag, 23. Dezember 2011

Ein kleines Weihnachtsgedicht...

Am Tag vor Heiligabend:

Denkt euch, ich habe das Christkind geseh'n,
ich hab's überfahren, es war ein Versehn.
Ich hatte gerade die Äuglein zu,
und träumte beim Fahren in himmlischer Ruh'.
Das Christkind hat in dieser eisigen Nacht,
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
er feuerte grad seine Rentiere an.
Ich überholte ihn, den lahmen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rumsen, und er klebte am Manta.

Am Ende sah ich auch noch den Nikolaus,
er stürmte grad aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollte wohl Präservative am Automaten kaufen.
Mein Auto und mich hat er gar nicht gesehen,
jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.

So ist die Moral von diesem Gedicht,
fahr zu schnell dein Auto nicht.
Denn als ich zu Hause war, da musste ich heulen,
mein schöner Wagen der hatte drei Beulen,
vom Nikolaus, vom Christkind und vom Santa Claus...
tja, dann fällt dieses Jahr Weihnachten wohl aus!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

21. Dezember - Julnacht - Wintersonnenwende


Heute ist Julnacht, der Tag der Wintersonnenwende, die längste Nacht und der kürzeste Tag in diesem Jahr. Ab heute geht es ganz unmerklich wieder "bergauf".

Das Weihnachtsfest ist keine Erfindung des Christentums, auch wenn die Kirche das uns glauben machen möchte.
Es ist ein sehr altes Sonnenfest, das in vielen Kulturen auf unterschiedliche Weise gefeiert wird. Bei den Kelten z.B. galt dieser Tag als die Geburt des Artus.
Wie auch immer, der Sinn ist immer derselbe: Das Licht wird in der dunkelsten Nacht geboren.
Heute wird das Licht des neuen Morgens empfangen und im Schoß der Mutter gewiegt, bis es am 24. Dezember den Umschwung macht und sichtbar beginnt, über die Nacht zu siegen. Was bedeutet, die Nächte werden ganz langsam wieder kürzer, die Tage länger, es ist morgens wieder früher hell und man geht nicht mehr morgens im Dunkeln aus dem Haus und kommt abend im Dunkeln heim.

Zugleich ist der 21. Dezember aber auch der kalendarische Winteranfang.

Früher wurden an diesem Tag die Ahnen geehrt und aufgesucht, damit sie den Segen für das neue Jahr schenkten. Es wurde geräuchert, orakelt, Kugeln wurden an einen immergrünen Baum gehängt und Kerzen entzündet, um die Wiederkehr des Lichts zu feiern.

Ein paar Tipps für die Julnacht, die auch zu den Rauhnächten gehört:
Verbringe diese Nacht bewusst. Bereite dich darauf vor, in dem du deine Wohnung räucherst und aufräumst.
Stelle etwas für die Naturwelten hinaus (Körner, Milch,....) und danke ihnen für die Fülle und den Segen im alten Jahr.
Entzünde eine Kerze...oder auch mehrere. ;-)

Wie auch immer, freut euch, denn nun geht es wieder aufwärts.

Wintersonnenwende!
Sonnenlicht das Leben spende.
Hoffnung, kehr zurück in unsere Stube.
Wende das Schicksal - beende die Nacht.
Sonne, hilf, dass unser Bewusstsein erwacht.
Sonne, scheine tief in uns hinein,
erhelle das ewige Licht im Herzensschrein.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Der Tag vor der Wintersonnenwende

Heute ist der 20. Dezember und wer einen Weihnachtsbaum aufstellen möchte, sollte sich nun so langsam Gedanken darüber machen. Auch über den Baumschmuck.

Aber woher kommt diese Tradition der Baumkugeln eigentlich?
Sie sind Teil eines sehr alten Brauches. Jeanne Ruland beschreibt in ihrem Buch "Advents- und Weihnachtsrituale", dass früher Äpfel und Nüsse an die immergrünen Bäume gehangen wurden, als Dank für das vergangene Jahr, als Segen für die Gegenwart und als Geschenk an den Weg, der vor den Menschen lag. Später wurde der Apfel dann vergoldet und daraus wurde die Weihnachtskugel, die es heute ja in allen Farben und Variationen gibt. Ich erinnere mich, als Kind habe ich immer rote Kugeln, kleine goldfarbene Nüsse und rotbackige Äpfelchen an den Weihnachtsbaum gehangen.

In der Julnacht am 21. Dezember können wir an unsere liebsten und nächststehenden Menschen selbstbemalte Weihnachtkugeln mit guten Wünschen laden und verschenken. Hierbei spiegeln die Farben der Kugel eine Symbolik wider.

Hier ein paar Beispiele:
Gold: Segen und Weisheit
Silber: Intuition und innere Führung
Rot: Tatkraft und Energie
Blau: Schutz und Geborgenheit
Grün: Heilung und Gesundheit

Eine schöne Sache, wie ich finde.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Luciafest - Ein Fest des Lichts

Heute ist der 13. Dezember. Luciafest. Ein Fest, das vor allem in Schweden heute noch gefeiert wird.
Hintergrund für die Wahl des Datums ist, dass an diesem Tag der Gedenktag der Heiligen Lucia ist und der Tag zudem der kürzeste Tag des ganzen Jahres war, ehe die Gregorianische Kalenderreform dem ein Ende setzte. Allerdings ist der Tag kein gesetzlicher Feiertag, auch wenn sich das so manch einer wünschen würde.
Erst in den letzten hundert Jahren etwa entwickelte sich das Lucia Fest zu einem Brauch, der auch landesweite und nicht nur regionale Bedeutung hat. Ab Ende des 19. Jahrhunderts konnten im Freilichtmuseum Skansen in Stockholm Traditionen aus Westschweden zum Luciafest nachempfunden werden. Der Grund für das Aufgreifen der Traditionen war, dass diese für die Nachwelt erhalten bleiben sollten.
Es gibt verschiedene Elemente, die zum Brauch dazu gehören. Das sind zum einen die weißen Gewänder, die bereits erwähnt wurden, zum anderen sind es Kerzen. Verzehrt wird an diesem Tag Lussekatter, das ist ein Gebäck mit Safran, das traditionell zum Luciafest gebacken wird, getrunken werden kann der Glögg. Dabei handelt es sich um eine Art Glühwein, auf jeden Fall ist es ein heißes, fruchtiges und alkoholisches Getränk. Traditionell werden zudem die so genannten Lucialieder gesungen, außerdem wird in den meisten Orten eine Lucia gewählt.
Das Luciafest wird übrigens nicht nur in Schweden begangen, wenn auch dort hauptsächlich. Auch in Dänemark, in Finnland und in Norwegen wird das Fest gefeiert, hier erfreut es sich einer zunehmenden Beliebtheit. Selbst in Deutschland gibt es inzwischen Veranstaltungen zum Luciafest, sie werden in den Orten gefeiert, die eine skandinavische Partnerstadt haben.

Lucia ist übrigens eine Heilige, die sich für den Weg des Glaubens entschied und dafür schwer verwundet wurde. Sie wird meist mit Schwert und Palmzweig, einem Kranz aus Rosen und einer Öllampe dargestellt.

Der Luciatag soll uns an das Licht, das in allem leuchtet, erinnern. Auch in der Dunkelheit ist viel Licht. Es ist ein inneres Licht, das Licht unseres Geistes, das Licht der Einheit, das Licht des Bewusstseins, das alles miteinander verbindet.

Also bei dem Wetter heute wäre ein "Fest des Lichts" doch mal angebracht.

Montag, 5. Dezember 2011

Morgen kommt der Nikolaus....

Als ich klein war, kam er immer schon am Abend des 5. Dezember. Dann gab es einen Teller mit Leckereien. :-)

Als Helfer in (fast) allen Situationen gilt der Heilige Nikolaus.
Die Legende erzählt, dass er unschuldig zum Tode Verurteilte gerettet hat, Kinder vor dem Tod bewahrt, die Ernten vervielfacht hat und neben vielen anderen Taten Seeleuten in Not half.
Als Gabenbringer für Kinder gilt der Heilige Nikolaus seit dem 16. Jahrhundert.

Am Vorabend des 6. Dezembers beschenkt der Heilige Nikolaus (brave) Kinder mit Süßigkeiten, die ihre Stiefel oder Strümpfe vor die Tür oder auf das Fensterbrett gestellt haben. In Amerika kommt Santa Claus dafür an Weihnachten, aber die kennen dafür das Christkind nicht.
Nikolaus tritt oftmals zusammen mit seinem Gehilfen Knecht Ruprecht auf.
Der weißbärtige Weihnachtsmann mit rotem Gewand geht auf den niederländischen "Sinterklaas" zurück.
Dieses Bild des heiligen Nikolaus kennen wir auch aus der Coca Cola Werbung. Die erste gab es schon um die Jahrhundertwende, wo der Nikolaus in ihrer Werbung in den Firmenfarben auftrat.

Der heilige Nikolaus gilt u.a. als Patron der Kinder, alter Menschen, der Feuerwehr, der Pilger und Reisenden, der Gefangenen, der Kaufleute, Bäcker und Wirte, der Schiffer, Matrosen, Fischer, Bauern, für glückliche Heirat und Wiedererlangung gestohlener Gegenstände und gegen Wassergefahren, Seenot und Diebe.

Es gibt da eine Bauernregel: "Regnet es an Nikolaus, wird der Winter streng, ein Graus!"

Oje, der Wetterbericht für morgen sieht nicht gut aus...

Trotzdem, allen einen schönen Nikolaustag und nicht vergessen, die Stiefel rauszustellen.

Sonntag, 27. November 2011

Es weihnachtet sehr....

Kaum zu glauben, aber es ist mal wieder soweit. Heute ist der 1. Advent 2011.
Die Weihnachtsmärkte haben fast überall schon geöffnet, auch wir haben letzten Freitag den ersten Eierpunsch dieses Jahr getrunken.
In fünf Wochen ist Weihnachten und das Jahr geht langsam seinem Ende zu.
Ich wünsche euch eine schöne und besinnliche Adventszeit und macht euch selbst nicht zu viel Stress.

Sonntag, 20. November 2011

Nein zur Tötung von Hunden und Katzen für die EM 2012


Ich denke, dazu muss man nicht mehr viel sagen. Was dort drüben passiert, ist eine Schande und man muss sich schämen, ein Mensch zu sein.

Montag, 14. November 2011

Konzert Saltatio Mortis am 11.11.11

Zunächst mal begann das Konzert mit einem Ärgernis, denn am Eingang meinte ein Ordner, wir müssten die Kamera abgeben. Es sei eine „Profikamera“, die sei nicht erlaubt. Es stand aber nirgendwo eine Info dazu, weder auf der Internetseite, noch bei der Kartenbestellung, noch an der Eingangstür am Ruhr Congress Zentrum. Und dann mussten wir noch einen Wisch unterschreiben, dass bei Beschädigung der Kamera keine Haftung übernommen wird. Super, hat ja auch nur ein paar Hundert Euro gekostet, die Cam. Aber zurück zum Auto wollten wir sie auch nicht bringen, wäre zu weit gewesen.
Also zähneknirschend den kleinen Abholzettel eingesteckt, den man uns mit dem Hinweis „Verlieren Sie den nicht“ gab. Wir waren begeistert.

Der Konzertsaal selbst war teilweise durch Vorhänge abgeteilt, so dass nicht der komplette Saal genutzt wurde. Es war aber trotzdem nicht zu voll und die Leute haben sich gut verteilt. Dann kam die Vorband „Soon“. Da haben wir schon festgestellt, dass die Akustik sehr schlecht war. Insgesamt hat mich die Band aber auch nicht gerade vom Hocker gerissen.

Um 21 Uhr war es dann soweit und Saltatio Mortis betraten die Bühne. Der erste Song war Ode an die Feindschaft und die Jungs drehten gleich richtig auf. Leider wurde die Akustik nicht besser und teilweise musste man bei den ersten Takten erst mal genauer hinhören, um zu erkennen, welcher Song das eigentlich war. Auch konnte man Alea manchmal schlecht verstehen, was aber nicht an seinem Gesang war, die Instrumente waren oft einfach zu laut.
Wie der Titel der Tour „Sturm aufs Paradies“ versprach, spielten sie viele Songs vom neuen Album wie Hochzeitstanz, Eulenspiegel, Nachtigall und Rose, Habgier und Tod, Fiat Lux, Nach Jahr und Tag, aber natürlich auch ältere Stücke wie Uns gehört die Welt.
Das Tempo des ersten Songs wurde eigentlich durchweg gehalten, es gab kaum eine Verschnaufpause. Außer wenn die Band mal wieder den armen Luzi auf dem Kieker hatte, was er doch für ein armer Kerl sei, so klein und unscheinbar. ;-) Und keiner hat ihn lieb.

Insgesamt ein tolles Konzert, nur die miese Akustik hat den Spaß etwas gedämpft. Und dass wir nun keine Fotos als Erinnerung haben….grrrrr.

Samstag, 12. November 2011

Rezensionen schreiben lohnt sich!!

Ich hatte zum Buch "Dracula- die Wiederkehr" eine Rezension bei Weltbild geschrieben. Es war die erste, die veröffentlicht wurde.

Diese Woche kam dann eine E-Mail, sie hätten doch gerne meinen Namen und Adresse, ich hätte den "Preis des Monats" für meine Rezension gewonnen. Freu!! Ich wusste aber nicht, was mein Gewinn war.

Gestern kam dann ein Päckchen mit drei Taschenbüchern:

1. Der lockende Ruf der grünen Insel von Erin Quinn
2. Regungslos von Katherine John
3. Ausgelöscht von Cody MacFadyen


Und ich hab noch keins davon, was wirklich nicht einfach ist.

Ich hab noch nie wirklich was gewonnen und dann noch Bücher!!! Ich freu mich total.

Also Leute, erste Rezis bei Weltbild schreiben lohnt sich, legt los!

Samstag, 5. November 2011

Familienzusammenführung

So, es ist vollbracht. Unsere Rasselbande lebt nun zusammen und vertragen sich sehr gut.
Natürlich gab es erst ein bisschen Kompetenzgerangel, aber seit Remmi dem vorwitzigen Merlin gezeigt hat, wer der Chef im Haus ist, ist alles okay und der Kleine hat es verstanden.
McFly ist ja etwas zurückhaltender und vom Wesen her Remmi sehr ähnlich, die beiden kamen gleich miteinander aus. Und heute wurde dann schon gekuschelt.



Außerdem gab es heute einen Kinderspielplatz und Merlin war natürlich der Erste, der alles erkunden musste.



Eine Woche ist es nun her, dass unser Demmi fort ist und wir vermissen ihn sehr. Aber ich bin froh, dass wir die beiden Kleinen geholt haben, damit Remmi nicht mehr so schlimm trauert und wieder Leben in der Bude ist. :-)

Donnerstag, 3. November 2011

Erste Schnupperkontakte der Rattis

Seit Sonntag sind ja nun Merlin und McFly bei uns. Die beiden Racker haben sich schon gut eingewöhnt. Sie toben, fressen, schlafen und haben nur dummes Zeug im Kopf.
Unser Remmi trauert um seinen Bruder, daher wollen wir die drei gerne so schnell wie möglich zusammenbringen. Aber natürlich soll nichts schief gehen, deswegen fangen wir langsam an.
Zunächst haben wir Montag Remmi mit Merlin in der Badewanne zusammen gesetzt, denn die ersten Treffen sollen auf neutralem Terrain stattfinden, da Ratten ja sehr revierbezogen sind. Alles war gut.


Dienstag trafen dann Remmi und McFly aufeinander. Auch hier keine großen Probleme.

Heute haben wir es dann mal gewagt, alle drei zusammenzusetzen, sind aber immer dabei geblieben, um sofort eingreifen zu können.


Und hier noch ein paar Schnappschüsse:



Ich hoffe, es funktioniert bald, damit Remmi etwas von der Trauer um seinen Bruder abgelenkt wird.

Montag, 31. Oktober 2011

Merlin und McFly sind eingezogen

Gestern war es soweit. Damit unser Remmi nicht auch noch vor Einsamkeit oder Kummer von uns geht, haben wir Gesellschaft geholt.
Zwei kleine Black Hooded Rattenjungs, geboren am 4. September 2011. Der eine heißt Merlin, ist etwas heller am Kopf und hat mehr dunkle Flecken auf dem Rücken.
Sein Bruder bekam den Namen McFly. Mein Schatz hat im Wagen während des Wagens vorsichtig auf die Transportbox geklopft und fragte: McFly, jemand zuhause? Wer den Film "Zurück in die Zukunft" kennt, der weiß Bescheid.
So heißen sie also nun Merlin und McFly.
In den nächsten Tagen beginnen wir mit der Integration und Gewöhnung der beiden an Remmi und umgekehrt.
Ich hoffe, es klappt alles.

Das ist McFly

Und dies sein Brüderchen Merlin

Samstag, 29. Oktober 2011

Demmi ist über die Regenbogenbrücke gegangen


Gestern ist unser Demmi verstorben. Der kleine Racker wäre im Dezember zwei Jahre alt geworden, ein viel zu kurzes Leben.
Die letzten Tage war er schon ziemlich ruhig und wollte immer auf den Arm zum Kuscheln. Ich glaube, er hat etwas gespürt und wollte sich verabschieden.
Doch gestern, als er starb, war er allein. Nur sein Brüderchen Remmi war bei ihm, aber ich habe ihn tot im Stall gefunden, als ich nach Hause kam.
Dabei hätte ich ihn so gerne im Arm gehalten, als er eingeschlafen ist. Ich hoffe, er hatte keine Angst und verzeiht mir.

Nun ist Demmi im Regenbogenland und hat sicher ganz viele Spielkameraden. Jetzt kann er sich mit denen ums Futter streiten, wie er es hier immer mit Remmi gemacht hat.

Wie ist es möglich, dass man ein Tier so sehr vermissen kann? Leute, die sagen, ist doch nicht schlimm, ist doch nur eine Ratte, die kann ich nicht verstehen. Es ist viel mehr, es bereichert dein Leben mit seiner Zustraulichkeit zu dir, seiner Liebe.

Remmi ist nun allein, aber wir werden wohl wieder Spielgefährten für ihn holen, denn ich möchte nicht, dass der Kleine auch noch vor lauter Einsamkeit eingeht. Sicher vermisst er seinen Bruder genau so.

Mein lieber Demmi, du wirst immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben, denn du warst meine erste Ratte und so ein liebes und wunderbares Tier. Ich vermisse dich ganz schrecklich.


Die Regenbogenbrücke
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf jener Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigen, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer was zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat dich gesehen.
Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst du ihn in deine Arme und hälst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und du schaust endlich glücklich in die Augen deines geliebten Tieres, das solange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.
Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und ihr werdet nie wieder getrennt sein...

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Rezension: Dracula - Die Wiederkehr (Dacre Stoker und Ian Holt)


1897 schrieb der irische Autor Bram Stoker ein Buch, dass die Literaturgeschichte verändern sollte: Dracula.
Leider kam der Erfolg aber erst viel später und Stoker erlebte ihn nicht mehr.
Sein Urgroßneffe Dacre Stoker hat sich schon immer mit seiner Familiengeschichte beschäftigt und der Tragik, die mit dem Roman „Dracula“ einherging. Denn das Buch brachte der Familie kein Glück. Im Nachspann erzählt Dacre, dass seine Familie
z. B. nie die Filmrechte erhalten hat und daher auch kein Mitspracherecht bei den zahlreichen Verfilmungen hatte, die das Buch in den meisten Fällen völlig anders wiedergaben. Schließlich beschloss Dacre, dass er die Ehre der Stokers retten und ein Buch schreiben würde, welches im Sinne seines Urgroßonkels sein würde. Eine Fortsetzung des Romans mit den ursprünglichen Themen und Figuren. Er wollte damit sowohl Bram als auch Dracula seine Würde wiedergeben.
Und das ist ihm – zusammen mit Ian Holt - wunderbar gelungen.

Für mich war „Dracula – die Wiederkehr“ wie ein Wiedersehen mit alten Freunden, die man lange vermisst hat: Mina Harker, Jonathan Harker, John Seward, Arthur Holmwood, Abraham Van Helsing und natürlich Dracula selbst.

Kurz zum Inhalt, denn ich möchte nicht zuviel verraten:
25 Jahre sind vergangen seit den Ereignissen in Transsilvanien und die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Jonathan und Mina sind nach wie vor verheiratet, aber Jonathan konnte seiner Frau nie verzeihen, dass sie ihn mit Dracula betrogen und beinah für ihn verlassen hätte. Und Mina sieht noch genau so jung aus, wie damals, was sie dem Vampirblut in ihren Adern zu verdanken hat. Noch etwas, dass Jonathan nicht ertragen kann und ihn ständig an ihren Verrat erinnert. Mina hingegen schwört, dass sie nur ihren Mann liebt und nichts mehr für ihren dunklen Prinzen empfindet, von dem sie sicher ist, dass er damals in Transsilvanien starb.
Ihr gemeinsamer Sohn Quincey (benannt nach dem damals verstorbenen Quincey Morris) weigert sich den von seinem Vater vorgeschriebenen Weg als Advokat zu gehen und schmeißt sein Studium an der Sorbonne in Paris hin. Stattdessen arbeitet er an einem Theater und trifft dort auf den berühmten rumänischen Schauspieler Basarab, eine äußerst charismatische Figur. Quincey bewundert den Mann und will ihn überreden am Theater in London in einem Stück des bis dahin erfolglosen Schriftstellers Bram Stoker die Hauptrolle zu übernehmen: Dracula.
Damit er weiß, um was es überhaupt geht, liest der Stokers Buch – und ist entsetzt. Wieso spielen seine Eltern die Hauptrolle in diesem Buch? Und was haben Jack Seward und Arthur Holmwood mit der Sache zu tun, zwei Männer, die er von klein auf kennt und bewundert. Und wer ist dieser Graf Dracula und was hat seine Mutter mit diesem Mann…diesem Ungeheuer zu schaffen?

Zur gleichen Zeit geschehen in London grausame Morde. Ist Dracula zurück gekehrt? Oder treibt noch ein weiterer Vampir sein Unwesen und tötet der Reihe nach die Personen, die sich damals gegen Dracula verbündet hatten?
Wer sich mit der Geschichte Draculas befasst, der weiß, dass Bram Stoker nicht nur die Geschichten über Vlad den Pfähler, sondern auch die ungarische Gräfin Bathory, auch bekannt als Blutgräfin, als Vorbild für seinen Dracula nahm. Auch diese Idee wird hier verarbeitet.
Und eine der berühmtesten Mordserien, die bis heute nicht geklärt ist, haben Holt und Stoker ebenfalls in die Geschichte eingewoben.

Erläuterungen hierzu findet man im Nachwort und nach dem man dieses gelesen hat, wird einem erst klar, was für eine gelungene und würdige Hommage an Bram Stoker und den berühmtesten Vampir der Literaturgeschichte „Dracula – Die Wiederkehr“ ist.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Der Geist von Halloween / Samhain

In der nächsten Woche ist der 31. Oktober, Halloween. Und an der Straße vor unserem Haus macht eine Discothek Werbung für eine Halloweenparty. Das Plakat ziert ein Bild mit zwei Figuren aus Horrorfilmen: Jason aus „Freitag der 13.“ hat „Chucky, die Mörderpuppe“ auf dem Schoß.
Dabei fiel es mir mal wieder auf, dass der eigentliche Sinn und Hintergrund von Halloween oder Samhain völlig in den Hintergrund gedrängt wird.


Eigentlich kam diese Welle ja sowieso erst in den letzten Jahren von Amerika herüber. In den Geschäften wird Deko für Halloween angeboten, Süßigkeiten, Getränke und in Discotheken oder Kneipen gibt es Parties. In Freizeitparks gibt es ebenfalls besondere Veranstaltungen. Es ist ja auch nichts dagegen einzuwenden, die Menschen gruseln sich eben gerne.
Nur…das eigentliche, ursprüngliche Halloween ist kein Horrorfest. Auswanderer brachten das Fest nach Amerika und im Laufe der Jahre wurde es dort zu dem, was es heute ist.

Samhain ist der Vorabend zu Allerheiligen. Allerheiligen kommt in der Übersetzung Halloween gleich (All Hallows Eve). Samhain ist das Fest vom 31. Oktober auf den 1. November.

Die Kelten hatten nur zwei Jahreshälften, das Sommerhalbjahr und das Winterhalbjahr und Samhain war das Silvester der Kelten. Es ist die Nacht, die den Übergang vom alten ins neue Jahr symbolisiert.
Diese Nacht stellt einen freien Raum dar zwischen dem Alten und dem Neuen. In solchen Zwischenräumen ist alles möglich. Die Wände zwischen den Welten werden besonders dünn oder lösen sich auch auf. Die Menschen glaubten, dass sie in dieser einen Nacht Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen können. Nun hatten sie die Möglichkeit, sich noch einmal von ihnen zu verabschieden und sich zu erkundigen, ob es ihnen gut geht, drüben in der Anderswelt.
Diese Nacht wurde von den Menschen damals gleichermaßen mit Freude und Furcht erwartet. Gerade in dieser Nacht schenkte man den Ahnen besondere Aufmerksamkeit zum Beispiel in Form von einer Mahlzeit, die man für sie bereitstellte, um sie gutmütig zu stimmen. Daher kommt wohl heute auch noch das Sammeln von Süßigkeiten an den Haustürenvon den Kindern. Und um böse Geister davon abzuhalten, die Häuser zu betreten, wurden Kürbislaternen geschnitzt und in die Fenster gestellt. Auch diesen Brauch gibt es ja heute noch.


Was viele vielleicht nicht wissen: eine Frucht ist besonders geeignet, Samhain zu verkörpern - der Holunder. Aus den Beeren kann man einen wunderbar schmeckenden Holunderlikör machen oder aber auch einen Saft für die kalte Jahreszeit.
Der Holunder ist der Frau Holle heilig, der großen Göttin des Lebens und des Todes. Der Holunderbaum ist ein Zugang zu den verstorbenen Ahnen, denn er ist ein Schwellenbaum..
Frau Holle ist auch die Herrin der Geister, Elfen und Elementarwesen. Das sind ja auch besonders die Wesen, die an Samhain in den sogenannten "Feenhügeln" wahrgenommen werden können.

Wie kann man nun Samhain oder Halloween verbringen, wenn man nicht auf Horrorparties steht? Nun, vielleicht mit einem Schluck Holunderlikör verstorbenen Menschen gedenken?
Das ist ein besonderer Abend, wo man Oma, Opa, Tante, Onkel, vielleicht auch schon Vater und Mutter gedenken kann. Vielleicht schaut ihr euch alte Fotoalben an und lasst einfach Erinnerungen hochkommen. Erzählt euch Geschichten und Anekdoten.

Ein weiteres schönes Ritual ist folgendes: Ihr geht an einen Fluss oder Bach, nehmt einen Gegenstand, der als kleines Boot oder Schiff dient und lasst mit diesem Gefährt symbolisch Erinnerungen auf dem Gewässer davontreiben. So kann man alte Dinge loswerden, die einen belasten und man geht gelöster in das neue Jahr.




Wie auch immer ihr feiert, viel Spaß!

Samstag, 15. Oktober 2011

Wozu Facebook gut ist....

Als ich fünf Jahre alt war, wurde zwei Häuser neben uns neu gebaut. Dort zog ein Ehepaar ein, die eine Tochter hatten, die damals drei Jahre alt war. Mit der Zeit freundeten wir uns an und wurden unzertrennlich. Wir spielten draußen im Garten oder im nahegelegenen Wald oder auch auf dem Bauernhof in der Nachbarschaft. Gemeinsame Interessen gab es genug, an erster Stelle die Liebe zu Pferden. Und die Bücher dazu.
Also ich elf wurde, zogen wir dort weg und näher in die Stadt. Hinzu kam, dass ich auf die weiterführende Schule ging und neue Freunde fand. Schließlich kam sie aufs Gymnasium, was direkt neben meiner Realschule ist und wir trafen uns dort in den Pausen wieder. Aber irgendwann schlief der Kontakt doch ein.
Dann beendete ich die Schule, machte eine Ausbildung und kam mit meinem damaligen Freund zusammen. Er war im Schützenverein und wie es der Zufall (oder das Schicksal?) wollte, war ihr Freund in der gleichen Schützenkompanie. Und so trafen wir uns wieder und gaben uns gegenseitig seelische Unterstützung bei den Veranstaltungen, da das absolut nicht unser beider Welt war.
Sie studierte inzwischen und schließlich hörte ich, dass sie und ihr Freund sich getrennt hatten. So kam sie auch nicht mehr zu den Schützenfesten. Und wir verloren leider wieder den Kontakt.
Dann sagte mein Vater irgendwann letztes Jahr, er würde öfter die Mutter meiner Freundin beim Schwimmen treffen und habe einfach mal gefragt, wie es ihr so geht. Ihre Mutter erzählte dann, dass sie geheiratet hat und nun in Hessen wohnt. Ihren Nachnamen wusste ich nun auch. :-)

Es verging noch eine Zeit, aber schließlich fand ich sie bei Facebook. Das Witzige war, dass sie sich gerade kurz vorher überhaupt dort angemeldet hatte. Wir schrieben oft hin und her und wollten uns auf jeden Fall treffen, wenn sie das nächste Mal hier wäre, um ihre Eltern zu besuchen. Und das war dieses Wochenende.
Heute morgen haben wir uns in der Stadt auf einen Kaffee getroffen und uns gut unterhalten. Und mal wieder festgestellt, dass wir viele gemeinsame Interessen haben. Zunächst mal den Hang zum "Schwarzen", dem Mystischen, dann die Musik, Bücher, Tiere....

Wenn sie das nächste Mal wieder hier ist, dann gibt es ein Treffen zu viert, damit die Männer sich auch mal "beschnuppern" können. :-)

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Vampire in Haltern am See!!!!

Wer sagt, Hollywood liegt in Kalifornien? Seit heute liegt es in NRW. :-)  Wenigstens vorübergehend wird Haltern am See zu "Halliwood".

Der Film "Die Vampirschwestern" nach dem Buch von Franziska Gehm wird teilweise auch in unserem schönen Städtchen gedreht und zeitweise werden Straßen gesperrt. Auch der Marktplatz dient als Kulisse.

Hier gehts zum Zeitungsartikel

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Engel....

Wenn du einem Engel die Flügel brichst, erlebst du niemals, das er fliegt. Wenn du ihm die Federn klaust, wird er dich niemals tragen können. Wenn du sein Vertrauen missbrauchst, wird er sich niemals an dich gebunden fühlen. Wenn er immer hinten anstehen muss, geht er irgendwann seinen Weg alleine weiter. Engel wehren sich zu selten...aber wenn sie es tun, verletzen und zerstören sie alles, was sie je liebten....Sie werden niemals zugeben, ein Engel zu sein! Wenn du einen hast, halte ihn fest....denn die meisten Menschen merken erst dann, das sie einen Engel verloren haben....wenn es zu spät ist! ♥

Montag, 10. Oktober 2011

Rezension: Das Blutmal von Cathy Vasas-Brown

Zum Inhalt:
Die Bewohner von San Francisco leben in Angst, denn ein Serientäter treibt sein Unwesen. Junge, gut aussehende Frauen sind seine Opfer. Und alle sterben einen langsamen, qualvollen Tod: Sie verbluten.
Eingeritzt auf ihren Handgelenken hinterlässt der Täter immer das gleiche Symbol: das uralte Chi-Rho-Zeichen. Als es Beth Wells Mitbewohnerin erwischt, bekommt auch Beth es langsam mit der Angst zu tun.
Vor allem, als sie mysteriöse Drohbriefe erhält. Sollte sie das nächste Opfer sein?

Meine Meinung:

Der etwas reißerische Titel passt nicht so ganz und soll wahrscheinlich mehr zum Kaufen animieren. Denn so richtig erfährt man nicht, warum dem Täter gerade dieses Christogramm so wichtig ist, man kann es nur vermuten. Auch die wahren Motive für die Morde bleiben im Grunde im Dunkeln und lassen den Leser mit dem Gedanken zurück, dass Menschen durchaus von Geburt an böse sein können und keinen wirklichen Grund brauchen, später zum Serienmörder zu werden.

Zu den Charakteren: Beth war mir eigentlich gleich sympathisch. Was ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen konnte, war ihr Misstrauen Jordan gegenüber, dafür aber ihr Vertrauen zu einer anderen Person, was ihr ja auch später zum Verhängnis wird.
Jim Kearns, der Polizist, der die Mordserie untersucht, scheint etwas mehr für Beth zu empfinden, als nur Besorgnis wegen des Mordes an ihrer Untermieterin. Das erklärt auch sein Misstrauen gegenüber Jordan Bailey und seine Verbissenheit, ihn mit den Morden in Verbindung zu bringen.
Der Täter…ihn mochte ich von Anfang an, auch wenn ich da noch nicht wusste, dass er es ist.

Einige sagten, sie hätten relativ früh gewusst, wer der Serienmörder ist. Im Nachhinein ist es durchaus logisch, aber die Autorin bringt auch andere Figuren ins Spiel, die auch als Täter in Fragen kommen würden.

Alles in allem ein solider Thriller, der durchweg spannend bleibt und zum Ende hin etwas an Tempo aufnimmt, schon alleine durch den Kapitel für Kapitel wechselnden Handlungsort. Man erfährt viel über die Denkweise und die Vergangenheit des Täters, ohne dass verraten wird, wer er ist.
Wie schon in anderen Rezension erwähnt, erinnert der Erzählstil an Mary Higgins Clark oder auch Carlene Thompson. Wer also die Bücher dieser Autorinnen mag, dem wird sicher auch „Das Blutmal“ gefallen.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Indianische Sternzeichen

Kennt Ihr euer indianisches Sternzeichen bzw. Tierkreiszeichen?

Meines ist der Wolf und wenn ich mir das so durchlese, dann stimmt da schon einiges an Charaktereigenschaften überein.

Mein Schatz ist eine Schlange....also im Sternzeichen ;-) und auch da erkenne ich viele Parallelen.

Hier könnt Ihr sehen, welches Sternzeichen Ihr seid und mehr dazu erfahren:

Welt der Indianer

Montag, 3. Oktober 2011

Das erste Oktoberwochenende in Xanten

War das ein tolles Wochenende. Kaum zu glauben, dass wir tatsächlich schon Oktober haben, die Temperaturen am Tag waren wie sie im August hätten sein sollen. Nur morgens und abends merkt man doch, dass in der Natur schon Herbst ist.
Wir fuhren am Samstag gegen 8:30 Uhr los und waren knapp eine Stunde später schon am Wohnmobilstellplatz Römerschlucht Xanten. Zum Glück hatten wir reserviert, denn der Platz war ausgebucht.
Also schnell "eingecheckt" und dann erst einmal in die Innenstadt nach Xanten. Ein schönes kleines Städtchen, seit einigen Jahren verstärkt auf den Tourismus ausgerichtet. Die eine Attraktion ist natürlich die Nibelungensage: Siegfried, der Drachentöter, sowie seine Frauen Krimhild und Brunhild. Und natürlich ist Xanten auch eine bekannte Römerstadt mit einem riesigen Freilichtmuseum, dem Archäologischen Park Xanten (APX).
Nach einem kleinen Frühstück besichtigten wir zunächst den Dom St. Victor. Dann folgte ein weiterer Rundgang durch die Stadt, zur Krimhild Mühle, dem Klever Tor, dem Siegfried-Museum und dem Schokoladen- und Konditoreimuseum.
Zeit für ein Mittagessen und danach gingen wir erstmal zurück zum Wohnmobil, ein bisschen relaxen. Gegen Abend dann nochmal zum Marktplatz auf ein leckeres Eis.




Am Sonntag, dem 2. Oktober, machten wir uns dann auf den Weg zum Archäologischen Park Xanten. Sehr beeindruckend, das gesamte Areal und man sieht, dass man sehr bemüht ist, das ganze authentisch zu gestalten. Im Amphitheater, der Freilichtbühne finden häufig Veranstaltungen statt, genau wie bei den Römern. Nur dass heute dort keine Hinrichtungen oder Tierkämpfe mehr durchgeführt werden....glaube ich jedenfalls. ;-)




Heute, am 3. Oktober hieß es dann wieder Heimreise, aber vorher machten wir noch einen Abstecher zum Freizeitzentrum Xantener Südsee. Dort gibt es alle möglichen Sportarten für Wasserratten wie Wasserskifahren oder Surfen, ebenso ein großer Klettergarten.

Fazit des Wochenendes: Man muss gar nicht immer so weit fahren, um ein paar schöne Tage zu verbringen. Ein Ausflug nach Xanten lohnt sich auf jeden Fall.


Mittwoch, 21. September 2011

Happy Mabon....oder Herbst-Tag-und-Nachtgleiche

Mabon ist ein Sonnenfest und wird auch bezeichnet als Herbst-Tag-und-Nachtgleiche. Tag und Nacht haben also die gleiche Länge, alles ist im Gleichgewicht.
Der genaue Tag, an dem die Herbst-Tagundnachtgleiche gefeiert werden soll, ist nicht genau festgelegt. Der 21. September passt jedenfalls gut in das Muster der Sonnenfeste, die ja sonst alle um den 21. herum stattfinden. Der offizielle und kalendarische Herbstanfang findet meistens am 23. September statt, manchmal auch am 22. September. Das hängt vom Umlauf um die Sonne ab. Aber ich glaube für die Feiernden ist diese Unklarheit ganz praktisch, dann kann man sich aussuchen, wann man feiert. ;-)

Mabon wird von den meisten als die letzte Feier des Hexenjahres betrachtet und hat den Dank für die Ernte zum Thema. Auch im Christentum beginnt die Zeit des Erntedanks, hier sieht man mal wieder wieviele frühere Bräuche übernommen wurden. Gut, kann man aber auch nachvollziehen, denn einerseits ist es für eine Religion immer gut, Althergebrachtes zu übernehmen (Akzeptanz), andererseits ist ein Dank an einen Gott oder eine Göttin wohl für jede Religion ein wichtiges Thema.

Auch in der Natur merkt man, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist, laut unserem heutigen Kalender beginnt ja auch der Herbst. Die Blätter verfärben sich, die Ernte ist eingeholt, Stoppelfelder leuchten gelb im herbstlichen Sonnenlicht und die Zugvögel sammeln sich. Abends kuschelt man sich gemütlich aufs Sofa und zündet Kerzen an, denn es wird jeden Tag früher dunkel. Und wenn Ende Oktober die Uhren auf Winterzeit umgestellt werden, ist es richtig zu spüren.

Es ist aber auch eine gute Zeit, um eine persönliche Bilanz für das vergangene Jahr zu ziehen. Was habe ich erreicht, welche Arbeiten sind abgeschlossen, welche möchte ich noch weiterführen? Über den Herbst hinweg hat man genug Zeit, neue Projekte für das kommende Jahr zu planen.

Zu der Bezeichnung „Mabon“ sei noch gesagt: Sie hat keinen nachweisbaren Hintergrund, sondern taucht schriftlich zuerst bei dem amerikanischen Autor Aidan Kelly in den 1970er Jahren auf. Vermutlich ist die walisische Sagengestalt Mabon hierfür Vorbild.
Ich mag den Herbst übrigens, die gemütlichen Abende oder Sonntagnachmittage zuhause bei leckerem Tee nach einem Spaziergang in der farbenprächtigen Natur. Auch die dunklen Herbststürme sind für mich etwas Natürliches und sie erinnern daran, dass das nächste Fest nicht mehr weit ist: Samhain…oder Halloween, wie es die meisten besser kennen.

Montag, 19. September 2011

Rhein in Flammen, 15.-18.09.2011

Hier nun mein Bericht zum langen Wochenende am Rhein:
Gegen 11 Uhr mittags ging es Donnerstag los. An einer Raststätte an der A 2 trafen wir uns mit Freunden und dann ging es mit zwei Wohnmobilen weiter. Zum Glück war die Strecke relativ frei und auch die Berge um Köln hat unser Fröschchen gut gemeistert. Nach etwa 3,5 Stunden waren wir in St. Goarshausen.
Die Freunde mussten noch einkaufen, wir haben dann schon mal den Campingplatz angefahren. Reservierung war vorher nicht möglich und so waren wir froh, dass wir noch Stellplätze bekommen haben. Für das Wochenende wurden rund 100.000 Besucher in St. Goar erwartet, ihr könnt euch also vorstellen, was da los war. Der Platz heißt Loreleystadt und ist in St. Goarshausen direkt am Rheinufer gegenüber von der Burg Rheinfels. Man hat alles, was man braucht, die sanitären Anlagen sind zwar nicht die neuesten, aber sauber und das ist für mich die Hauptsache. Es gibt auch einen Brötchenservice und einen Minibiergarten.

Nun hieß es erst einmal Hunger! Also ab in die Ortsmitte von St. Goarshausen, die knapp 5 Minuten entfernt ist. Mit Blick auf den Rhein gab es dann ein frühes Abendessen. Und auch wenn wir in einem Weingebiet waren mit Weinfest usw., es gab auch Bier. ;-)
Abends dann noch ein bisschen gemütlich zusammen sitzen und dann ab in unsere Schlafhöhle.

Freitagmorgen nach dem Frühstück nahmen wir die Fähre rüber nach St. Goar und nach einem Bummel durch die Gässchen gingen wir hoch zur Burg Rheinfels. Eine wunderbare Anlage, teilweise verfallen, aber viele Teile auch noch erhalten. Sie ist die größte Burgruine am Rhein und gleichermaßen bedeutsam für die Burgenbaukunst der Grafen von Katzenelnbogen im 14. Jahrhundert wie für den Schloss- und Festungsbau des 16. bis 18. Jahrhunderts der Landgrafen von Hessen-Kassel. Seit 2002 ist die Burg Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Mit dem Burgen-Express fuhren wir dann wieder hinunter und mit der Fähre zurück nach St. Goarshausen. So langsam begannen auch dort die Vorbereitungen für das Weinfest bzw. das Feuerwerk.

Zurück auf dem Campingplatz war das dritte Wohnmobil inzwischen auch eingetroffen, die Freunde waren mit ihren drei Kindern angereist. Abends saßen wir dann noch lange draußen, leider hat es zwischendurch immer mal wieder leicht geregnet. Aber wir sind ja keine Schönwetter-Camper! ;-)

Für Samstagmorgen hatten wir uns vorgenommen, auf den Loreleyfelsen zu klettern. Ich habe die Stufen nicht gezählt, es sollen so ca. 600 sein….aber es waren gefühlte 1.000. Oben angekommen wurden wir mit einem herrlichen Blick belohnt…und mit einem leckeren Stück Kuchen.
Die Herkunft des Namens Loreley ist übrigens nicht eindeutig geklärt. Klar ist nur der Zusammenhang mit dem ursprünglich keltischen Ley, mit dem in der Region häufig Fels oder Stein bezeichnet wurde.
Den Rückweg nahmen wir dann über den Rheinsteig vorbei an Burg Katz.
Leider kann diese Burg nicht besichtigt werden, da sie in japanischem Privatbesitz ist. Die Burg wurde um 1360 bis 1371 auch von den Grafen von Katzenelnbogen erbaut. Grund war wohl die direkte Nachbarschaft der Burg Maus, die sich seit 1356 im Bau befand. Weiterhin bildete die Burg zusammen mit Burg Rheinfels einen Zollriegel und verstärkte so das Netz von Burgen, das die Herren von Katzenelnbogen in Südwestdeutschland kontrollierten.
Jedenfalls war dieser Wanderweg wesentlich einfacher und nach etwa einer Dreiviertelstunde waren wir wieder unten in St. Goarshausen.

Abends vor dem Feuerwerk wurde gegrillt und als es langsam dunkel wurde, machten wir uns auf den Weg Richtung Rheinpromenade für das große Feuerwerk.
Fast pünktlich um 21 Uhr zündeten die ersten Raketen auf einem Schiff auf dem Rhein unterhalb der Burg Rheinfels. Abwechselnd kam das Feuerwerk dann von der Burg Rheinfels, von Burg Katz und von einem weiteren Schiff. Und ich muss sagen, sowas habe ich noch nie gesehen. Dagegen ist jedes Silvesterfeuerwerk ein Witz. Hier waren wirklich Künstler am Werk.

Sehr beeindruckt tranken wir dann noch ein Bierchen am Platz und gingen dann schlafen. Sonntagmorgen war das schöne Wetter leider vorbei, aber wir wollten ja eh nach Hause.
Staubedingt brauchten wir für die Rückreise 5 Stunden.

Fazit: Wir werden auf jeden Fall nochmal hinfahren, vielleicht nicht direkt nächstes Jahr, denn dafür gibt es zu viele schöne Plätze, die wir noch sehen wollen. Aber in ein paar Jahren bestimmt noch einmal.

Freitag, 9. September 2011

08. September 2011, kurz nach 21 Uhr, die Erde bebte...

Zunächst wussten wir nicht, was los war. Ein Erdbeben? Ein Flugzeugabstutz in der Nähe oder womöglich ein Terroranschlag im Umkreis? Gedanken an den näher rückenden 11. September...

Wir saßen auf der Couch und es liefen im Fernsehen die letzten Minuten von "Navy CIS L.A.". Plötzlich spürten wir ein dumpfes Grollen oder Brummen, das Haus bebte und die Couch wackelte, als ob jemand daran gerüttelt hätte. Nach etwa 5 Sekunden war alles vorbei.
Mein Schatz: "Was war das?" 
Ich: "Erdbeben?"
Wir erstmal raus auf den Balkon, dann in den Hausflur und nochmal aus allen anderen Fenstern gesehen, aber es war nichts passiert.
Später hieß es dann, es war tatsächlich ein Erdbeben und das Epi-Zentrum lag in Goch an der holländischen Grenze, Stärke 4,4, also schon recht heftig.

Ich selbst habe es allerdings nicht so schlimm empfunden wie vor etwa 15 Jahren. Da ist es ja nachts gewesen und ich wurde wach, weil mein Bett wackelte und die Gläser im Regal klirrten.

Solange das nur alle Jubeljahre mal passiert und nicht heftiger wird, macht mir das nichts aus. Ich hoffe nur, die Natur beginnt nicht langsam sich am Raubtier Mensch zu rächen....

Rezension: "Schuldig" von Jim Butcher - Harry Dresden Band 8

Lange hat es gedauert, bis ich „Schuldig“ gelesen hatte, was aber nicht an der Qualität des Buches und der Story gelegen hat, sondern am Zeitmangel.

Hier meine Meinung und ich sage gleich vorweg, es kann zu Spoilern kommen!!  ;-)

Harry Dresden trägt nun den Umhang eines Wächters des Weißen Rates und damit trägt er nun auch Verantwortung. Es werden ihm Aktivitäten Schwarzer Magie im Raum Chicago gemeldet und er soll die Quelle finden und ggf. „unschädlich“ machen. Was das bedeutet, findet er zu Beginn der Geschichte bei der Hinrichtung eines jungen Hexers heraus.

In diesem Buch spielen auch mal wieder der Ritter Michael Carpenter und seine Familie eine Rolle. Als Tochter Molly – inzwischen 17 – Harry anruft und ihn bittet, sie aus dem Gefängnis zu holen, ihren Eltern aber nichts zu sagen, ist er natürlich in einer Zwickmühle. Aber er fährt hin und damit nimmt die Geschichte seinen Lauf.
Als Harry das Mädchen zu seiner Familie zurück bringt, ist Michael gerade auf dem Weg zu einem Auftrag und er nimmt dem Magier das Versprechen ab, sich um seine Familie zu kümmern. Keine leichte Aufgabe, angesichts des zerstrittenen Verhältnisses zwischen Molly und ihrer Mutter und Charitys feindseligem Verhalten Harry gegenüber. Später im Laufe der Geschichte erfährt man aber, warum Charity so hart zu ihrer Tochter ist und kann sie nun viel besser verstehen.

Neben diesen Problemen muss Harry sich dann auch mit Furchtfressern, Traumdieben aus dem Feenreich und der allgegenwärtigen Bedrohung des Krieges der Vampire des Roten Hofes gegen den Weißen Rat herumschlagen. Er wird entführt, sein geliebter Käfer geschrottet, Hund Mouse fast getötet und auch sonst muss er einige Verletzungen einstecken. Dazu kommen noch die Schuldgefühle, die ihn quälen, da er letztes Halloween (siehe Ereignisse in „Erlkönig“) zwei Menschen umgebracht hat. Und die ständige, mentale Gegenwart des gefallenen Engels Lasciel ist auch nicht wirklich hilfreich.

Dann wird Molly entführt und zusammen mit Murphy, Thomas und Charity reist er ins Niemalsland, um sie zurückzuholen.
Zum Ende wendet sich doch noch alles zum Guten, allerdings hat Harry nun eine noch größere Verantwortung an den Hacken, denn er muss einen magisch begabten jungen Menschen, der Gefahr läuft, in die Praktiken der Schwarzen Magie abzurutschen, unter seine Fittiche nehmen.
In „Schuldig“ ist Bob auch wieder öfter mit von der Partie, was mir sehr gut gefallen hat. Seine Sprüche sind manchmal einfach zum Brüllen. Stichwort: Beschwörungszäpfchen.

Alles in allem: Trotz der vielen Seiten ein super Buch, keine Minute langweilig, spannend bis zum Schluss und auch mit Herz und Humor. Man kann sich sehr gut in Harry hinein versetzen, der ja eigentlich immer nur eins will: Die Welt vor den Bösen retten und die Menschen, die ihm am Herzen liegen, beschützen.

Mittwoch, 7. September 2011

In Gedenken an den 11. September

Fragt mich, was ich z.B.  am 27. Juli 2008 gemacht habe oder wo ich am 10. Oktober 2005 war. Ich habe keine Ahnung.
Aber der 11. September 2001 ist mir noch sehr gut in Erinnerung.Wie wohl Jedem. Und fast jeder weiß noch ganz genau, wo er war und was er gerade gemacht hat, als die ersten Meldungen zu den Anschlägen kamen.

Es war ein Dienstag, nachmittags gegen 15 Uhr und ich saß im Büro, hatte das Radio an. In den Nachrichten war die Rede von einem Flugzeug, dass im World Trade Center in New York gelandet war. Wir dachten zunächst an eine kleine Zwei-Personen-Maschine und einen Unfall. Vielleicht hatte der Pilot einen Herzanfall oder ähnliches.
Aber dann kamen die weiteren Informationen und es war klar, dass da mehr war. Das es sehr viel schlimmer war, als man sich vorstellen konnte und schrecklicher als alles, was bisher passiert war

Auf der Heimfahrt im Zug gab es bei den anderen Fahrgästen fast auch kein anderes Gesprächsthema.
Zuhause habe ich dann erst mal den Fernseher angeschaltet und auf allen Sendern gab es dann die ersten Bilder von den Flugzeugen, die in die Türme des WTC krachten und die schreienden Menschen. 
Den ganzen Abend keine anderen Sendungen, RTL schaltete eine Sondersendung. Und ich war alleine zuhause, mein damaliger Lebensgefährte war zum Training gegangen. Irgendwann schaltete ich den Fernseher ab, ich konnte es nicht mehr ertragen. 

Nachts habe ich sehr schlecht geschlafen und immer wieder von einstürzenden Wolkenkratzern geträumt und flüchtenden, schreienden Menschen.

Erst in den nächsten Tagen wurde das Ausmaß dieser Katastrophe bekannt und dass es tatsächlich ein Terroranschlag war. Später bekannte sich die islamistische Organisation al-Quaida dazu. Das World Trade Center war nicht das einzige Ziel eines Anschlages, auch das Pentagon wurde getroffen. Und ein weiterer Flugzeugabsturz gehörte ebenfalls dazu, diese Maschine wurde allerdings von den mutigen Fluggästen umgeleitet nach Pennsylvania und erreichte sein Ziel -Washington D.C. - nicht. Sie überwältigen hoch oben in der Luft die Attentäter und verhinderten so eine noch größere Katastrophe....und alle 44 Passagiere verloren dabei ihr Leben.

Insgesamt starben über 3000 Menschen bei den Anschlägen, auch viele Feuerwehrleute, Polizisten usw.

Bis dahin gab es sicher keine schlimmeren Anschläge und das ausgerechnet die Großmacht Amerika so schwer verwundet wurde, war sicher das I-Tüpfelchen auf dem Ganzen.

Es heißt, Osama Bin Laden ist tot. Aber ob es stimmt oder nicht, der Terror lebt weiter. So lange es Fanatiker gibt, die für nicht anderes leben. Und sterben und denen es egal ist, wen sie mitnehmen.

Und das in den meisten Fällen "Im Namen Gottes".

Heiliger Krieg....jeder normal denkende Mensch weiß, dass das im Grunde schon ein Widerspruch in sich ist...

Dieses Jahr ist es 10 Jahre her. In Gedenken an die Opfer vom 11. September 2001 und ihre Angehörigen. Mein Mitgefühl ist mit ihnen.

Dienstag, 30. August 2011

Herbstanfang....

Donnerstag ist der 1. September, was bedeutet wir haben den meteorologischen Herbstanfang. Und wenn ich so aus dem Fenster schaue, ist das gar nicht mal so falsch.

Der kalendarische Herbstanfang ist zwar erst am 20. September und auch die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, auch Mabon-Fest genannt, ist erst am 21./22. September. Aber mir scheint, das ist dem Wetter im Augenblick ziemlich egal.

Eigentlich mag ich ja den Herbst. Wenn er sich von seiner schönen Seite zeigt. ;-)  Es heißt ja nicht umsonst "Goldener Oktober". Die farbenprächtigen Wälder, der Nebel am Morgen, die Abende, wenn es früher dunkel wird und man wieder Kerzen anzünden und es sich zuhause gemütlich machen kann. 








Aber da wir ja nicht wirklich einen richtigen Sommer hatten, wird der Übergang zum Herbst wohl eher unauffällig.....




Sonntag, 21. August 2011

Rezension zu "Glühende Dunkelheit" von Gail Carriger

Nachdem Miss Alexia Tarabotti in Notwehr einen Vampir getötet hat, steht sie nun dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gegenüber – dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Als dieser sich weigert, sie in die Ermittlungen einzubeziehen, beschließt Alexia, selbst nachzuforschen, was hinter dem Angriff auf sie steckt. Und plötzlich befindet sie sich nicht nur tief in einer Intrige gegen das Britische Empire – sie sieht auch ihr Herz durch den attraktiven Lord Maccon bedroht …

Zuerst war ich ja skeptisch. Schon wieder eine neue Serie mit Vampiren und Werwölfen und einer offensichtlichen Liebesgeschichte.
Aber was mich dann doch überzeugte, war die Tatsache, dass die Geschichte nicht zu heutigen Zeit, sondern im 19. Jahrhundert zur Zeit Königin Victorias spielt. Also auch gleich noch ein historischer Roman.
Alexia Tarabotti ist 26 Jahre alt, unverheiratet und damit in der damaligen Gesellschaft bereits eine alte Jungfer. Gesellschaften und Bälle besucht sie daher nur als Anstandsdame für ihre jüngeren Halbschwestern.
Hinzu kommt noch, dass ihr Vater Italiener war und sie sein südländisches Aussehen geerbt hat. Auch das ist zu der Zeit ein Makel.
Was ihrem Ansehen in der Öffentlichkeit auch nicht gerade förderlich ist, ist ihre Widerspenstigkeit und ihr freches Mundwerk.
Das allerdings ist genau das, was dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gefällt, er will kein dummes Frauchen, das zu allem Ja und Amen sagt. Alexia kann allerdings nicht wirklich glauben, dass der Leiter der BUR-Behörde für Übernatürliche Angelegenheiten sich für sie interessiert.
Und Alexia hat noch einen anderen "Makel". Sie ist seelenlos, eine Außernatürliche und kann durch bloße Berührung einem Werwolf oder einem Vampir seine Übernatürlichkeit nehmen.
Zu diesen Dingen kommt dann auch noch eine Krimigeschichte, denn es verschwinden immer wieder Vampire auf unerklärliche Weise.

Insgesamt war ich positiv überrascht. Die Geschichte ist interessant und humorvoll geschrieben und die Charaktere sind sehr sympathisch, allen voran die vorlaute Alexia Tarabotti.

Ein Minuspunkt: Dieser ständige Wechsel zwischen Miss Alexia, Miss Tarabotti oder einfach Alexia war etwas nervig.
Und zweitens hätte die wörtliche Übersetzung des Titel "Soulless" besser gepasst.

Bericht vom Burgfolk Festival 2011

Nachdem es am Freitag noch geregnet hat, war es kaum zu fassen, dass gestern die Sonne schien. Perfektes Festivalwetter.
So zwischen 12 und 13 Uhr waren wir an der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr. Für 3 Euro konnten wir da den ganzen Samstag parken, etwas 5 Minuten von Schloss Broich entfernt. Besser gings also gar nicht.
Unsere Freunde hatten sich mal wieder verspätet, also gingen wir schon vor, da wir die erste Band Cumulo Nimbus gerne sehen wollten. Übrigens gab es dieses Jahr zum ersten Mal auch Stoffbändchen statt Plastik oder Papier. Sehr schön. :-)


Cumulo Nimbus ist eine Mittelalter- und Renaissance-Rockband aus dem oberbayerischen Ort Landsberg am Lech. Ich muss zugeben, ich hatte von denen noch nie was gehört, obwohl sie schon im Jahr 2000 gegründet wurde.

Als zweites traten dann Dunkelschön auf, deren neues Album gerade am Vortag auf den Markt kam. Von ihnen kannte ich bisher auch nur den Song "Zauberwort". Aber auch der Rest hat mir sehr gut gefallen.


Auf die nächste Band hatte ich mich am meisten gefreut: Ignis Fatuu. Gegründet 2004 in Nürnberg, haben sie bisher zwei Alben herausgebracht "Es werde Licht" und "Neue Ufer". Und ich muss sagen auch live sind sie super. :-)


Die niederländische Gruppe Omnia kam dann als nächstes auf die Bühne, Genre Pagan-Folk mit interessanten Instrumenten wie z.B. Harfe oder auch das australische Didgeridoo. Das ist auch Musik, die man sich sehr gut zuhause auf der Couch anhören kann. Besonders das von ihnen vertonte "The Raven" von Edgar Allen Poe. Was sie aber gestern nicht gebracht haben.



The Real McKenzies ist eine Folk-Punk-Band aus Vancouver, denen man die schottischen Wurzeln anmerkt. Sie haben sich nach dem billigsten Whisky benannt, den es gibt. ;-)
Und bei denen ging richtig die Post ab.



Danach ging es mit Irish Speed Folk von Fiddlers Green weiter. Wie immer machten die Jungs richtig Stimmung und Party.

Das Highlight sollte dann Haggard sein. Leider versagte die Technik. Möglicherweise war die kleine Bühne mit der Technik für die etwa zehn oder 12 Bandmitglieder etwas überfordert. Letztendlich begannen sie über eine Stunde später. Zwar wurde das Publikum ungeduldig und es wurde auch gemurrt, aber trotzdem blieb man friedlich. Wieder ein Zeichen dafür, dass Konzerte und Festivals dieser Szene immer friedlich und weitgehend harmonisch ablaufen. Schlägereien und sonstige Ausfälle Fehlanzeige.

Danke an alle Beteiligten für wieder mal ein gelungenes Burgfolk Festival im Hof von Schloss Broich. Und danke auch an den Wettergott, der genau für den einen Tag den Sommer vorbeischickte. ;-)

Ach ja und ein kleines Mitbringsel gab es für mich auch. :-) Ein kleiner Anhänger mit einer Ratte.











Montag, 15. August 2011

Ein Wochenende im Wunderland Kalkar

Hier mal ein kleiner Bericht zum Wochenende im Wunderland Kalkar.
Um 15 Uhr ging es am Freitag los mit dem gemieteten Reisebus nach Kalkar. Ein wenig übertrieben, da der Bus eigentlich für etwa 30 Reisende gedacht war. Naja, Hauptsache Platz. ;-)

Nach der Ankunft und dem Einchecken dann der Zimmerbezug. Die Zimmer waren ausreichend groß, nicht die neuesten und die eine oder andere Spinnwebe fand man auch in der Ecke. Aber es waren ja nur 2 Nächte, also okay. Das Bad war auch sauber. Nur leider waren die Betten SEHR weich.
Nun erst mal auf die „Fressmeile“ und einen Kaffee trinken. Es war mittlerweile 17 Uhr und ab 18 Uhr sollte es Abendessen geben.
Nach dem erholsamen Päuschen machten wir einen kleinen Rundgang in den Keller zur Kneipenstrasse. Ausgeschildert waren: Westernsaloon, Weinkeller (mit einer Weinprobe ab 17:30 Uhr), Irish Pub, Holländische Kneipe, Schiffsbar, eine Bowling- und eine Kegelbahn. Außerdem gab es im Western Saloon noch diverse Spielgeräte und –automaten.
Einige machten die Weinprobe mit, Tommy und ich hielten uns lieber an Bier. Aber die Käsehäppchen waren trotzdem lecker. ;-)
Danach ging es dann wieder nach oben zum Abendessen. Und das war wirklich gut, ein warmes Buffet mit Fisch, Fleisch, verschiedenen Beilagen, eine Salatbar, Brot, Wurst und Käse. Und zum Nachtisch Obst und Eis. Kuchen und Eis gibt es übrigens den ganzen Tag von 11 Uhr bis 18 Uhr ohne Limit.
Nachdem wir uns ausreichend vollgefuttert hatten, brauchten wir erst mal eine kleine Auszeit auf dem Zimmer und verabredeten uns für später im Weinkeller. 

Leider war der Irish Pub an diesem Abend geschlossen, ebenso wie der Western Saloon. Es blieben also nur die Holländische Kneipe, wo allerdings ausgerechnet heute Abend Live-Musik gespielt. An sich ja nichts Schlechtes. Aber wenn dann so eine Art holländischer Alleinunterhalter sein Programm abzieht und entweder die holländische Hitparade spielt ( die in Deutschland sicher nur wenige kennen) oder deutsche Schlager zum Besten gibt, ist das schon ziemlich gruselig.
Und in der kleinen Schiffsbar war die Musik auch nicht viel besser. Aber noch schlimmer war die Luft. Ohne Sauerstoffzelt wäre man wohl nach spätestens 30 Minuten krepiert.
Also setzten wir uns erst mal in die Cocktail-Lounge in der Hoffnung, dass die Musik noch besser würde. Wurde sie aber leider nicht und da es wirklich nicht auszuhalten war, gingen wir gegen Mitternacht aufs Zimmer und schalteten den Fernseher ein.


Die Nacht war dann leider alles andere als geruhsam. Erst mal die weichen Betten. Zweitens mussten wir das Fenster schließen aufgrund der nächtlichen Sänger draußen….oder besser Gröhler. Und drittens hatten wir Besuch von einer Mücke.
So waren wir am Morgen doch ziemlich gerädert und die erfrischende Dusche mehr als nötig. Das Frühstücksbuffet entschädigte dann doch, denn das Angebot war wieder sehr gut und wirklich für jeden etwas.
Nach 10 Uhr gingen wir dann in den angrenzenden Familienpark und nutzten ein paar Geräte. Mit dem bezahlten Eintritt kann man im Park übrigens Pommes Frites und Softeis essen soviel man möchte. Bei All-Inclusive-Gästen wie uns ist das alles bereits im Preis enthalten.
Vor dem Mittagessen fuhren die „Jungs“ dann noch Dragster-Race.
Nach dem Essen und einem kleinen Mittagsschlaf wurde eine Runde Minigolf gespielt.
Für heute Abend hatten wir ja die Hoffnung, dass es mit der Musik besser werden würde. Der Irish Pub sollte heute öffnen und im Internet steht, dort wird Rockmusik der 70er und 80er Jahre gespielt. Also genau das Richtige.
Leider wurde die Hoffnung zerstört, denn ausgerechnet an diesem Abend spielte dort ebenfalls ein Alleinunterhalter und zwar hauptsächlich holländische Sachen. Grrr.
Auch der Westernsaloon war an dem Abend geöffnet. Als es hieß, die Disco dort wird gleich eröffnet, haben wir uns zunächst gefreut….bis dann in einer Tour Techno aus den Lautsprechern drang und zwar in einer Lautstärke, dass man befürchten musste, der Schädel platzt gleich.
Also wieder nichts für uns und andere Kneipen waren gar nicht offen. Daher traten wir den Rückzug in den Weinkeller an, wo man dezent mit Musik von ABBA berieselt wurde. Das war zum Ausklang des Abends optimal.

Der nächste Morgen begann im strömenden Regen. Nach dem Frühstück musste um 10 Uhr ausgecheckt werden. Da wir das Mittagessen noch mit gebucht hatten, reservierten wir bis dahin eine Bowlingbahn.
Dann noch einmal den Bauch vollgeschlagen und um 14 Uhr wurden wir wieder abgeholt und ab ging es nach Hause. Wo es doch wie immer am schönsten ist.  


Mein Fazit:
Gesamtnote Befriedigend. Punktabzug für die Abendunterhaltung, da sie einfach zu einseitig war. Etwas Abwechslung hätte gut getan. Genug Räumlichkeiten gibt es dort ja, so dass man sehr gut verschiedene Musikrichtungen anbieten könnte.
Es sei denn, es ist so gewollt, dass niederländische Gäste mehr erwünscht sind als deutsche….